DE761372C - Anordnung fuer Kontaktumformer - Google Patents

Anordnung fuer Kontaktumformer

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Publication number
DE761372C
DE761372C DEL106434D DEL0106434D DE761372C DE 761372 C DE761372 C DE 761372C DE L106434 D DEL106434 D DE L106434D DE L0106434 D DEL0106434 D DE L0106434D DE 761372 C DE761372 C DE 761372C
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DE
Germany
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transformer
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liquid
cooling
contact
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Expired
Application number
DEL106434D
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English (en)
Inventor
Floris Dr-Ing Koppelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformer Cooling (AREA)

Description

  • Anordnung für Kontaktumformer Es sind Mittel bekanntgeworden, wie z. B. Primärventile, saugdrosselähnliche Transforinatoren oder Schaltdrosseln, durch die mechanische Kontakte so weitgehend von Schaltfeuer entlastet werden können, daß sie für mechanische Stromrichter (Kontaktumformer) benutzt werden können. Es bietet verhältnismäßig geringe Schwierigkeiten, derartige Umformer oder Stromrichter für größte Stromstärken auszuführen. Die Kontaktgeräte können dabei verhältnismäßig klein ausgeführt werden, wenn man dafür Sorge trägt, daß die an sich geringen Kupferverluste in den Zuleitungen und an den Kontakten wirksam abgeführt werden. Man hat schon vorgeschlagen, zu diesem Zweck Kontakte und Zuleitungsschienen mit einer Wasserkühlung zu versehen. Diese Wasserkühlung hat jedoch den Nachteil, daß sie, insbesondere bei höheren Spannungen, einen Verluststrom durch den Wasserfaden ergibt, der unter anderem zu Anfressungen an den vom Wasser benetzten Metallteilen führt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Zuleitungsschienen und Kontakte durch einen mit dem Umspanner gemeinsamen Umlauf einer Flüssigkeit gekühlt werden. Der Umlauf der Flüssigkeit kann dabei entweder durch eine besondere Pumpe oder in bekannter Weise durch die mit der Erwärmung verbundene Dichteänderung selbsttätig erfolgen. Als Rückkühler für die Flüssigkeit, die gleichzeitig auch die Verluste des Umspannerkupfers abzuführen hat, kann dabei der Kessel des Umspanners benutzt werden, sofern der Umspanner selbst flüssigkeitsgekühlt, d. h. als Ölumspanner, ausgeführt ist. Verwendet man als Kühlflüssigkeit eine nicht isolierende Flüssigkeit. so ist es zweckmäßig. mit der Flüssigkeitskühlung den Windungen des Umspanners bzw. der etwa vorhandenen saugdrosselähnlichen Transformatoren oder Schaltdrosseln derart zu folgen, daß in dem Flüssigkeitsfaden die gleichen Spannungen induziert werden wie in der Wicklung selbst. Dieses Verfahren eignet sich besonders für mäßige Spannungen bei sehr großen Stromstärken, bei denen die Windungszahlen klein sind, beispielsweise nur eine einzige.
  • Besonders einfach wird die Anordnung nach der Erfindung, wenn man bei Verwendung eines flüssigkeitsgekühlten Umspanners als Kühlflüssigkeit für das Kontaktsystem die gleiche Flüssigkeit, z. B. Öl, verwendet. In diesem Fall erhält man eine Anordnung, bei der beispielsweise eine Pumpe Öl aus dem Umspanner in die Schienen bzw. Kontakte drückt. Das erwärmte Öl strömt aus den Kontakten längs (d. h. in Kühlkanälen) der Zuleitungsschienen zurück und wird hier in bekannter Weise gekühlt, z. B. dadurch, daß man dem Umspannerkessel durch Rippen-oder Rohrkühler eine derartig große Oberfläche gibt, daß er auch die Verluste im Kontaktgerät zusätzlich mit abführen kann. Die notwendige Flüssigkeitspumpe kann außerhalb des Umspanners bequem zugänglich angeordnet werden. Als Pumpe verwendet man zweckmäßig die z. B. von Kraftfahrzeugen her bekannten Zahnradpumpen, die einen hohen Grad von Zuverlässigkeit aufweisen.
  • Man kann im Gegensatz zu dem bislang Beschriebenen die Erfindung auch in der Weise ausführen, daß man für die Kühlung des Kontaktgerätes und gegebenenfalls der Kupferwicklung des Umspanners eine besondere Kühlflüssigkeit verwendet, die in einem besonderen Kühler rückgekühlt wird und die unter Umständen auch das Eisen des Umspanners derart kühlt, daß letzterer als Trockenumspanner ausgeführt werden kann.
  • Die Anordnung nach der Erfindung eignet sich besonders für solche Anlagen, bei denen z. B. mit Rücksicht auf kleine Induktivitäten das Kontaktgerät konstruktiv mit dem Umspanner unmittelbar zusammengebaut, beispielsweise über dem Umspannerjoch angeordnet wird. Als Kontaktgerät können sowohl motorisch über Exzentergetriebe angetriebene Geräte als auch unmittelbar mechanisch betätigte Geräte, z. B. mit taumelndem oder kreisendem Kontaktkörper, verwendet werden. Die Erfindung ermöglicht es. Kontaktumformeranlagen mit geringstem 'Material-und Platzaufwand zu bauen. Dabei erleichtert sie insbesondere auch die Ausführung mit kleinsten Induktiv itäten, was geringen induktiven Spannungsabfall und bei Verwendung von saugdrosselähnlichen Transformatoren oder Schaltdrosseln hohe Lberlastbarkeit zur Folge hat. Die Kanäle für die Kühlflüssigkeit können beispielsweise in Form von Kupferrohren auf die eigentlichen Schienen aufgelötet werden. Man kann auch die Schienen und Kontaktstücke mit zweckmäßigen Bohrungen oder Anfräsungen, die hinterher wieder verschlossen werden, versehen. Um mit nur einer Pumpe auszukommen, kann man den Kühlumlauf der einzelnen Phasen hintereinander oder auch parallel schalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Anordnung für Kontaktumformer, insbesondere mit Primärventilen, saugdrosselähnlichen Transformatoren oder Schaltdrosseln zur Entlastung der Kontakte von Schaltfeuer, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsschienen und die periodisch betätigten Kontakte gemeinsam mit dem Umspanner durch einen Flüssigkeitsumlauf gekühlt werden. Anordnung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Umspanners mit Flüssigkeitskühlung der Umspannerkessel als Rückkühler auch für das Kontaktgerät benutzt wird. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer nicht isolierenden Flüssigkeit die Kühlkanäle längs der Wicklungen derart angeordnet sind, daß in ihnen die gleichen Spannungen induziert werden wie in den Wicklungen selbst. q.. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Kühlflüssigkeit für den Kühlumlauf die gleiche Flüssigkeit wie im Umspannerkessel verwendet wird. 5. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Umspanner ein Trockenumspanner verwendet wird. dessen Verluste gleichzeitig mit den Verlusten des Kontaktgerätes durch den Kühlumlauf abgeführt und in einem besonderen Kühler rückgekühlt werden. 6. Anordnung nach Anspruch i oder den folgenden für Kontaktumformer, bei denen das Kontaktgerät mit dem Umspanner konstruktiv zu einer Einheit zusammengebaut ist.
DEL106434D 1942-01-10 1942-01-10 Anordnung fuer Kontaktumformer Expired DE761372C (de)

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