AT147382B - Ein- oder mehrgeschossige Bauanlage. - Google Patents

Ein- oder mehrgeschossige Bauanlage.

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AT147382B
AT147382B AT147382DA AT147382B AT 147382 B AT147382 B AT 147382B AT 147382D A AT147382D A AT 147382DA AT 147382 B AT147382 B AT 147382B
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hollow
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Georg Breslauer
Chaim Lejb Szalet
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Georg Breslauer
Chaim Lejb Szalet
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  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description


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  Ein-oder mehrgesehossige Bauanlage. 



   Es ist bekannt, einzelne Teile eines Hauses, z. B. einzelne Wohnräume, zu normen, diese in den meisten Fällen   grundriss-und höhengleichen   Teile (Zellen) in der Fabrik herzustellen und auf der Baustelle die ganze Anlage durch Zusammensetzen dieser Teile (Zellen) herzustellen. 



   Die Erfindung liegt in einem weiteren Ausbau dieser industriellen Herstellungsart von Gebäuden zu dem Zweck, die   Kombinationsmöglichkeit   der Zellen zu erhöhen. Erreicht wird dies gemäss der Erfindung durch eine neue Ausgestaltung der Zelle selbst. 



   Bei den neuen einräumigen Zellen bestehen die Seitenwände aus auswechselbaren Teilplatten ; die in einzelnen Teilplatten vorhandenen Öffnungen für Fenster oder Türen sind gleich hoch ; sie sind derart angeordnet, dass durch Drehen der Platte um 180  aus einer einem Fenster dienenden Öffnung eine einer Tür dienenden Öffnung und umgekehrt gebildet wird. 



   Die Herstellung der Wände dieser zellenartigen Bauglieder kann in der verschiedensten Weise und aus den verschiedensten Materialien erfolgen. Ganz besonders vorteilhaft ist jedoch einmal in   Rück-   sieht auf die fabriksmässige Herstellung dieser Teile im Grossbetriebe, dann aber auf die leichte Anbringbarkeit von Verbindungsgliedern für die Wände eines oder auch mehrerer Bauglieder untereinander die Ausbildung dieser Wände als Stahlblechdoppelwände mit Isolierungszwisehensehieht, die z. B. aus Asbestplatten, Korkplatten, porös gepressten Holzstoffplatten und   ähnlichen   bestehen kann. 



   In der Zeichnung ist in mehreren Ausführungsformen der Gegenstand der Erfindung dargestellt : Fig. 1   a-h   stellt Grundrisse des einräumigen,   flächen-und höhengleichen   zellenartigen Baugliedes gemäss der Erfindung dar, Fig. 2   a-b   zeigt mehrere solcher Bauglieder in verschiedener Zusammenstellung nebeneinander, Fig. 3 a zeigt perspektivisch ein zellenartiges Bauglied, Fig. 3 b, e und d perspektivisch ein-oder mehrräumige Bauanlagen aus den Zellen, während die Fig. 3 e, f, g und   h   die Grundrisse hiezu veranschaulichen. 



   Fig. 4 a und b zeigen zwei weitere verschiedene Bauzellen für die Herstellung von Küche und Bad od. dgl., Fig. 4 c im Grundriss die Anordnung desselben an eine einräumige Bauzelle veranschaulicht und Fig.   5 a-d perspektivisch   die hiebei möglichen verschiedenen Ausführungsformen, Fig. 6 a-d und Fig.   7 a- (l stellen   im Grundriss und Aufriss schematisch die Treppenzellen gemäss der Erfindung dar, Fig. 8 a-c im Grundriss und Fig. 9 a,    < , b, bl, e, el   in zu den Grundrissen a, b und c gehörenden Aufrissen verschiedene Podestzellen, welche mit den Treppenzellen der Fig. 6 und 7 zu Treppenhäusern in freier Anpassung an die beliebige Verteilung der Einheitsbauzellen zusammengestellt werden können.

   Die Fig. 10, 11, 12,13 und 14 zeigen im Grundriss Beispiele der Treppenhausanordnung für verschiedene Zusammenstellungen der Einheitsbauzellen zu Wohnanlagen. Die Fig. 15 und 16 zeigen zwei Ausführungsbeispiele eines Treppenhauses bei einer zweigeschossigen Bauanlage nach der Erfindung perspektivisch. 



