AT149279B - Einrichtung zur Erzeugung einer dreieckförmigen Spannung mit einem Kondensator, der über einen Widerstand durch eine Gleichspannungsquelle geladen wird und sich über eine Entladungsröhre entlädt. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung einer dreieckförmigen Spannung mit einem Kondensator, der über einen Widerstand durch eine Gleichspannungsquelle geladen wird und sich über eine Entladungsröhre entlädt.

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AT149279B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzeugung einer dreieekförmigen Spannung mit einem Kondensator, der über   einen Widerstand durch eine Gleichspannungsquelle geladen wird und sich über eine Entladungsröhre entlädt.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 nach links zu der mit 2 bezeichneten Lage am Ende der Aufladeperiode. Während der Entladeperiode kehrt sie wieder zu der Anfangsstellung zurück. 



   Die Spannung am Gitter 6 der Röhre 4 wird durch die negative Vorspannung der Spannungsquelle   16,   die mit V1 bezeichnet werden soll, und durch die Zunahme und Abnahme der im Punkt 13 auftretenden Spannung bedingt, die über die R. C.-Sehaltung 14, 15 abfällt. Die Spannung am Gitter 6 der Röhre 4 ist daher im Wege der Röhre 9 von der über den Kondensator 1 auftretenden   Spannung   abgeleitet, u. zw., wie im folgenden gezeigt wird, derart, dass bei wachsender Kondensatorspannung die Gitterspannung negativer wird und umgekehrt. 



   Am Beginn der Aufladeperiode hat die Spannung im Kondensator 1 einen kleinen Wert, der mit Eo bezeichnet werden soll. Während der Aufladung des Kondensators nimmt die Anoden- 
 EMI2.2 
 positiver gewordenen Gitterspannung ein mit der Zeit wachsender Strom fliessen, wodurch ein erhöhter Spannungsabfall im Widerstand 12 entsteht. Dementsprechend sinkt die Spannung im Punkte 13 relativ zur Kathode.

   Bezeichnen wird die zu Beginn der Aufladeperiode im Punkt 13   herrschende   Spannung mit EI und die zur Zeit t an derselben Stelle herrschende Spannung mit   E2'so   ist E2 = E1-   - k. a. t.   Dabei ist die Konstante k gleich dem   Verstärkungsfaktor   des Rohres 9 multipliziert mit dem Teilungsverhältnis des Abgriffpunktes   13   auf dem Widerstand 12 ; wenn 13 bei der Anode liegt (Teilungsverhältnis   1),   ist   ;   daher gleich dem   Verstärkungsfaktor   ; wenn 1. 3 am andern Ende des Widerstandes 12 liegt (Teilungsverhältnis 0), ist k gleich Null. 



   Anderseits ist die Spannung des Punktes 13 gleich der Summe der   Spannungsabfälle über 7     und 15 ; also wenn man mit i den Ladestrom des Kondensators 14 bezeichnet, mit C seine Kapazität und mit R die Grösse des Widerstandes 15, ergibt sich :   Nach Differentiation wird : 
 EMI2.3 
 oder 
 EMI2.4 
 Zeitkonstante des durch den Widerstand   15   und den Kondensator 14 gebildeten R.   C. -Systems   klein in bezug auf die Zeit sein soll, in der dem R.-System die mit der Zeit abnehmende   Spannung   E2 zugeführt wird. 
 EMI2.5 
 E2 = E1 - kat, bis zum Wert V2 = -kaRC ansteigt, der vor dem Ende der Aufladeperiode des Kondensators 1 erreicht wird.

   Die Spannung am Gitter 6 der Röhre 4 kann also gegen das Ende der 
 EMI2.6 
 mässig zu, wodurch die   Anodenstrom-Gitterspannungseharakteristik   nach links verschoben wird. Sobald die Anodenspannung den der   mit. 3 bezeichneten Stellung   der Charakteristik entsprechenden Wert Eo+aT erreicht hat, bei dem T die Aufladezeit des Kondensators 1 darstellt, ist der Zusammenhang zwischen der Gittervorspannung der Röhre 4 und der Anodenspannung derart, dass die Röhre 4 leitend wird und Strom   durchlässt.   Die Aufladezeit T lässt sieh aus der Gleichung 
 EMI2.7 
 berechnen, in der g den   Verstärkungsfaktor   der Röhre   4   darstellt.

