AT150261B - Einrichtung an Wäsche- oder Kleidungsstücken. - Google Patents

Einrichtung an Wäsche- oder Kleidungsstücken.

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AT150261B
AT150261B AT150261DA AT150261B AT 150261 B AT150261 B AT 150261B AT 150261D A AT150261D A AT 150261DA AT 150261 B AT150261 B AT 150261B
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Waeschefabrik Hido Brueder Don
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung an   Wäsche-oder Kleidungsstücken.   
 EMI1.1 
 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Einrichtung   an Wäsche- oder Kleidungsstücken,   welche auch bei Verwendung üblicher, fester Verbindungsmittel, z. B. von Steppstichnähten das leichte Abtrennen der zu entfernenden Teile ermöglicht, indem zwischen dem   Wäsche-oder   Kleidungsstück und dessen abzutrennenden Teil ein Reissorgan, beispielsweise ein reissfestes Bändchen eingeschaltet ist, welches bei seiner Betätigung das Verbindungsmittel durchtrennt. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes in zwei verschiedenen Anwendungsfällen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein mit einem abtrennbaren Kragen versehenes Hemd im Schaubild, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 das Halsbündchen im Schnitt und Fig. 4 das Hemd während des Abreissens des Kragens im Schaubild. Die Fig. 5 veranschaulicht einen eine abtrennbare Auflage aufweisenden Kragen in Ansicht und Fig. 6 im Schnitt nach der Linie VI-VI. 



   Das Hemd nach den Fig.   l-4   besitzt in   üblicher   Weise ein am Sattel angesetztes Halsbündchen   A   (Unterkragen), dessen aussenseitige Stofflage a sowie auch innenseitige Stofflage b unabhängig voneinander je durch eine längs ihres freien Randes geführte, gestürzte Naht c mit einem in das Innere des Bändchens A hineinreichenden Futter d, e verbunden und ausgekleidet sind. Demzufolge bildet das vollkommen fertig ausgearbeitete Bündchen A eine von oben zugängliche Rinne f, in welche der Oberkragen B mit seinem kürzeren Innenschenkel g eingeführt werden kann.

   Damit nun der Oberkragen B 
 EMI1.2 
 

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 oberen Rand des Bündchens A, eine die Stofflagen a, b samt den Futterlagen d, e durchsetzende Steppnaht h vorgesehen, welche die   Rinne tihrer   Tiefe nach begrenzt und einen Anschlag für den Innenschenkel g darstellt. Bevor der Oberkragen B in die   Rinne t des Bündchens A   eingesetzt wird, befestigt man an seinem Innenschenkel g, u. zw. an derjenigen Seite, die später gegen die aussenseitige Stofflage a des   Bündchens   A zu liegen kommt, mittels einer Heftnaht i ein sich zweckmässig über die ganze Kragenlänge erstreckendes, reissfestes Bändchen k, eine Schnur od. dgl., z. B. ein Köperband, von dem an einer Stelle ein als Handhabe dienender Lappen l, z. B. in Form einer Schlaufe, absteht.

   Die Vereinigung des Oberkragens B mit dem Bündchen A wird durch eine nahe dem oberen Rand des letzteren verlaufende und dessen Stofflagen   a, b   die Futterlagen d, e den Innensehenkel g des Oberkragens B und das Bändchen k verbindende Naht m bewerkstelligt, wobei der Lappen l des Bändchens k aus der Maulöffnung der   Bündchenrinne t hinausragt   und zwischen Oberkragen B und Bündchen   A   frei zugänglich bleibt. 



