AT140059B - Druckluftbremse. - Google Patents

Druckluftbremse.

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AT140059B
AT140059B AT140059DA AT140059B AT 140059 B AT140059 B AT 140059B AT 140059D A AT140059D A AT 140059DA AT 140059 B AT140059 B AT 140059B
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Westinghouse Brake & Signal
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Description


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  Drucluftbremse. 



   Die Erfindung betrifft Druckluftbremsen mit   Einrichtungen fÜr stufenweises LÖsen   der Bremsen entsprechend dem Mass der Wiederherstellung des   Hauptleitungs-und Hjlfsbehälterdruckes gegen   den Normaldruck und mit einer Ventileinrichtung, die unabhängig vom abgestuften LÖsevorgang eine Ver- 
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 luft aus dem Bremszylinder zu gestatten. 



   Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die Ventileinrichtung von den Einrichtungen für stufenweises Lösen der Bremsen getrennt ist und einerseits vom Bremszylinderdruek und anderseits vom   Hilfsbehälterdruck   oder einer Feder gesteuert wird, wobei diese getrennte Ventileinrichtung eine Verbindung zwischen dem Bremszylinder und der   Aussenluft   herstellt, sobald der Druck im Bremszylinder relativ zum   Hilfsbehälterdruek   oder zur Spannung der Feder auf einen   vorherbestimmten   Wert verringert wurde. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Hierin bedeuten die Fig.   1-6   schematische Schnittdarstellungen verschiedener Ventileinrichtungen gemäss der Erfindung. Die Fig. 7 und 7 a ist eine schematische Darstellung einer Druckluftbremse, welche eine weitere   Ausführungsform   einer Ventileinrichtung und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung umfasst. Die Fig. 8 und 9 sind den Fig. 1-6 ähnliche Darstellungen, welche eine weitere Ausführungsform der Ventileinrichtung veranschaulichen. Die Fig. 8 zeigt die Teile der Vorrichtung in jener Stellung, die sie während der abgestuften Freigabe einnehmen, und die Fig. 9 zeigt die Stellung dieser Teile während der endgültigen Druckluftfreigabe aus dem Bremszylinder.

   Die Fig. 10,11 und 12 sind ähnliche Darstellungen noch weiterer Ausführungsbeispiele der Ventileinrichtung gemäss der Erfindung. 



   Die Ausführungsformen der Ventileinrichtung gemäss den Fig. 1-6 eignen sich zur Verwendung mit irgendeiner Art von eine Steuerkammer enthaltenden Bremssteuerventilen. 



   Bei der   Ausführungsform gemäss   Fig. 1 umfasst die Einrichtung ein Gehäuse   1,   das durch eine obere Membran 2 und eine untere Membran. 3 in drei Kammern zerfällt. Die wirksame Fläche der 
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 u. zw. über ein Rohr 5. mit dem Bremszylinder der Vorrichtung in Verbindung. Die mittlere, zwischen den Membranen 2 und 3 gelegene Kammer 6 steht in   ähnlicher   Art durch ein Rohr 1 mit dem Hilfsbehälter in Verbindung. Diese Kammer 6 enthält einen Schieber   8,   der durch eine Spindel 9 betätigt werden kann, die mit den Membranen   2, @   3 verbunden ist. Der Sitz 10 des Schiebers 8 ist mit zwei Öffnungen 11, 12 versehen, die über Rohrverbindungen   13, 14 nach   der Steuerkammer bzw. der Bremsleitung führen.

   Die Öffnungen 11 und 12 werden in der Freigabestellung der Einrichtung gemäss Fig. 1 vom Schieber 8 freigegeben. Der Schiebesitz 10 ist auch mit einer   Öffnung   15 versehen, die über eine Rohrverbindung 16 nach der   Auspufföffnung   des Verteil-oder Bremsventils führt, und weist überdies eine Öffnung   11   auf, die zu einer ins Freie führenden Öffnung 18 geht. Die   Öffnungen 1! J und 17   sind in der Freigabestellung der Einrichtung durch eine Höhlung 19 im Schieber 8 untereinander verbunden. 



  Diese Verbindung wird jedoch in allen andern   Stellungen   des Schiebers   8   unterbrochen. 