  Die Fig. 17 a und 17 b zeigen im senkrechten   Längs-und Querschnitt,   Fig. 18 im waagrechten Schnitt und Fig. 19 im vergrösserten Teilschnitt eine beispielsweise Ausbildung der Decken-, Boden-und senkrechten Wände nebst Fenster-und Türöffnungen eines einräumigen Baugliedes, während Fig. 20 im senkrechten Schnitt und Fig. 21 im waagreehten Schnitt die Ausbildung der   Fenster-und Türrahmen   bei unmittelbarem Aneinanderfügen zweier einräumiger Bauglieder beispielsweise veranschaulichen. 



  Fig. 22 zeigt im waagrechten Schnitt, Fig. 23 im senkrechten Schnitt nach Linie   1-1   der Fig. 22 ein besonderes Ausführungsbeispiel der Wandkonstruktion eines einräumigen Baugliedes. Fig. 24 zeigt schematisch im Grundriss und Fig. 25 schematisch in Perspektive eine besondere Ausbildung der Decke 

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 bzw. der rahmenartigen Tragkonstruktion der Decke eines einräumigen Baugliedes. Fig. 26 stellt einen Teil eines Deekenrahmens im vergrösserten Massstabe perspektivisch dar. Fig. 27 zeigt in schematischer Perspektive einen mit einem Deckenrahmen durch Einschieben in dessen   Längs-oder Quer-oder auch   Querhohlprofile verbindbaren Verlängerungsarm, z. B. zur Bildung von Verandenplatten, Balkonen u. dgl. oder auch zur Bildung grösserer Decken, die aus Hauptrahmen und Einsehieberahmen zusammengesetzt werden.

   Fig. 28 zeigt im vergrösserten Querschnitt die Ausbildung eines Trägers des Deckenrahmens und eines in diesen (zur Bildung eines Verlängerungsrahmens) eingeschobenen Trägers ähnlichen Profils. 



   Nach Fig. 1 und 17-19 besteht das einräumige zellenartige Bauglied von stets gleicher Grund-   fläche   und Höhe aus senkrechten Stirnwänden 1 und 2, Seitenwänden 3 und 4, einer Deckenwand   5   und einer Bodenwand 6. Die Seitenwände sind aus auswechselbaren Teilplatten zusammengesetzt. In einzelnen dieser Wände sind gleich hohe Öffnungen 7 vorgesehen, u. zw. in solcher Lage, z. B. zu vergleichen Fig. 3 a, dass in der einen Stellung einer senkrechten Wand die Öffnung 7 Fensteröffnung in richtiger Höhe von Fensterbrettunterkante bildet, in der um 180  gedrehten Stellung der Wand Türöffnung in der erforderlichen Höhe von Türrahmenoberkante.

   Wenn man nun durch Verschieben und Auswechseln der Teilplatten nur zwei verschiedene Arten von mit Öffnungen versehenen Wänden vorsieht, nämlich eine, bei der die Öffnung 7 in der Mitte sitzt (z. B. Fig. a, b, d, e und g, h der   Fig. J).   sowie eine zweite Wand, bei der die Öffnung 7 seitlich nach der einen Kante der Wand zu verschoben ist, so lassen sich schon eine sehr erhebliche Anzahl in bezug auf Lage der Tür und Fenster verschiedener flächenund   höhengleicher   einräumiger Bauglieder schaffen. Vorwiegend werden die Wände der Zelle als hohle   Stahlblechwände,   etwa in einer Ausführungsform, wie sie in den Fig. 17-19 beispielsweise dargestellt ist, ausgebildet. Demnach besteht z.

   B. eine senkrechte Wand 2 aus zwei Stahlblechen 2',   2"mit   in deren Hohlraum eingesetzter   Isolierplatte 2"'.   Die Wand ist aus mehreren Teilstücken zusammengesetzt. 



