AT15145U1 - Tasche für Geräte zum Aufschieben auf einen Gürtel - Google Patents

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AT15145U1
AT15145U1 ATGM443/2013U AT4432013U AT15145U1 AT 15145 U1 AT15145 U1 AT 15145U1 AT 4432013 U AT4432013 U AT 4432013U AT 15145 U1 AT15145 U1 AT 15145U1
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AT
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forstgiirtel
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ATGM443/2013U
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Lorch Daniel
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Abstract

Der Forstgürtel (1) umfasst mindestens eine Tasche zur Aufnahme unterschiedlicher Geräte zum Aufschieben auf diesen Gürtel. Die mindestens eine Tasche besteht aus flexiblem Gewebematerial und ist entsprechend zur formschlüssigen Aufnahme der unterschiedlichen Geräte unterschiedlich ausgebildet. Die Tasche (2, 3, 5, 22) ist auf Ihrer dem Gürtel (1) zugewandten Seite (24, 31, 52) mit einer breiten Gurtschlaufe (25, 33, 51) versehen, die derart angeordnet ist, dass der Schwerpunkt der mit dem jeweiligen Gerät gefülltenTasche (2, 3, 5, 22) im Bereich des Gürtels (1) liegt, und die dem Gürtel (1) zugewandte Seite (24, 31, 52) der Tasche (2, 3, 5, 22) überragt mit ihrem oberen Teil den Gürtel (1) nach oben hin. Die dem Gürtel (1) zugewandte Seite (24, 31, 52) der Tasche (2, 3, 5, 22) ist flexibel und von größerer Steifigkeit ist als das Material, welches die anderen Seiten der Tasche bildet.

Description

Beschreibung
FORSTGÜRTEL MIT TASCHE FÜR GERÄTE ZUM AUFSCHIEBEN AUF DEN GÜRTEL
[0001] Die Erfindung betrifft einen Forstgürtel mit mindestens einer Tasche für Geräte zum Aufschieben auf den Gürtel, wobei die Tasche aus flexiblem Gewebematerial besteht, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bekannt sind Taschen beispielsweise von der Firma Stihl, welche auf einer sehr starren Grundplatte mittels Nieten befestigte Aufnahmen enthalten, in die verschiedene Werkzeuge aufgenommen werden können. Durch Schlitze in dem oberen Bereich der Grundplatte wird der Tragegürtel eingefädelt. Durch diese Art ist der Schwerpunkt bei eingebrachten Werkzeugen sehr tief. Außerdem reichen die Taschen sehr weit nach unten und sind dann, wenn man sich hinsetzen Oder sich auf engem Raum drehen Oder bewegen will, sehr hinderlich und störend. Dies zum einen durch den tiefen Schwerpunkt und zum anderen durch die große Steifigkeit der Grundplatte.
[0003] Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Forstgiir-tel mit mindestens einer Tasche zu schaffen, die eine sichere Aufnahme des Werkzeugs, eine verbesserte Gewichtsverteilung und ein komfortableres und ergonomischeres Tragen ermög-licht.
[0004] Dieses Problem wird mit den im Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
[0005] Mit der Erfindung wird erreicht, dass die Tasche höher am Gürtel hängt, das Werkzeug sicher in der Tasche gehalten wird, die Bewegungsfreiheit und das Hinsetzen erleichtert ist, und somit insgesamt die Sicherheit, Ergonomie und der Tragekomfort erheblich verbessert sind.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteranspriichen nie-dergelegt.
[0007] So betreffen die Ausgestaltungen gemäß den Anspriichen 2 und 3 die formschliissige Halterung von einem bzw. zwei Fällkeilen sowie die zweckmäßige, Platz sparende Anordnung zweier Aufnahmefächer auf einer Grundplatte. Nach Anspruch 4 sind die Fächer einer Tasche für Fällkeile in vorteilhafter Weise so dimensioniert, dass sie gleich groß und fiir jeweils Stark-holz bzw. mittelstarkes Holz geeignet sind. Eine vorteilhafte Ausgestaltung gemäß Anspruch 5 sieht vor, das das bzw. die Fächer nach unten hin teilweise offen sich, sodass Sägespäne Oder Schmutz herausfallen kann. Dadurch wird für dauerhafte Funktionsfähigkeit der Formschliissig-keit gesorgt.
