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Rollfilmkamera für die Verwendung von zwei verschiedenen Filmformaten oder auch Filmarten.
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lose drehbar ist und durch eine Feder 27 in ihren verschiedenen Stellungen festgehalten wird. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel greift die Feder 27 als Rast in die auf dem Umfang der Zählscheibe angebrachte Verzahnung 84 ein. Statt dessen könnte auch eine beliebige andere Hemmvorriehtung für die Zählscheibe verwendet werden. Die Einstellscheibe 23 ist mit einem Merkstrich versehen, während auf der äusseren vorgerückten Ringfläche der Zählscheibe 26 Zahlen aufgetragen sind, die die Anzahl der belichteten Bilder anzeigen.
Falls bei Verwendung grosser Ziffern nicht genügend Zahlen auf der Ringfläche untergebracht werden können, kann jede zweite Zahl durch einen Merkstrich ersetzt werden.
Um die Einstellung von Filmen zu ermöglichen, die mit einem Schutzpapierstreifen versehen sind, werden zweckmässig besondere Einstellmarken angebracht, die sich durch Farb-und Formgebung von den übrigen Marken auffällig unterscheiden. In Fig. 2 und 4 stellt eine solche Sondennarke zur Einstellung eines mit Schutzpapier versehenen Filmes dar. Für Filme mit verschieden langem Schutzpapierstreifen können auch mehrere solche Sondermarken vorgesehen sein.
In der Aussenwand des Kastens 11 sind Schauöffnungen 28 und 29 angebracht, durch die hindurch die Angaben der Einstell-und der Zählscheibe abgelesen werden können. In Fig. 2 sind die beiden
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Damit die Einrichtung auch bei vollkommener Dunkelheit benutzt werden kann, können die Merkstriche der Anzeigeseheiben auch mit Leuchtfarbe aufgetragen sein. Unter Leuchtfarben sind Zusammenstellungen selbstleuchtender bzw. nachleuchtender sogenannter phosphoreszierender Stoffe zu verstehen, die gegebenenfalls durch ein Bindemittel haftfähig gemacht sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Es sei angenommen, dass sich der Merkstrich der Einstellscheibe 23 in Übereinstimmung mit einer Zahl der Zählscheibe 26 bzw. mit dem zugehörigen Teilstrich unter der Schauöffnung befindet. Wird nun der Film weitergedreht, so treibt er über die besprochenen Zwischenglieder das Anfangsrad 19 des Anzeigewerkes derart an, dass die Einstellscheibe 23
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eine volle Umdrehung macht, während der Zahn 25 einmal in die Zahnung der Zählscheibe 26 eingreift und diese um eine Zahl weiterdreht.
Die Einstellung des Fimstreifens für eine neue Aufnahme ist beendet, wenn sich der Merkstrich auf der Einstellscheibe 23 wieder in Übereinstimmung mit der nächstfolgenden
Zahl auf der Zählscheibe 26 bzw. mit dem zugehörigen Teilstrich unter der Schauöffnung befindet.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten zweiten Ausführungsform ist der Antrieb des Anzeigewerkes wesentlich vereinfacht. Das vom Film 3 angetriebene Zahnrad 6 greift mit seinen Zähnen unmittelbar in die Zähne des Anfangsrades 19 des Anzeigewerkes, dessen Achse 18 senkrecht zur Achse 30 des Rades 6 steht. Zwischenwellen und Kegelräder fallen auf diese Weise weg. Im übrigen stimmt die zweite Aus- führungsform mit der ersten überein.
Bei beiden Ausführungsformen ist eine Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, die Zählscheibe 26 von Hand nachzustellen bzw. einzustellen. Zu diesem Zweck ist ein durch die Wand des Kastens 11 hindurchragendes Rändelrad. 31 um 32 drehbar gelagert, das mit einem Zahnkranz 3. 3 fest verbunden ist, der in die Verzahnung der Zählscheibe 26 eingreift. Falls zu Beginn der Drehung des Rändelrades 31 der Zahn 25 des Einzahnrades 24 noch mit der Verzahnung der Zählscheibe 26 in Eingriff steht, genügt bereits eine sehr geringfügige Drehung, um ihn endgültig ausser Eingriff zu bringen, so dass ein uner- wünschter Weitertransport beim Einstellen der Zählscheibe vermieden wird.
Es lässt sich im übrigen leicht erreichen, dass bei der Einstellung auf jede Zahl der Zählscheibe 26 der Zahn 25 bereits ausser Ein- griff ist ; es ist nur notwendig, dem Einzahnrad 24 eine entsprechende Voreilung vor der Einstellscheibe zu geben.
Die Ausführung mit Abschneidevorrichtung nach Fig. 5 und 6 zeigt besonders deutlich die Lage- rung der abklappbaren Rückwand 10, deren Zapfen 36 sich in Lagerarme 35 drehen können, die zu beiden Seiten des Kamerakörpers befestigt sind. Auf der den Kasten 11 abschliessenden Platte 12 ist die Absehneidevorrichtung angeordnet, zu der ein Führungsrohr 37 mit einem Längsschlitz 38 gehört, das durch flanschartige Seitenwände 39 der Platte 12 hindurchgeführt ist bis zu den Seitenwänden des
Kastens 11, durch den es nur an einer Seite hindurchgeht.
Der Zwischenraum zwischen den Wänden : J9 und den Seitenwänden des Kastens 11 ist mit
Material ausgefüllt, das den Einfall von Licht verhindert. In dem Führungsrohr 37 ist ein Rundschieber 40 geführt, der aussen mit einem zur Betätigung der Schneidevorrichtung dienenden Knopf 41 oder einem entsprechenden Griff versehen ist. In den Rundschieber 40 ist das Messer 42 eingesetzt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung und die besondere Anordnung des Messers gegenüber den andern Kamerateilen ist aus Fig. 6 besonders deutlich zu entnehmen. Das Messer 42 greift in einen
Spalt ein, der zwischen dem am Kamerakörper vorgesehenen Filmgleitrahmen 17 und einer an diesem oder am Kamerakörper gelagerten Filmgleitrolle 43 gebildet wird. Die Teile 17 und 43 dienen somit gleichzeitig als Auflagefläche für den Film 3 und als Führung für das Messer 42. Da ferner unmittel- bar über der Abschneidestelle die Filmandrückplatte 15 den Film an den Filmgleitrahmen andrückt, werden besondere Mittel zum Planhalten des Filmes an der Sehneidestelle entbehrlich.
Da die ganze Abschneidevorrichtung in der Rückwand 10 befestigt ist, wird sie beim Abklappen der Rückwand vollständig von der übrigen Kamera getrennt. Das Messer kann also jederzeit leicht ausgewechselt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rollfilmkamera für die Verwendung von zwei verschiedenen Filmformaten oder auch Filmarten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zusatzteil, der eine dem abweichenden Filmformat oder der andern Filmart entsprechende Mess-und Zähleinrichtung sowie gegebenenfalls eine Filmbandabschneide-
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wechselbar ist.