<Desc/Clms Page number 1>
Windschutzeinrichtung fiir Reibradfeuerzeuge.
Die Erfindung betrifft eine Windsehutzeinrichtung für Reibradfeuerzeuge, bei der durch die besondere Anordnung der den Windzutritt gestattenden Schlitze eine günstige Flammenführung erzielt wird.
Erfindungsgemäss sind die Luftschlitze unter einem Winkel gegen die Feuerzeugachse geneigt, der grösser als 30 und kleiner als 90 ist, und von Führungen überdeckt, welche die eintretende Luft vom Reibrad weg und nach aufwärts lenken.
Es sind Feuerzeuge bekannt, bei denen in dem die Flamme umgebenden Windschutz parallel oder senkrecht zur Feuerzeugachse liegende, mit schrägen Ablenkflächen versehene Luftschlitze vorgesehen sind, durch welche die eintretende Luft von Docht und Dochtrohr derart abgelenkt wird, dass sie die Flamme wohl genügend speist, nicht aber auslöschen kann.
Durch die besondere Anordnung der Luftsehlitze und ihrer Führungsflächen gemäss vorliegender Erfindung wird hingegen die eintretende Luft vom Reibrad weg und nach oben getrieben ; die Luft erzeugt so eine verlängerte Flamme unter gleichzeitiger Erhöhung des Schutzes der empfindlichen Teile des Feuerzeuges, wie Reibrad usw., gegen die Einwirkung dieser Flamme.
Um eine noch mehr gestreckte Flamme zu erzielen, werden in den das Dochtrohr umgebenden Teilen der Wandungen des Feuerzeuggehäuses unterhalb des Dochtes Luftzuführungsöffnungen vorgesehen, durch welche die Luft in den Schacht eintritt, wie in einem Kamine nach aufwärts strömt und dabei die Flamme streckt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Feuerzeug mit verschwenkbarem Windschutz in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht ; Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform mit festem Windschutz in Seitenansicht, Fig. 4 die Schlitzausbildung in schaubildlicher Ansicht und grösserem Massstabe.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist der Windschutz 2 um die Reibradachse 1 verschwenkbar. Die seitlichen Schlitze 3 sind unter einem Winkel von etwa 450 gegen die Feuerzeugachse geneigt und die bei der Herstellung der Schlitze herausgepressten schrägen Führungsflächen 4 sind nach aussen und unten gerichtet, so dass die durch die Schlitze 3 eintretende Luft vom Reibrad weg und nach aufwärts, in der Richtung der Pfeile strömt und dabei die Flamme in dieser Richtung mitnimmt, die gestreckt und vom Reibrad weggezogen wird, so dass dieses der schädlichen Flammeneinwirkung entzogen ist.
In dem das Dochtrohr umgebenden Teile des Feuerzeuggehäuses sind unterhalb des Windschutzes 2, ungefähr in der Höhe der oberen Abschlusswand 6 des herausziehbaren Brennstoffbehälters 5, also unterhalb des Dochtes 9, kreisförmige Eintrittsöffnungen 7 vorgesehen. Die durch diese eindringende Luft wird längs des gekrümmten Wandteiles 8 des Brennstoffbehälters abgelenkt und streicht in dem Schachte nach aufwärts, wobei sie die Verlängerung der Flamme unterstützt.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind die Verhältnisse im wesentlichen die gleichen ; der einzige Unterschied ist, dass kein besonderer verschwenkbarer Windschutz vorhanden ist, die Windschlitze 3 vielmehr in den seitlichen Schachtwandungen des Gehäuses angeordnet sind. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiele.
Je nachdem die Flamme mehr vom Reibrad weggelenkt oder mehr nach oben gestreckt werden soll, wird der Winkel zwischen der Feuerzeugachse und den Schlitzen kleiner oder grösser gewählt.