[0008] Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit ist gemäß Anspruch 6 eine zusätzliche Sicherung des eingeschobenen Gerätes vorgesehen. Entsprechend der Ausgestaltung gemäß Anspruch 7 kann diese Sicherung aus in Längsrichtung des bzw. der Fächer wirkenden elastischen Sicherung, insbesondere elastischen Bändern, bestehen. Gemäß Anspruch 8 kann die elastische Sicherung mittels Druckknopf Oder Einhängen in einem Haken lös- und feststellbar sein.
[0009] Eine sehr vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in Anspruch 9 enthalten bei einer Tasche, die zur Aufnahme einer zur Messung des Stammdurchmessers dienenden, so genann-ten Kluppe, auf der Riickseite der Tasche eine Halterung vorsieht, welche einen Teil des Geräts formschliissig aufnimmt.
[0010] Dies sorgt fiir eine gute Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausfallen. In einer vorteil-haften Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Halterung derart geneigt auf der Riickseite der Tasche angebracht ist, dass ihre Längsachse, und damit die Messskala der Kluppe, nach unten innen geneigt sind. Die zweckmäßige Weiterbildung entsprechend Anspruch 10 sieht vor, dass die Halterung der Kluppe auf der Riickseite der Tasche in einem Winkel von ca. 120° zur Achse des Giirtels angeordnet ist. Dadurch ist dafiir gesorgt, dass die lange Messskala der Kluppe nicht störend im Weg ist.
[0011] 1st eine weitere Tasche gemäß der Erfindung zur Aufnahme eines Maßbandes vorgese- hen, so sieht die vorteilhafte Ausgestaltung entsprechend Anspruch 11 vor, dass die Rückseite der Tasche in geringerer Flexibilität als das Material, welches die anderen Seiten der Tasche bildet, jedoch nicht steif, ausgestaltet ist. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass das Maßband ein erhebliches Gewicht und eine besondere Anordnung auf der Grundplatte aufweist. Gemäß der Ausgestaltung von Anspruch 12 ist eine Sicherung vorgesehen welche das Maßband bei Nichtgebrauch test auf der Riickseite der Tasche fixiert. Dadurch wird ein störendes Herum-schlagen während der Arbeit und des Gehens vermieden sowie die Sicherheit beim Holzein-schlag verbessert. Außerdem ginge ohne Fixierung von dem am Maßband angebrachten spit-zen Holzhaken eine höhere Verletzungsgefahr aus. Entsprechend der sehr zweckmäßigen Ausgestaltung von Anspruch 13, ist zur Fixierung ein elastisches Band vorgesehen, vorzugs-weise ein elastisches Klettband.
[0012] Gemäß der vorteilhaften Ausgestaltung von Anspruch 14 ist der Forstgiirtel mit einem Sicherheitsschloss versehen. Ein solches Sicherheitsschloss kann nur unter Verwendung bei-der Hände geöffnet werden. Dies sorgt dafiir, dass sich der Giirtel nicht unbeabsichtigt während des Gebrauchs öffnet.
[0013] Gemäß einer weiteren sehr vorteilhaften und zweckmäßigen Ausgestaltung besteht entsprechend Anspruch 15 der Giirtel aus verwindungssteifem Gewebematerial. Damit wird ein fester, weitgehend verwindungssteifer Sitz der aufgeschobenen Taschen gesichert. Fiir guten Halt wird gemäß der zweckmäßigen Ausgestaltung von Anspruch 16 der Erfindung dadurch gesorgt, dass der Giirtel auf seiner Innenseite mit einer Auflage aus Klett, insbesondere Haken-klett, versehen ist, zur rutschfesten Verbindung mit einem Untergiirtel mit äußerem Belag aus Flauschklett Oder zur Verbindung mit einem Untergrund aus Fleece Oder Faserpelz.