  Besonders zweckmässig ist es, einen   Wandmittelteil   als in sich geschlossenes Bauelement herzustellen und die aneinanderstossenden Teile der senkrechten Wände als Wandwinkelstücke 9 auszubilden, wobei dann die Verbindung zwischen den Winkelstücken 9 und den Mittelstücken 8 z. B. durch Schrauben oder Bolzen 10 erfolgen kann, welche durch entsprechende Flanschen von an den   Wandflächen   befestigten Winkeleisen 11, 11/hindurchgreifen. Die Öffnungen 7 zur Bildung der Türen oder Fenster sind von Winkelrahmen 12 umfasst, die als Türflügel-und Fensterflügelrahmen dienen. 



   Fig. 17 a und b zeigen, dass der Abstand der Oberkante 13 eines Fensterrahmens 12 von der Unterseite 5'der Decke 5 dem Abstand der gleichen Unterkante 13 der Türöffnung 7 von der Bodenauflage 14 entspricht, so dass jede Öffnung 7 sowohl   Fenster-wie Türöffnung   je nach Lage der entsprechenden, mit dieser Öffnung versehenen Baugliedwand dienen kann. Sollen zwei dieser einräumigen zellenartigen Bauglieder so hintereinandergesetzt werden, dass sie gemeinsamen Zugang haben, dass also ihre Tür- 
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 diese beiden hintereinandergesetzten einräumigen Bauglieder einen solchen Abstand 15 voneinander aufweisen, dass hiedurch Raum für Regenrinnen 16 gebildet wird. 



   In den Fig. 2 a, b und den Fig. 3 a-h sind einige mögliche Zusammenstellungsarten der einräumigen Bauglieder zu ein-oder auch mehrgeschossigen Bauanlagen in freier Anpassbarkeit an den gegebenen beliebigen Grundriss veranschaulicht und durch die perspektivischen Darstellungen Fig. 3 a-d gleichzeitig dargetan, dass trotz der stets wiederkehrenden   grundriss-und höhengleichen   einräumigen Bauglieder keine eintönige Bauweise entsteht, sondern eine, die die verschiedensten architektonischen Gliederungen den vorliegenden Grundrissverhältnissen entsprechend zulässt. Fig. 2   a   zeigt im Grundriss schematisch zwei einräumige Bauglieder 17, 18 versetzt hintereinander ohne Verbindungstür zwischeneinander angeordnet. Fig. 2 b zeigt schematisch im Grundriss die Anordnung dreier Zellen 19, 20, 21 versetzt hintereinander und nebeneinander. 



   Fig. 3 a zeigt perspektivisch eine einfache Zelle, aus der dann nach der perspektivischen Darstellung Fig. 3 b und dem hiezu gehörigen Grundriss Fig. 3 e ein einräumiges Kleinhaus gebildet ist. Hiebei ist 21 der Wohnraum, der von einer Veranda 22 auf der Türseite und der an diese anstossenden Wand umschlossen ist. Diese Veranda wird dabei durch eine aus normalisierten Teilplatten zusammengesetzte tragfähige Platte 23 gebildet, die an den senkrechten Wänden des Baugliedes 21 einerseits abgestützt ist und ausserdem z. B. durch eine Säule 24 und einen Rahmen 25 weiter abgestützt sein kann, wobei der Rahmen 25 durch entsprechende Ausfüllung seiner Rahmenöffnungen auch als Glaswand ausgebildet sein kann.

   Durch diese Möglichkeit der freien Angliederung einer Veranda an das einräumige Bauglied wird bereits eine vielfältige Anpassung trotz der stets gleichen Form dieses Baugliedes an den vorhandenen
Grundriss unter Vergrösserung der   Nutzfläche   durch die gebildete Veranda erreicht. 



   Ein ähnliches Beispiel, jedoch für eine eingeschossige mehrräumige Anlage zeigt perspektivisch Fig. 3   c   und im Grundriss Fig. 3f. Zwei einräumige Bauglieder 26 und 27 sind versetzt hintereinander angeordnet. Durch eine aus Teilplatten zusammengesetzte, etwa in der Höhe der Dachebene dieses Baugliedes verlaufende tragfähige Platte   28,   die an den vorspringenden Wänden der Bauglieder 26,27 einer- seits durch Stützsäulen 29 und Rahmen 30 anderseits abgestützt sein kann, wird wieder eine Veranda 

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 gebildet. Gleichzeitig kann die Oberseite der tragfähigen Platten 23 der Fig. 3 b bzw. 28 der Fig. 3 c als betretbares Flachdach durch Umschliessung mit einem Geländer abgesetzt werden.