   Die untere Kammer 20, welche unter der tiefer gelegenen Membran 3liegt, steht durch die Öffnung 21 mit der Aussenluft in Verbindung. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Während   eines Anziehens der Bremsen bewegt   der in der oberen Kammer 4 auftretende und auf die obere und grössere   Membran ; ? einwirkende Brems-   

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   zylinderdruck   die beiden   Membranen   2 und sowie den Schieber 8 in ihre unteren Stellungen. In diesen Stellungen bedeckt der Schieber 8 die Öffnungen 11 und   12,   welche nach der Hauptleitung und nach der Steuerkammer führen. Hiebei wird ihre gegenseitige Verbindung und ihre Verbindung mit der nach dem Hilfsbehälter führenden Kammer 6 unterbrochen. In dieser Stellung des Schiebers 8 wird auch die 
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 und nach der Mündung 18, die ins Freie reicht, führten. 



   Diese Stellung des Schiebers 8 wird während der Bremsanziehung und auch während einer abgestuften Freigabe der Bremsen so lange beibehalten, bis der   Bremszylinderdruek   so weit abgesenkt wurde, dass der   Hilfsbehälterdruek   in der mittleren Kammer 6 die Membranen 2 und. 3 sowie den Schieber 8 
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 Aussenluft verbunden und vollständig entlüftet. 



   Die Bewegung des Schiebers 8 aus der einen in seine andere wirksame Stellung hängt bloss von 
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 der wirksamen Flächen der Membranen 2   und.) können   diese Bewegungen des Schiebers 8 so eingerichtet werden, dass sie in eine bestimmte Beziehung zu den obgenannten beiden   Drücken   treten. 



   Die Einrichtung gemäss Fig. 2 ist jener gemäss Fig. 1 gleich, mit der Ausnahme, dass die   Kolben 2'2, 2. 3   die Membranen   2, J ersetzen.   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung entspricht völlig jener der obbe-   schriebenen.   



   Gemäss der abgeänderten Ausführungsform der Einrichtung, die in Fig. 3 dargestellt ist, ist die unterhalb der untern Membran 3 befindliche Kammer 20 zur Aufnahme des Schiebers 8 eingerichtet. 



  Überdies ist die Kammer 20 hier durch eine Rohrleitung 7 mit dem Hilfsbehälter verbunden. Die mittlere Kammer 6 zwischen den Membranen 2 und 3 ist durch die Öffnung 21 so mit der Aussenluft verbunden, dass der   Hilfsbehälterdruck   nur auf die untere Membran   3,   nicht aber differentiell auf beide Membranen einwirkt, wie das bei der Konstruktion gemäss Fig. 1 der Fall war. 



   In andern Beziehungen ist die Wirkungsweise des Schiebers 8 bei der Steuerung der verschiedenen Öffnungen die gleiche, wie die gemäss Fig. 1 beschriebene und demnach wohl auch ohne weitere   Erklärung   verständlich. 
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 dass die Membranen 2 und 3 durch die Kolben 22 und 23 ersetzt wurden. 



   Bei den weiteren   Ausführungsformen   gemäss Fig. 5 und 6 ist der voranstehend beschriebene Schieber 8 durch Ventile ersetzt. Bei der Konstruktion gemäss Fig. 5 sind die beiden Membranen 2   und : ;   durch eine gemeinsame Spindel 9 miteinander mechanisch gekuppelt. Diese Spindel hat einen Längskanal 24, der dazu dient, die Verbindung zwischen der oberen, nach dem Bremszylinder führenden Kammer,   4 und der unteren, nach der Aussenluft führenden Kammer 20 herzustellen. Ein Ventil 25 steuert   die Verbindung zwischen dem oberen Ende der Leitung 24 und der oberen Kammer 4. Dieses Ventil wird von einem Ende eines Steuerarmes 26 geführt, der an der Oberseite der oberen Membran 2 montiert ist. Das andere Ende dieses Armes ist aufgebogen, wie bei 21 dargestellt.

   Wenn sich daher die Membran 2 von ihrer Anzugsstellung gemäss Fig. 5 in ihre Freigabestellung nach aufwärts bewegt, dann gelangt das aufgebogene Ende 27 des Steuerarmes 26 mit dem Oberteil der oberen Kammer 4 zur Berührung. 



  Hiedurch wird das vom Arm 26 getragene Ventil 25 geöffnet, so dass die endgültige Entlüftung des Bremszylinders über die Rohrverbindung   5,   die Kammer 4, die Leitung 24, die Kammer 20 und die Öffnung 21 stattfindet. 



   Die mittlere, zwischen den Membranen 2,. 3 gelegene Kammer 6 steht mit dem Hilfsbehälter durch die Rohrleitung 7 in ständiger Verbindung. Der Unterteil 28 der Spindel 9, welcher mit der oberen Fläche der unteren Membran 3 in Eingriff steht, ist so eingerichtet, dass er, wenn sich die Vorrichtung in Freigabestellung befindet, zwei Ventile 29 und 30 berührt und öffnet. Diese Ventile stellen die Verbindung zwischen der Mittelkammer 6 und den Rohrverbindungen 13, 14 her, welche zur Steuerkammer bzw. zur Bremsleitung führen. 