[0014] Ausfiihrungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figuren 1 bis 5 erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung: [0015] Fig. 1 einen Forstgiirtel mit verschieden gestalteten, auf den Giirtel aufgeschobenen
Taschen; [0016] Fig. 2 perspektivisch eine Tasche mit zwei Fächern fiir Fällkeile, [0017] Fig. 2a die Vorderansicht der Tasche mit zwei Fächern fiir Fällkeile, [0018] Fig. 2b die Seitenansicht der Tasche mit zwei Fächern fiir Fällkeile, [0019] Fig. 2c die Riickansicht der Tasche mit zwei Fächern fiir Fällkeile, [0020] Fig. 2d die Draufsicht auf die Tasche mit zwei Fächern fiir Fällkeile; [0021] Fig. 3 perspektivisch eine Tasche zur Aufnahme einer Kluppe, [0022] Fig. 3a die Vorderansicht der Tasche zur Aufnahme einer Kluppe, [0023] Fig. 3b die Seitenansicht der Tasche zur Aufnahme einer Kluppe, [0024] Fig. 3c die Draufsicht auf die Tasche zur Aufnahme einer Kluppe; [0025] Fig. 4 perspektivisch eine weitere Tasche zur Aufnahme eines Maßbandes, [0026] Fig. 4a die Vorderansicht der weiteren Tasche zur Aufnahme eines Maßbandes, [0027] Fig. 4b die Seitenansicht der weiteren Tasche zur Aufnahme eines Maßbandes, [0028] Fig. 4c die Draufsicht der weiteren Tasche zur Aufnahme eines Maßbandes; [0029] Fig. 5 perspektivisch von hinten eine Tasche zur Aufnahme verschiedener Dinge, insbesondere eine Erste Hilfe Tasche, [0030] Fig. 5a die Rückansicht der Erste Hilfe Tasche, [0031] Fig. 5b die Seitenansicht Erste Hilfe Tasche und [0032] Fig. 5c die Draufsicht auf die Erste Hilfe Tasche.
[0033] In Fig. 1 ist ein Forstgiirtel 1 dargestellt, auf den verschieden gestaltete Taschen 2, 22, 3, 4 und 5 aufgeschoben sind. Die Taschen 2 und 22 sind prinzipiell baugleich, jedoch in der Größe unterschiedlich. Die kleinere Tasche 2 enthält zwei gleich große Fächer in denen zwei gleich große Fällkeile 21 und 23 formschlüssig gehalten sind.
[0034] Diese kleineren Fällkeile 21 und 23 werden vorzugsweise beim Fällen von schwachen bis mittelstarken Bäumen verwendet. Die größere Tasche 22 nimmt in zwei Fächern zwei grö-ßere Fällkeile 221 und 223 auf, die als Starkholzkeile fiir das Fällen von starken Bäumen verwendet werden.
[0035] Wie in Fig. 1 dargestellt ist zur Aufnahme einer so genannten Kluppe eine weitere Tasche 3 vorgesehen. Die Kluppe, in der Fig. nicht dargestellt, wird zur Messung des Baum-durchmessers verwendet. Sie ähnelt einer Schieblehre, jedoch in recht großer Abmessung. Der auf der Messskala verschiebbare Arm weist eine Fiihrung bzw. einen Handgriff auf, an welche die Aufnahmeöffnung 32 angepasst ist. Sie umschließt die nicht dargestellte Führung bzw. Handgriff formschliissig zur sicheren Halterung. Auf der Riickseite 31 der Tasche 3 ist die Auf-nahmeöffnung in ca. 120° zur Längsachse des Giirtels 1 angeordnet. Dadurch ist die Kluppe ergonomisch am wenigsten störend gehalten.
[0036] Des Weiteren ist in Fig. 1 eine weitere Tasche 4 gezeigt, die zur Aufnahme und Halterung eines Maßbandes 42 vorgesehen ist. Urn ein loses Herumschlagen des relativ schweren Maßbandes 42 zu vermeiden, ist eine Sicherung vorgesehen, vorzugsweise in Form eines Klettbandes 43, welches das Maßband 42 bei Nichtgebrauch fest an die Riickseite 41 der Tasche andriickt.
[0037] Weiterhin ist in Fig. 1 eine Tasche 5 dargestellt, die auf den Forstgiirtel 1 aufgeschoben ist. Diese Tasche 5 kann unterschiedliche Inhalte beherbergen. Sie dient vorzugsweise jedoch als Erste Hilfe Tasche.
[0038] Der Giirtel 1 ist, wie in Fig. 1 gezeigt, an seinen Enden mit zwei Teilen 12 und 13 verse-hen, welche im Zusammenspiel ein Sicherheitsschloss ergeben. Ein solches Sicherheitsschloss kann nur unter Verwendung beider Hände geöffnet werden.
