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Umlaufender Verteihmgssehieber für Mehrkolbeltfliissigkeitsmesser.
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möglichst klein ausfällt. Über dem Sitz 12 dreht sich der Verteilungsschieber 10, der auf der Welle 9 aufgekeilt ist. Der Schieber hat die Form eines Kegelstutzens, und in seiner unteren Auflagefläche 11 (Fig. 3) befinden sich zwei Öffnungen 13 und 14 für den Flüssigkeitsein-bzw.-austritt. Die Öffnung 1. 3 ist durch den Kanal 19, der von dem übrigen Schieberraum vollständig abgetrennt ist, mit einer Öffnung des Schiebermantels verbunden. Die Öffnung 14 ist unmittelbar mit einer kreisförmigen Öffnung am oberen Ende des Schiebers 10 verbunden. Der Raum um den Schieber ist durch den Deckel 20 mit den Ein-und Austrittstutzen 21 und 22 abgeschlossen.
Um Verluste beim Übertritt der gemessenen Fliissigkeit aus dem Schieber 10 in den Stutzen 22 zu verhindern, ist am oberen Schieberende ein Ring 23 angeordnet, der mittels einer elastischen und dichten Fassung 24 dichtend auf einer Ringfläche 26 des Deckels 20 aufliegt, wobei die Teile 10, 23 durch Stifte 25 miteinander verbunden sind, welche eine axiale Verschiebung zulassen. Der Ring 23 kann noch durch eine nicht gezeichnete Feder auf die Fläche 26 angedrückt werden. Die Bewegung der Kolben wird auf das nur teilweise gezeichnete Zählwerk 60 mittels des Mitnehmers 27 und der Welle 28 übertragen.
Die Flüssigkeit tritt durch den Stutzen 21 in den Kanal 19 und von hier durch die Öffnung 13 in die Öffnung 15 im Schiebesitz und durch den gerade mit der Öffnung verbundenen Kanal 16 in den zugehörigen Zylinder 1. Gleichzeitig tritt Flüssigkeit aus dem gegenüberliegenden Zylinder wieder durch den entsprechenden Kanal 16 und eine zweite Öffnung 15 aus und durch die Öffnung 14 in den Raum 29 ein und von dort durch die Schiebermitte und durch den Ring 23 in den oberen Deckelteil 20 und von hier in den Stutzen 22. Dabei dreht sich der Schieber um 900 zwecks Verbindung des zweiten Zylinderpaares mit dem Ein-und Austritt usw.
Gemäss Fig. 4 ist der Ring 23'mit dem Schieber 10 mittels eines dünnwandigen, an den Ring und den Schieber angelöteten Metallbalges 30 verbunden, der eine gegen Verdrehung gegenüber dem Schieber genügende Festigkeit aufweist. Die Flachfeder 31 sichert die Berührung der unteren und oberen Schieberflächen mit den zugehörigen Sitzen.
Nach Fig. 5 besteht der Schieber aus einem Stück, und sein oberes Ende 10'ist rohrförmig und durch eine Stopfbüchse geführt. Die Dichtung wird durch eine dünne Ledermanschette 32 erzielt, die durch einen Ring 33 gehalten und durch eine Schraubenfeder 34, welche in der Ausnehmung 35 des Deckels 20 liegt, gegen die Wand des Schiebers 10, 10'angedrÜckt wird.
Damit der Schieber einen möglichst kleinen Bewegungswiderstand aufweist, ist es nötig, dass er bei kleinstem Durchmesser möglichst entlastet ist. Bei der Schieberentlastung ist jedoch auf das Anheben des Schiebers von seiner Auflagefläche Rücksicht zu nehmen. Damit sich der Schieber infolge der Öffnung 13 nicht von seinem Sitz abhebt, wenn die Schieberkammer unter Druck steht, muss das
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einem kleineren Durchmesser des oberen Schiebesitzes gegenüber dem untern der Fall ist, wobei jedoch, wie soeben erwähnt, die Wahl der Durchmesser nicht beliebig ist. rund R sind dabei die Entfernungen der Schwerpunkte der beiden Flächen von dem in Fig. 3 am weitesten rechts gelegenen Punkte des Umfanges des Sitzes 17.
Der Schieber nach der Erfindung ermöglicht es weiter, dass der Flüssigkeitsaustritt durch die obere Schieberfläche in der Richtung nach oben stattfindet und nicht in der Richtung nach unten über die Kurbelkammer, wie dies bisher meistens ausgeführt wurde. Durch die Abtrennung des Kurbelraumes von der durchströmenden Flüssigkeit entstehen weitere Vorteile. In den geschlossenen Kurbelraum können keine Unreinigkeiten gelangen, welche die gemessene Flüssigkeit mit sich führt. Auch kann kein Flüssigkeitsübertritt durch die Undichtheit der Kolben zwischen dem Messraum der Zylinder in die bereits gemessene und durch die Kurbelkammer abfliessende Flüssigkeit stattfinden, wie dies bei Messern der Fall ist, wo die abgemessene Flüssigkeit durch die Kurbelkammer strömt.
Die geschlossene Kurbelkammer kann weiters mit einer Flüssigkeit angefüllt werden, welche das Kurbelgetriebe schmier und die Dichtungsmanschetten des Kolbens konserviert.
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