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Einrichtung zur Kühlung von elektrischen Entladungsapparaten.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kühlen von elektrischen Entladungsapparaten.
Bekanntlich müssen elektrische Entladungsapparate, namentlich Metalldampfstromriehter, gekühlt werden, um Überhitzungen während des Betriebes zu vermeiden. Zur Kühlung solcher Apparate werden daher Kühlmittel der verschiedensten Art verwendet. Bei Stromrichtern mit Metallgefässen bevorzugt man im allgemeinen Flüssigkeitskühlung und bei Stromrichtern mit Glasgefässen Luftkühlung.
Die Flüssigkeitskühlung von Stromrichtern ist meist mit verhältnismässig grossen Unkosten verbunden, da der zu kühlende Apparat entweder an einen Wasserleitungsstrang angeschlossen werden oder aber eine besondere Kühlanlage erhalten muss. In beiden Fällen wird die Kühlung des Apparates verhältnismässig teuer, und ausserdem wird das Gewicht des Apparates in vielfach unerwünschter Weise erhöht. Das hohe Gewicht der zur Kühlung erforderlichen erwähnten Anlage macht sich besonders
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verwendet werden.
Ausserdem befriedigen die bisherigen Kühleinrichtungen insofern nicht, als die erreichte Kühlwirkung verhältnismässig gering ist. Ein grosser Teil der Kühlmittel streicht an dem zu kühlenden Apparat ungenutzt vorbei. Besonders gross ist dieser Verlust bei Luftkühlung. Eine Ursache des geringen Wirkungsgrades bei Luftkühlung liegt darin, dass sich bei der Luftkühlung zahlreiche tote Räume bilden, d. h. Räume, in denen das Kühlmittel keine nennenswerte Kühlwirkung ausübt. Man muss deshalb Kühlwinderzeuger sehr grosser Leistung verwenden oder aber eine grosse Anzahl Kühlwinderzeuger vorsehen, um einen den Anforderungen der Praxis auch nur einigermassen entsprechenden Kühleffekt zu erzielen.
Um die Bildung sogenannter toter Räume zu erschweren, wurde ferner bereits vorgeschlagen, dem strömenden Kühlmittel Schwellen, Führungsmittel od. dgl. entgegenzustellen, die die wirbelfreie Strömung in eine wirbelige umwandeln. Diese Mittel reichen jedoch nicht aus, um eine allen Anforderungen der Praxis genügende Kühlwirkung zu erzielen, da sich auch hiebei eine verhältnismässig grosse Zahl toter Räume ausbildet, so dass nach wie vor ein grosser Teil des Kühlmittels nicht ausgenutzt wird.
Gemäss der Erfindung werden die erwähnten Schwierigkeiten bei Entladungsapparaten durch eine Kühleinrichtung vermieden, bei der der Kühlmittelstrom an oder in Führungskörpern (Düsen oder ähnliche Austrittsöffnungen aufweisende Körper, Leitflächen od. dgl. ) geleitet wird, die quer zur Strömungsrichtung des Kühlmittelstromes beweglich sind. Hiebei kann also das Kühlmittel (Luft oder Flüssigkeit) gegebenenfalls unter Druck durch bewegliche Auslassöffnungen, z. B. bewegliche Düsen, gegen den zu kühlenden Apparat geführt werden, u. zw. so, dass der Kühlmittelstrom quer zu seiner Stromrichtung hin und her bewegt wird.
Das Kühlmittel wird also gleichsam gegen den zu kühlenden Apparat gefächelt. Es zeigt sich hiebei, dass man so mit Sicherheit die Bildung windstiller Räume ausschliesst und einen gleichmässig guten Kühleffekt erreicht. Sowohl bei Verwendung gasförmiger Kühlmittel als auch bei Verwendung flüssiger Kühlmittel vermeidet man auf diese Weise Stauungen des Kühlmittels. Es wird vielmehr der ganze zu kühlende Apparat ununterbrochen von dem Kühlmittel bespült. Durch Lage und An- ordnung und Art der Bewegung der Fächeldüsen kann man örtlich leicht stärkere Kühleffekt hervorrufen, die beispielsweise an der Kathode erwünscht sind.
Die neue Kühleinrichtung ermöglicht nicht nur eine intensive Luftkühlung von Stromrichtern mit Glasgefässen, sondern gestattet auch mit verhältnismässig gutem Wirkungsgrad die Anwendung von Luftkühlung bei Stromrichtern mit eisernen Gefässen, namentlich bei Stromrichtern mittlerer Leistung.
Für die Luftkühlung kann man beispielsweise mit besonderem Vorteil Gebläse verwenden, die in Art der an sich bekannten Schmiedegebläse ausgeführt sind. Die Bewegung der dem Kühlmittel zum Austritt dienenden Düsen kann in beliebiger Weise erfolgen. Wesentlich ist nur, dass das Kühlmittel durch die bewegten Düsen gegen den zu kühlenden Apparat gefächelt wird, weil auf diese Weise die Bildung stiller Räume, in denen die Wirksamkeit des Kühlmittels überhaupt nicht auftritt, ausgeschlossen wird.
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