DE688340C - Steuerventil - Google Patents
SteuerventilInfo
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- DE688340C DE688340C DE1937H0152586 DEH0152586D DE688340C DE 688340 C DE688340 C DE 688340C DE 1937H0152586 DE1937H0152586 DE 1937H0152586 DE H0152586 D DEH0152586 D DE H0152586D DE 688340 C DE688340 C DE 688340C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T15/00—Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
- B60T15/02—Application and release valves
- B60T15/18—Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
- B60T15/184—Railway control or brake valves
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Description
Die Erfindung betrifft ein Steuerventil für Druckluftbremsen, das nur vom Hauptleitungs-,
Bremszylinder- und Federdruck einerseits und dem annähernd konstanten Druck in einer · Steuerkammer andererseits
beeinflußt ist.
Bei den bekannten derartigen Druckluftbremsen wird das Verhältnis zwischen dem
Hauptleitung«- und dem Bremszylinderdruck im wesentlichen durch das Flächen verhältnis
der vom Hauptleitungs- und Bremszylinderdruck beeinflußten Kolbenflächen bestimmt.
Wirken bei einem derartigen Steuerventil lediglich die Drücke in den drei genannten
Räumen, so ergibt sich der Zusammenhang zwischen dem Hauptleitungsdruick und dem
zugehörigen Bremszylinderdruck entsprechend einer geraden Charakteristik; das Verhältnis
zwischen diesen beiden Drücken ist also bei den bekannten Steuerventilen dieser Gattung
konstant, und zwar während des ganzen Bremsvorganges. Daraus ergeben sich Nachteile,
weil während eines gesamten Bremsvorganges oder während eines gesamten Lösevorganges
einer bestimmten Änderung des Hauptleitungsdruckes auch immer die gleich große Änderung
des Bremszylinderdruckes entspricht, gleichgültig, ob es sich um einen hohen oder
um einen niedrigen Hauptleituingsdruick handelt. Die bekannten Einrichtungen haben also
eine nachteilige Starrheit des Bremsvorganges zur Folge; dies ändert sich auch nicht, wenn
eine Lösesicherung in bekannter Weise berücksichtigt ist.
Erfinidunigsgemäß werden diese Nachteile
dadurch vermieden, daß die das Verhältnis zwischen dem Hauptleitungs- und dem Bremszylinderdruck
darstellende Charakteristik infolge der Wirkung einer erst bei einem vorbestimmten
Hauptleitungsdruck eine Änderung der wirksamen Kolbenfiäche vermittelnden Feder oder eines gleichartig wirkenden
Mittels eine gebrochene Linie ist. Hierbei
verläuft der eine Ast dieser Charakteristik von einem im Abstand von dem Koordinatenursprung
auf der Abszissenachse liegenden Punkt steil aufwärts bis zu einem Bruchpunkt,
woran sich in diesem Bruchpunkt der andere, weniger geneigte Ast anschließt, dessen Richtung
zweckmäßig durch den Koordinatenursprung geht.
ίο Jn der Zeichnung ist in Fig. ι die erfindungsgemäße
Charakteristik im Vergleich mit den Charakteristiken bekannter Bauarten dargestellt.
Fig. 2 und 3 zeigen in Längsschnitten zwei der möglichen Ausbildungen des Steuerventils
für die erfindungsgemäße Charakteristik.
