AT146873B - Kapselverschließmaschine. - Google Patents

Kapselverschließmaschine.

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AT146873B
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Alka Aluminiumkapslar Ab
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Description


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    Kapselverschliessmaschine.   



   Die Erfindung betrifft eine Kapselverschliessmaschine mit   Druckluftförderung   und mechanischer Steuerung der Kapseln, insbesondere solcher mit Abreisszunge, und bezweckt, eine bekannte Druckluftförderung von Kapseln mit einer mechanischen in Abhängigkeit vom Vorhandensein einer Flasche bewirkten Steuerung der Kapseln so in Verbindung zu bringen, dass die ersten Kapseln beim Öffnen der Haltevorrichtung immer unter der Druckwirkung des Luftstromes stehen, um die Kapselbewegung augenblicklich zu beschleunigen und die Kapseln in die   Verschliessvorrichtung   zu blasen. 



   Bei der Kapselverschliessmaschine gemäss der Erfindung werden die Kapseln in bekannter Weise unter Ausnutzung ihrer eigenen Schwere der Verschliessvorrichtung durch einen Kanal zugeführt. Diese Art der Zuführung genügt jedoch nicht, um für selbsttätig wirkende Maschinen dieser Gattung beim Arbeiten mit hoher Leistung die Kapseln mit Sicherheit der Verschliessvorrichtung zuzuführen, da bei den bekannten Maschinen die Kapsel in der Nähe der Verschlussvorrichtung durch eine mechanische Steuerung angehalten wird, also gerade in der Nähe der Stelle, wo die Neigung des Zuführungskanals abnimmt und dieser Kanal in die waagrechte Bahn übergeht, damit die Kapsel die richtige Lage zum Verschlussstück einnimmt. 



   Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die bekannte Druckluftleitung in der Nähe der Mündung des Kapselzuführungskanals einmündet, so dass die Kapseln, die durch eine mechanische Haltevorrichtung gesteuert sind, jeweils so fortgeblasen werden, dass sie in richtiger Lage in die Ver-   schliessvorrichtung   gelangen. Hiedurch wird der weitere Vorteil erreicht, dass die auf die Kapsel wirkende Kraft von der Form und Richtung des Kanals und auch von den mechanischen Bewegung-und Übertragungsorganen unabhängig ist. Die Erfindung erstreckt sich ferner auf bauliche Ausgestaltungen der Sperreinriehtung für die geregelte Zuführung zur   Verschliessvorrichtung.   



   Die Zeichnungen veranschaulichen in verschiedenen Ausführungsbeispielen die Anwendung der Erfindung bei   Verschlussmaschinen   mit einem bzw. mehreren   Verschlussköpfen.   



   Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht in teilweise schematischer Darstellung in gegenüber den übrigen Figuren kleinerem Massstabe. Fig. 2 veranschaulicht einen lotrechten Schnitt durch die Fördervorrichtung und einen der   Verschlussköpfe.   Die Fig. 3 und 4 stellen Draufsichten mit teilweisem Schnitt bei verschiedener Stellung einzelner Teile dar. Die Fig. 5 und 6 zeigen schematisch Teile der Fig. 3 und 4 in verschiedenen Arbeitsstellungen in grösserem Massstabe in Draufsicht. Fig. 7 veranschaulicht einen Schnitt durch eine Ausführungsform der Vorrichtung für eine   Kapselverschlussmaschine   mit einem einzigen, nicht drehbaren Verschlusskopf. Die Fig. 8-13 zeigen Einzelheiten in abgeänderten Ausführungsformen, wobei Fig. 11 eine schematische Seitenansicht zu Fig. 10 darstellt.

   Die Fig. 12 und 13 sind Draufsichten auf eine gegenüber den Fig. 3-6 abgeänderte Ausführungsform. 



   1 ist der Vorratsbehälter, 2 der diesen tragende Gestellpfosten und 3 eine rotierende Trommel, die die Kapsel vom Behälter in einen Kanal oder ein Rohr 4 leiten, in welchem sie zur    Beschickungs-   vorrichtung herabgelangen. In Fig. 1 ist angedeutet, wie eine Anzahl solcher Köpfe um eine Säule 6 gelagert ist. Die Bauart des Behälters und der Trommel wird hier übergangen, da sie nicht zur Erfindung gehört. Das untere Ende des Kanals 4 liegt in einem Gestellteil 35, der am Pfosten 2 gegenüber den   Kapselverschlussköpfen   5 befestigt ist. Vor ihrem Austritt aus dem Kanal werden die Kapseln wie gewöhnlich durch einen kontinuierlichen Luftstrom vorwärts getrieben. Die Druckluftleitung und ihre Öffnungen im Kanalboden sind mit 36,37 und 38 (Fig. 2, 5) bezeichnet.

