AT152268B - Beschickungsvorrichtung für Holzgroßfeuerungen. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Holzgroßfeuerungen.

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AT152268B
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Friedrich Van Der Ing Straten
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Friedrich Van Der Ing Straten
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    BeseIiiekungsvorricMung mr HolzgroBieuerungen.   



   Die Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung für Holzgrossfeuerungen, bei der das Holz in Scheitern oder Prügeln von gleicher, vorteilhaft handelsüblicher Länge, in paralleler Lagerung in hohen Schichten verbrannt wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1-3 in drei Hauptschnitten beispielsweise bei einer Dampfkesselfeuerung dargestellt. Die Fig. 4 zeigt eine Draufsicht zur Fig. 2, die Fig. 5 eine andere Ausführungsform im Schnitt wie die Fig. 1 und die Fig. 6 eine Vorrichtung zur Drosselung oder Absperrung der Beschickung. 



   Um die zum wirtschaftlichen Betrieb einer Holzgrossfeuerung unbedingt erforderliche parallele
Lagerung des Holzes in entsprechend hohen Schichten im Feuerungsraum   verlässlich   zu erzielen, wird   erfindungsgemäss entsprechend   den Fig. 1 und 5 die parallele Lagerung des Holzes bei der Beschickung durch Einbau von Trennungsorganen, wie Gewölbegurten 2, eisernen   Scheidewänden 4,   Wangen od. dgl., in dem oberen Teil der Kammer   1   gewährleistet. Die Holzstücke werden mühelos oben in die Teil- kammern eingelegt und sinken in paralleler Lage nach Massgabe des Abbrandes langsam abwärts. 



   Da die Teilkammern ständig mit Holz gefüllt sind, bringt diese Einrichtung den Vorteil, dass auch während des Beschiekens nur eine geringe Menge von Luft eingesaugt wird, die gezwungen ist, durch die brennenden Holzstücke zu streichen, also einer   Zweitluftzufuhr   gleichkommt. 



   Um die Gefahr der Verklemmung der Holzstücke in den Teilkammern gänzlich zu beseitigen, werden die beiden Seitenwände der Kammer   1,   die zu den Hölzern parallel liegen, mit vorstehenden   Gleitflächen   5 (Fig. 4), die vorzugsweise mit Blech verkleidet werden, ausgestattet, so dass die Hölzer diese Kammerwände nur längs dieser Gleitflächen berühren. 



   Aus betriebstechnischen Gründen kann es auch   zweckmässig   sein, oberhalb der Teilkammern nach den Fig. 1 und 2 einen grösseren Holzvorrat betriebsbereit vorrätig zu halten, indem die Ober- kanten der Scheidewände entsprechend tief ansetzen, so dass eine Vorratskammer 6 gebildet wird. 



   Da es normal nicht erreichbar sein wird, dass beim Schlichten des Holzstapels in der Vorrats- kammer 6 die   Stirnflächen   der Holzstücke genau in eine senkrechte Ebene fallen, sondern die Hölzer bald mehr   vor-oder zurückstehen   werden, sind die an den Oberteil der Gurten anschliessenden Stirn-   flächen   7 (Fig. 2) geneigt ausgeführt, wodurch beim Nachsinken der Holzstücke gleichzeitig ein Aus- richten dieser in horizontaler Richtung eintritt. 



   Um bei Unterbrechung des Feuerungsbetriebes,   gleichgültig,   ob es sieh um das normale Betriebs- ende oder um einen unvorhergesehenen Stillstand handelt, zu vermeiden, dass die in den Teilkammern liegende Holzmenge noch weggeheizt werden muss bzw. um zu erreichen, dass die Teilkammern zur
Gänze mit Holz auch nach Betriebsstillstand gefüllt bleiben können, ist die im folgenden beschriebene
Einrichtung getroffen, die gleichzeitig auch den wichtigen Zweck hat, verschieden hohe Schichten des auf dem Roste liegenden Holzes einstellen zu können, um den Feuerungsbetrieb dem jeweilig erforder- lichen Wärmebedarf mühelos anpassen zu können.

   Es sind nämlich erfindungsgemäss in den Längs- wänden der Kammer 1 mit Türen verschliessbare Öffnungen 8 (Fig. 2 und 5) an den unteren Enden der Teilkammern vorgesehen, in welchen hakenförmige Eisen 9 oder entsprechend ausgeführte Hebel um eine Achse 10 drehbar und auf ihr verschiebbar angeordnet sind. Diese können nach Bedarf mit ihren spitz zulaufenden Enden in die zwischen den Hölzern befindlichen Zwischenräume, wie die Fig. 6 zeigt, mühelos eingeschoben werden, wodurch die darüber befindlichen Hölzer   zurückgehalten   und das
Nachsinken aus den Teilkammern verhindert werden kann. 



   Wenn z. B. nur bei einer der Teilkammern die Haken eingehängt sind, so werden nur mehr die
Hölzer aus den andern Teilkammern in den Feuerraum nach sinken können und damit wird die Holz- 

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 schichte im Feuerraum entsprechend kleiner ausfallen. Durch Einhängen der Haken bei den zwei Teilkammern wird eine noch weitere Verkleinerung der Holzschicht eintreten und bei Einhängen der Haken bei sämtlichen Teilkammern die Holzzufuhr gänzlich eingestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beschickungsvorrichtung für   Holzgrossfeuerungen,   bei der das Holz in Scheitern oder   Prügebl   in paralleler Lagerung in hohen Schichten verbrannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhaltung der parallelen Lage des Holzes bei der Beschickung Trennungsorgane, wie Gewölbegurten (2), eiserne   Scheidewände   (4), Wangen od. dgl., in dem oberen Teile der Brennstoffkammer   (1)   eingebaut sind.

Claims (1)

  1. 2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Stirnseite der Hölzer anschliessenden Wände (7) der Holzvorratskammer (6) schräg abwärts zusammenlaufen, um ein waagrechtes Ausrichten sowie automatisches, paralleles Nachsinken der Holzstücke zu gewährleisten.
    3. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Hölzern parallel liegenden Wände der Kammer (1) mit vorstehenden vorzugsweise mit Blech verkleideten Gleitflächen (5) ausgestattet sind, so dass die Hölzer diese Wände lediglich längs dieser Gleitflächen berühren.
    4. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenwänden der Kammer (1) verschliessbare Öffnungen (8) vorgesehen sind, in welchen hakenförmige Hebel (9) od. dgl. beweglich und verschiebbar angeordnet sind, die in die von den Holzstücken gebildeten leeren Zwischenräume fallweise eingeschoben werden, um zwecks Ausserbetriebsetzung der Feuerung oder zwecks Regelung der Brennstoffschichte den in den Teilkammern befindlichen Holzvorrat nach Bedarf und wahlweise am Nachsinken in die Feuerung zu verhindern. EMI2.1
AT152268D 1936-02-12 1936-02-12 Beschickungsvorrichtung für Holzgroßfeuerungen. AT152268B (de)

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