AT146613B - Vorrichtung zum Pressen und Verdichten von zylindrischen oder ähnlichen Rotationshohlkörpern aus plastischen Massen. - Google Patents
Vorrichtung zum Pressen und Verdichten von zylindrischen oder ähnlichen Rotationshohlkörpern aus plastischen Massen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Pressen und Verdichten von zylindrischen oder ähnlichen Rotationshohlkörpern aus plastischen Massen. Es ist bereits bekannt, Rohre aus bildsamen, erhärtenden Massen, wie z. B. aus Zement oder Asbestzementmassen, so zu verdichten, dass man die auf einem zylindrischen Kern befindliche Masse mit einem Pressband über die ganze Länge in Schraubenwindungen unter Spannung umwickelt. Diese Art des Verdichtens hat aber den Nachteil, dass es praktisch ausgeschlossen ist, das Pressband an allen Stellen unter der gleichen Spannung zu halten, was zur Folge hat, dass die Verdichtung der Masse nicht überall gleich ist. Es bereitet auch die Abführung des aus der Masse ausgepressten Wassers einige Schwierigkeit, weil die Schraubenwindungen des Pressbandes dicht aneinanderliegen. Überdies ist die ganze Vorrichtung und ihre Handhabung verhältnismässig kompliziert. Bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung wird zum Pressen und Verdichten von zylindrischen oder ähnlichen Rotationshohlkörpern aus Massen der genannten Art ein endloses, in seiner Längsrichtung angetriebenes Band verwendet, das aus Filztuch, Textil-oder Metallgewebe, gelochtem Blech, Leder od. dgl. besteht und das um Führungsrollen derart quer zu dem zu behandelnden Werkstück geführt ist, dass es dieses in einer an einer Stelle offenen Schleife unter Spannung umschliesst. Durch den Antrieb des Bandes wird das von der Schleife über einen grossen Teil seines Umfanges umschlossene Werkstück samt dem Kern, auf dem es sich befindet, in Drehung versetzt und dabei über seinen ganzen Umfang gepresst und verdichtet. Bei längeren Rohren werden die beiden Führungsrollen, zwischen denen sich die Bandschleife befindet, so angeordnet, dass die Schleife das Werkstück nach Art eines Schraubenganges umgibt. Hiedurch wird das Werkstück nicht nur gedreht, sondern erhält auch einen Schub in axialer Richtung, dem es dadurch folgen kann, dass die Lager des Kerns in der Längsrichtung des Werkstückes beweglich angeordnet sind, so dass das Werkstück infolge des Antriebes des gespannten Pressbandes gleichzeitig eine drehende und in der Achsenrichtung fortschreitende Bewegung ausführt und daher fortschreitend über seine ganze Länge von dem Pressband bearbeitet wird. Eine Ausführungsform einer Vorrichtung gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. 1 in Stirnansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 in Draufsicht dargestellt. Das rohrförmige Werkstück 1 sitzt auf einem Kern 2, dessen an jedem Ende angeordneter Zapfen 3 in einem Lager 4 ruht, das von einem Wagen 5 getragen wird, der auf Schienen 6 in der Längsrichtung des Werkstückes 1 geführt ist. Das Pressband 7 ist um Rollen 8, 9, 10, 11, 12 geführt. Zwischen den beiden nahe aneinander befindlichen Führungsrollen 10, 11 bildet das Pressband 7 eine offene Schleife 13, die das Werkstück 1 in einem Bogen umschliesst, der grösser ist als ein Halbkreis. Durch die Belastung der Führungsrolle S erhält das Pressband die erforderliche Spannung. Die Achsen der Führungsrollen 10, 11 sind windschief zueinander angeordnet, derart, dass die Schleife 13 das Werkstück nach einer Schraubenlinie umschliesst. Eine der beiden Rollen 9, 12 wird angetrieben, wodurch sich das Pressband 7 auf dem Wege um alle Führungsrollen und das Werkstück herum bewegt. Dabei wird der von der Schleife jeweils umgebene Teil des Werkstückes unter der Spannung des Pressbandes zusammengepresst und verdichtet und das dabei aus der Masse austretende Wasser kann zum Teil durch die Löcher oder Maschen des Pressbandes, zum Teil zu beiden Seiten des Pressbandes, zum Teil auch durch die von der Schleife freigelassene Stelle abrinnen. Durch das in der Querrichtung bewegte Pressband wird das Werkstück 1 samt seinem EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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