   Die Verschlussköpfe sind von 

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 jener Gattung, bei der die Kapsel in den Kopf von der Seite durch eine Öffnung 40 eingeführt und dort in ihrer Lage oberhalb der Flaschenspitze durch Saugwirkung gehalten wird (die Saugöffnungen und die Vakuumleitung sind mit 55 bzw. 56 bezeichnet). Die sonstige Bauart des Kopfes wird übergangen, da sie nicht Gegenstand der Erfindung ist. Zu jedem Kopf gehört eine Hebeplatte für die Flasche. In Fig. 1, 7 und 9 ist nur eine Hebeplatte 54 angedeutet. 



   Wenn ein Kopf 5 mit der   Einführungsoffnung   40 an der Kanalmündung vorbeiläuft, empfängt er aus dieser eine Kapsel. Damit die Kapseln zur rechten Zeit aus dem Kanal in den Kopf geblasen werden und die Zunge t der Kapsel bei deren Eintritt in den Kopf 5 hinten liegt, ist die im folgenden beschriebene Einrichtung vorgesehen. 



   Im'Gestellteil 35 (Fig. 2,3, 4) ist seitlich des Kanals 4 eine lotrechte Welle 42 gelagert, die am unteren Ende einen Fühler 43 und am oberen Ende einen Arm 44 (Fig. 3-6) trägt. An diesem ist ein Sperrteil 46 gelenkig gelagert, der in der Querrichtung des Kanals bewegbar ist und durch Drehung des Fühlers 43 ein Stück in den Kanal hineingeschoben werden kann, so dass er das Vorrücken der Kapseln hemmt. Über dem Kanal ist ferner ein in dessen Querrichtung verschiebbarer Schieber 47 (Fig. 4) gelagert, der von einer Zugfeder   48,   die mit einem Ende am Pfosten 2 befestigt ist, gegen den Arm 44 gehalten wird und mit Langschlitzen 51 an im Gestellteil 35 befestigten Schrauben 50 geführt ist.

   An der Unterseite des Schiebers sitzt ein nicht bis zum Boden des Kanals 4 reichender Zapfen 52, der abwechselnd mit dem Teil 46 (Fig. 3 und 5 bzw. 4 und 6) den Kanal absperrt. 



   Wenn ein Verschlusskopf 5 in die Nähe der Mündung 39 (Fig. 2) kommt, trifft die Flasche 60 mit dem   Fühler   43 zusammen. Dieser wird zur Seite gedreht (Fig. 4), wodurch infolge Verschwenkung des Armes 44 der Teil 46 in den Kanal zwischen die erste und die zweite Kapsel (Fig. 6) eingeschoben und infolge der Bewegung des Schiebers 47 unter der Wirkung des Armes 44 der Zapfen 52 aus dem Kanal gerade in dem Augenblick ausgeschoben wird, in dem sich der Kopf 5 vor der Kanalmündung 39 befindet. 



  Die erste Kapsel wird aus der Mündung in den Kopf 5 hineingeblasen, während die nächste durch den Teil 46 zurückgehalten wird. Falls eine Kapsel die in Fig. 5 durch die vollgezeichnete Zunge bestimmte Lage in der Kanalmündung einnimmt, wird sie von dem Kopf ungefähr in die mit strichpunktierten Linien angedeutete Lage gedreht (die Zunge t befindet sich unterhalb des Zapfens 52). Hiebei stützt sich die Zunge t unter der Wirkung des aus der Öffnung 38 austretenden Luftstromes einen Augenblick gegen die Kante 40 a (Fig. 5) am Eingang der Öffnung 40, wodurch eine weitere Drehung der Kapsel eintritt und sie schliesslich mit nach hinten gerichteter Zunge in den Kopf hineingeschleudert wird.

