AT152124B - Adcock-Peiler mit elektrischer Fernbedienung. - Google Patents

Adcock-Peiler mit elektrischer Fernbedienung.

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AT152124B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Adeoek-Peiter   mit elektrischer Fernbedienung. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft die Ausführung eines   Adcock-Peilers   mit Fernbedienung. 



     Adcock-Peiler,   die zur Beseitigung des Nachteffektes nur mit vertikalen   I. uftleitern   arbeiten, sind besonders empfindlich gegen   Rückstrahler,   besonders solehe, die horizontal liegen oder eine horizontale Komponente besitzen. Daher wird bei solchen Peilanlagen jede   Kabelzuleitung, z.   B. 



  'für Beleuchtung des Bedienungsraumes, streng vermieden. Von modernen Peilanlagen wird aber heute häufig elektrische Fernbedienung verlangt, die nur über Kabel möglich ist. 



   Erfindungsgemäss wird die schädliche Wirkung des Kabels zur Verbindung des Peilempfängers mit der   Bedienungsstelle   sowie zur elektrischen Fernbedienung dadurch unschädlich gemacht, dass an geeigneten Stellen des Kabels Hochfrequenzdrosseln eingeschaltet sind. Meist wird es genügen, den Kabelmantel als Drossel auszubilden, in dessen Inneren dann beliebig viele Einzelleitungen liegen können. Die Ausbildung und der Abstand der Drosseln untereinander hängt von der zu peilenden
Wellenlänge ab. Notwendig ist, dass die Kabelstüeke zwischen je zwei Drosseln so kurz sind, dass sie durch   Rückstrahlung   die Peilung nicht mehr stören. 



   In der Figur ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Adcock-Peilers gezeigt. Der   eigentliche   Peiler P soll von der Stelle F aus bedient werden. Zu diesem Zweck ist zwischen F und P das Kabel K verlegt. Das Kabel selbst gibt nun zu   Störungen   Anlass und wird gemäss der Erfindung in Abschnitte   A.   geteilt, zwischen denen Hochfrequenzdrosseln D vorgesehen werden. Die Abschnitte   A.   sind zweckmässig sehr klein gegenüber der Wellenlänge. Im Extremfall wird das gesamte Kabel bzw. der Kabelmantel als Drossel ausgeführt. 



   In diesem Falle besteht dann das ganze Kabel aus einer einzigen Drossel, die von dem spiralig aufgewickelten Kabel bzw. Kabelmantel gebildet wird. 



   Zur Herstellung einer scharfen Peilung ist bekanntlich eine Hilfsantenne nötig. Bei der bisher beschriebenen Anlage kann der direkt an den Peiler P anschliessende Teil des Kabelmantels bis zum
Beginn der ersten Drossel als Hilfsantenne benutzt werden. Selbstverständlich ist es auch   möglich.   einen der übrigen Kabelteile zwischen zwei Drosseln als Hilfsantenne zu benutzen. 



   Der Horizontalteil des Verbindungskabels wird zweckmässig in den Erdboden gelegt. Beim normalen Erdboden ist es jedoch nicht   möglich,   das Kabel so tief zu legen, dass es sich nicht mehr im elektrischen Feld des zu peilenden Senders befindet. In solchem Fall muss das Kabel abgeschirmt werden, u. zw. symmetrisch zum Peiler. Das ist in bekannter Weise möglich durch ein Erdnetz aus radialen Drähten, Maschendraht, Blech o. ä. Die Abmessungen dieser Schirmung hängen von der
Leitfähigkeit des Erdbodens und von der zu peilenden Wellenlänge ab. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Adcock-Peiler mit elektrischer Fernbedienung, dadurch   gekennzeichnet, dass   das Verbindungkabel zwischen Empfänger und Bedienungsstelle durch mehrere Hochfrequenzdrosseln in einzelne strahlungsarme Abschnitte geteilt ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel des Kabels als Hilfs- antenne benutzt wird. <Desc/Clms Page number 2>
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Erdboden unter den Peilantennen an sieh bekannte Mittel vorgesehen sind, durch welche elektrische Unsymmetrien beseitigt werden, die durch das Verbindungskabel entstehen. EMI2.1
AT152124D 1936-02-19 1937-02-09 Adcock-Peiler mit elektrischer Fernbedienung. AT152124B (de)

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