   Im Betriebe, u. zw. während des Anziehens der Bremsen und einer darauffolgenden abgestuften Freigabe, nehmen die Teile der Ventilvorrichtung die Stellungen gemäss Fig. 5 ein. Hier erscheint die Verbindung zwischen dem Hilfsbehälter, der Steuerkammer und der Zugsleitung sowie zwischen dem Bremszylinder und der Aussenluft durch die Ventile 25, 29 und 30, die alle geschlossen sind, unterbrochen. 



   Sobald jedoch der Bremszylinderdruck in der Kammer 4 während der Freigabe der   Bremsen   hinreichend ermässigt worden ist, bewegen sich die Membranen 2 und 3 mit ihrer Spindel 9 unter dem Einfluss des in der Kammer 6 herrschenden   Hilfsbehälterdruckes   in ihre oberen Stellungen. Hiedarch werden die Ventile 25, 29 und   30   in der beschriebenen Weise geöffnet. So wird die Verbindung vom Bremszylinder durch das offene Ventil 25 nach der Atmosphärenkammer hergestellt und die endgültige Entlüftung des Bremszylinders ermöglicht. Das Öffnen der Ventile 29,30 stellt hiebei die Verbindung zwischen dem   Hilfsbehälter,   der Steuerkammer und der Hauptleitung her. 

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 welche einen Fortsatz 83 hat, welcher bis unterhalb der unteren Membran 3 herabreicht.

   Das untere Ende des Fortsatzes   38   weist einen   plattenförnigen Kopf auf. Dieser   Kopf gelangt bei der FreigabeStellung der Vorrichtung mit den Ventilen   29   und 30 in Eingriff, wobei er sie öffnet und die Verbindung   zwischen der unteren Kammer 20 und dem Stcuerbehälter 'owie der Hauptleitung durch die entspreelhenden   Rohrverbindungen   13   und 14 herstellt. 



   Unter diesen Bedingungen steht der Fuss 28 der Spindel 9 mit der oberen   Fläche   der unteren   Mem-   bran 3 in Eingriff, er berührt und öffnet ein   Ventil. ?,   das die Verbindung zwischen der Mittelkammer 6 und der oberen Kammer 4 herstellt, die nach dem Bremszylinder führt. 



   Diese Ausführungsform der   Ventileinrichtung   arbeitet genau so wie die gemäss Fig. 5. 



   Die vollständige Bremsvorrichtung gemäss Fig. 7 und 7   a zeigt,   dass das Bremsventil 71 der Vorrichtung den üblichen Bremsventilkolben 72 aufweist. Dieser vermag sich in einer Kolbenkammer   7-3   
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 Kolbenkammer 73 ist mit der Hauptleitung 76 verbunden. Das Bremsventil steuert die Druckluft- belieferung aus der   Schieberkammer   75 nach einer Öffnung 77 im Schiebesitz, die durch eine Leitung 78 und ein Rohr 79 an den Bremszylinder 80 angeschlossen ist. 



   Das abgestufte Freigabeventil 81 ist am Bremsventil 71 montiert und umfasst ein Gehäuse, das 
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 oberhalb der Membran   8, 2   steht ständig mit einem Steuerbehälter 85 in Verbindung. Die mittlere, zwischen den Membranen 82 und ? gelegene Kammer 86 ist ständig mit dem   Hilfsbehälter 87   der Vorrichtung verbunden. Die untere Kammer 88 ist durch eine Leitung 89 im Gehäuse des abgestuften Bremsventils 81 mit einer besonderen Leitung 90 verbunden, die im Bremsventilgehäuse vorgesehen ist und zur Steuerventilaustrittsöffnung 91 führt. 



   Auf der oberen Membran   ? ist   ein inneres Gehäuse oder eine Buchse 92 montiert. Die Membran 82 reicht, ins Innere dieser   Büchse     ? und   besitzt ein Ringventil   9. 3,   das durch die Membrane getragen wird und für gewöhnlich mit einem Ring 94 in Eingriff steht, der auf der Unterplatte der Büchse   92   angeordnet ist. Die letztere ist mit einer Ventilspindel 95 fest verbunden, die durch die untere Membran   8. 3,   an der 
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 Kammer 88 umgibt. 