   Damit die vorderste Kapsel im Augenblick des Ausblasens nicht von einer dahinter liegenden Kapsel gehindert wird, falls die Zungen t der beiden Kapseln, wie in Fig. 6 angedeutet, in Berührung miteinander kommen, erhält der Teil 46 eine Breite und eine Keilform, die derart bemessen sind, dass er bei seinem Eindringen zwischen die beiden Kapseln die vordere Kapsel freimacht. 



   Die Befestigung der Kapsel an der Flasche erfolgt während der fortgesetzten Umdrehung des Kopfes. Wenn die Flasche den Fühler 43 passiert hat, nehmen dieser und die Teile 44, 46, 47 und 52 unter der Wirkung der Feder 48 und einer zweiten Feder 58 (Fig. 1, 2) wieder die in Fig. 3 und 5 gezeigten Lagen ein, wobei die nächste Kapsel in Austrittsbereitschaft kommt. 



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 7 entspricht in allem Wesentlichen der beschriebenen Bauart. 



  Der ortsfeste Kapselverschlusskopf 62 hat gleichfalls eine in der Seitenwand angeordnete Einführungs- öffnung 40 und dieser gegenüber eine Saugöffnung 55 mit zugehöriger Saugleitung 56. Zum Verschliessen wird die Flasche mit dem oberen Ende in den Kopf hineingeschoben, wobei sie diesem die zum Ansetzen der Kapsel erforderliche Hubbewegung erteilt. Die Wirkung der Teile 42,46 und   52   ist dieselbe wie oben beschrieben. Da jedoch der Kopf 62 nicht drehbar ist, erfolgt die Verstellung dieser Teile, wenn die Flasche auf die Hebeplatte 54 gebracht und dabei der Fühler verschwenkt wird. Die Flasche hält dann den Fühler in der gegebenen Lage, bis sie weggenommen wird, worauf eine neue Kapsel in die Ausblaslage kommt. 



   Da der Kopf 62 nicht umläuft, kann er nicht zum Ausrichten der Zunge in der in Fig. 5 angedeuteten Weise mitwirken. Statt dessen kann die Saugöffnung 55 so breit gemacht werden, dass die Zunge darin Platz hat, wodurch die Kapsel im Kopf sitzen bleibt, auch wenn sie in diesen mit nach auswärts gerichteter Zunge eintritt. 



   Die Verdrehung des Fühlers durch die Flasche kann auch mittelbar geschehen. Eine solche bei verschiedenen drehbaren Verschlussköpfen verwendbare Bauart ist in Fig. 8 schematisch veranschaulicht. 



  Es wird vorausgesetzt, dass der Fühler 43 hiebei von einer Platte 65, auf die die Flasche gebracht wird, verstellt wird. Diese Platte ist heb-und senkbar und ruht auf einer Feder 66, die die unbelastete Platte in einer Lage oberhalb des Fühlers hält (vollgezeichnete Stellung), so dass sie diesen bei der Drehung um die Säule nicht verstellen kann. Die Feder ist jedoch derart bemessen, dass die belastete Platte in gleicher Höhe mit dem Fühler 43 heruntergedrückt wird, so dass dieser von der Platte während deren Drehung verstellt werden kann. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 kann man den Fühler 43 durch die Hebeplatte 54 entsprechend ihrer Hubbewegung unmittelbar oder mittelbar verstellen lassen, z. B. in der in Fig. 9 schematisch angedeuteten Weise. Die   Hebeplatte   54 ist mit einem aufragenden Nocken 68 versehen, dessen abge- 

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 schrägte Fläche 69 bei der   Aufwärtsbewegung   der Platte den Fühler 43, hier vom Ende gesehen, ver- stellt. Während der weiteren Bewegung der Platte wird der Fühler 68 in der verstellten Lage von dem übrigen Teil des Nockens gehalten und erst, z. B. unter Federwirkung, in die Ausgangslage zurück- geführt, wenn die Platte wiederum in die Bodenlage gekommen ist. 



   Die Sperrvorrichtungen gegen das Austreten der Kapseln können anstatt verschiebbar auch drehbar sein, wodurch es möglich ist, sie aus einem Stück herzustellen (Fig. 10). Das   Sperrstück   70 ist unmittelbar auf der Welle 42 befestigt und wird also vom Fühler 43 gedreht. Der untere Teil des Kanals 4 liegt in einer besonders ausgebildeten Blasdüse   71,   welche dem Teil 35 in Fig. 1 und 2 entspricht. Das Sperr- stück hat zwei sperrende Vorsprünge 72,73 und ist in Fig. 10 in der einen Sperrlage mit vollen und in der andern Sperrlage mit strichpunktierten Linien gezeichnet.

