AT144400B - Verfahren zur Herstellung von Gußstücken, insbesondere Rohren, z. B. gußeisernen Rohren in Schleuderkokillen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gußstücken, insbesondere Rohren, z. B. gußeisernen Rohren in Schleuderkokillen.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Gussstücken, insbesondere Rohren, z. B. gusseisernen Rohren in
Seleuderkokillen.
Bei Rohren und sonstigen Gussstücken, die in ruhenden Formen erzeugt werden, hat man bereits vorgeschlagen, den Erzeugnissen durch Aufbringen korrosionsbeständiger Auskleidungsstoffe auf der Formwand, die dann in die Oberfläche der eingegossenen heissen Gussmasse eindringen, eine besondere Schutzhaut zu verleihen, die eine noch grössere Korrosionsbeständigkeit herbeiführen soll, als sie den normalen Gussstücken ohnehin schon eigen ist. Für diesen Zweck sind als Auskleidungsstoffe auch säurebeständige Metallegierungen in Vorschlag gebracht worden. Über die Natur dieser Stoffe und die Art ihres Aufbringens sind jedoch nähere Angaben nicht gemacht worden.
Weiterhin hat man bei der Schleudergussherstellung in gekühlten Kokillen bereits empfohlen, die umlaufenden Kokillen vor Beginn des Giessens mit Ferrosilizium oder Ferroaluminium auszukleiden.
Diese Auskleidung soll dazu dienen, um die abschreckende Wirkung der Kokillenwandung zu mildern und anderseits durch ihren Silizium-bzw. Aluminiumgehalt graphitbildend auf die Aussenschicht des Rohres einzuwirken, um Gussrohre mit weicher Aussenhaut zu erzielen.
Gemäss der Erfindung gelingt es, Schleudergussrohre mit hochkorrosionsbeständiger Aussenhaut in Sehleudergusskokillen dadurch herzustellen, dass man in die Kokille vor dem Guss eine Auskleidungmasse einbringt, welche aus einer Phosphorlegierung besteht, die beim Gussvorgang in die Aussenschicht des Rohres einbrennt oder einschmilzt. Mit besonderem Vorteil lassen sich dabei Legierungen des Phosphors mit dem Grundwerkstoff des zu giessenden Körpers verwenden, so beispielsweise bei der Schleuder- gusserzeugung gusseiserner Rohre Ferrophosphor enthaltende Auskleidungsstoffe oder bei der Erzeugung kupferner Rohre solche Stoffe, die Phosphorkupfer enthalten.
Die Phosphorlegierungen werden zweckmässig in hochkonzentriertem Zustande, also mit einem grossen Anteil an Phosphor zur Anwendung gebracht, da es wichtig ist, mit einer bestimmten Menge der Überzugsmasse eine möglichst grosse Wirkung zu erzielen.
Die Verteilung der Überzugsmasse auf der Innenwandung der Kokille erfolgt zweckmässig in bekannter Weise durch die Schleuderkraftwirkung, wobei es sich zwecks gleichmässiger Verteilung des Metalles über die ganze Länge der Drehform empfiehlt, die Überzugsmasse in gleichfalls an sich bekannter Weise in gepulvertem Zustande anzuwenden und mit Hilfe einer axial verschiebbaren Einführungs- vorrichtung in das Innere der Kokille zu befördern. Es ist auch möglich, die pulverförmige Überzugsmasse durch Einblasen in die Kokille gelangen zu lassen. In manchen Fällen hat es sich als zweckmässig erwiesen, zusammen mit dem Überzugsstoff ein Bindemittel zu verwenden, welches das Anhaften des Metallpulvers an der Kokillenwand erleichtert.
Im allgemeinen wird man die Menge der Überzugsmasse so bemessen, dass sie für ein Gussstück genügt und nach jedem Guss zu erneuern ist.
Unter der Wirkung des Phosphors wird auf der Aussenhaut des Rohres ein erhöhter Phosphorgehalt erzeugt, der dieser eine grosse Passivität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Bodensäure u. dgl. verleiht.
Dabei hat Ferrophosphor gegenüber andern Streustoffen den Vorteil, dass er sich leicht zu Pulver vermahlen lässt und im Gegensatz zu andern Ferrolegierungen, die im wesentlichen aus Schwermetallen zusammengesetzt sind, wie Ferrosilizium, Ferrochrom usw., einen niedrigen Schmelzpunkt besitzt, da seine eine Komponente aus dem sehr niedrigschmelzenden Phosphor besteht. Auch andere Stoffe in Verbindung mit Ferrophosphor in Staubform auf die Kokillenfläche aufgetragen, schmelzen deshalb leicht in die Oberfläche des eingegossenen Grundmetalls hinein, da in diesem Falle die niedrig schmelzenden Phosphorlegierungen als Flussmittel für weitere höher schmelzende Sinterstoffe dienen.
Als ähnlich günstig hat sich Phosphorkupfer erwiesen, das auch mit Vorteil bei Schleudergussstücken aus Nichteisenmetallegierungen verwendet werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Gussstücken, insbesondere Rohren, z. B. gusseisernen Rohren, in Schleuderkokillen, die vor dem Giessen mit einer Auskleidung versehen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung aus einer Legierung von Phosphor mit vorzugsweise dem Grundwerkstoff des zu schleudernden Körpers besteht.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem phosphorhaltigen Auskleidungstoff Sinter-bzw. Schmelzstoffe beigemengt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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