   Der Mittelteil der   Membran ?   teilt das Innere der Büchse 92 in eine obere Kammer 99, welche mit der Kammer 84 kommuniziert, die zum Steuerbehälter 85 fiihrt, und in eine untere Kammer 100, die mit der Kammer 86 verbunden ist. Die   Kammer   86 steht mit einer Leitung 101 in Verbindung, welche nach der Schieberkammer 75 des Bremsventils führt. Diese Verbindung wird durch ein Rückschlagventil 102 gesteuert, welches durch eine leichte Feder 103 geschlossen gehalten werden kann. Das Ventil 102 ist mit einer aufwärts ragenden Spindel 104 versehen, welche unter gewissen Bedingungen, gemäss Fig. 7, mit dem Unterteil der Büchse 92 so in Eingriff gelangt, dass das Ventil 102 offen gehalten wird. 



   Die zur Steuerung der endgültigen Entlüftung des Bremszylinders 80 dienende Ventileinrichtung umfasst ein zylindrisches Gehäuse 105, das einen Kolben 106 enthält, welcher durch eine Feder 107 für   gewöhnlich   in der dargestellten Lage erhalten wird. Der Kolben 106 vermag einen Schieber 108 zu betätigen, der eine   Höhlung 109   aufweist und sich in einer Schieberkammer 110 bewegen kann, die über eine Leitung 111 an den Steuerbehälter 85 angeschlossen ist. Der Schieber 108 wirkt mit einem Schiebersitz 112 zusammen, welcher eine Öffnung 11. 3 aufweist, die über eine Leitung 114 mit der Leitung 101 verbunden ist und welcher über eine Öffnung 115 mit der Leitung 116 und der Kammer 86 kommuniziert. 



   Der Sehiebersitz 112 enthält auch eine Öffnung 117, die mit einer Leitung 118 kommuniziert, welche vom Inneren des Gehäuses 105 links vom Kolben 106 nach der Kammer 88 führt, sowie eine zu einer Austrittsöffnung 120 führende Öffnung 119. 



   In einer vom Innern des Gehäuses 105 rechts vom Kolben 106 herkommenden Leitung 121 befindet 
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 gehalten wird. Unter diesen Umständen steht die Leitung 121 mit der Atmosphäre durch eine Entlüftungsöffnung 124 in Verbindung. Die Verbindung zwischen den Leitungen 121 und 78 ist jedoch abgeschnitten. 



   Die Vorrichtung wirkt folgendermassen : Die verschiedenen Teile der Vorrichtung sind in Fig. 7 in jener Stellung abgebildet, die sie einnehmen würden, nachdem die Freigabe der Bremsen bewirkt worden ist und während der Hilfsbehälter 87 mit Druckluft aus der Hauptleitung wieder aufgeladen wird. 



   Der Steuerventilkolben befindet sich in Freigabestellung, und aus der Hauptleitung 76 wird durch die Kolbenkammer 73 und die Drosselnut 125 Druckluft nach der. Schieberkammer 75 geleitet. Aus 
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 98 in Verbindung. 



   Das Innere des   Gehäuses 1C5 links vom   Kolben 106 steht mit der Aussenluft über die Leitung 118, die Öffnung   117,   die Höhlung 109, die   Öffnung 119   und die Austrittsöffnung 120 und gleichfalls über die Leitung 118, die Kammer 88 und die Öffnung ? in Verbindung. 



   Sobald der Druck im   Hilfsbehälter     87 wieder   auf seinen   ursprünglichen   Wert gebracht worden 
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 die Spindel 95 und auch die Büchse 92 veranlassen, sich ein wenig aufwärts zu bewegen, wodurch es dem Ventil 102 möglich wird, sich unter der   Einwirkung   der Feder   108   zu schliessen. 



   Will man in üblicher Weise durch Ermässigung des Druckes in der Hauptleitung 76 ein Anziehen der Bremsen bewirken, dann bewegt sich der Bremsventilkolben nach rechts, wobei die Verbindung zwischen der   Bremszylinderöffnung   77 und der Austrittsöffnung 91 unterbrochen, die Verbindung zwischen der   Schieberkammer   75 und der Bremszylinderöffnung 77 jedoch durch den Schieber   14   hergestellt 
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 zylinder 80. Zufolge der ständigen   Ermässigung   des Druckes in der Schieberkammer   75   öffnet das Ventil 102 und ermöglicht die Strömung von Luft aus dem Hilfsbehälter 87 über die Kammer 86 zur Speisung des Bremszylinders 80. 