   Wenn das Sperrstück in die letztgenannte
Lage gedreht wird, dringt der Vorsprung 73 zwischen die beiden an der Kanalmündung befindlichen
Kapseln ein und schiebt die vorderste vorwärts, während der Vorsprung 72 gleichzeitig den Kanal- querschnitt freigibt, so dass die Kapsel ausgeblasen werden kann. Gleichzeitig wird durch 73 der Weg für die nachkommenden Kapseln gesperrt. Wenn die Flasche nicht mehr auf den Fühler einwirkt, nimmt das   Sperrstück   wieder die in vollen Linien gezeichnete Lage ein, worauf die nächste Kapsel hinter den Vorsprung 72 geblasen wird. 



   Die   Blasöffnung.   38 (Fig. 11) ist in einer Platte 38 x (Fig. 10) angebracht, die eine Nut 75 abdeckt, die sich in der Blasrichtung erstreckt und mit der Leitung 36 kommuniziert. Ein Zweig 36 x der Leitung 36, dessen Mündung 37 vor einem Schlitz des Kanals 4liegt, dient zum Vortreiben der Kapseln in die Düse. 



  Fig. 11 zeigt nur die Blasdüse und Teile des Kanals 4 und der Leitung 36. Aus obigem geht hervor, dass die Vorsprünge 72 und 73 gleich den Sperrteilen 46 und 52 der   erstbeschriebenen   Ausführungsform abwechseln, aber eine erhebliche Vereinfachung der Bauart gestatten. 



   Das   Sperrstüek   kann anstatt durch pendelnde Bewegung auch durch Drehen in ein und derselben Richtung zur Wirkung kommen, wie schematisch in den Fig. 12 und 13 veranschaulicht ist. Diese Anordnung ist einfacher als die früher beschriebenen und eignet sich mit Vorteil für eine Ausführung mit zwei, gegebenenfalls mehreren Blasdüsen bei Maschinen mit umlaufenden   Verschlussköpfen,   deren Leistung alsdann ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit der Arbeit erheblich erhöht werden kann. Die beiden Düsen   A   und B, welche der Düse 71 entsprechen, sind mit je einem Sperrstück C, D versehen, das auf einem Achszapfen gelagert ist und mittels eines Zahngetriebes I, K in Verbindung mit einer Welle   B,   F steht, die der Welle 42 entspricht.

   Auf der Welle sitzt ein Fühler in der Form eines Drehkreuzes G, H, dessen Arme in die Bahn der Flaschen ragen, so dass es von jeder Flasche 60, die vorbeikommt, beispielsweise um eine Vierteldrehung gedreht wird. Die Übersetzung zwischen der Welle und dem zugehörigen Sperrstück ist derart gewählt, dass auch dies gleichzeitig um eine Vierteldrehung gedreht wird. Das Sperrstück hat in seiner beispielsweise kreisrunden Grundform zwei diametral gegenüberliegende Aussparungen entsprechend den Kapseln. Das Sperrstück D (Fig. 13) hat eben eine Kapsel zum Eintritt in den gerade gegenüber der Kanalmündung liegenden Verschlusskopf freigegeben, dessen Flasche das Sperrstück in diese Lage gesteuert hat. Die nächste Kapsel in dieser Blasdüse ist nun durch das Sperrstück gesperrt.

