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Armbandpnderdose mit einer in einem IIoMraume des Dosendeekels untergebraelhten Uhr.
Puderdosen mit Schminkstiften und Uhren sind bekannt. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Uhrarmband-Puderdosen, durch welche es möglich wird, dass die in der Dose untergebrachte
Uhr auch für sich allein als Armbanduhr getragen werden kann. Ferner betrifft die Erfindung auch eine besondere Art der Unterbringung von Sehminkstiften in einer solchen Puderdose, bzw. den Handgriff, der zum Aus-und Einschieben dieser Stifte in die Dose dient.
Die Uhr H besitzt, wie eine gewöhnliche Armbanduhr, zwei Bügel od. dgl. F, ss und ist mit diesen in einem Hohlraum E des Deckels a festgehalten. Die obere Öffnung des Hohlraumes E hat einen kleineren Durchmesser als dessen Boden, dessen Durchmesser der Ausladung der Uhr H mitsamt den Bügeln F, C, entspricht. Dadurch, dass zumindest der eine dieser Bügel G an der Uhr bei g gelenkig befestigt ist, wird es ermöglicht, die Uhr H mitsamt den Bügeln F, G'durch die engere Öffnung des Deckelhohlraumes E einzubringen und sie in diesem durch Eindrückendes gelenkigen Bügels C in die gestreckte Lagezufixieren.
Ebenso kann bei dieser Ausgestaltung die Entnahme der Uhr H aus dem Deekelhohlraum E in einfacher Weise erfolgen, indem die Klemmwirkung der Bügel F, G durch Heben der Uhr H gelockert wird. Nach Herausnahme der Uhr H kann durch diese Bügel F, G das übliche Armband durchgezogen und die Uhr für sich allein getragen werden.
Die Erfindung betrifft ferner die Ausgestaltung der Handhaben, mittels welcher die in der Puderdose A untergebrachten Lippen-und Augenbrauenstifte aus-und eingeschoben werden können. Diese Handhaben sind als zusammenklappbare Scharniere ausgebildet, deren Scharnierteile M, 0, N im gestrecken Zustande derart in Vertiefungen der Dosenwand eingelassen sind, dass sie über diese Wand nicht vorstehen und dadurch eine allseits glatte Ausgestaltung der Dose gewährleisten.
Bei vorliegender Armbanduhr-Puderdose ist der Deckel a mit dem Dosenunterteil b, der ausser dem Pudernapfe P noch die seitlich links und rechts in den Lagerhohlräumen R befindlichen, ein-und ausschiebbaren Schmink-
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Der Dosendeckel a besitzt an seiner Innenseite den Spiegel S, der Puderdosenteil b zwei feste, bei ge- wöhnlichen Armbanduhren übliche Bügel D od. dgl., durch die das an den Enden bei den Bügeln erweiterte Armband B gezogen und mit der im Deckelhohlraum E untergebrachten Uhr H getragen werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die geschlossene Armbandpuderdose JL mit der im Dosendeckel a untergebrachten Armbanduhr H, Fig. 2 die geöffnete Armbandpuderdose mit den links und rechts im Puderdosenteil b gelagerten Schminkstiftbehältern R.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen, wie die Uhr H im Dosendeckel a untergebracht und darin verankert werden kann, Fig. 4 zeigt, dass zumindest der eine Bügel ss bei $r gelenkig mit der Uhr Zf verbunden ist.
Durch Verschwenken dieses gelenkigen Bügels G und Unterschieben des andern Bügels unter die Untersehneidung des Deckelhohlraumes E kann die Uhr H eingeführt und dort durch Niederdrücken derselben unter gleichzeitiger Streckung des Gelenkbügels < ? durch Klemmwirkung fixiert werden.
Fig. 5 zeigt einen Schminkstift mit einer als Scharnier ausgebildeten Handhabe im grösseren Massstabe. Die Scharnierteile M und N sind im gestreckten Zustande in Vertiefungen der Dosenwand derart eingelassen, dass sie mit dieser in gleicher Ebene liegen, wodurch eine vollständig glatte Ausgestaltung der Dosenoberfläche möglich ist. Sollen die Schminkstifte K zum Gebrauch aus ihrem Lager R
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der Fig. 5 und 6 aus der Wand hochgeklappt und in die durch Strichlierung dargestellte Stellung M',N' gebracht werden, in welcher sie als Handhabe für die Schminkstifte K dienen.
Die Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei einer schrägliegenden Aussenwand der Dose A und Fig. 7 eine im grösseren Massstabe dargestellte Puderdose mit in der Mitte des Dosendeekels (J gela2'erten
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der Dosenwand eingelassen sind, so dass sie mit dieser in gleicher Ebene liegen, wodurch eine vollständig glatte Ausgestaltung der Dosenoberfläche möglich ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Armbandpuderdose mit einer in einem Hohlraume des Dosendeckels untergebrachten Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass diese Uhr (H) für sich allein als Armbanduhr getragen werden kann und mit ihrem zur Befestigung des Armbandes dienenden Bügel od. dgl. (F, G) in dem Hohlraume (F,) des
Dosendeckels (a) festgehalten ist.