AT140143B - Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom- auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter, gasgefüllter Entladungszellen. - Google Patents

Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom- auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter, gasgefüllter Entladungszellen.

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AT140143B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es ist bereits eine Schaltung zur Übertragung von Wirk-und Blindenergie mit Hilfe von gesteuerten
Entladungsgefässen aus einer   Gleiehstromquelle   auf ein Wechselstromnetz vorgeschlagen worden, bei welcher ein Pol. des   Gleichstromnetzes   über je ein Entladungsgefäss mit den beiden Aussenklemmen einer an den Wechselstrom direkt oder induktiv angeschlossenen Wicklung, während der andere Pol mit dem
Mittelpunkt dieser Wicklung verbunden ist, wobei die Entladungsgefässe mit zwei   Quecksilberelektroden   versehen sind oder aus zwei   parallelgesehalteten   Ventil zellen mit entgegengesetzter Stromrichtung bestehen, so dass sie ungesteuert den Strom in jeder Richtung passieren lassen. 



   Bei Verwendung von Quecksilberelektroden ergibt sich der Nachteil, dass sie schwer steuerbar sind und dass bei jedem Stromwechsel die Zündung erneuert werden   muss,   weil die als Anode arbeitende
Quecksilberkathode den Kathodenfleck verliert und daher beim Wechsel der Stromrichtung neu gezündet werden muss. 



   Wenn aber parallelgesehaltete Ventilzellen entgegengesetzter   Durchlassrichtung   verwendet werden, hat man den Nachteil, dass die Zahl der   Entladungsgefässe   verdoppelt werden muss. so dass die Anlage kompliziert und teuer wird. 



   An Stelle von   Entladungsgefässen   mit Quecksilberelektroden ist es bereits bekannt, Hochvakuumröhren mit Glühelektroden zu verwenden. Obwohl solche   Entladungsröhren   eine unbestimmte Durchlassrichtung haben, sind sie infolge ihrer grossen   Unwirtschaftlichkeit   nicht für die   erwünschte   Leistungs- übertragung geeignet. 



   Diese Nachteile können aber gemäss vorliegender Erfindung in sehr einfacher Weise behoben werden. Zu diesem Zweck werden gasgefüllte Entladungsgefässe mit Glühelektroden und besondere Steuergitter verwendet. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstromauf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter, gasgefüllter Entladungszellen, bei welcher ein Pol des Gleichstromnetzes über je ein   Entladungsgefäss   mit den   Aussenklemmen   einer an das Wechselstromnetz direkt oder induktiv angeschlossenen Wicklung angeschlossen ist, während der andere Pol mit dem Mittelpunkt dieser Wicklung verbunden ist. wobei als Entladungsgefäss Zellen verwendet werden, deren beide Hauptelektroden (Kathode und Anode) in an sich bekannter Weise als Glühelektroden ausgebildet 
 EMI1.2 
 dass auch brennende Anodenströme unterbrochen werden können, so dass die Ventile beliebig während der Brennzeit geschlossen werden können. 



   Durch die Verwendung von Gittern, die das Löschen des Lichtbogens gestatten, ist eine ganz selbständige   Wechsel-und Umrichtung von Strömen möglich,   weil diese Gitter jederzeit auch Gleichströme unterbrechen können, was bei gewöhnlichen Gittern nicht möglich ist. 



   Der weitere Vorteil der neuen Anordnung liegt sowohl in der Einfachheit und leichten Steuerbarkeit der Zellen und darin, dass auch beim   Rückstrom   eine Neuzündung des Lichtbogens nicht stattzufinden braucht. Hier ist zum erstenmal eine Anordnung mit Einfachzellen angegeben, welche die Übertragung von Wirkenergie und die Abgabe von Blinderregung an ein Wechselstromnetz von einem Gleichstromnetz aus ermöglicht unter   Vermeidung   einer den   Zündmechanismus   ständig betätigenden Einrichtung. 

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   An Hand der Zeichnung ist die Erfindung näher erläutert, u. zw. zeigt die Figur eine Schaltung für   Leistungsübertragung   aus einem Gleichstrom-auf ein Weehselstromnetz mit Hilfe von   gittergesteuerten   Entladungszellen. G bedeutet die Gleichstromquelle. aus welcher   Wirk-und Blindenergie   über einen Transformator T auf das Weehselstromnetz   y   übertragen wird. Die eine Wicklung T1 des Transformators T ist mit Wechselstrom gespeist, während die Aussenklemmen der andern Transformator-   wieklung     T2   über zwei Ventilzellen   Ai,   A2 mit dem einen Pol der Gleichstromquelle G verbunden sind. 



  Der andere Pol der Gleichstromquelle G ist an dem Mittelpunkt der genannten Wicklung   T2   angeschlossen. Die Ventilzellen A1, A2 sind mit je zwei   Hauptelektroden E   versehen, die als elektronenemittierende Elektroden, ausgebildet sind, so dass sie   wechselweise   als Anode oder Kathode verwendet werden können. Die   Zelle Al ist nur   mit einem in der Mitte angeordneten Gitter   C ! ausgerüstet,   während bei der   Zelle-42   jeder Elektrode E ein Gitter C vorgelagert ist. Ohne am Wesen der Erfindung etwas zu ändern, können selbstverständlich beide Zellen nur mit je einem Gitter oder auch mit je zwei Gittern versehen sein, jedoch sollte ein Gitter allein genügen, um den Stromdurchgang zu verhindern.

   Wie bereits erwähnt. sind die Steuergitter derart dimensioniert, dass auch brennende   Anodenströme   unterbrochen werden 
 EMI2.1 
 aufgeladen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom-auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter, gasgefüllter Entladungszellen, bei welcher ein Pol des Gleichstromnetzes über je ein Entladungsgef ss mit den Aussenklemmen einer an das Wechselstromnetz direkt oder induktiv EMI2.2 verbunden ist, wobei als Entladungsgefäss Zellen verwendet werden, deren beide Hauptelektroden (Kathode und Anode) in an sich bekannter Weise als Glühelektroden ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladnngsgefässe mit derartig dimensionierten Steuergittern ausgerüstet sind, dass der Anodenstrom auch während der Brennzeit der Anode unterbrochen werden kann. EMI2.3
AT140143D 1932-05-21 1933-05-19 Einrichtung zur Leistungsübertragung aus einem Gleichstrom- auf ein Wechselstromnetz mit Hilfe gittergesteuerter, gasgefüllter Entladungszellen. AT140143B (de)

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