AT149241B - Vorrichtung zum Bestimmen der Zähigkeit von Mehlteigen. - Google Patents

Vorrichtung zum Bestimmen der Zähigkeit von Mehlteigen.

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AT149241B
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Austria
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dough
anchor
container
rod
vessel
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Anton Schuh
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Anton Schuh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Bestimmen der Zähigkeit von Mehlteigen besteht aus einem Gefäss zur Aufnahme des Teiges und einem Anker für den Teig, welcher durch eine Stange und eine   Schnurführung   mit einer Zugvorrichtung verbunden ist, mittels welcher er mit dem daran haftenden Teig aus dem Gefäss bis zum Abreissen des Teiges vom Anker gehoben wird, wobei die Länge des Ankerweges von einem mit der Stange verbundenen   Schreibarm   auf einen Papierstreifen o. dgl. aufgezeichnet wird. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise   Ausführungsformen   von   Vorrichtungen   gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung für kleine Betriebe schematisch in Ansieht, teilweise 
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 der Linie   ii-B   der   Fig. 2.   



   Die Vorrichtung nach Fig. 1 besteht aus einer Säule 1, zweckmässig aus Holz, an deren oberem Ende zwei Rollen 2 befestigt sind. aber sie ist eine   Schnur : J geführt,   auf deren einem Ende eine Stange 4 abhängbar befestigt ist, die in einen plattenförmigen Anker 6 mit aufgebogenen Rändern endet. An dem andern Ende der   Schnur. 3 ist   ein offener Behälter 7 angehängt, in welchen ein Rohr 8 mündet, das den Auslauf eines auf einer Säule 9 angeordneten   Sehrotbehälters   10 mit schrägen Boden bildet. Die Öffnung vom Behälter 10 in den Auslauf 8 ist durch einen Schieber 11 verschliessbar. Auf der Stange 4 ist ein verstellbarer Schreibarm 12 befestigt und auf der Säule 1 eine mit Papierhülse   M   mit einer Teilung aufgesteckt. 



   Der Anker 6 wird in ein Gefäss   J   eingesetzt und eine bestimmte Menge Teig, zweckmässig 200 g, in das Gefäss   eingedrückt,   das auf einer Bodenplatte od. dgl. mittels Schrauben so befestigt wird, dass der Arm 12 die Hülse 13 berührt. Dann wird der Arm   1 : 2   längs der Stange J verstellt, bis seine Spitze an der Nullmarke der Teilung auf der Hülse anliegt. 



   Nach Ablauf von einer Stunde, während welcher die Teiggärung beendet ist, wird die Schnur 3 
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 die Schrotkörner in den Behälter 7 auslaufen können. Dadurch wird der Anker 6 mit dem daran anhaftenden Teig gehoben. In dem Augenblick, in welchem der Anker vom Teig infolge des Gewichtes der in den Behälter 7 eingelaufenen Schrotkörner abreisst, wird der Auslauf 8 durch Verstellen des   Schiebers 77   
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 aufgezeichnet wurde, ist ein Mass für die Zähigkeit des Teiges. Nun wird der Teig aus dem   Gefäss J   entfernt, die Hülse   13   auf der   Säule   etwas verdreht und der Versuch noch zweimal wiederholt. 



   Bei der Vorrichtung nach Fig. 2 und 3 liegt auf dem unteren Rande des beiderseits offenen 
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 gelochte   halbeiformige   Anker 6 für den Teig gestülpt wird. Auf einem den oberen Rand des Gefässes 5 umgebenden Ring 16 liegt eine Deckplatte 17 mit einer Öffnung für die   Stange -1   und auf der Platte 17 ein Gleitstück 18 auf. Die Stange 4 ist unterhalb der Scheibe 17 mit einem Bund 19 versehen, um die Teile 6, 17 und 18 heben zu können. Auf dem Teil 18 ist der Schreibarm 20 in der Achsenrichtung und in der Waagrechten verstellbar und abnehmbar befestigt. Von der   Grundplatte M   gehen drei oben an einer auf der Säule 1 angebrachten Tragplatte 24 befestigte Stangen   21, 22, 2. 3   aus. Die Stangen 21, 22 führen das Gleitstück 18.

   Auf die hinten liegende Stange   23   ist ein Spiegel 25 verschiebbar aufgesteckt. Die Schnur   3 ist   zu einer Windentrommel 26 geführt, deren Achse auf einer Seite ausserhalb des Windenschildes 27 mit einem Sperrad 28 und einer Kurbel   29   versehen ist. In das Sperrad 28 greift ein zwecks Rückführung des Ankers 6 in das Gefäss 5 umlegbarer Sperrkegel 30. Längs zwei Kanten im unteren Drittel der Säule 1 sind   Einschubleisten 31   für das Schreibpapier vorgesehen. 

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   Die Arbeitsweise dieser   Vorrichtung   unterscheidet sich von jener nach   Fig. l und 2 nur dadurch,   dass der Anker mit dem Teige durch Drehen der Kurbel   29   gehoben wird. Dabei kann im   Spiegel 25   auch das Abreissen des Teiges an der Hinterseite beobachtet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Bestimmen der Zähigkeit von Mehlteigen, gekennzeichnet durch ein Gefäss   (o)   zur Aufnahme des Teiges und einen Anker   (6)   für den Teig, welcher durch eine Stange   (4)   und eine Schnurführung (3) mit einer   Zugvorriehtung   verbunden ist, mittels welcher er mit dem daran haftenden Teig aus dem Gefäss (5) bis zum Abreissen des Teiges vom Anker gehoben wird, wobei die Länge des Ankerweges von einem mit der Stange   (4)   verbundenen Schreibarm auf einen Papierstreifen od. dgl. aufgezeichnet wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende der Schnur (3) ein offener Behälter angehängt ist, in welchen der verschliessbare Auslauf (8) eines Schrot od. dgl. enthaltenden Behälters (10) mündet, aus welchem Schrot od. dgl. in den Behälter (7) fliesst und den Anker mit dem Teig hebt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende der Schnur (2) aufwiekelbar auf einer Windentrommel (26) befestigt ist, die durch eine Kurbel (29) unter Zwischenschaltung eines ausschaltbaren Sperrgetriebes (28, 30) drehbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Teiggefäss (5) mit einem durch die Stange (4) hebbaren Deckel (17) versehen ist und ein längs Führungsstangen (21,22) verschiebbares Gleitstück (18) trägt, auf welchem der Schreibarm (20) axial und in der Waagrechten verstellbar befestigt ist. EMI2.1
AT149241D 1936-05-04 1936-05-04 Vorrichtung zum Bestimmen der Zähigkeit von Mehlteigen. AT149241B (de)

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