AT152461B - Perforiermaschine. - Google Patents

Perforiermaschine.

Info

Publication number
AT152461B
AT152461B AT152461DA AT152461B AT 152461 B AT152461 B AT 152461B AT 152461D A AT152461D A AT 152461DA AT 152461 B AT152461 B AT 152461B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
needle
pins
web
levers
machine according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fritz Kienzle
Buckau Wolf Maschf R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Kienzle, Buckau Wolf Maschf R filed Critical Fritz Kienzle
Application granted granted Critical
Publication of AT152461B publication Critical patent/AT152461B/de

Links

Landscapes

  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Perforiermasehine.   



   Bei der Herstellung von dichten   L3chscharen   in Bahnen aus Holzstoff   u.   dgl. oder in Geweben kommt es sehr darauf an, dass die Bahn beim Eindringen der dicht nebeneinanderliegenden Stiftspitzen überall gut und gleichmässig unterstützt ist und dass die Nadelspitze beim Lochen der Bahn auch in die   Unterstützungsfläche   eindringen können. Erfindungsgemäss wird als Träger der zu lochenden
Stoffbahn eine elastische Unterlage in Gestalt einer Bürstenfläche, Filzschicht od. dgl. vorzugsweise in Walzen-oder Bandform verwendet, welche den Durchgang der Spitzen der nadelartigen Stifte beim
Lochen gestattet, ohne dass in derselben   Stichlocher zurückbleiben.   Von besonderem Vorteil sind dabei
Bürsten, weil deren Borsten in ihrer Gesamtheit eine besonders starke Unterstützungskraft äussern. 



   Mit ihrer Hilfe lassen sich besonders leicht schräge Löcher erzeugen, die die Bahn noch besser auf- lockern als senkrechte Löcher. 



   Der an sich bekannte federnde oder bewegte Abstreifer wird erfindungsgemäss mit Schlitzen versehen, durch die die Stifte während und nach dem Lochen hindurchgehen und der die gelochte
Stoffbahn bei der   Rückbewegung   der vielen Nadeln zurückhält. 



   Die Erfindung gestattet eine Ausbildung einer Lochmaschine in der Weise, dass die nadelförmigen
Stifte an dem einen Ende von Hebeln angeordnet sind, deren anderes Ende an Exzentern oder Kurbelzapfen angreift, während die Hebel zwischen ihren Enden an Lenkern gelagert sind. Eine solche Anordnung erlaubt dem Stiftträger, mit der Bahn beim Lochen mitzugehen und mit kleinem Exzenterhub und geringem Kraftaufwand auszukommen. 



   Als Nadeln kommen erfindungsgemäss bei der Natur der Stoffbahn vorzugsweise solche in Frage, bei denen die   S3itenflächen   der mit eckigem Querschnitt ausgebildeten Stifte senkrecht zur Richtung ihrer Achse bzw. Nadelprofil gewölbt sind, wobei in letzterem Falle die   Wölbung nach   aussen oder nach innen gerichtet sein kann. Dabei sind die Profilkanten so abzurunden, dass sie die Fasern nicht zerschneiden. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen dargestellt. 



   Fig. 1 und 2 zeigen die   Flächenlochmaschine   im Auf-und Seitenriss. Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform. Die Fig. 4 und 5 zeigen Stifte in Seitenansicht. 



   Der zu lochende Stoff a liegt während der Lochung auf einem über zwei Walzen b laufenden endlosen Bande c aus Borsten, Filz oder einem ähnlichen geeigneten Stoff und bewegt sich in Richtung des Pfeiles. Die nadelförmigen Stifte d sind in Gruppen e zusammengefasst und werden durch Exzenter ; und   9   so bewegt, dass sie den Stoff a lochen. In dieser Ausführung ist die Gesamtheit der nadelartigen Stifte   d   sowohl in Richtung der Stoffbewegung als auch quer hiezu in Gruppen e unterteilt, die zum Zwecke   ausgeglicheneren   Arbeitens in ihrer Bewegung versetzt sind. Dies gestattet eine bei vielen Stoffen notwendige, sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit bei geringem Kraftaufwand.

   Es wird leicht verständlich, dass infolge dieser Ausbildung der Unterlage   c   bei einer solchen   Flächenlochmaschine   die nadelartigen Stifte   d   die Bahn a gut lochen können und dass ihre Spitzen in die Unterlage selbst eindringen können, ohne dort Löcher zu hinterlassen. Da hier die einzelnen Nadelträger e versetzt arbeiten, so kann man unter Umständen ohne den später erwähnten Abstreifer auskommen, der aber auch hier mit Vorteil verwendet wird. 