   Der auf das Ventil 122 einwirkende Bremszylinderdruck bewegt dieses Ventil in seine tiefere Stellung, wodurch die Verbindung zwischen der rechten Seite des Inneren des   Gehäuses 105   und der Aussenluft abgeschnitten, die Verbindung zwischen den Leitungen 78 und 121 jedoch hergestellt wird. 



  Die Luft vom Bremszylinderdruck wirkt daher auf die rechte Seite des Kolbens 106 ein, der unter Mitnahme des Schiebers 108 nach links wandert. Die Höhlung 109 im Schieber 108 stellt daher nicht länger die Verbindung zwischen den Öffnungen 117 und 119 her, und die nach der Leitung 101 bzw. zur Kammer 86 führenden Öffnungen 113 und 115 werden vom Schieber   j ! M bedeckt.   Die Verbindung zwischen dem Hilfsbehälter 87 und dem Steuerbehälter 85 wird demnach abgeschnitten. Zufolge der   Ermässigung   des Druckes im Hilfsbehälter 87, welche eine Folge der Luftströmung nach dem Bremszylinder 80 ist, überwiegt der in der Kammer 84 herrschende und auf die Oberseite der   Membran ?   einwirkende Hilfsbehälterdruck gegenüber dem ermässigten   Hilfsbehälterdruek   in der Kammer 86.

   Jener grössere Druck bewegt die Membranen 82 und 83 unter Mitnahme der Spindel   95   nach abwärts, so dass das Ventil 96 den Ring 97 berührt und die Verbindung zwischen der Kammer 88 und der Aussenluft durch die Öffnung 98 unterbricht. Diese   Abwärtsbewegung der Membran bewirkt auch,   dass der Unterteil der Büchse 92 die Spindel 104 des Ventils 102 niederdrückt und dieses öffnet. 



   Die Vorrichtungsteile verharren in der obenbeschriebenen Stellung so lange, bis der Bremszylinderdruck zwecks Bewirkung einer teilweisen oder abgestuften   Bremsanziehung wieder   auf seinen normalen Wert zurückgebracht worden ist. 



   Wenn dies eintritt, dann kehrt der Steuerventilkolben 72 und der Schieber 74 in die in der Zeichnung dargestellte Ausgangslage zurück und die Verbindung zwischen der Bremszylinderöffnung 77 und der   Steuerventilaustrittsöffnung   91 wird wieder hergestellt. 



   Hiedurch fliesst nun die   Druckluft   aus dem Bremszylinder 80 durch die   Leitung 79,   die   Leitung 78,   die Öffnungen 77 und 91 und die Leitungen 90 und 89 nach der Kammer 88. Gleichzeitig wird Druckluft aus der Hauptleitung 76 über die   Schieberkammer   75 und die Leitung 101 nach dem Hilfsbehälter 87 gefördert. Die vereinigte Wirkung des Bremszylinderdruekes in der Kammer 88 und des anwachsenden   Hilfsbehälterdruckes   in der Kammer 86 veranlasst die Membranen   ? und ? zu einer Aufwärtsbewegung,   wobei das Ventil 96 angehoben wird.

   Hiedurch wird Druckluft aus dem Bremszylinder 80 über die Leitungen 90, 89, die Kammer 88 und die Öffnung 98 so lange abgelassen, bis der Bremszylinderdruck hinreichend gesunken ist, um das Aufsetzen des Ventils 96 und hiemit auch die Unterbrechung der Luftfreigabe aus dem Bremszylinder 80 wieder zu ermöglichen. 



   Da die Öffnungs- und Schliessbewegungen des Ventils 96 vom Verhältnis des Bremszylinderdruckes zum wiederhergestellten Hilfsbehälterdruek abhängen, wird die Abstufung der Bremsenfreigabe genau in Übereinstimmung mit dem Grade der Wiederherstellung des Hauptleitungsdruckes gegen seinen normalen Wert hin gesteuert werden. 



   Die stufenweise Luftfreigabe aus dem Bremszylinder 80 hält in der obenbeschriebenen Weise so lange an, bis der Bremszylinderdruck auf einen vorher bestimmten niedrigen Wert gesunken ist. Dieser Wert hängt von der Einstellung der Feder   dz   ab. Wenn die von dieser Feder   123   ausgeübte Kraft gegen- über dem Zylinderdruck überwiegt, welcher auf die obere Fläche des Ventils 122 einwirkt, wird dieses   Ventil geöffnet. Das Ventil gibt dann Druckluft von derrechten Seite des Kolbens 106 Über die Leitung 121   und den Auspuff   124   nach der Aussenluft frei.