[0039] Dies sorgt auch dafiir, dass sich der Giirtel nicht unbeabsichtigt während des Gebrauchs öffnet. Vorzugsweise besteht der Forstgiirtel 1 aus verwindungssteifem Gewebematerial. Damit wird ein fester, weitgehend verwindungssteifer Sitz der aufgeschobenen Taschen gesichert. Fiir guten Halt kann weiterhin dadurch gesorgt werden, dass der Giirtel 1 auf seiner Innenseite mit einer Auflage aus Klett, insbesondere Hakenklett, versehen ist. Dies dient zur rutschfesten Verbindung mit einem Untergiirtel mit äußerem Belag aus Flauschklett Oder zur engen, gut sitzenden Verbindung mit einem Untergrund aus Fleece Oder Faserpelz.
[0040] Eine besonders praktische Tasche zur Aufnahme und sicheren Halterung von Fällkeilen ist in der perspektivischen Darstellung von Fig. 2 und den vier verschiedenen Ansichten der Fig. 2a - 2d gezeigt. Diese Tasche 2 ist mit zwei Fächern 211 und 231 fiir die beiden Fällkeile 21 und 23 versehen, wobei die beiden Fächer 211 und 231 senkrecht zum Giirtel 1 auf der Riickseite 24 der Tasche 2 hintereinander Platz sparend aufgebracht sind. Die Riickseite 24 der Tasche 2 bzw. 22 ist flexibel und von größerer Steifigkeit als das Gewebematerial, welches die anderen Seiten der Fächer 211,231 bildet und die Fällkeile 21 bzw. 31 formschliissig umfasst. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, das Fach bzw. die Fächer 211, 231 so zu gestalten, dass es den jeweiligen Fällkeil 21,23 zu ca. Vz bis 3/4 seiner Länge formschliissig umgibt.
[0041] Die Riickseite 24 der Tasche 2 ist mit einer Gurtschlaufe 25 auf der dem Giirtel 1 zuge-wandten Seite versehen. Diese Gurtschlaufe 25 ist derart auf der Riickseite 24 angeordnet, dass der Schwerpunkt der mit dem oder den Fällkeilen bzw. dem zugehörigen Gerät gefiillten Tasche im Bereich des Giirtels liegt. Der obere Teil der Riickseite 24 iiberragt den Giirtel 1 dabei nach oben hin.
[0042] Die Gurtschlaufe 25 ist in Richtung des Giirtels 1 vorzugsweise so groß wie möglich gestaltet, sodass ein möglichst verwindungssteifer Sitz der Tasche auf dem Giirtel erreicht wird.
[0043] Die Fächer 211,231 der Taschen 2 bzw. 22 sind in ihrem unteren Bereich mit Öffnungen 26 versehen. Diese Öffnungen sind bevorzugt mittig im Fach 211,231 angeordnet, damit die Ecken der eingeschobenen Fällkeile 21, 23 zum einen geschützt sind und zum anderen keine Verletzungen hervorrufen können. Diese Öffnungen 26 sorgen dafiir, dass Schmutz und insbe-sondere Sägespäne aus den Fächern selbsttätig herausfallen können. Dadurch werden die Fächer nicht zugestopft mit Fremdmaterial und der dauerhafte Formschluss gesichert.
[0044] In Fig. 2 und den verschiedenen Ansichten der Fig. 2a - 2d ist das Fach bzw. sind die Fächer 211 bzw. 231 mit einer zusätzlichen Sicherung gegen Herausrutschen des Gerätes, wie z.B. die Fällkeile 21 bzw. 23 versehen. Zweckmäßig besteht die Sicherung aus in Längsrichtung des bzw. der Fächer wirkenden elastischen Sicherung, insbesondere elastischen Bändern 27. Die elastische Sicherung ist mittels Druckknopf Oder Einhängen in einem Haken 28, wie in den Fig. 2 und Fig. 2a - 2d dargestellt, lös- und feststellbar.
[0045] Die vorstehende Beschreibung für die in den Fig. 1, 2 und 2a - 2d gezeigte Doppel-fachtasche 2 ist für die Aufnahme von kleineren Fällkeilen 21 und 31, die fiir mittelstarkes Holz Verwendung finden, zutreffend. Sinngemäß gilt diese Beschreibung auch fiir die größere Ta-sche 22, welche in Fig. 1 dargestellt ist, und zur Aufnahmen von zwei fiir Starkholz zu verwen-denden Fällkeile 221 und 223 zutreffend ist. Daher erscheint eine separate Beschreibung hier-fiir redundant, da sich nur die Abmessungen ändern.
