AT147383B - Strangfalzziegel. - Google Patents

Strangfalzziegel.

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AT147383B
AT147383B AT147383DA AT147383B AT 147383 B AT147383 B AT 147383B AT 147383D A AT147383D A AT 147383DA AT 147383 B AT147383 B AT 147383B
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Nagybatony Ujlaki Egyesuelt Ip
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  Strangfalzziegel. 



   Strangfalzziegel mit durch flache Längsstreifen getrennten, im Querschnitt   gewölbeförmigen   Längsstreifen sind bekannt. Die meisten dieser bekannten Falzziegel sind jedoch zur Eindeckung im Verband (mit versetzten Fugen) ungeeignet. Bei den auch zur Eindeckung im Verband geeigneten bekannten Strangfalzziegeln gelangen flache Flächen auf gewölbte Streifen, wobei zwischen den aufeinander liegenden Dachziegeln Lücken verbleiben, die mit besonderen Ansätzen verschlossen werden. Diese Ansätze erschweren die Herstellung des Ziegels. Die seitlichen Falzstreifen dieser bekannten Dachziegel sind dicke gewölbeförmige Streifen, die das Gewicht des Ziegels und der Dachdecke sehr vergrössern. 



  Die benachbarten Ziegelscharen liegen nicht dicht aufeinander. 



   Der erfindungsgemässe neue Dachziegel ermöglicht eine feste Verankerung der übereinander liegenden Ziegel, die mit ihren flachen Streifen sicher aufliegen und mit ihren gewölbten Streifen tief in einander greifen. 



   Bei dem neuen Strangfalzziegel sind drei durchlaufende flache Längsstreifen und zwei durchlaufende, vorspringende unten hohle, im Querschnitt gewölbeförmige Längsstreifen derart aneinandergereiht, dass im Verband jeder Ziegel je einen gewölbeförmigen Streifen der beiden benachbarten Ziegel der nächst unteren Schar übergreift und auf je zwei flachen Streifen dieser Ziegel aufliegt. 



  Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Ziegels nimmt die Wandstärke der gewölbten Streifen vom Scheitel gegen die Kämpfer ab. Ferner ist es vorteilhaft, den erfindungsgemässen Dachziegel derart auszuführen, dass die Bogenhöhe der   Gewölberückenfläehen   kleiner ist als die Bogenhöhe der unteren   Gewölbebegrenzungsflächen.   



   Auf der Zeichnung ist der neue   Strangfalzziegel   mit einem Teilstück 2 des benachbarten Ziegels im Querschnitt dargestellt, wobei noch ein dritter Ziegel 3 der höherliegenden nächsten Schar in Stirnansieht ersichtlich ist. 



   Diese Dachziegel weisen zwei durchlaufende, stark hervorspringende, unten hohle, im Querschnitt gewölbeförmige Längsstreifen 4 auf, die sich beiderseits auf ebenfalls durchlaufende, flache Streifen 7,9 stützen. In der Mitte ist ein flacher Längsstreifen 8 vorgesehen. Die Wandstärke der gewölbten Streifen ist im Scheitel 6 stärker als an den Kämpfern 5, wodurch das Trägheitsmoment des   Ziegelquerschnitts   erhöht wird. Die Bogenhöhe   i'der Rückenflàchen   ist kleiner als die Bogenhöhe   i"der   unteren Be-   grenzungsflächen,   wodurch vermieden wird, dass die gewölbten Streifen der einander überdeckenden Ziegel dicht aufeinander liegen (aufreiten).

   Es verbleibt eine schmale Lücke zwischen den gewölbten Teilen der aufeinander liegenden Ziegeln, demzufolge die Ziegelscharen mit ihren flachen Teilen sicher aufeinander liegen. Die flachen und die gewölbten Streifen sind so angeordnet, dass jeder Ziegel je einen gewölbten Teil zweier benachbarter Ziegel der nächst unteren Schar übergreift und auf je zwei flachen Streifen dieser Ziegel aufliegt. 



   Dachdeckungen mit im Verband verlegten, neuen Ziegeln besitzen eine grössere Festigkeit weil jeder Ziegel durch dieses   beschriebene Übergreifen   der Nachbarziegel in der Dachdecke fest verankert ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Strangfalzziegel, dadurch gekennzeichnet, dass drei durchlaufende flache Längsstreifen (7, 8, 9) und zwei durchlaufende vorspringende, unten hohle, im Querschnitt gewölbeförmige Längsstreifen (4) derart aneinandergereiht sind, dass im Verband jeder Ziegel je einen gewölbeförmigen Streifen der beiden benachbarten Ziegel der nächst unteren Schar übergreift und auf je zwei flachen Streifen dieser Ziegel aufliegt.
    2. Strangfalzziegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der gewölbten Streifen vom Scheitel gegen die Kämpfer abnimmt.
    3. Strangfalzziegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenhöhe der Gewölberückenflächen kleiner ist als die Bogenhöhe (i") der unteren Gewölbebegrenzunsflächen. EMI2.1
AT147383D 1933-09-16 1934-09-12 Strangfalzziegel. AT147383B (de)

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