AT149154B - Momentschalter. - Google Patents

Momentschalter.

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AT149154B
AT149154B AT149154DA AT149154B AT 149154 B AT149154 B AT 149154B AT 149154D A AT149154D A AT 149154DA AT 149154 B AT149154 B AT 149154B
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Description


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  Momentsehalter. 



   Die Erfindung betrifft einen Momentschalter, der sich insbesondere für Potentiometer eignet und als ein-oder mehrpoliger Schalter gebaut sein kann. Bei solchen Schaltern ergibt sich die Aufgabe, behufs Sicherung einer zuverlässigen Funktion möglichst grosse Kontaktflächen zu schaffen und dabei eine möglichst gedrängte Konstruktion mit einfachsten Mitteln zu erzielen. Diesen Anforderungen entspricht die Konstruktion des Schalters nach der Erfindung, bei welcher zur Übertragung der
Schaltbewegung eine mit der die beweglichen Kontakte tragenden Scheibe gleiehaehsige und mit ihr durch eine oder mehrere Schnappfedern verbundene Scheibe dient.

   Die auf der Kontaktscheibe sitzenden Kontakte können hiebei konzentrisch zur Drehachse angeordnet sein und die Form von   Ringausschnitten   besitzen, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, verhältnismässig grosse Kontaktflächen anzuordnen, ohne den Raumbedarf zu vergrössern. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand der Zeichnung beschrieben werden, in welcher die Fig. 1 und 2 in Ansicht und Radialschnitt eine Ausführungsform des Schalters nach der Erfindung mit exzentrisch zur Achse des Gehäuses angeordnetem Antrieb veranschaulichen, während die Fig. 3 und 4 in gleicher Darstellung eine Ausführungsform der Erfindung mit in der Gehäuseachse angeordnetem Antrieb zeigen. 



   Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. 1 und 2 ist im Gehäuse 1 eine Scheibe 4 auf der Achse 3 frei drehbar gelagert. Die geometrischen Achsen des Gehäuses und der Achse 3 fallen zusammen. Die Scheibe 4 trägt die kreisbogenförmigen, zur Achse 3 konzentrischen Kontaktstreifen 5. Die festen Kontaktfedern 6 sind ausserhalb des Umfanges der Scheibe 4 mittels Nieten 7 an der Gehäusewand befestigt und treten mit ihren Lötfahnen durch trapezförmige Ausnehmungen 11 der Gehäusewand nach aussen. Diese trapezförmigen Ausnehmungen ermöglichen ein straffes Festhalten der Lötfahnen, so dass kein Schlottern eintreten kann. Auf der Achse 3 sitzt ferner eine kleinere Scheibe 9, welche einen nockenartige Ansatz 9 a aufweist, in dessen radialem Schlitz ein Zapfen 10 a gleitet, der an einem im Gehäuse um die Achse 2 drehbar gelagerten Arm 10 sitzt.

   Wie ersichtlich, ist die Achse 2 exzentrisch zur Achse 3 angeordnet. Die Scheibe 9 ist mit der Scheibe 4 durch eine Schnappfeder 8 verbunden. 



   Der Ausschlagwinkel   or,   des Armes 10 wird durch Anschläge 10 b im Gehäuse bestimmt, gegen welche sich der Arm 10 unter dem Einfluss der Schnappfeder 8 legt. Hiedurch ist auch der Ausschlagwinkel   ss   der Scheibe 9 bzw. der Kontaktscheibe 4 bestimmt, woraus sich der Ort der Anbringung der Kontaktfedern ergibt. Die in der Gehäusewand vorgesehenen   Löcher   12 dienen zur Aufnahme von Schrauben, mittels welchen die Befestigung des   Gehäusedeckels   vorgenommen wird. 