[0046] In Fig. 3 ist eine Tasche 3 fiir die Aufnahme einer Kluppe perspektivisch und in den Fig. 3a - 3c in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht dargestellt. Diese Tasche 3 ist mit einer in der Form geeigneten Aufnahme 32 versehen, die auf der Riickseite 31 der Tasche 3 angeordnet ist. In diese ist die nicht dargestellte Kluppe einschiebbar und wird dort formschliissig gehalten. Die so genannte Kluppe dient zur Messung des Stammdurchmessers eines Baumes. Sie besitzt eine lange Messskala, an deren einem Ende eine Messbacke fest angebracht ist. Auf der langen Messskala selbst ist eine zweite Messbacke verschiebbar angeordnet. An dieser verschiebbaren Messbacke ist ein Griff angebracht. Das Gerät erinnert in seiner Form an eine übergroße Schieblehre. Die auf der Riickseite 31 der Tasche 3 vorgesehene Aufnahmehalte-rung 32 ist so auf einen Teil der Kluppe, nämlich den Griff an der verschiebbaren Messbacke angepasst, dass diese Halterung diesen einen Teil des Geräts formschliissig aufnimmt und halt. Des Weiteren ist die Halterung 32 so auf der Riickseite 31 angeordnet, dass die Tasche 3 mit ihrer Halterung 32 nach unten innen geneigt ist. Vorteilhafterweise ist sie in einem Winkel von etwa 120° zur Achse des Giirtels 1 angeordnet.
[0047] Eine weitere Tasche 4, die zur Aufnahme eines Maßbandes 42 dient, ist in der perspek-tivischen Ansicht in Fig. 4 sowie den Fig. 4a — 4c in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht dargestellt. Die Riickseite 41 der Tasche 4 in geringerer Flexibilität als das Material, welches die anderen Seiten der mindestens einen Tasche bildet, jedoch nicht steif, ausgestaltet. Auf der Riickseite 41 der Tasche 4 ist das Maßband 42 an Ösen mittels eines Hakens befestigt. Es liegt frei auf der Fläche der Riickseite 41 auf. Die freie Beweglichkeit des Maßbandes 42 ist bei Gebrauch erforderlich. Da das Maßband 42 recht schwer ist, wiirde sie bei Nichtgebrauch und Bewegung sehr störend herum schwingen und baumeln. Außerdem ginge ohne Fixierung von dem am Maßband angebrachten spitzen Holzhaken eine höhere Verletzungsgefahr aus, die somit gebannt ist.
[0048] Daher sieht eine weitere besondere Ausgestaltung dieser weiteren Tasche 4 eine Sicherung vor, welche das Maßband 42 bei Nichtgebrauch fest auf der Riickseite 41 der weiteren Tasche 4 fixiert. Zur Fixierung wird ein elastisches Band, vorzugsweise ein elastisches Klett-band 43 verwendet.
[0049] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Forstgiirtel 1 ist eine Tasche 5 dargestellt, die auf diesen aufgeschoben ist. Diese Tasche 5 kann unterschiedliche Inhalte beherbergen. Sie dient vorzugsweise jedoch als Erste Hilfe Tasche.
[0050] Fig. 5 zeigt diese Tasche 5 in perspektivischer Ansicht von hinten mit der dort aufge-brachten Gurtschlaufe 51. Diese Gurtschlaufe 51 kann groß gestaltet sein Oder aus zwei klei- nen Gurtschlaufen bestehen, die weiter voneinander beabstandet im Bereich des Taschensei-ten angebracht sind. Damit wird jeweils ein fester Sitz auf dem Giirtel 1 erreicht. Außerdem wird die Gurtschlaufe so platziert, dass der Schwerpunkt der Tasche 5 auf Höhe des Forstgürtels 1 liegt.