   Der Kolben 106 wird dann unter dem Einfluss des in der Kammer 86 auf die linke Seite des Kolbens 106 einwirkenden Luftdruckes, der durch die Feder 107 noch unterstützt wird, in die   Stellung gemäss Fig.   7   zurückbewegt.   

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 Wert erreicht hat. 



   Es ist nun verständlich, dass der Mittelteil der Membran   82   innerhalb der Büchse 92 unabhängig von der Stellung des Schiebers 108 nach aufwärts bewegt wird, wenn   der Druck im Steuerbehälter 85   und in der mit demselben kommunizierenden Kammer 84 unter den Hilfsbehälterdruck in der   Kammer   86 fallen sollte. Der Mittelteil der Membran 82 wird dann das Ventil 93 nach oben hin ausser Eingriff mit dem Ring 94 bringen. Dies   ermöglicht   die Wiederaufladung des Steuerbehälters ? aus dem Hilfsbehälter 87, wobei das Ventil 93 und das mit demselben zusammenwirkende Ringglied 94 als automatisches Rückschlagventil zu diesem Zwecke verwendet werden. 



   Das in Fig. 7 dargestellte Abstufungsfreigabeventil kann rasch an irgendeiner   üblichen   Type eines Bremsventils dadurch angewendet werden, dass die zusätzliche Leitung 90, welche zum Bremsventilauspuff. 91 führt, im Bremsventilgehäuse vorgesehen wird. Jede andere geeignete Ventileinrichtung kann in obgenannter Art zur Steuerung der Luftbelieferung der Steuer- oder andern Behälter oder zur
Steuerung der endgültigen Freigabe von Druckluft aus dem Bremszylinder für den Fall Verwendung finden, als der   Bremszylinderdruek   einen bestimmten Wert erreichen sollte. 



   Bei der Ausführungsform der Ventileinrichtung gemäss Fig. 8 und 9 weist die Vorrichtung ein
Gehäuse 126 auf, das einen grösseren Kolben 127 und einen kleineren Kolben 128 enthält. Diese beiden Kolben sind miteinander verbunden und arbeiten in entsprechenden, im Gehäuse 126 ausgebildeten Zylindern. Das Innere des Gehäuses über dem Kolben 127 steht mit dem Bremszylinder der Bremsvorrichtung über eine Rohrleitung   129   in Verbindung. In ähnlicher Art ist der Raum unter dem kleineren
Kolben 128 an den Hilfsbehälter über eine Rohrverbindung 1. 30 angeschlossen. Die   Unterfläche   des   Kolbens 127 ist mit einem Ring 1. 31 ausgestattet.

   Dieser Ring gelangt mit zwei ringförmigen Sitzrippen IS2   und 133 verschiedenen Durchmessers zur Berührung, wenn sich die Kolben in ihren unteren Stellungen befinden, wie in Fig. 8 dargestellt. Der   Ringraum zwischen den Sitzrippen 132 und 133   steht mit der Aussenluft durch eine Öffnung   j   in Verbindung. In der Wand des Gehäuses 126 ist eine Leitung 1. 35 vorgesehen, die die Verbindung zwischen dem über dem Kolben 127 gelegenen Raum und einer Öffnung   IS6   herstellt. Die letztgenannte Öffnung ist geschlossen, wenn sich der Kolben 127 gemäss Fig. 8 in seiner unteren Stellung befindet. 



   Im unteren Teile des Gehäuses 126 stellt eine ähnliche Leitung 1. 37 die Verbindung zwischen dem unter dem Kolben 128 gelegenen Raum und einer Öffnung 138 her, die unbedeckt ist, wenn sich der Kolben 128 in seiner unteren Stellung befindet. Diese Art Ventilvorrichtung wirkt folgendermassen :
Während einer abgestuften Freigabe der Bremsen werden die Kolben 127 und 128 durch Luft vom Bremszylinderdruck, welche auf die obere Seite des grösseren Kolbens   127,   drückt u. zw. entgegen dem   Hilfsbehälterdruck,   der auf die Unterseite des Kolbens 128 einwirkt, in ihrer unteren Stellung gemäss Fig. 8 erhalten. 



   Unter diesen Umständen wird die Verbindung zwischen dem Bremszylinder und der   Aussenluft   unterbunden, weil der Ring   181   die Ringrippen   182   und   183   berührt. Die Kolben bleiben in dieser Stellung, da der Druck auf die obere und untere Seite des Kolbens 128 durch die Leitung   1. 37   und die Öffnung   1. 38   ausgeglichen wird. 



