AT142419B - Einrichtung zur Regelung parallel arbeitender Wechselstrommaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung parallel arbeitender Wechselstrommaschinen.

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AT142419B
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Karl Dr Ing Ott
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Regelung parallel arbeitender Weehselstrommasehinen. 



   Für grössere elektrische Verteilungsnetze mit einer Anzahl parallel arbeitender Wechselstrom- maschinen hat sich in letzter Zeit ein Betriebsverfahren herausgebildet, bei dem eine oder mehrere
Maschinen mit Frequenzregelung arbeiten, während die übrigen Maschinen auf konstante Belastung geregelt   werden. Die veränderliche Belastung des Netzes wird dann durch die frequenzgeregelten Maschinen   aufgenommen, während die lastgeregelten Maschinen einen konstanten oder nach einem Fahrplan geänderten Lastanteil aufnehmen. 



   Da das Zusammenarbeiten mehrerer frequenzgeregelter Maschinen gewisse umständliche Kupplungseinrichtungen für die Frequenzimpulsübermittlung voraussetzt, ist im allgemeinen die frequenzgeregelte Maschinenleistung klein im Verhältnis zur lastgeregelten Maschinenleistung und daher nicht in der Lage, die Frequenzabsenkung in kürzester Zeit, wie dies erwünscht ist, auszuregeln. Es kommt hinzu, dass im allgemeinen die Frequenzabsenkung eine Erhöhung der Belastung der lastgeregelten Maschinen hervorruft, die über deren Regler eine Verringerung der Kraftmittelzufuhr und damit eine Verringerung des Anteils an der Lastaufnahme bewirkt. 



   Erfindungsgemäss wird das Zusammenarbeiten frequenzgeregelter und lastgeregelter Maschinen dadurch wesentlich verbessert, dass bei den lastgeregelten Maschinen bei Frequenzänderungen, die oberoder unterhalb gewisser Grenzwerte liegen, eine Umschaltung von Lastregelung auf Frequenzregelung vorgenommen wird, bis die Frequenz wieder eine in der Nähe des Nennwerte liegende Höhe erreicht hat. 



   Die Regelung gemäss der Erfindung sei in der Figur an Hand eines Ausführungsbeispiels geschildert. 



  Die Maschinen 1 und 2 arbeiten parallel auf die Leitung 3. Die Maschine 1 wird von dem   Frequenzregler 12   gesteuert, der über den Verstellmotor 11 eine Vergrösserung oder Verringerung der Kraftmittelzufuhr bewirkt. 



   Die Steuerung des Verstellmotors 21 der Maschine 2 erfolgt im normalen Betriebe über den Leistungsregler   23,   der in bekannter Weise etwa aus einer Leistungswaage besteht ; in dieser Leistungswaage wird die von der Maschine 2 tatsächlich abgegebene Leistung mit einem Sollwert verglichen. Die Maschine 2 wird nun ferner durch den Frequenzregler   22 überwacht.   Tritt eine Frequenzabsenkung oder Frequenzerhöhung ein, die ausserhalb eines gewissen unter bzw. über der Nennfrequenz liegenden Wertes liegt, so schaltet der Frequenzregler 22 über das Hilfsrelais   24   den Lastregler 23 ab und den Verstellmotor 21 der Maschine 2 auf Frequenzregelung um. Diese Frequenzregelung wird so lange beibehalten, als die Frequenz über oder unter den festgelegten Grenzwerten sich befindet.

   Die lastgeregelten Maschinen beteiligen sich also an der Ausregelung von Frequenzschwankungen, die gewisse Werte überschreiten. 



   Es ist bereits bekannt, frequenzgeregelte Maschinen bei Überschreitung einer bestimmten Belastungsgrenze selbsttätig auf Lastregelung umzuschalten, um eine durch Frequenzabsenkungen sich kennzeichnende Überlastung der frequenzfahrenden Maschine zu verhindern. Die Frequenzlast wird dann durch eine neue in Betrieb genommene oder vorher leer laufende Maschine übernommen. Im Gegensatz hiezu wird nach dem neuen Vorschlag bei lastfahrenden Maschinen durch Frequenzregelung die Belastung erhöht, um die Frequenzabsenkung im Netz zu verringern und vorher bereits frequenzfahrende Maschinen bei der Frequenzhaltung zu unterstützen.

   Voraussetzung für diese Unterstützung ist, dass bei den frequenzfahrenden Maschinen keine Änderung der Regelungsform eintritt ; bei der 

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 bekannten Regelung erfolgt eine Änderung der   Regelungsform   sowohl bei den lastfahrenden als auch bei den   frequenzfahrenden Maschinen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Regelung parallel arbeitender Wechselstrommaschinen, von denen im normalen EMI2.1 dass die lastgeregelten Maschinen bei ober-'oder unterhalb gewisser Grenzwerte liegenden Abweichungen von der Nennfrequenz selbsttätig auf Frequenzregelung umgeschaltet werden, um die frequenzgeregelten Maschinen in der Frequenzhaltung für die Dauer der genannten Abweichungen zu unterstützen, worauf sie auf Leistungsregelung zurückgeschaltet werden. EMI2.2
AT142419D 1931-04-02 1932-03-26 Einrichtung zur Regelung parallel arbeitender Wechselstrommaschinen. AT142419B (de)

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