   Es folgt aus dieser   Gleichung   : 
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Sobald die Röhre 4 leitend wird. entlädt sich der Kondensator 1 über den   Anoden-Kathoden-   widerstand dieser Röhre und es nimmt die Anodenspannung ab, wodurch die Charakteristik der Röhre 4 
 EMI3.1 
 wodurch die Spannung im Punkt   1. 3   ansteigt und eine mit der Zeit wachsende Spannung über die   . B. C-Schaltung   an das Gitter der Röhre   4   gelegt wird, welche die Entladung des Kondensators 1 unterstützt. Diese Entladung wird fortwähren, bis die Spannung über den Kondensator 1 bis auf einen ganz geringen Wert Eo herabgessunken ist. Durch eine richtige Bemessung des Kondensators 1 und der Röhre   4   kann die Entladung in ganz kurzer Zeit erfolgen.

   Am Ende der Entladeperiode ist die Gitterspannung derart, dass bei der am Ende der Entladeperiode auftretenden Anodenspannung Eo die Röhre   4   wieder gesperrt ist. Der Kondensator 1 wird jetzt aufs neue aufgeladen und die beschriebene Wirkung wird wiederholt. 



   Die Frequenz der erzeugten Schwingungen wird durch die Aufladezeit T bedingt, voraus- 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 bei richtiger Einregelung der Spannungsquelle 76 mit Hilfe des Kondensators   1,   des Widerstandes 2 oder der Gleichspannungsquelle   3,   die Amplitude der erzeugten Schwingungen zu ändern, ohne dass die Frequenz beeinflusst wird. Die Frequenz kann dadurch geregelt werden, dass   k,   R und C entweder gesondert oder zusammen geändert werden. 



   Bei der beschriebenen Schaltung kann die dreieckförmige Spannung an den Punkten   A   und B oder an den Enden des Widerstandes   1 : 2 abgenommen   werden. Sie eignet sich sehr gut für Abtastzwecke in Fernsehempfangsschaltungen, wobei mit den Bildströmen Synchronisierimpulse empfangen werden, die für die Steuerung der Abtasteinrichtungen bestimmt sind. Die   Synchronisierimpulse   können entweder dem Gitter der Röhre 4 oder der Kathode dieser Röhre zugeführt werden. 



   Falls die   Synchronisierimpulse   dem Gitter an der in Fig. 1 mit einem Kreuz angedeuteten Stelle zugeführt werden, so wird zweckmässig in den Leiter zwischen dem Punkt 13 und dem Kondensator 14 ein Widerstand 17 aufgenommen, wodurch dem Gitter 6 zugeführte Synchronisierimpulse eine grössere Spannungsänderung auf dem Gitter 6 der Röhre   4   zur Folge haben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erzeugung einer   dreieckförmigen   Spannung mit einem Kondensator (1), der über einen Widerstand   (2)   durch eine Gleichspannungsquelle   (3)   geladen wird und sich über eine Entladungsröhre   (4)   mit wenigstens drei Elektroden entlädt, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gitter   (6)   dieser Röhre (4) eine von der Spannung des Kondensators   (1)   abgeleitete elektromotorische Kraft über ein aus Widerstand und Kapazität bestehendes System, dessen Zeitkonstante klein ist in bezug auf die Schwingungszeit der zu erzeugenden Schwingungen, zugeführt wird, wobei die dem Kondensator (1) entnommene Spannung durch an sich bekannte Mittel derart umgeformt wird, dass ein Spannungsanstieg am Kondensator   (4)

     eine Spannungsabnahme (Negativerwerden) des Gitters   (6)   bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Gitter (6) der Röhre (4), über welche sich der Kondensator (1) entlädt, eine Vorspannung (16) liegt, deren absoluter Wert der Spannung über den Kondensator (1) zu Beginn der Aufladeperiode, dividiert durch den Verstärkungsfaktor dieser Röhre, möglichst gleich ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Kondensator (1) auftretende Spannung dem Gitter einer Entladungsröhre (9) zugeführt wird, bei der im Anodenkreis ein Widerstand liegt, von dem ein zwischen den Enden liegender Punkt (1. 3) über den Kondensator (14) EMI3.6 der R. C.-Schaltung und eine Spannungsquelle aufgenommen ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgriff (13) zwischen den Enden des im Anodenkreis liegenden Widerstandes (12) regelbar ausgebildet ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Leiter, der einen Punkt des Widerstandes im Anodenkreis der Röhre (9), deren Gitter die Kondensatorspannung zugeführt wird, mit dem Kondensator (14) der R. C.-Schaltung verbindet, ein Widerstand (17) aufgenommen ist.
AT149279D 1935-06-12 1936-01-15 Einrichtung zur Erzeugung einer dreieckförmigen Spannung mit einem Kondensator, der über einen Widerstand durch eine Gleichspannungsquelle geladen wird und sich über eine Entladungsröhre entlädt. AT149279B (de)

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