   Ein solcher Fall ist in Fig. 3   d   für eine zweigeschossige Bauanlage veranschaulicht, wobei das Erdgeschoss aus zwei, wie in Fig. 3 c versetzt zueinander angeordneten einräumigen Baugliedern 31 und 32 gebildet wird, das Ober-   geschoss   durch ein auf das einräumige Bauglied 31 in Flucht aufgesetztes einräumiges Bauglied 33. Eine tragfähige Platte 34, die   ähnlich   wie im Falle der Fig. 3 c in angenäherter Ebene der Dachflächen des Erdgeschosses angeordnet ist, bildet eine Veranda und gleichzeitig ein betretbares Flachdach (einen Balkon), betretbar von der Tür 35 des Obergeschossraumes 33.

   Um diesen Obergeschossraum zu erreichen, ist noch eine bei der festliegenden Höhe eines Baugliedes stets gleich dimensionierbare Treppe 36 als Aussentreppe längs der Seitenwand des Baugliedes 31   hoehgeführt,   die zu einer Verandaplatte 36 der Obergeschosszelle 33 führt. Beide Verandenplatten 34 und 36 sind als Flachdächer bzw. Balkone mit Geländern 37 bzw. 38 umschlossen. 



   In Fig. 4 a, b sind im Grundriss zwei dem Bau der Küche und dem Bad od. dgl. dienende Bauglieder dargestellt ; diese Bauzellen sind gemäss der Erfindung im Grundriss winkelförmig ; die Höhe entspricht der Höhe der einräumigen Bauzelle. Durch die winkelförmige Grundrissform wird das Anschliessen des Baugliedes an das einräumige rechteckige Bauglied an jeder seiner vier Ecken ermöglicht, wie das z. B. in Fig. 4 c und Fig. 5 a-d veranschaulicht ist. In Fig. 4 a ist 38 der   Küehenraum,   39 der Raum für Bad, Toilette od. dgl., desgleichen Fig. 4 b. 



   Auch die Treppe wird bei Bauanlagen gemäss der Erfindung aus einzelnen Zellen zusammengesetzt. 



     Diese Treppen-undPodestzellen   zur Bildung geschlossener Treppenhäuser, die sich jeder Zusammenstellung der einräumigen Bauglieder vollständig anpassen lassen, sind beispielsweise in den Fig. 6-8 dargestellt. 



   Fig. 6 a und 7 a zeigen in Grundriss und Ansicht eine Treppenteilzelle mit vom Erdgeschoss bis zu bestimmter Höhe führender Treppe 41. 



   Fig. 6 b und 7 b zeigen eine ähnliche Treppenzelle 42, deren Treppe 43 sich der Treppe 41 der ersteren Zelle in Höhe unmittelbar anschliesst. 



   Fig. 6 c und 7 c eine der Fig. 6 und 7   a entsprechende Treppenzelle   44 mit Treppe 45 und daran sich anschliessendem Podest 46 und Fig. 6 a und 7 d eine der vorangehenden Treppenzelle entsprechende Treppenzelle 47, nur mit höher liegender Treppenzelle 48 und entsprechend höher liegendem Podest 49. 



   Die Fig. 8 und 9 zeigen im Grundriss und Aufriss in den Fig. a-c verschiedene Podestzellen 50 bzw. 51 bzw. 52, die untereinander im Querschnitt verbunden sind und wobei jedem Grundriss zwei oder auch mehrere im Aufriss in bezug auf die Höhe des Podestes verschiedene Zellen entsprechen können. 



   Die Fig. 10-14 stellen verschiedene Grundrisse mit aus den Zellen der Fig.   6-9   gebildeten Treppenhäusern, die sich jeder Verteilung der einräumigen Bauglieder anpassen, dar, wobei in diesen Figuren die einzelnen Teilzellen, aus denen die Treppenhäuser gebildet werden, nach den Fig. 6-9 bezeichnet sind. 



