AT149871B - Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung. - Google Patents
Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung.Info
- Publication number
- AT149871B AT149871B AT149871DA AT149871B AT 149871 B AT149871 B AT 149871B AT 149871D A AT149871D A AT 149871DA AT 149871 B AT149871 B AT 149871B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- superstructure
- basement
- wall
- structure according
- platform
- Prior art date
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 11
- 239000000872 buffer Substances 0.000 claims description 7
- 206010044565 Tremor Diseases 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000007688 edging Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung. Gegenstand der Erfindung ist eine gegen Erdbeben nachgiebige Unterstützung von Bauwerken, bei welchen der Oberbau mit dem Unterbau durch eine Pendelaufhängung verbunden ist. Die Neuheit besteht darin, dass diese Pendelaufhängung mit federnden Puffern kombiniert ist. Diese Puffer werden vorzugsweise bei den Pendelbügeln angeordnet, wodurch sich diese federnd verlängern bzw. verkürzen können. Die Bügel sind wiederum am besten gelenkig ausgestaltet, damit sie sich nicht verformen. Bei Bauwerken mit solchen Unterstützungen, insbesondere bei Lagerungen bloss in drei Punkten, können sich die Fundamente der Unterstützungspunkte bei Erdstössen in ziemlichen Grenzen, in beliebiger Richtung, gegeneinander verschieben, ohne dass der Oberbau bzw. dessen Plattform, sich verformt und ohne dass die Stösse auf sie wesentlich übertragen werden. Die Fundamentwände der Pendelaufhängung werden vorteilhaft gleichzeitig einen Teil der Kellerwand bilden bzw. gegen sie abgesteift sein, wodurch der Horizontalschub beim Pendeln von der Kellerwand durch Erdreich aufgenommen wird. Ein dichter Abschluss des Kellers nach aussen erfolgt hiebei durch eine Ansatzplatte, welche auf dem Oberbau rings um denselben führt und in eine nachgiebige Bettung oder Einfassung des Unterbaus bzw. der Kellerwand eingreift. Die Pendelaufhängung wird am einfachsten so ausgeführt, dass die Säulen der Plattform für den Oberbau mit Hilfe einfacher gekreuzter Träger und kettenartig geführter Bügel aufgehängt werden. Die Plattform kann hiebei gleichzeitig die Kellerdecke bilden. Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. Die Fig. 1 und 2 zeigen Aufriss und Grundriss einer solchen kombinierten Pendelaufhängung. Es sind hier zwei Aufhängungen in der Ecke eines Gebäudes mit gemeinsamer Fundamentplatte 1 gezeigt, deren äussere Wand 2 die Kellermauerecke bildet. Die innere Wand 3 ist durch die oberen Aufhängeträger 4 mit der Kellermauer versteift. Auf diesen festen Trägern 4 ist nun der untere Träger 8 EMI1.1 als Puffer aufweisen, pendelnd aufgehängt. Auf den Trägern 8 sind die Säulen 10 der Plattform 11 mit Hilfe von Schuhen 13 befestigt. 12 ist der eigentliche Oberbau, 16'und 40 die Randträger und 19 die Hauptträger der Plattform 11, welehe hier gleichzeitig Kellerdecke ist. 15'zeigt eine Dichtungbettung aus Sand oder vorgeriehtetem Sägemehl od. dgl. und 17'eine Ansatzplatte der Plattform, welche in diese Bettung eingreift und so den Keller nach aussen abschliesst. 14'ist eine Holzstaffel zur elastischen Auffangung des Oberbaues beim Reissen der Bügel oder Federn, bei besonders starken Beben. 41 ist der Gehsteig. In Fig. 3 sind Spiralfederpuffer 45 sowie Kellermauereinfassung (15", beispielsweise aus Blech) gezeigt. Die Träger 4, 8 sind vorteilhaft als Kastenträger und die Fundamente 1,. 