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Schalteinrichtung für Elektroherde u. dgl.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schalteinrichtung für Elektroherde u. dgl. Sie weist, wie an sieh bekannt und üblich, mehrere durch einen Stufenschalter regelbare Heizstufen und einen an sich bekannten hitzegesteuerten selbsttätigen Ausschalter auf und besitzt gegenüber den bekannten Schalteinrichtungen für Elektroherde den Vorteil, dass trotz Anordnung nur eines einzigen, allen Kochplatten zugeordneten Selbstschalters dennoch die einzelnen Kochplatten, den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend, sowohl an den Selbstschalter angeschlossen und so der Selbstausschaltung unterworfen als auch wieder davon gänzlich unabhängig gemacht werden können. Erfindungsgemäss wird dies dadurch
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In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 Schaltbilder und die Fig. 1 a-3 a die dazugehörigen Schalter im Schema.
In den Fig. 1 und 1 a, welche das Schaltbild und eine Ansicht der Schalter für eine Kochplatte darstellen, ist die Kochplatte mit K bezeichnet. Sie besitzt drei Heizwicklungen, nämlich eine Hauptwicklung H1, eine Nebenwicklung H2, deren Heizwert sich etwa wie 2 : 1 verhält, undeine Fortkochwicklung wicklung H3. Die Umschaltung erfolgt durch einen Schalter S, u. zw. so, dass der Stellung 0 (Fig. 1 a) die vollkommene Ausschaltung, der Stellung I die Einschaltung der Heizwicklung Ho, der Stellung II die Einschaltung der Heizwicklung Hound der Stellung III die Einschaltung der beiden Heizwicklungen Hl und J ? s entspricht. In der Stromzuleitung zum Anschlusskontakt des Stufenschalters S liegt ein hitzegesteuerter selbsttätiger Ausschalter T.
Neben dem Stufenschalter ist ein Steuerschalter D angebracht, von dem ein Kontakt unmittelbar mit dem einen Pol des Netzes verbunden ist, wogegen ein weiterer Kontakt zur Zuleitung des Stufenschalters S führt und der dritte Kontakt über die Fortkochwicklung H3 die Leitungsverbindung mit dem andern Pol des Netzes herstellt. Durch Betätigung des Schalters D kann man wahlweise die vorgenannten Kontakte untereinander leitend verbinden.
Die Fig. 2 und 2 a stellen die entsprechenden Schaltbilder und Sehalteransichten für einen Herd mit zwei Kochplatten Xi und E's dar. Gegenüber der Anordnung für eine Kochplatte besteht der Unterschied darin, dass der selbsttätige Ausschalter T1 zwei voneinander isolierte Schaltkontakte besitzt, die zu den entsprechenden Stufenschaltern 81 und S2 der beiden Kochplatten führen. Die beiden Steuerschalter D1 und D2 sind genau so geschaltet wie der Schalter D nach Fig. 1.
Die Fig. 3 und 3 a stellen die entsprechenden Schaltbilder und Schalteransichten für einen Herd mit drei Kochplatten K3, K4 und Ks dar, die von einem Drehstrom-Nulleiternetz gespeist werden. Demzufolge unterbricht der Aussehalter T2 jede der drei Zuleitungen gesondert. Die Steuerschalter D, D4 und D sind wieder vollkommen gleichartig geschaltet jener in Fig. 1.
Durch die beschriebene Anordnung der Steuerschalter ergeben sich folgende Möglichkeiten :
In der Stellung, wie sie die Steuerschalter D (Fig. 1, 1 a) und Ds (Fig. 3,3 a) einnehmen und die der Schalter mit,, 0 u. ohne Aut."anzeigt, ist der selbsttätige Ausschalter überbrückt, so dass er keinerlei Einfluss ausübt. Diese Stellung wird vor allem dann verwendet werden, wenn die Kochplatten ausserhalb des Rohres benutzt werden.
In der Stellung, wie sie der Steuerschalter D1 (Fig. 2,2 a) und D (Fig. 3,3 a) einnimmt und die der Schalter mit"Aut. aus"anzeigt, ist der Selbstschalter nicht überbrückt und die Fortkoehstufe Su nicht eingeschaltet. Dies hat also die Wirkung, dass der Selbstschalter bei Erreichung einer bestimmten
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Hitze die eingeschalteten Heizwicklungen (H1 oder H3 oder beide) zur Gänze ausschaltet, Diese Stellung wird* also verwendet werden, wenn'eine Speise nur einmal auf eine bestimmte Temperatur gebracht und dann nicht mehr weitergekocht werden soll.
In der Stellung, wie sie der Steuerschalter D (Fig. 2, 2 a) und D4 (Fig. 3,3 a) einnimmt und der Schalter mit Aut. fortk."anzeigt, ist der Selbstschalter nicht überbrückt und die Fortkochstufe eingeschaltet. Dies hat die Wirkung, dass der Selbstschalter bei Erreichung einer bestimmten Hitze die jeweils eingeschalteten Heizwicklungen H1 oder Hs oder beide ausschaltet, die Fortkochstufe Bg aber eingeschaltet bleibt. Man wird diese Stellung also verwenden, wenn eine Speise zuerst angekoeht und dann nach Erreichung einer bestimmten Hitze langsam gargekocht werden soll.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalteihnchtung für Elektroherde n. dgl. mit mehreren durch einen Stufenschalter regelbaren Heizstufen und einem hitzegesteuerten selbsttätigen Ausschalter für die Kochplatten, dadurch gekenn-
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