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Ski.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Skier aus zwei oder mehr Schichten verschiedenen Materials herzustellen, die zusammengeleimt werden, um sie unter Beibehaltung einer harten Lauffläche so leicht wie möglich zu machen. Indessen hat man festgestellt, dass derartig hergestellte Skier schnell ihre Durch- biegung oder Durehfederung verlieren, wie sie sieh auch leicht infolge der inneren Arbeit im Material der einzelnen Schichten verziehen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Schichtanordnung bei Skiern, die aus drei über- einander gelagerten Schichten bestehen. Bei derartigen Skiern soll erfindungsgemäss die Dicke der Zwischen-oder mittleren Schicht von ihrer Mitte zu den beiden Enden hin allmählich abnehmen.
Durch diese Formgebung und Anordnung der einzelnen Schichten können sich die Skier nicht verziehen, ebenso behalten sie ihre Durchfederung oder Durchbiegung, weil die obere Schichte die untenliegenden- Schichten in ihrer ursprünglichen Spannlage festhält und sozusagen als Feder wirkt, die die letzteren immer wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückbringt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Der Ski besteht aus drei Schichten 1, 2 und 3, von denen die unterste oder Laufschicht 1 aus hartem Holz, die mittlere Schicht 2 aus leichtem Holz und die obere Schicht") vorzugsweise aus dem gleichen harten Holz wie die Unterschicht 1 besteht. Erfindungsgemäss nimmt die Dicke der mittleren Schicht ?., die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwas kürzer als die beiden andern Schichten ausgeführt ist, zu den Enden hin derart ab, dass die Schichten j ! und 3 an jedem Skiende miteinander über eine gewisse Länge verbunden werden können.
Selbstverständlich kann auch die mittlere Schicht 2 ebenso lang wie die Schichten 1 und 3 gehalten oder nur so viel kürzer als diese ausgeführt werden, dass die Oberund Unterschicht unmittelbar über ein gewisses Stück nur an dem einen Skiende verbunden werden können.
Dadurch, dass die mittlere Schicht spitz zuläuft, erhält der Ski die jetzt übliche Form. Nachdem die Schichten beispielsweise mittels eines in Wasser unlöslichen Bindemittels zusammengeleimt sind, während dem sie gleichzeitig gegen ein Formstück gepresst werden, behalten sie die geformte Durchbiegung oder Durchfederung S. Ebenso wird die Oberschicht 3, wenn sie länger als die darunterliegenden Schichten ist, die letzterwähnten Unterschichten in ihrer Spannlage festhalten.
Die Ski nach der Erfindung können natürlich auf die verschiedensten Arten hergestellt werden.
Die oberen und unteren Schichten können aus einem einzigen Materialstück bestehen, das von einem Ende her über eine solche Länge gespalten ist, dass an dem andern Ende nur ein kleiner Teil ungespalten bleibt, wonach die mittlere Schicht eingefügt und bei gleichzeitigem Biegen oder Spannen an den beiden Hälften befestigt wird. Die mittlere Schicht und vorzugsweise auch die obere Schicht 3 können wiederum gegebenenfalls aus zwei oder mehreren Schichten bestehen, die miteinander mit der gewünschten Längs- biegung verbunden werden, wodurch die Erhaltung der Durchbiegung oder Durchfederung des Skis noch weiter gesichert wird.
Weiter kann die mittlere Schicht 2 aus einer hart werdenden Lösung bestehen, die in den Raum zwischen den oberen und unteren Schichten 3, 1 eingefüllt wird, nachdem die Schichten vorher an ihren Endteilen in der richtigen gegenseitigen Lage miteinander verbunden worden sind.