AT149871B - Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung. - Google Patents

Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung.

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AT149871B
AT149871B AT149871DA AT149871B AT 149871 B AT149871 B AT 149871B AT 149871D A AT149871D A AT 149871DA AT 149871 B AT149871 B AT 149871B
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Austria
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platform
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Inventor
Franz Ing Horneck
Original Assignee
Franz Ing Horneck
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  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

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  Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine gegen Erdbeben nachgiebige Unterstützung von Bauwerken, bei welchen der Oberbau mit dem Unterbau durch eine Pendelaufhängung verbunden ist. Die Neuheit besteht darin, dass diese Pendelaufhängung mit federnden Puffern kombiniert ist. Diese Puffer werden vorzugsweise bei den   Pendelbügeln   angeordnet, wodurch sich diese federnd verlängern bzw. verkürzen können. Die Bügel sind wiederum am besten gelenkig ausgestaltet, damit sie sich nicht verformen. 



   Bei Bauwerken mit solchen Unterstützungen, insbesondere bei Lagerungen bloss in drei Punkten, können sich die Fundamente   der Unterstützungspunkte   bei   Erdstössen   in ziemlichen Grenzen, in beliebiger Richtung, gegeneinander verschieben, ohne dass der Oberbau bzw. dessen Plattform, sich verformt und ohne dass die Stösse auf sie wesentlich übertragen werden. 



   Die Fundamentwände der Pendelaufhängung werden vorteilhaft gleichzeitig einen Teil der Kellerwand bilden bzw. gegen sie abgesteift sein, wodurch der   Horizontalschub   beim Pendeln von der Kellerwand durch Erdreich aufgenommen wird. Ein dichter Abschluss des Kellers nach aussen erfolgt hiebei durch eine Ansatzplatte, welche auf dem Oberbau rings um denselben führt und in eine nachgiebige Bettung oder Einfassung des Unterbaus bzw. der Kellerwand eingreift. 



   Die Pendelaufhängung wird am einfachsten so ausgeführt, dass die Säulen der Plattform für den Oberbau mit Hilfe einfacher gekreuzter Träger und kettenartig geführter Bügel aufgehängt werden. 



  Die Plattform kann hiebei gleichzeitig die Kellerdecke bilden. 



   Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen Aufriss und Grundriss einer solchen kombinierten Pendelaufhängung. 



  Es sind hier zwei Aufhängungen in der Ecke eines Gebäudes mit gemeinsamer Fundamentplatte 1 gezeigt, deren äussere Wand 2 die Kellermauerecke bildet. Die innere Wand 3 ist durch die oberen Aufhängeträger 4 mit der Kellermauer versteift. Auf diesen festen Trägern 4 ist nun der untere Träger 8 
 EMI1.1 
 als Puffer aufweisen, pendelnd aufgehängt.

   Auf den Trägern 8 sind die Säulen 10 der Plattform 11 mit Hilfe von Schuhen 13 befestigt. 12 ist der eigentliche Oberbau, 16'und 40 die Randträger und 19 die Hauptträger der   Plattform 11, welehe   hier gleichzeitig Kellerdecke ist. 15'zeigt eine Dichtungbettung aus Sand oder vorgeriehtetem Sägemehl od. dgl. und   17'eine   Ansatzplatte der Plattform, welche in diese Bettung eingreift und so den Keller nach aussen   abschliesst.   14'ist eine Holzstaffel zur elastischen Auffangung des Oberbaues beim Reissen der Bügel oder Federn, bei besonders starken Beben. 41 ist der Gehsteig. 



   In Fig. 3 sind Spiralfederpuffer 45 sowie Kellermauereinfassung (15", beispielsweise aus Blech) gezeigt. Die Träger 4, 8 sind vorteilhaft als Kastenträger und die Fundamente   1,.   2, 3 sind aus armiertem Beton hergestellt, weiters sind die Puffer in sieh geteilt und auswechselbar gedacht. 



   Die Fig. 4 zeigt einen Gesamtgrundriss der Fundierung (strichliert) sowie der Plattform (ganz ausgezogen), eines Bauwerkes mit Dreipunktlagerung, wobei je zwei Säulen 10 für eine Pendelaufhängung 9'zusammengefasst sind. 2 ist die äussere Fundamentwand bzw. Kellermauer, 3'die innere Fundamentwand, 4',   8'das Aufhängungsträgerkreuz   und 21'ein   Abschlussgitter   der Fundamente. 



  16', 42,43, 44 sind   die Träger   der Plattform. 



   Die federnde Pufferanordnung könnte auch beim Auflager der Träger 4 erfolgen und beispielsweise auch als Waggonfedenmg ausgeführt werden. Der Oberbau müsste nicht von Aussenkante bis Aussenkante der Plattform 11 reichen, sondern es könnten auf dieser Terrassen oder Höfe usw. ausgespart sein. Der Oberbau kann in normaler, leichter Bauweise durchgeführt werden, da er nur geringe Erschütterungen erfährt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Bauwerk mit gegen Erdbeben nachgiebiger Unterstützung, wobei der Oberbau mit dem Unterbau durch eine Pendelaufhängung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pendelaufhängung mit federnden Puffern kombiniert ist.
    2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (10) der Plattform des Oberbaues bzw. der Kellerdecke (11) mit Hilfe einfacher gekreuzter Träger (4, 8) und Bügel (9) aufgehängt sind.
    3. Bauwerk nach den Ansprühen 1 und 2, besonders bei Dreipunktlagerung, dadurch EMI2.1 zeitig einen Teil der Kellerwand bilden bzw. gegen diese abgesteift sind, so dass der Horizontalsehub beim Pendeln von der Kellerwand durch Erdreich aufgenommen wird.
    5. Bauwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein dichter Abschluss des Kellers nach aussen durch eine Ansatzplatte (17/) erfolgt, welche rings um den Oberbau führt und in eine nachgiebige Bettung (15/) oder eine Einfassung (15") des Unterbaues bzw. der Kellerwand eingreift.. EMI2.2
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