   Soll nun der Oberkragen B aus irgendeinem Grunde etwa wegen einer Beschädigung erneuert werden, braucht man nur auf den Lappen 1 des   Reissbändchens   k einen Zug auszuüben, was bereits zur Folge hat, dass die Verbindungsnaht m sich aufzutrennen beginnt. Unter weiterer Zuhilfenahme des immer mehr samt dem Oberkragen B frei werdenden Reissbändchens k wird dieser Vorgang so lange fortgesetzt, bis der Oberkragen B gänzlich vom Bündchen A lösgelöst ist. Das Aufreissen der 
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 der Oberkragen B vom Hemd entfernt ist, kann in die rinne f des Bündchens A ein Ersatzkragen unter Verwendung der Steppnaht A als ein die richtige Lage des Ersatzkragens zum Unterkragen A unwillkürlich herbeiführender Anschlag eingesetzt und an letzterem durch Naht befestigt werden. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 ist ein auswechselbarer Kragen c mit einem die Aussenseite seines Oberkragens n abdeckenden Besatz o unter Zwischenschaltung eines Reissbändchens k in Verbindung gebracht. Zu diesem Zweck wird das Reissbändchen k mittels einer gestürzten Naht p rings um den Rand des Besatzes o derart befestigt, dass   der umgebrochene freie   Rand des Reissbändchens k über den Rand des Besatzes o vorsteht. Längs dieses Teiles des Reissbändchens k wird sodann die den 
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 des Oberkragens n deckt. Durch Betätigung des Lappens l kann man den Besatz o nach seinem Schadhaftwerden vom Oberkragen n abtrennen. 



   Selbstverständlich kann jeder abzutrennende Teil eines   Wäsche-oder Kleidungsstückes,   insbesondere auch die Manschetten unter Verwendung des Reissbändchens k befestigt sein, auch kann zweckmässig das Manschettenbündchen taschenförmig ausgearbeitet sein. 



   An Stelle die Einsteckrinne f am Hals- oder Manschettenbündchen vorzusehen, kann die Rinne auch längs des Kragen- oder Manschettenrandes angeordnet sein, in welchem Falle der Kragen oder die Manschette mit seiner Rinne über das ein Reissbändchen tragende, leistenförmige Kragen-oder Manschettenbündchen (sogenannte Leistelmaschette) gestülpt und an ihr befestigt wird. 



   Die Vereinigung des   Wäsche-oder Kleidungsstückes   mit seinem abzutrennenden Teil kann auch unter Einschaltung des Reissorgans ohne Naht nur durch Kleben erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung an   Wäsche-oder   Kleidungsstücken, an dem ein oder mehrere im Laufe ihres
Gebrauches abzutrennende Teile (Kragen, Manschetten od. dgl.) durch ein Verbindungsmittel, z. B. eine Naht befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem   Wäsche-oder Kleidungsstück   und dessen abzutrennenden Teil ein Reissorgan, beispielsweise ein reissfestes Bändchen eingeschaltet ist, welches bei seiner Betätigung das Verbindungsmittel durchtrennt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reissorgan längs dem zweckmässig aus einer üblichen Steppstichnaht bestehenden Verbindungsmittel laufend angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reissorgan zu einer als frei zugänglichen Handhabe dienenden Schlaufe gelegt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht zwischen Wäsch- oder Kleidungsstück mit dem abzutrennenden Teil durch das Reissorgan, z. B. Reissbändchen, hindurchgeführt ist.
    5. Wäsche- oder Kleidungsstück nach den Ansprächen 1 bis 4, dessen abzutrennender Teil (Kragen, Manschetten od. dgl. ) in dem Bündchen od. dgl. eingesetzt oder mit einem offenen Rand über das EMI2.3 gerichteten Seite des eingesetzten Schenkels des abzutrennenden Teiles oder des Bündchens angeordnet ist und daher die Handhabe des Reissbändchens unter dem Umschlag des abzutrennenden Teiles liegt.
    6. Wäsche-oder Kleidungsstück nach Anspruch 5, bei dem das Bündehen oder der überzuzustülpende Rand des abzutrennenden Teiles zu einer zweckmässig gefütterten Rinne fertig ausgearbeitet <Desc/Clms Page number 3> ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Rinne entsprechend der Höhe des einzusetzenden Schenkels oder des Bündchens, z. B. mittels einer durchlaufenden und als Anschlag wirkenden Steppnaht, in beiden Fällen geringer als die Höhe des Bündchens bemessen ist. EMI3.1
AT150261D 1937-03-01 1937-01-11 Einrichtung an Wäsche- oder Kleidungsstücken. AT150261B (de)

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AT152455B (de) 1938-02-10

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