   Die Wirkungsweise dieses Schalters ist ohne weiteres verständlich. Wird der Arm 10 unter Mitnahme der Scheibe 9 so weit verdreht, dass die Schnappfeder 8 zur Wirkung gelangen kann, so bewegt diese die Kontaktscheibe   4   ruckweise in die andere Endlage und drückt gleichzeitig den Arm 10 gegen den andern Anschlag 10 b. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist ein zweipoliger Schalter zur Darstellung gebracht, bei welchem die Kontaktscheibe 17, welche die Kontakte 18 trägt, in gleicher Weise um eine mit dem Gehäuse gleichachsige Achse 16 drehbar angeordnet ist. Auf dieser Achse sitzt 
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 ist. Die mittels der Nieten 21 am Gehäuse befestigten fixen Kontaktfedern 23 treten auch hier mit den Lötfahnen 25 durch trapezförmige Ausnehmungen 22 in der Gehäusewand nach aussen. An der 

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   Gehäusewand sitzt ferner   ein Anschlag 24, welcher durch Ausnehmungen am Umfang der Scheiben 17 und 19 tritt und zur Begrenzung der Schwingbewegung dieser Scheiben dient. 



   Der Antrieb der Scheibe 19 erfolgt von einer den Gehäusedeckel durchsetzenden, mit der Achse 16 gleichachsigen Welle 29, die an ihrem der Scheibe   19   gegenüberliegenden Stirnende einen sternförmigen Mitnehmer 28 trägt. Die federnden Arme dieses Mitnehmers tragen kugelkalottenförmige Nasen, die in Ausnehmungen 26 der Scheibe 19 eingreifen. Die Welle 29 ist in einer im   Gehäusedeckel   sitzenden Lagerbüchse 31 drehbar und stützt sich mit dem Ring 32 gegen die äussere Stirnseite dieser Lagerbüchse, so dass ein Hineindrücken der Welle 29 in das Gehäuse nicht eintreten kann. Zwischen einer am inneren Stirnende der Welle 29 sitzenden Scheibe 33 und der inneren Stirnseite der Lagerbüchse ist eine Druckfeder   34   vorgesehen, welche die Welle 29 gegen das Gehäuseinnere zu ziehen sucht. 



   Wird die Welle29 verdreht, so wird durch den Mitnehmer 28 die Scheibe19 so lange mitgenommen, bis die Federn 20 zur Wirkung gelangen, worauf die ruckweise Schaltbewegung der Kontaktseheibe 17 erfolgt. Wird nach erfolgter Umschaltung die Welle 29 in der gleichen Richtung weiter gedreht, so gleiten die Nasen 27 zufolge des Widerstandes der durch den Anschlag 24 an der weiteren Drehung gehinderten Scheibe 19 aus der Ausnehmung 26 unter elastischer Zurückbiegung der Arme des sternförmigen Mitnehmers 28 und gleiten auf der Scheibe 19, ohne dieselbe mitzunehmen. Hiedurch wird eine Beschädigung des Schalters durch Überdrehen desselben über seine Endstellung hinaus ausgeschlossen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Momentschalter, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Schaltbewegung eine mit der die beweglichen Kontakte tragenden Scheibe gleichachsig und mit ihr durch eine   (8)   oder mehrere Schnappfedern   (20)   verbundene Scheibe   (9   bzw. 19) dient.

Claims (1)

  1. 2. Momentschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Kontaktscheibe (4 bzw. 17) sitzenden beweglichen Kontakte (5 bzw. 18) die Form von zur Drehachse konzentrischen Ringaussehnitten haben.
    3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die fixen Kontakte (6 bzw. 23) oder an diesen sitzende Lötfahnen (13 bzw. 25) durch trapezförmige Öffnungen (11 bzw. 22) im Gehäuse nach aussen geführt sind.
    4. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsseheibe (9) vermittels eines im Gehäuse (1) schwingbar gelagerten Armes (10), der mit einem Zapfen (10 a) in einen radialen Schlitz der Scheibe greift, in Bewegung versetzt wird (Fig. 1 und 2).
    5. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsscheibe (19) vermittels einer mit ihr gleichachsigen,, die Gehäusewand durchsetzenden Welle (29) in Drehung versetzt wird.
    6. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (29) mit der Antriebsscheibe (19) durch eine kraftschlüssige Kupplung verbunden ist, die bei Überschreitung eines vorbestimmten Widerstandes selbsttätig gelöst wird.
    7. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (29) durch federnde Arme (27, 28), die Ausnehmungen (26) der Antriebsseheibe (19) greifen, mit dieser gekuppelt ist, derart, dass die Arme aus den genannten Ausnehmungen treten, wenn ihre Federkraft geringer wird als der Widerstand der Antriebsscheibe gegen ihre Verdrehung.
AT149154D 1936-02-17 1936-02-17 Momentschalter. AT149154B (de)

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