AT152123B - Drehstab-Rechenschieber. - Google Patents

Drehstab-Rechenschieber.

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AT152123B
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Felix Graf
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    Drehstab-Rechenschieber.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Drehstab-Rechenschieber, welcher durch die um seine Längs- achse drehbare Einrichtung des Schiebers eine   übersichtliche Ablesung   trotz Ausdehnung der Teilungs- anordnung gestattet, da durch eine einfache Drehung immer nur die jeweilig zu verwendende Teilung zu derjenigen des Führungsstabes aufliegt. 



   Es ist bereits ein Rechenschieber mit drehbarer Einrichtung eines zylindrischen Schiebers bekannt geworden, der aber nur den einen Zweck verfolgt, die auf anderen Rechenschiebern bekannte Unterteilung der einfachen logarithmischen Skala durch Mehranordnung solcher Unterteilungen am Umfange des Schiebers und gleichzeitig ebenso vieler an den Schrägseiten der als Führungsstab dienenden prismatischen Lineale zu erweitern, wodurch der   Auftragungsmassstab   vergrössert und demzufolge ein genaueres Ablesen erreicht wird. Durch Verdrehen des Schiebers wird der Übergang zu der das Ergebnis eines Rechnungsvorganges enthaltenden Skala hergestellt, wobei auch gleichzeitig dieselbe dem Auge zugewendet werden muss.

   Dieser Rechenschieber erfüllt daher mehr eine einseitige Aufgabe und weist in seinem Aufbau den Nachteil auf, dass der Schieber mit dem ganzen Umfange seines   Skalenbelages   in dem Führungsstab bewegt werden muss und somit einer baldigen Abnutzung unterworfen ist. 



   Der   erfindungsgemässe     Drehstab-Rechenschieber   verfolgt jedoch den Zweck, bei normaler Führungsstabteilung durch einzelne Gegenüberstellung verschiedener   Schieberteilungen   bei grösstmöglichster Ausdehnung ein   übersichtliches   Anwendungsgebiet zu erreichen.

   Derselbe trägt beispielsweise auf seinem Führungsstabe die normale, oben zweifache, unten einfache Teilung, die Seitenwände je einen Teil der L-,   T-und S-Teilung.   Der Schieber oder Drehstab hingegen besitzt mehrere Teilungspaare, in vorliegender   Ausführungsform   drei, u. zw. eine Normalteilung, eine gegenläufige und eine Teilung, welche, ohne Verschiebung und nur mit dem Läufer abzulesen, zur Ermittlung der Kubikwurzeln, dritte Potenzen, Logarithmen, Sinus und Tangens dient, welche man daher einfach als Kubusteilung benennen kann. 



   Bei Rechnungsarten, wo die Notwendigkeit auftritt, die Schieberteilung zu derjenigen des Führungsstabes gegenläufig zu stellen, wird bei den meisten Rechenschiebern der Schieber ausgefahren und umgekehrt eingeführt, bei anderen ist für diese Zwecke eine rücklaufende Teilung am Schieber vorgesehen. In beiden Fällen leidet aber die Übersichtlichkeit dadurch, dass im ersten Falle das ganze System sich verkehrt, im zweiten Falle aber durch die Mehranordnung der Teilungen. Beim DrehstabRechenschieber genügt ein Drittel der mit den beiden Daumen   herzustellenden Vor-oder Rückwärts-   drehung, um die gewünschte Teilung hervorzuheben. 



   Bei den verschiedenen Ermittlungen mit der   Kubusteilung   wird die Genauigkeit der Ablesung um ein Vielfaches erhöht, weil diese Teilung bei einer   Normallänge von 250 mm in   ihrem oberen Teil gegenüber der zweifachen Teilung des Führungsstabes auf einen Massstab von 375   mm,   von   1--464...,   in ihrem unteren Teil gegenüber der einfachen Teilung des   Führungsstabes   auf einen solchen von 750   Htm,   von 464... bis   1...,   aufgetragen ist. Die an den beiden   Seitenwänden   des   Fiihrungsstabes   angebrachten L-, T-und S-Teilungen sind mit dem gleichen   Massstab   aufgetragen wie die Kubusteilung. 