   In den perspektivischen Darstellungen der Ausführungsbeispiele von Treppenhäusern nach den Fig. 15 und 16 sind die einzelnen Teilzellen, aus denen die Treppenhäuser gebildet werden, ebenfalls in einer den Fig.   6-9   entsprechenden Weise bezeichnet. 



   In Fig. 22 ist im Querschnitt und in Fig. 23 im senkrechten Schnitt eine Art der Ausbildung der doppelten Stahlblechwände veranschaulicht, durch welche eine erhöhte   Wärme-und auch Schallisolation   erreicht werden soll. 



   Gemäss Fig. 22 werden die Wände aus einem inneren und einem unter Zwischenschaltung von Isolierstreifen gegen ihn gelegten äusseren Blechverband gebildet. Sowohl der innere wie der äussere Blechverband besteht dabei aus einzelnen flächengleichen und miteinander z. B. durch Schrauben lösbar verbundenen Wandstreifen. Ein äusserer Wandstreifen wird gebildet aus einem Blechstreifen 53 mit nach dem Wandinnern zu umgewickelten Längskanten 54,55. Auf der inneren Seite dieses Blechstreifens 53 ist ein Blechstreifen 56 angenähert von W-Form befestigt. Die aus den Blechstreifen 53 und 56 gebildeten Aussenwandstreifen können untereinander mittels ihrer umgebogenen Flansche 54 und 55 gegebenenfalls unter Zwischenlage von Isolierstreifen 57 zu einer Aussenwand verbunden werden.

   Der Hohlraum zwischen den Blechstreifen 53 und 56 kann auch noch mit Isoliermaterial ausgefüllt werden. 



   Ein innerer Wandstreifen besteht aus einem   Winkelblechstreifen   58 mit nach innen umgewickelten Längskanten 59 und 60, welche untereinander z. B. durch Winkeleisen 61 mittels Schraube lösbar zu einer Innenwand verbunden werden können ; dabei können gleichzeitig die Schenkel der Winkeleisen 61 die innere Verschalung 62 der Wand tragen. Auf der inneren Seite der Winkelbleche 58 ist ein ebener Blechstreifen 63 befestigt, wodurch ein Hohlraum 64 gebildet wird, der auch mit Isoliermaterial ausgefüllt werden kann. Die aus den Teilverbänden 53 und 56 zusammengesetzte Aussenwand wird nun gegen die aus den Teilverbänden 58 und 63 gebildete Innenwand unter Zwischenlage von Isolierstreifen 65 angelegt. Der Zusammenhalt der einzelnen Wandteile erfolgt lediglich durch den die Teile an den freien Rändern umschliessenden Rahmen 66 (zu vergleichen Fig. 23).

   Jede metallische Berührung zwischen innerem und äusserem Wandteil in der   Wandfläche   selbst ist dadurch vermieden, wodurch, abgesehen 

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 von der Unterteilung des Hohlraumes zwischen den beiden äusseren Wandflächen in Kammern, eine besonders gute Isolation erreicht wird. 



   Für die Decke eines einräumigen Baugliedes ist es wesentlich, dass sie aus einzelnen genormten Teilplatten von möglichst geringem Gewicht und möglichst hoher Tragfähigkeit zusammensetzbar ist. 



  Demgemäss besteht eine Deckenplatte nach Fig. 24 aus einem zweckmässig aus Blechen gebildeten Hohlrahmen 67 von U-förmigem Querschnitt mit Längshohlträgern 68 und Querhohlträgern 69 von etwa T-förmigem Profil. Dabei setzen sich die   Längshohlträger 68   und die Querhohlträger 69 (zu vergleichen Fig. 25) in entsprechende T-förmige Schlitze 70 des Umschlussrahmens 67 der Deckenplatte fort.

   Dadurch wird es ermöglicht (zu vergleichen Fig. 27), in einen solchen Deckenrahmen 67, der zur Bildung der Deckenplatte auf beiden Seiten verschalt sein kann, einen Hilfsrahmen 80 mit seinen Zwischenträgern 81, die ähnlich geformt sind wie die   Längshohlträger 68   oder die Querhohlträger 69 der Deckenplatte 67, aber einen etwas kleineren Widerstand als diese besitzen, in den Hohlraum desselben einzuschieben, wodurch eine sehr sichere und auch statisch zuverlässige Verbindung zwischen einer Deckenplatte 67 und einem   Verlängerungs-oder   Verbreiterungsrahmen 80 erzielt wird. 



