AT146025B - Mahlverfahren. - Google Patents

Mahlverfahren.

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AT146025B
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Franz Abramowsky
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Description


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  Mahlverfahren. 



   Die Erfindung betrifft ein neues Mahlverfahren zur Herstellung von Mehl aus Roggen oder Weizen. 



   Das Korn wird auf einem Kornspalter nach der Reinigung oder Quetschung der Länge nach in zwei Hälften geschnitten. Dann läuft dieses gespaltene Korn über eine Mahlvorrichtung, die aus einer Walze mit grober Riffelung besteht, welche gegen eine aus einigen zusammengeschraubten Messern bestehende Messerbacke arbeitet. 



   In der Mahlvorrichtung wird das Korn zwischen Walze und Messerbacke zum Teil in Stücke gerissen und dabei ein grosser Prozentsatz Griess ohne Mehlbildung freigelegt. Das Korn ist dann inwendig ganz zertrümmert und zerbrochen, während die Schale fast gar nicht oder nur sehr wenig beschädigt ist. Diese vorbereitende Verarbeitung des Getreides über beide Maschinen verbraucht nur ganz geringe   Antriebskraft, schätzungsweise 2-3   PS bei 10-15 q Stundenleistung in Dauerbetrieb. Trotzdem arbeiten beide Maschinen naturkühl ohne Aspiration, fast ohne die geringste Erwärmung. Die Naturfeuchtigkeit und das Aroma des gesunden Korns bleiben während und nach der Aufbereitung des Korns in dieser Weise voll und ganz erhalten. 



   Das so vorbereitete Mahlgut lässt man acht oder zwölf Stunden abstehen und vermahlt es dann wie üblich auf Walzen. 



   Bei Roggen entsteht bei der Zerreissung keine Mehlbildung, weil er zäh ist ; die Sprödigkeit erlangt er erst beim Abstehen. Bei Weizen entsteht bei der Zerreissung keine Mehlbildung, obgleich er an sich spröde ist, weil er sich durch die schlagartige Zerreissung in der   Zerreissmaschine   leicht zertrümmern lässt. 



  Das Abstehenlassen des zertrümmerten Weizens fördert die Ergiebigkeit bei der Vermahlung. 



   Die Ermahlung des zerrissenen Mahlgutes ergibt beim I. Schrot :
1. Bei Weizen erzielt man ohne nennenswerten Kraftverbrauch bei etwa 15 q Stundenleistung auf einem Paar Walzen 600   X   300 mit Riffeln7-5 eine vollständige Freilegung des Griesses von der Schale, u. zw. ergibt dieses einen harten, putzfähigen Griess. Eine weitere zweite Schrotung bringt dann noch ein paar Prozent dunkle, jedoch zu   Bäckermehl   verwendbare Griesse. Bei einer dritten Schrotung werden nur noch ein paar Prozent Nachmehl ermahlen und der Abstoss ist die grobe Weizenschale genau in derselben üblichen Grösse wie bei der bisherigen Vermahlung. Es bleiben nur etwa   10-12% Schale.   



   Die vollständige Scheidung des Griesses von der Schale wird also bei der ersten Schrotung erreicht, u. zw. so sanft und leicht, dass auch hier das Mahlgut nicht im geringsten eine Erwärmung erleidet. 



  Dies bei einer Leistung von etwa 15 q je Stunde auf der kurzen Walzenpassage 600 x 300, so dass eine Leistung von etwa 18 tin 24 Stunden erreicht wird. Die Griessvermahlung erfolgt in der üblichen Weise. 



   2. Bei Roggen ist der Griessanfall der ersten Schrotung auf einem Paar Walzen 600   X   300 mit Rifflung   7'5 fast   ebenso ergiebig wie bei Weizen. Leistung : erster Schrot durchschnittlich 10 q je Stunde ohne Erwärmung des Mahlgutes bei geringem Kraftverbrauch.   Natürlich   verlangt die Roggenausmahlung ein paar Schrotungen mehr als Weizen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mahlverfahren für gereinigtes und von der Kornfaser befreites Getreide, dadurch gekennzeichnet, dass das Korn zunächst in einem Kornspalter gespalten, dann auf einer Zerreissmaschine zerrissen und anschliessend nach einer Abstehzeit von einigen Stunden in üblicher Weise weiter vermahlen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT146025D 1934-09-18 1935-08-27 Mahlverfahren. AT146025B (de)

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