   Die Zeichnung stellt einen derartigen   Drehstab-Rechel1J ; chieber   dar, u. zw., in Fig. 1 eine schaubildliche Teilansicht, in Fig. 2 den Querschnitt, in Fig. 3 den Längsschnitt und in Fig. 4 die Innenseite einer Stirnwand der Gleitschiene e. 



   Der Schieber oder Drehstab d ist aus geeignetem Edelholz als Rundstab ausgebildet und der Skalenbelag r in Rohrform aufgeschoben. Mit den in seinen beiden Enden befindliehen Lagern   ! ist   derselbe in einer aus Leichtmetall hergestellten Gleitschiene P auf Bolzen   1n   um seine   Längsachse   

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 drehbar gelagert. Die Bolzen sind mit ihrem Gewindeansatz M in die in den   Stirnwänden   der Gleit- schiene vorhandenen Gewindebohrungen o eingeschraubt.

   Um die   Unverrückbarkeit   der jeweilig mit dem Drehstab eingestellten Teilung zu sichern, sind an der Innenseite der beiden Stirnwände in gleichen   Abständen je drei Körner k, Fig. 4, eingelassen und dienen zur Aufnahme der in den Bohrungen 7t liegenden Fixierstifte i, die ihrerseits durch die Druckfedern i in einen dieser Körner gedruckt werden.   



   Die Druckfedern sind derartig gehalten, dass sie bei schwachem, seitlichem Druck auf den Drehstab die Auslösung der Stifte aus den Körnern gestatten und daher die Drehung des Drehstabes ohne Gewalt- anwendung vor sich geht. Zum Zwecke einer besseren Angriffsmöglichkeit für die auszuübende Drehung sind an beiden Enden des Drehstabes leichtgerippte Ansätze p aufgeschoben. An den Seitenwänden der Gleitschiene sind die sogenannten Nutfedern/angebracht, die genau in die Nuten g des   Führtmgs-   stabes a eingepasst sind und ein leichtes, gleichmässiges Gleiten gewährleisten. Die am Führungs- stabe unter der Läufernut c sieh befindliche Teilung ist so weit vorgeschoben, dass sie sich mit den am unteren Rande des Läufers b vorhandenen Kerbsehnitten in gleicher Höhe befindet und dadurch ein leichtes Ablesen ermöglicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Drehstab-Rechenschieber,   bei welchem der als Rundstab ausgebildete und drehbare Schieber die Einzelgegenüberstellung seiner am Umfange angeordneten verschiedenen Teilungen zu derjenigen des Führungsstabes gestattet, wodurch trotz Ausdehnung der Teilungsanordnung ein   übersichtliches  
Anwendungsgebiet geschaffen ist, dadurch gekennzeichnet, das im Führungsstabe (a) eine aus Leicht- metall hergestellte Gleitschiene (e) in   der Längsrichtung verschiebbar   und in deren halbrundem Innern der Schieber oder Drehstab (d) um seine Längsachse drehbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Drehstab-Rechensehieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (d) an seinen beiden Enden mit je einem federnden Fixierstift (i) versehen ist, die in eines der Körner (k) in den Stirnwänden (q) greifen, um die zum jeweiligen Gebrauche eingestellte Teilung des Schiebers zu fixieren. EMI2.1
AT152123D 1937-02-06 1937-02-06 Drehstab-Rechenschieber. AT152123B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445464A (en) * 1944-05-27 1948-07-20 Jeremiah F Ailinger Slide rule
US2502300A (en) * 1945-09-05 1950-03-28 Young Lyman Quartertone slide rule for musicians
US2643058A (en) * 1951-07-23 1953-06-23 Michael J Quillinan Slide rule
US2643057A (en) * 1951-03-05 1953-06-23 Michael J Quillinan Slide rule

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