2, 3 sind aus armiertem Beton hergestellt, weiters sind die Puffer in sieh geteilt und auswechselbar gedacht. Die Fig. 4 zeigt einen Gesamtgrundriss der Fundierung (strichliert) sowie der Plattform (ganz ausgezogen), eines Bauwerkes mit Dreipunktlagerung, wobei je zwei Säulen 10 für eine Pendelaufhängung 9'zusammengefasst sind. 2 ist die äussere Fundamentwand bzw. Kellermauer, 3'die innere Fundamentwand, 4', 8'das Aufhängungsträgerkreuz und 21'ein Abschlussgitter der Fundamente. 16', 42,43, 44 sind die Träger der Plattform. Die federnde Pufferanordnung könnte auch beim Auflager der Träger 4 erfolgen und beispielsweise auch als Waggonfedenmg ausgeführt werden. Der Oberbau müsste nicht von Aussenkante bis Aussenkante der Plattform 11 reichen, sondern es könnten auf dieser Terrassen oder Höfe usw. ausgespart sein. Der Oberbau kann in normaler, leichter Bauweise durchgeführt werden, da er nur geringe Erschütterungen erfährt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung, wobei der Oberbau mit dem Unterbau durch eine Pendelaufhängung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pendelaufhängung mit federnden Puffern kombiniert ist.2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (10) der Plattform des Oberbaues bzw. der Kellerdecke (11) mit Hilfe einfacher gekreuzter Träger (4, 8) und Bügel (9) aufgehängt sind.3. Bauwerk nach den Ansprühen 1 und 2, besonders bei Dreipunktlagerung, dadurch EMI2.1 zeitig einen Teil der Kellerwand bilden bzw. gegen diese abgesteift sind, so dass der Horizontalsehub beim Pendeln von der Kellerwand durch Erdreich aufgenommen wird.5. Bauwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein dichter Abschluss des Kellers nach aussen durch eine Ansatzplatte (17/) erfolgt, welche rings um den Oberbau führt und in eine nachgiebige Bettung (15/) oder eine Einfassung (15") des Unterbaues bzw. der Kellerwand eingreift.. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT149871T | 1935-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT149871B true AT149871B (de) | 1937-06-10 |
Family
ID=3645857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT149871D AT149871B (de) | 1935-11-27 | 1935-11-27 | Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT149871B (de) |
-
1935
- 1935-11-27 AT AT149871D patent/AT149871B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT149871B (de) | Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung. | |
| DE3325783C1 (de) | Gebäude | |
| DE660200C (de) | Erdbedbensicherer Baukoerper | |
| AT149572B (de) | Erdbebensicherer Grundbau für Gebäude. | |
| CH668449A5 (de) | Betonformstein. | |
| AT409014B (de) | In bauwerk integrierte zweiteilige hohlstütze | |
| DE656841C (de) | Fahrbahntafel fuer Bruecken aus betongefuellten, in sich ausgesteiften Buckel- oder Tonnenblechen | |
| DE426802C (de) | Eisenbetondecke aus Platte mit Unterzuegen und Stuetzen | |
| DE855463C (de) | Balkendecke | |
| AT142781B (de) | Betondecke. | |
| AT237857B (de) | Aus vorgefertigten Teilen bestehende Garage | |
| DE842621C (de) | Dalben, insbesondere aus Stahlpfaehlen | |
| DE1090247B (de) | Stuetzmauer, insbesondere als seitliche Begrenzung von Strassen | |
| DE800191C (de) | Wiederherstellung von durch Brand oder auf andere Art beschaedigten Hohlkoerperdecken | |
| DE491778C (de) | Decke aus Glaskoerpern zwischen Eisenbetonrippen | |
| AT316914B (de) | Bauelement zum Herstellen von Pflanzkübeln | |
| CH270774A (de) | Schachtabdeckung. | |
| AT146744B (de) | Unterlagsplatte für transportable Freskogemälde u. dgl. | |
| AT58051B (de) | Eiserne Hallenkonstruktion. | |
| AT211766B (de) | Schacht- oder Füllortglocke, insbesondere für Blindschächte | |
| AT158509B (de) | Siloverschluß. | |
| EP1275788A2 (de) | Gebäude | |
| DE3408836C2 (de) | ||
| AT75212B (de) | Luftfahrzeughalle. | |
| DE591114C (de) | Staumauer |