   Die Art der Ausbildung der   Zwischenträger   68 und 69 einer Deckenplatte und der   Zwischenträger 81   eines   Verlängerungs-oder   Verbreiterungsrahmens 80 geht aus der Fig. 28 hervor. Ein   Zwischenträger   68 oder 69 der Deckenplatte wird gebildet aus zwei zueinander symmetrischen Seitenblechen 73 und 73', die den Steg des T-Hohlprofils bilden und die an ihrem oberen Ende durch eine aufgeschweisste Blechkappe 74 geschlossen sind. An ihren unteren abgewinkelten Enden 75 und   75',   welche den Schenkel des T-Profils bilden, sind sie mittels eines an seinen Längskanten umgewinkelten Blechstreifens 76, der mit den Umbiegungen der Teile 75 und 75'verschweisst wird, verbunden. 



   Zur Versteifung zwischen Schenkel und Steg dienen noch aussen aufgeschweisste Winkelbleche 77 und 77'. Ein in dieses so gebildete Hohlprofil einschiebbarer Träger 81 ist-nur mit etwas geringerem Durchmesser-entsprechend ausgebildet, wie aus Fig. 28 hervorgeht, nur dass statt der nicht anbringbaren Aussenversteifungsbleehe 77 und 77'in den Schenkel des Hohlprofils ein Innenversteifungsblech 82   eingeschweisst   ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ein-oder mehrgeschossige, aus   grundriss-undhöhengleichen   Zellen zusammensetzbare Bauanlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der einräumigen Zellen aus auswechselbaren Teilplatten zusammengesetzt sind, in denen gleich hohe Öffnungen derart angeordnet sind, dass durch Drehen der Platte um 180  aus einer für ein Fenster geeigneten Öffnung eine für eine Tür geeignete Öffnung und umgekehrt geschaffen wird.

Claims (1)

  1. 2. Bauanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines besonderen, Küche (38) und Bad (39) od. dgl. aufweisenden einräumigen Baugliedes von winkelförmigem Grundriss, welches an jede der vier Ecken einer einräumigen Zelle beliebig frei angesetzt werden kann.
    3. Bauanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch die Zusammensetzung eines Treppenhauses aus Treppenteilzellen und Podestzellen von der Grösse einer oder mehrerer einräumiger Bauzellen.
    4. Bauanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der einräumigen Bauzelle aus inneren und hievon durch Isolationsstreifen (65) getrennten äusseren Blechhohlstreifen (58, EMI4.1 lösbar verbunden sind.
    5. Bauanlage nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Blechhohlstreifen (58, 63) dreieckförmigen Querschnitt und die äusseren Blechhohlstreifen (53, 56) einen auf der EMI4.2 streifens (58) der inneren Wandteile anschmiegt.
    6. Bauanlage nach den Ansprüchen 1, 4 und 5 ; dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Blechhohlstreifen durch einen Rahmen (66) miteinander verbunden sind.
    7. Bauanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenplatte der Zelle aus einem geschlossenen Hohlrahmen (67) von kastenförmigem Profil und Längs-und Querhohlträgern ( und 69) von angenähert T-förmigem Profil gebildet ist, wobei die Längs- und Querhohlträger (68 und 69) in entsprechende Schlitze (70) des kastenförmigen Umschlussrahmens (67) übergehen.
    8. Bauanlage nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die Schlitze (70) EMI4.3 der Deckenplatte einschiebbar sind.
    9. Bauanlage nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Längs-oder Querhohlträger (68 bzw. 69) der Deckenplatte aus zwei symmetrischen Seitenblechen (73, 73') gebildet wird, welche oben durch eine aufgeschweisste Abschlusskappe (74) und an ihren waagerecht abgewinkelten Schenkeln (75, 75') durch eine untere Blechkappe (76) verbunden sind und wobei zur weiteren Versteifung des so gebildeten T-Hohlprofils äussere Winkelbleche (77, 7'1') aufgeschweisst sind (Fig. 28).
AT147382D 1933-07-31 1934-07-27 Ein- oder mehrgeschossige Bauanlage. AT147382B (de)

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