Claims (15)

  1. Ansprüche
    1. Forstgürtel (1) mit mindestens einer Tasche zur formschlüssigen Aufnahme unterschiedli-cher Geräte zum Aufschieben auf diesen Gürtel, wobei die mindestens eine Tasche (2, 3, 5, 22) aus flexiblem Gewebematerial besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Tasche (2, 3, 5, 22) auf ihrer dem Giirtel (1) zugewandten Seite (24, 31, 41, 52) mit einer breiten Gurtschlaufe (25, 33, 44, 51) versehen ist, wobei die Gurt-schlaufe (25, 33, 44, 51) im oberen Bereich der Tasche (2, 3, 5, 22) angeordnet ist, die dem Giirtel (1) zugewandte Seite (24, 31,41,52) der mindestens einen Tasche (2, 3, 5, 22) mit ihrem oberen Teil den Giirtel (1) nach oben hin iiberragt, und die dem Giirtel (1) zugewandte Seite (24, 31,41,52) der mindestens einen Tasche (2, 3, 5, 22) von größerer Steifigkeit ist als das Material, welches die anderen Seiten der mindestens einen Tasche bildet.
  2. 2. Forstgiirtel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tasche (2, 22) zur Aufnahme mindestens eines Fällkeils (21, 23, 221, 223) bestimmt ist und ein Fach (211,231) der Tasche (2, 22) mindestens einen Fällkeil (21,23, 221, 223) in einem Bereich zwischen der Hälfte und 3A seiner Länge formschliissig umgibt.
  3. 3. Forstgiirtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tasche (2, 22), die fiir die Aufnahme von zwei Fällkeilen (21, 23, 221, 223) geeignet ist, zwei Fächer (211,231), die vorzugsweise senkrecht zu der dem Giirtel (1) zugewandten Seite (24) hintereinander angeordnet sind, aufweist.
  4. 4. Forstgiirtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fächer (211,231) fiir Fällkeile dimensioniert sind, die gleich groß ausgebildet sind.
  5. 5. Forstgiirtel nach einem der Anspriiche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fach bzw. die Fächer (211, 231) nach unten hin teilweise often (26) gestaltet ist bzw. sind.
  6. 6. Forstgiirtel nach einem der Anspriiche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fach bzw. die Fächer (211, 231) mit einer zusätzlichen Sicherung (27) gegen das Her-ausrutschen des Gerätes versehen ist bzw. sind.
  7. 7. Forstgiirtel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung (27) aus einer in Längsrichtung des Faches bzw. der Fächer (211, 231) wir-kenden elastischen Sicherung, insbesondere elastischen Bändern (27), besteht.
  8. 8. Forstgiirtel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Sicherung mittels Druckknopf Oder Einhängen in einem Haken (28) lös- und feststellbar ist.
  9. 9. Forstgiirtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tasche (2, 22) zur Aufnahme einer zur Messung des Stammdurchmessers dienenden sogenannten Kluppe bestimmt ist und auf der dem Giirtel (1) zugewandten Seite (31) der Tasche (3) eine Halterung (32) vorgesehen ist, welche einen Teil der Kluppe formschliissig aufnimmt. ιυ. rorsiyuriei nacn ansprucn a, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (32) derart angeordnet ist, dass die Aufnahmeöffnung für die Kluppe um 120° zur Längsachse des Giirtels (1) geneigt ist.
  10. 11. Forstgürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Tasche (4) zur Aufnahme eines Maßbandes (42) vorgesehen ist, wobei die dem Gürtel (1) zugewandte Seite (41) der Tasche (4) in geringerer Flexibilität als das Material, welches die anderen Seiten der Tasche bildet, jedoch nicht steif, ausgestaltet ist.
  11. 12. Forstgiirtel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherung (43) vorgesehen ist, welche das Maßband (42) bei Nichtgebrauch test auf der dem Giirtel (1) zugewandten Seite (41) der Tasche (4) fixiert.
  12. 13. Forstgiirtel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Sicherung ein elastisches Band (43) vorgesehen ist, vorzugsweise ein elastisches Klettband.
  13. 14. Forstgiirtel nach einem der vorhergehenden Anspriiche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Sicherheitsschloss (12, 13) versehen ist.
  14. 15. Forstgiirtel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass er aus verwindungssteifem Gewebematerial besteht.
  15. 16. Forstgiirtel nach Anspruch 14 Oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass er auf seiner Innenseite mit einer Auflage aus Klett, insbesondere Hakenklett, zur rutsch-festen Verbindung mit einem Untergiirtel mit äußerem Belag aus Flauschklett Oder zur Verbindung mit einem Untergrund aus Fleece Oder Faserpelz versehen ist. Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
ATGM443/2013U 2013-01-05 2013-12-16 Tasche für Geräte zum Aufschieben auf einen Gürtel AT15145U1 (de)

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