   Bei der Ausführungsform der Flächenlochmaschine nach Fig. 3 sind die nadelförmigen Stifte d an den Enden von Hebeln A angeordnet, deren anderes Ende an Exzentern oder Kurbelzapfen i angreift, während die Hebel h zwischen ihren Enden an Lenkern gelagert sind. Die nadelförmigen Stifte   zu   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schliessen mit der zu lochenden Stoffbahn, die hier über eine Bürstenwalze läuft, einen Winkel   o :   ein, die Löcher stehen also schräg zur Stoffbahn. Die nadelförmigen Stifte durchtreten einen Abstreifer m, der mit Schlitzen n versehen ist. 



   Fig. 4 und 5 zeigen beispielsweise Ausbildungen der nadelförmigen Stifte d einmal mit Dreikantspitze, deren Seitenflächen in Richtung der Spitze gewölbt und im Profil senkrecht hiezu eben ausgebildet sind, während im zweiten Falle der   nadelförmige   Stift von Vierkantquerschnitt mit in Richtung der Spitze gerade verlaufenden und im hiezu senkrechten Querschnitt hohlen Seitenflächen ausgebildet ist, wobei die Kanten nicht schneidend sein dürfen, damit die Faser unverletzt bleibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Perforiermaschine zur Erzeugung von Lochscharen in Bahnen aus Holzstoff   u.   dgl. mittels einer Vielzahl nadelförmiger Stifte, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger der zu lochenden Stoffbahn (a) eine elastische   Unterlage (e,   in Gestalt einer Bürste, Filzschicht od. dgl. vorzugsweise in   Walzen-oder Bindform   dient, in welche die Stiftspitzen beim Lochen eintreten.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein an sich bekannter Abstreifer (m) in der Laufrichtung der Bahn verlaufende Schlitze (n) besitzt, in welchen sich die nadelförmigen Stifte während und nach dem Lochen bewegen.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nadelförmigen Stifte an dem einen Ende von Hebeln (h) angeordnet sind, deren anderes Ende an Exzentern oder Kurbelzapfen (e) angreift, während die Hebel zwischen ihren Enden an Lenkern gelagert sind.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen der eckigen Querschnitt besitzenden Lochstifte nach aussen oder nach innen gewölbt sind. EMI2.1
AT152461D 1935-05-23 1935-05-23 Perforiermaschine. AT152461B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT152461T 1935-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT152461B true AT152461B (de) 1938-02-10

Family

ID=3647126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT152461D AT152461B (de) 1935-05-23 1935-05-23 Perforiermaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT152461B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968295C (de) * 1938-12-01 1958-01-30 Klein Ernst Papierventilsack

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968295C (de) * 1938-12-01 1958-01-30 Klein Ernst Papierventilsack

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0183952B1 (de) Anlage zum Herstellen strukturierter textiler Velournadelfilzbahnen
DE4022891A1 (de) Verfahren zum herstellen genadelter, strukturierter und gemusterter textiler velourbahnen
DE2419596A1 (de) Durchstechrolle fuer die herstellung von fahrzeugreifen
DE1282590B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Wirrfaservliesen aus endlosen polymeren Fasern
DE1785256A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verfilzen
DE2823408A1 (de) Schlingenschneider fuer tuftingmaschinen
DE19640750B4 (de) Vorrichtung zum Nadeln eines Vlieses
DE2530872C3 (de) Vorrichtung zum Nadeln bahnförmigen Textilmaterials
DE2043465C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Nadelvliesstoffes mit veloursartiger Oberfläche
DE2144058C3 (de) Filznadel
DE2433602C3 (de) Vorrichtung zum Walken
AT152461B (de) Perforiermaschine.
DE1291188B (de) Schneidmesser fuer eine Perforationsmaschine
DE2263904A1 (de) Kardenbekleidung
DE699103C (de) Maschine zum Erzeugen von Durchlochungen
DE4041558A1 (de) Vorrichtung zum nadeln eines vlieses
DE2935909C2 (de)
DE19738884A1 (de) Vorrichtung zur Vernadelung eines vorverfestigten Vlieses
EP1897665A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zuschnitten
DE7300667U (de) Nadel zum erzeugen von nadelfilz
DE2129261A1 (de) Filznadel fuer nadelfilzmaschinen
DE887488C (de) Nadelplatte fuer Maschinen zum Schlitzen oder Spalten von Haaren, Pflanzen- oder Kunstfasern
DE2820958A1 (de) Gedrueckte gabelnadel
DE2951987C2 (de) Schermaschine zum Musterscheren
DE1125754B (de) Verfahren zur Herstellung eines gerillten, saugfaehigen Materials aus Papier