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Hohlstein.
Der Hohlstein nach dem Patente Nr. 138651 ist aus drei Einzelsteinen zusammengesetzt, deren Abmessungen denen eines Normalziegels entsprechen, so dass der Stein im Bedarfsfalle in Normalziegeln aufgeteilt werden kann. Der mittlere Einzelstein ist hiebei gegenüber den beiden seitlichen Steinen der Höhe nach versetzt, so dass auf der einen Seite des Hohlsteines eine Feder und auf der gegenüberliegenden Seite eine Nut entsteht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung nach dem Stammpatent ist gemäss der vorliegenden Erfindung der mittlere Einzelstein auch in der Längsrichtung des Steines versetzt. Beim Erfindungsgegenstand ist somit der mittlere Teil gegenüber den beiden Seitenteilen sowohl der Höhe nach als auch in der Richtung der Längsachse des Steines verschoben. Hiedurch wird erreicht, dass auch bei Aufführung von Wänden, deren Dicke nur einem einzigen Stein gemäss der Erfindung entspricht, weder die Stossfuge noch die Lagerfuge bei gleichzeitiger Erzielung eines Mauerverbandes von grösserer Festigkeit ungebrochen durchlauf und die Möglichkeit besteht, die Steine mit Normalziegeln vermauern zu können.
Mauersteine, bei denen der mittlere Teil sowohl der Höhe als auch der Länge nach gegenüber den beiden seitlichen Teilen versetzt ist, sind an sich bekannt. Diese bekannten Steine können jedoch nicht mit Normalsteinen vermauert werden, da die Einzelsteine in ihren Abmessungen nicht den Normalziegeln entsprechen.
Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines der Erfindung gemäss ausgebildeten Hohlsteines in Stirnansicht, Fig. 2 und 3 Aufsichten von zwei weiteren Ausführungsformen des Steines und Fig. 4 in kleinerem Massstabe einen Mauerverband aus Steinen gemäss der Erfindung.
Der Hohlstein besteht aus drei Einzelsteinen a, b, c vom Normalformat, von denen der mittlere Steinteil b sowohl der Höhe nach als auch in der Längsrichtung gegenüber den beiden Seitenteilen a und c versetzt ist. Die Steinteile a, b und c sind in bekannter Weise mit ganz oder teilweise durchgehenden, zur Gewichtsersparnis und zur Erhöhung der Isolationsfähigkeit dienenden Löchern < jf, A versehen (Fig. 1). In den zwischen den Steinteilen a und b einerseits und bund c anderseits liegenden, der Fugenstärke entsprechenden Teilen können Schlitze i eingearbeitet sein, die dazu dienen, im Bedarfsfalle den Steinteil a von den beiden Teilen b, c zu trennen, wobei die Anordnung der Schlitze so getroffen ist, dass trotz Trennens des Teiles a von den Teilen b, c der Teil a als selbständig wieder verwendbarer Stein übrig bleibt.
Zwischen den Steinteilen a und bund bund c können die durch Schraffierung (Fig. 2) angedeuteten Stücke d, e eingesetzt sein, die der Mauerfugenstärke entsprechen, so dass der Stein gemäss der Erfindung auch gemeinsam mit Normalziegeln unter Einschaltung entsprechender Mauerfugen vermauert werden kann. Der über die Oberkante der Steinteile a, c vorspringende Teil des Steines b kann, wie die Fig. 1 zeigt, schwalbenschwanzförmig unterschnitten sein, so dass die Feder eine Leiste bildet, die als Handgriff dienen kann. Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der mittlere Steinteil b an seinen beiden Stirnenden halbkreisförmig ausgebildet ist, wobei wiederum der Fugenstärke entsprechende Stücke d, e zwischen die Steinteile a, b einerseits und b, c anderseits eingeschaltet sein können.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, werden bei Mauern aus Hohlsteinen gemäss der Erfindung die Stossfugen und die *) Erstes Zusatzpatent Nr. 143523.
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verdeckt.