AT146507B - Verfahren zum Beschicken von Fahrzeug-Gasgeneratoren mit Holzkohle und Beschickungsbehälter hiefür. - Google Patents

Verfahren zum Beschicken von Fahrzeug-Gasgeneratoren mit Holzkohle und Beschickungsbehälter hiefür.

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AT146507B
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Austria
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charcoal
charging
container
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gas generators
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Otto Grau
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Otto Grau
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Beschicken von Fahrzeug-Gasgeneratoren mit Holzkohle und Beschiekungsbehälter hiefür. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Beschickung von Fahrzeug-Gasgeneratoren mit Holzkohle. 



  Bisher wurde die Holzkohle in Jutesäcken verpackt und zum Gebrauch aus den Säcken in den Vorratsbehälter geschüttet. Hiebei entwickelte sich Staub, der die Umgebung und die Menschen belästigte und beschmutzt. Insbesondere ist diese Staubentwicklung für die Fahrgäste unangenehm. Ferner ist der Mangel vorhanden, dass sich beim Transport, beim Auf-und Abladen sowie in den Lagerstellen diese Staubentwicklung unangenehm bemerkbar macht. In den vorhandenen Tankstellen, die auf grosse Sauberkeit Wert legen, kann daher eine Lagerung nicht gut stattfinden, so dass der Vertrieb eingeschränkt ist. 



   Diese Mängel werden dadurch beseitigt, dass die Holzkohle in dem Querschnitt des zylindrischen oder prismatischen Beschickungsbehälters des Generators entsprechenden Papiersäcken mit einem Fassungsvermögen von etwa 7 bis 15 kg verpackt wird. Diese Papiersäcke, welche nach Füllung dicht geschlossen werden, lassen beim Transport und beim Lagern keinen Kohlenstaub durch. Die Holzkohle wird zusammen mit dem Papiersack in den Vorratsbehälter des Generators chargiert, so dass auch beim Beschicken die Staubentwicklung und dadurch jede Belästigung durch Staub verhindert wird. Damit die Vergasung der Kohle durch das Papier nicht beeinträchtigt wird, wird zweckmässig ein Papier aus Natronzellulose verwendet, welches restlos mitvergast, ohne säure-oder teerhaltige Dämpfe zu entwickeln. 



   Das Verpacken von Holzkohle in Papiersäcken, z. B. für den Verkauf als Bügelkohle, ist bekannt. 



  Ebenso ist es bekannt, Generatoren mit zylindrischem oder prismatischem Querschnitt herzustellen. Im Gegensatz dazu wird jedoch bei der Erfindung die Holzkohle nicht aus dem Papiersack entfernt, um dann in den Generator eingefüllt zu werden, sondern sie wird, wie oben gesagt, in dem Papiersack in den Generator gefüllt. 



   Die in derartigen Papiersäcken 1 verpackte Kohle wird, wie Fig. 1 der Zeichnung zeigt, in den Vorratsbehälter 2 des Gasgenerators, dessen oberer, eventuell etwas konisch erweiterter Teil mit 3 bezeichnet ist, chargiert. Die äusseren Abmessungen der in Papier verpackten Kohle, also des Papiersackes samt Inhalt, entsprechen den Abmessungen des Behälters. Dieser ist innen mit glatten Wandungen und einer Mündung 3 vom gleichen Querschnitt wie der Behälter versehen, so dass der Sack 1 schliessend eingeschoben wird. Der Sack kann unten etwas trichterartig verjüngt sein, um das Einführen zu erleichtern. Die Abdichtung der Füllöffnung erfolgt durch einen Deckel 4 mit Dichtungsrand 5 und wird durch Schrauben 6 fest auf den Rand des Vorratsbehälters aufgedrückt.

   Die Schrauben sind an dem Behälter angelenkt, so dass der auf der einen Seite gelöste Deckel 4 mit den Schrauben nach der andern Seite abgeklappt werden kann. Auf der einen Seite gehen die Schrauben durch Deckelbohrungen   8,   während sie auf der andern Seite in Schlitzen 9 geführt werden. 



   Um den Sack nach seiner Einsetzung und nach Verschluss des Deckels   einreissen   zu können, werden an geeigneten Stellen des Behältermantels z. B. Spitzen, Haken, Messer od. dgl. zweckmässig beweglich vorgesehen, so dass sie in den Sack getrieben werden können. Eine derartige Einrichtung kann wie Fig. 2 der Zeichnung zeigt, darin bestehen, dass durch die Bohrung 10 einer nach Art einer Staufferbüchse ausgeführten Einrichtung 11 ein Nagel 12 (oder durch einen Längsschlitz ein Messer) eingeführt wird, der durch Verschrauben des Deckels 13   in den Vorratsbehälter   getrieben oder aus demselben entfernt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei dem Vertrieb der Holzkohle in Papiersäcken wird sowohl beim Lagern als auch beim Transport und beim Chargieren jede Staubentwicklung verhindert. Die in der Tankstelle gelagerten andern
Stoffe, wie Benzin und Öl oder vorhandene Geräte, wie Pumpen und Behälter, können nicht verunreinigt und minderwertig oder unbrauchbar gemacht werden, was insbesondere bei dem empfindlichen Benzin und Öl wichtig ist. 



   Der Vorteil des staubfreien Transportes und der Lagerung bringt es mit sich, dass nunmehr die so verpackte Holzkohle auch im Kaufmahnsladen, in Wirtschaften usw. gehalten und von diesen vertrieben werden kann, was   ihsbesondere   auf dem Lande von Wichtigkeit ist, zumal besonders gebaute Lagerstellen, die grosse Kosten verursachen, überflüssig werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Beschicken von Fahrzeug-Gasgeneratoren mit Holzkohle, dadurch gekennzeichnet, dass die zu vergasende Holzkohle, in Papiersäcken verpackt, die dem Querschnitt des zylindrischen oder prismatischen, eventuell oben etwas konisch erweiterten Beschickungsbehälters entsprechen und denselben ausfüllen, in   den Besehickungsbehälter eingeschoben   wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach unten etwas verjüngter, mit Holzkohle gefüllter Papiersack verwendet wird.
    3. Beschickungsbehälter'für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Seitenwand desselben ein Dorn, Messer od. dgl. in das Behälterinnere einführbar vorgesehen ist, z. B. mittels einer nach Art der Staufferbüchsen ausgeführten Einrichtung, um das Aufreissen des Papiersackes beim Herabgleiten im Beschickungsbehälter zu bewirken. EMI2.1
AT146507D 1935-08-22 1935-08-22 Verfahren zum Beschicken von Fahrzeug-Gasgeneratoren mit Holzkohle und Beschickungsbehälter hiefür. AT146507B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113280B (de) * 1959-01-16 1961-08-31 Fritz Spori Behaelter zur Verbrennung brennbarer Kleinabfaelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1113280B (de) * 1959-01-16 1961-08-31 Fritz Spori Behaelter zur Verbrennung brennbarer Kleinabfaelle

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