AT145208B - Bindemittel für Straßenbauzwecke. - Google Patents

Bindemittel für Straßenbauzwecke.

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AT145208B
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  Bindemittel für   Strassenbauzweeke.   



   Es ist bekannt, dass die Eignung von Teeren für   Strassenbauzwecke   in hohem Grade von ihrer kittenden Wirkung abhängt. Diese Eigenschaft wird wiederum von einer Reihe physikalischer Konstanten bestimmt, deren Wirkung im einzelnen noch nicht restlos geklärt ist. So wird die kittende Wirkung u. a. beeinflusst von der Haftfestigkeit des Teeres am Gestein sowie von der inneren Klebfähigkeit des Teeres, die abhängt von dem Zähigkeitsgrad und der Streckbarkeit (Duktilität). Die kittende Wirkung macht sich geltend in der Beeinflussung der Bildsamkeit der mit Füllmassen verdickten Teere, wie in der Druck-, Zug-und Scherfestigkeit von Formstücken aus solchen Massen u. a. m.

   Man hat versucht, diese Grössen, die als ausschlaggebend für die Brauchbarkeit der Bindemittel betrachtet werden, im einzelnen zahlenmässig zu erfassen und bestimmte Richtlinien für die Prüfung der Teere auf ihre Brauchbarkeit hin aufgestellt. 



   Es wurde nun gefunden, dass die für die Brauchbarkeit der Teere und ähnlicher Bindemittel in strassenbautechnischer Hinsicht als massgebend erachteten oben erwähnten Eigenschaften in ganz unerwartet günstiger Weise beeinflusst werden, wenn man dem Teer einen geringen Gehalt von mit Chlor behandeltem Polyvinylchlorid (im nachstehenden einfach   als "Polyvinylchlorid" bezeichnet)   erteilt, welches beispielsweise in der Weise gewonnen werden kann, dass man Polyvinylchlorid in einem Lösungoder Suspensionsmittel durch Einwirkung von Chlor weiter chloriert. Ein hiefür besonders geeignetes Verfahren bildet den Gegenstand der österr. Patentschrift Nr. 140863.

   Erfindungsgemäss werden daher in den für   Strassenbauzwecke verwendeten   Bindemitteln, insbesondere Steinkohlen-Teeren, Polyvinylchlorid in der Grössenordnung von wenigen Zehntelprozent, beispielsweise   0'2%,   entweder in Pulverform 
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 sungsmittel nach Vermischung der Lösung mit dem Bindemittel zweckmässig in geeigneter Weise, z. B. durch Verblasen des Gemisches mit Heissdampf, entfernt. 



   Worauf die beschriebene eigentümliche Wirkung des   Polyvinylchlorids   zurückzuführen ist, ist bisher nicht bekannt. 



   Die mit Hilfe der erfindungsgemäss behandelten Bindemittel hergestellten Strassendecken zeichnen sich durch höhere Festigkeit aus und sind gegenüber Witterungseinflüssen, insbesondere auch tiefen Temperaturen, weitgehend unempfindlich. So wird beispielsweise der nach Fraass bestimmte Brechpunkt durch einen Zusatz von 0'2% Polyvinylchlorid um   10-25    C (je nach der Teersorte) herabgesetzt. 



  Infolge der hohen Knetbarkeit der aus mit Polyvinylellorid behandelten Teeren und Füllstoffen hergestellten Massen ist es weiterhin möglich, den Anteil der Strassendecken an Füllmasse gegenüber den bisher als brauchbar befundenen Mischungen heraufzusetzen. So erreicht man beispielsweise mit einem Gemisch von 85 Teilen eines Basaltmehlfüllers mit 15 Teilen eines mit 0'2% Polyvinylchlorid versetzten Strassenteeres die gleiche Plastizität wie bei einem Gemisch von 65 Teilen des gleichen Füllers mit 35 Teilen desselben Teeres, der ohne Zusatz von Polyvinylchlorid verarbeitet wurde. Auch die Wasserfestigkeit der mit den Bindemitteln   gen : : äss   Verfahren hergestellten   Strassendecken   erweist sich als wesentlich verbessert. 



   Bemerkenswert ist, dass der Zähigkeitsgrad und der Tropfpunkt der Teere durch den Zusatz von 
 EMI1.2 
 gemäss behandelten Bindemittel ohne weiteres im Rahmen der sonst üblichen Strassenbauweisen (Spritz-   verfahren, Mischmakadam usw. ) verwendet werden können.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Bindemittel für Strassenbauzwecke, bestehend aus Strassenteer mit einem einige Zehntelprozent betragenden Gehalt an mit Chlor behandeltem Polyvinylchlorid. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT145208D 1935-06-17 Bindemittel für Straßenbauzwecke. AT145208B (de)

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