   Sobald der   Bremszylinderdruck   gesunken und der Hilfsbehälterdruck in vorher bestimmtem   Masse   angewachsen ist, bewegt der auf die Unterseite des Mittelteiles des Kolbens 127 innerhalb der Rippe   188   wirkende Druck die Kolben 127 und 128 in ihre oberen Stellungen gemäss Fig. 9. In diesen Stellungen wird die Verbindung zwischen dem Bremszylinder und der Aussenluft durch die Leitung 135, die Öffnung 136 und den Auspuff 134 hergestellt, was die endgültige Entlüftung des Bremszylinders zur Folge hat. 



   Die zwei Kolben 127 und 128 werden in der Stellung gemäss Fig. 9 durch die Einwirkung des 
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 und abgestufte Freigabe der Bremsen bewirkt worden ist. 



   Bei den weiteren Ausführungsformen der Ventilvorrichtung gemäss den Fig. 10,11 und 12 tritt, die Wirkung jeder dieser Vorrichtungen im Sinne einer endgültigen Freigabe von Druckluft aus dem Bremszylinder nur dann ein, wenn der Bremszylinder-, der Steuerbehälter-und der   Hilfsbehälterdruek,   paarweise betrachtet, in gewissen Beziehungen zueinander stehen. 



   Bei der Ventileinrichtung gemäss Fig. 10 ist ein Gehäuse 139 durch   Membranen 140, 141, 142   und   14. 3   in eine Anzahl von Kammern geteilt. Die Kammer 144 enthält Druckluft vom Bremszylinder, die mittlere, zwischen den Membranen 141 und 142 gelegene Kammer 145 ist dem   Steuerbehälterdruck   ausgesetzt. 



  Die Kammer 146 enthält Luft vom   Hilfsbehälterdruck,   während die andern Kammern 147 freie Verbindung mit der Aussenluft haben. Die Membranen 142 und 143 sind mit einer Spindel 148 ausgestattet, die einen Schieber 149 zu betätigen vermag. Die Membranen 140 und 141 sind mit einer Spindel 150 ausgerüstet, welche einen Schieber   151   zu betätigen vermag, der über dem Schieber 149 arbeitet. 



   In der gewöhnlichen oder Freigabestellung der Vorrichtung gemäss Fig. 10 sind gewisse Öffnungen 
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 verbindet. 



   Die beiden Schieber 149 und 151 können jedoch nur dann die dargestellte Lage einnehmen, wenn zwischen dem Bremszylinderdruek und dem auf die   Membranen   140 und 141 einwirkenden und die Stellung des Schiebers 151 bestimmenden Steuerbehälterdruck ein gegebenes Verhältnis vorliegt. Überdies   muss   hiezu auch ein gegebenes   Verhältnis   zwischen dem Hilfsbehälterdruck und dem   Steuerbehälterdruck   vorliegen, welcher auf die Membranen 14. 3 und 142 einwirkt und die Stellung des Schiebers 149 bestimmt. 
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 in der Kammer 158 ausgesetzt sind.

   Die Schieber 149 und 151 sind in diesem Fall mit besonderen Spiegeln ausgestattet, wobei die verschiedenen erforderlichen Verbindungen durch Öffnungen und Leitungen hergestellt werden, wie dies die Zeichnungen erkennen lassen. 
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 Hilfsbehälter und der Steuerbehälter wieder aufgeladen werden. Der Bremszylinder wird endgültig ins Freie entlüftet, wenn zwischen dem   Bremszylinder-und dem Hilfsbehälterdrnek   ein   vorherbestimmtes   Verhältnis besteht und wenn eine gewisse Beziehung zwischen dem   Steuerbehälter-und dem Brems-     zylinderdruek   vorliegt. 



   Bei der   Ventileinriehtung   gemäss Fig. 12 ist die Kammer 144 dem Bremszylinderdruck unterworfen, die mittlere Kammer 145 jedoch dem   Hilfsbehälterdruck und   die Kammer 146 dem Steuerbehälterdruck. 



   In diesem Falle können die übereinander befindlichen Schieber 149 und 151 nur dann die dargestellten Lagen einnehmen, wenn zwischen dem Bremszylinderdruek und dem   Hjlfsbehälterdruck   eine gewisse Beziehung besteht und wenn auch ein gewisses Verhältnis zwischen dem Druck im   Hilfsbehälter   und dem im Steuerbehälter vorliegt. 