   Die nachfolgende Flasche 60 dreht das Sperrstück C (Fig. 12) um eine Vierteldrehung aus der gezeichneten Lage, wodurch sie eine Kapsel aus der   Düse A   erhält. Wenn diese Flasche dann an der Düse B (Fig. 13) vorbeikommt, dreht sie deren Sperrstück D um eine Vierteldrehung, so dass es in dieselbe Lage kommt wie das Sperrstück C in Fig. 12. Das Sperrstück D wird daher von der dritten Flasche, die vorbeikommt, so gedreht werden, dass es eine Kapsel freigibt. Die beiden Düsen alternieren also beim Ausblasen, so dass die Flaschen abwechselnd eine Kapsel bei der Düse A und bei der Düse B erhalten. In gewissen Fällen, beispielsweise bei grösseren Maschinen, können mehr als zwei Düsen verwendet werden. Es ist klar, dass die Erfindung auch zum Verschliessen mit Kapseln ohne Zunge verwendet werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Kapselverschliessmaschine mit Druckluftförderung und mechanischer, in Abhängigkeit vom Vorhandensein einer Flasche bewirkter Steuerung der Kapseln, insbesondere solcher mit Abreisszunge, dadurch gekennzeichnet, dass die bekannte Druckluftleitung (36) in der Nähe der Mündung (bei 37, 38 bzw. 75) des Kapselzuführungskanals   (4)   einmündet, so dass die Kapseln, die durch eine mechanische Haltevorrichtung (46, 52 bzw. 70) gesteuert sind, jeweils so fortgeblasen werden, dass sie in richtiger Lage in die Verschliessvorrichtung gelangen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Kombination von zwei Sperrteilen, wie z. B. eines Schwingarmes (46) und eines verschiebbaren Anschlages (52), die an der Mündung des Zuführungskanals (4) hintereinander gelagert sind und beim Druckluftaustritt wechselweise in den Kanal eintreten, wobei die Sperrteile, die in bekannter Weise mit einem von der Flasche betätigten Fühler (43) verbunden sind, beim Sperren wie üblich derart abwechseln, dass, wenn die äusserste Kapsel freigemacht und aus dem Kanal ausgeblasen wird, die nächste gesperrt ist (Fig. 3-7).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 für Kapseln mit Abreisszunge, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Mündung weiter entfernte Sperrteil (46) eine Keilform aufweist, die in der Bewegungs- <Desc/Clms Page number 4> richtung der Kapseln gesehen eine solche Breite hat, dass eine vor ihm befindliche Kapsel bei seiner Bewegung in die Sperrstellung freigemacht wird, falls sie sich mit der Abreisszunge in einer hinter dem Sperrteil befindlichen Kapsel angehakt haben sollte.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung an der Mündung des Kanals (4) in einer Blasdüse (71) oberhalb einer Blasöffnung gelagert ist und in bekannter Weise aus zwei Sperrkeilen (72, 73) zu einem in schwingender Bewegung abwechselnd wirkenden einzigen sektorförmigen Sperrstück ausgestattet ist, das um eine den Fühler tragende Achse drehbar gelagert ist (Fig. 10).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4 für Kapseln mit Abreisszunge, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Sperrteil (73) eine Keilform mit breitem Rücken hat, um beim Eindringen zwischen die zwei vordersten Kapseln zwecks Ausblasens der ersten Kapsel die erste von der zweiten wegzuschieben (Fig. 10).
    6. Abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Doppelsperrstück in Form einer gegenüberliegende, runde Ausschnitte aufweisenden Scheibe (C, D) zum schrittweisen Arbeiten bei stets gleichem Drehsinn eingerichtet ist, um beim Drehen unter der Wirkung des Fühlers die Kapseln abwechselnd zu sperren und ausfliegen zu lassen.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Blasdüsen (A, B) mit je einem drehbaren Doppelsperrstück (C, D) versehen sind, das in solcher Abhängigkeit vom zugehörigen Fühler steht, dass es erst bei jedem zweiten Schritt des Fühlers seine Funktion (Sperre bzw. Freigabe der Kapsel) ändert, so dass die Kapseln aus den Düsen wechselweise abgegeben, die aufeinanderfolgenden Verschlussköpfe also durch verschiedene Düsen beschickt werden (Fig. 12, 13).
    8. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftleitung eine zweite Mündung (37) hat, durch welche durch einen Schlitz des Zuführungskanals (4) ein Luftstrom hinter dem inneren Sperrteil (46) in den Zuführungskanal eingeblasen wird, um die Kapsel bis zur Ausblaslage vorzutreiben (Fig. 2 und 11).
    9. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem äusseren Sperrteil (52) und dem Boden des Kapselzuführungskanals (4) ein Spalt vorhanden ist, durch welchen die Kapselzunge frei hindurchtreten kann (Fig. 5 und 7).
AT146873D 1933-10-23 1934-01-31 Kapselverschließmaschine. AT146873B (de)

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