   Die Ausführungsformen der Ventile gemäss den Fig. 10,11 und 12 eignen sieh, wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, zur Sicherung der endgültigen   Druckluftfreigabe   aus dem Bremszylinder nur dann, wenn zwischen den verschiedenen erforderlichen Steuerdrücken entsprechende Beziehungen bestehen. Im Falle des Vorliegens dieser Beziehungen wird die endgültige Entlüftung des Bremszylinders in jedem Zugsteil eines Zuges unter gewissen   Umständen   erfolgen, welche vom Hilfsbehälterdruck und vom   Steuerbehälterdruck   des betreffenden Zugsteils abhängen. 



   Die Erfindung ist nicht auf die voranstehend beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, welche nur beispielsweise, nicht aber einschränkend aufzufassen sind. 



   Diese   Ausführungsformen gestatten vielfältige Abänderungen,   ohne dass hiebei der   Rahmen   der Erfindung verlassen werden würde. 
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 mit einer Ventileinrichtung, die unabhängig vom abgestuften Lösevorgang eine Verbindung zwischen dem Bremszylinder und der Aussenluft herstellt, um die endgültige Freigabe von Druckluft aus dem Bremszylinder zu gestatten, dadurch gekennzeichnet, dass die   Ventileinriehtung   von den Einrichtungen für stufenweises Lösen der Bremsen getrennt ist und einerseits vom Bremszylinderdruek und anderseits vom   Hilfsbehälterdruck oder   einer Feder gesteuert wird, wobei diese getrennte Ventileinrichtung eine Verbindung zwischen dem Bremszylinder und der Aussenluft herstellt,

   sobald der Druck im Bremszylinder relativ zum   Hilfsbehälterdruck   oder zur Spanunng einer Feder auf einen vorherbestimmten Wert verringert wurde. 
 EMI6.5 


Claims (1)

  1. J, 17) im Schieberspiegel (10) zusammenarbeiten, die der Reihe nach zur Steuerkammer, zur Hauptleitung, zur Auspuffmündung des Bremsventils und ins Freie führen, wobei die Stellungen des Schiebers (8) auf seinem Spiegel durch Organe (2, 3 bzw. 22, 23) begrenzt werden, die den Drücken im Bremszylinder EMI6.6 unterbrochen werden.
    3. Druckluftbremse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des EMI6.7 werden.
    4. Druckluftbremse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinriehtung (105) einen unter Federwirkung ( < ) stehenden Kolben (106) umfasst, der dem Bremszylinderdruek unter- <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 Aussenluft und dem Auspuff (91) des Bremsventils (71) sowie die Entlüftung des hinter dem Ventilkolben (106) liegenden Gehäuseteiles steuert.
    5. Druckluftbremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Kolbens (106) entgegen der Wirkung der Feder (107) der Eintritt von Luft von Bremszylinderdruek auf die eine Kolbenseite durch ein unter der Wirkung einer Steuerfeder (123) stehendes Ventil (122) gesteuert wird, das beim Anziehen der Bremse vom Bremszylinderdruck betätigt wird und, sobald beim Lüften der Bremse der Bremzylinderdruck unter den Druck der Feder sinkt, in eine Stellung gelangt, in der die Verbindung zwischen dem Raum vor dem Kolben (106) und der Aussenluft hergestellt und dem Kolben die Möglichkeit gegeben ist, unter der Wirkung der Feder (107) in seine Ausgangsstellung zurück- zukehren.
    6. Druckluftbremse nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (108) auch die Verbindung zwischen dem Steuerbehälter f) und dem Hilfsbehälter (87) sowie zwischen EMI7.2
    7. Druckluftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung zwei Ventilkolben (127, 128) umfasst, von denen der grössere (127) dem Bremszylinderdruck und der kleinere (128) dem Hilfsbehälterdruck unterworfen ist (Fig. 8 und 9).
    8. Druckluftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung zwei zusammenwirkende Schieber (149, 151) aufweist, von denen der eine Schieber (149) entsprechend den Drücken im Hilfsbehälter und im Steuerbehälter, der andere Schieber (151) hingegen entsprechend den Drücken im Bremszylinder und im Steuerbehälter betätigt wird.
    9. Druckluftbremse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schieber (149) entsprechend den Drücken im Steuerbehälter und im Bremszylinder, der andere Schieber (151) hingegen entsprechend den Drücken im Bremszylinder und im Hilfsbehälter betätigt wird (Fig. 11).
    10. Druckluftbremse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schieber (149) entsprechend den im Hilfsbehälter und im Steuerbehälter herrschenden Drücken, der andere Schieber jedoch entsprechend den im Bremszylinder und im Hilfsbehälter auftretenden Drücken betätigt wird (Fig. 12).
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