In Fig. ι sind auf der Abszisse die Hauptleitungsidriicke
und auf der Ordinate die Bremiszylinderdrücke dargestellt. Die Schau-
ao linien betreffen also ausschließlich reine
Druck-Druck-Diagramme im Gegensatz zu der Schaulinie nach ähnlich aussehenden Zeit-D
ruck-Diagr aminen. Mit α ist eine geradlinige Charakteristik bezeichnet, wie sie dem
bisher Bekannten entspricht. Aus dieser Charakteristik ergibt sich, daß die Bremse einerseits
bei dem geringsten Druckabfall in der Hauptleitung anspricht, andererseits aber erst
dann gelöst werden kann, wenn der Leitungsdruck wieder genau seinen ursprünglichen
Wert gemäß Fig. 1, z.B. 5 Atm., erreicht hat. Da der letztere Umstand im Betrieb sehr unangenehm
ist, hat man bereits vorgeschlagen, den Ausgangspunkt der Charakteristik vom
Koordinatenursprung um die Strecke s nach rechts zu verlegen, so erwünscht auch das
Ansprechen nach der Geraden« wäre. Um diesen Vorschlag zu verwirklichen, fügt man
eine im Sinne des Hauptleitungsdruckes, wir-
no kende Feder in das System ein, wodurch sich
bei gleichzeitiger entsprechender Wahl des Flächenverhältnisses der Kolben eine Charakteristik
nach der Geraden b in Fig. 1 ergibt. Die Verschiebung s, die man auch als LÖsesicherung
bezeichnet, muß mit Rücksicht auf ■die praktischen Ungenauigkeiten im Einstellbereich
der Leitungsdruckregler in Kauf genommen werden.
Man erkennt sofort, daß ein gemäß diesem bekannten Vorschlag gebautes Steuerventil
zwar die gewünschte Sicherung beim Lösen bietet, jedoch einen erheblich größeren Druckabfall
in der Hauptleitung erfordert, um einen bestimmten Bremszylinderdruck, z. B.
0,7 Atm., einzustellen, nämlich für 'das gewählte Beispiel etwa q, 5 Atm., gegenüber etwa
0,25 Atm. bei einem Ventil mit der Charakteristik nach der Geraden«. Dies macht sich
im Betrieb sehr unangenehm bemerkbar, namentlich bei schwachen Bremsungen.
Demgegenüber wird durch die Erfindung eine Charakteristik vorgeschlagen, deren einer
Ast C1 von einem im Abstand s von dem Koordinatenursprung
auf der Abszissenachse liegenden Punkt steil aufwärts bis zu einem
Bruchpunkt P verläuft, woran sich in diesem Bruchpunkt P der andere, weniger geneigte
Ast C2 anschließt. Es wird durch, diese eigenartige
Knickung der Charakteristik nach oben zu erreicht, daß das System zwar die gleiche
hinreichende Lagesicherung s aufweist, wie im Falle der Charakteristik nach der Geraden b,
dabei aber trotzdem in dem praktisch in Frage kommenden Bereich (Zylinderdrücke
über 0,7 Atm.) die gleichen Ansprechverhältnisse aufweist wie ein System mit der Charakteristik
nach der Geraden a. Man kann hierbei 'die Charakteristik derart legen, daß
die Verlängerung ihres weniger geneigten Astes C2 durch den Koordinatenursprung hindurchgeht,
d.h. also mit der Geraden« zu-: sammenfällt; man kann 'diesen Ast der Charakteristik
aber auch so legen, daß er die Abszissenachse links oder rechts in der Nähe
des Koordinatenursprungs schneidet. Der neue Gedanke beim Erfindungsgegenstand
besteht also darin, bei einem ganz genau vorbestimmten Hauptleitungsdruick selbsttätig
eine Änderung des Relativverhältnisses der Drücke in der Hauptleitung und 101 Brems- go
zylinder hervorzurufen. Das Verhältnis dieser Drücke zueinander, das bei den bekannten
Steuerventilen während des ganzen Bremsvorganges konstant ist, wird beim Erfindungsgegenistand
ein einziges Mal, und zwar genau bei Erreichen des vorbestimmten Hauptleitungisdruckes,
geändert. Gemäß der Erfindung kommen ,somit während des Bremsvorganges
zwei konstante, jedoch voneinander wertmäßig verschiedene Verhältnisse hinter- 100-einander
zur Anwendung, so daß bereits bei geringen Druckabsenkungen in der Hauptleitung
verhältnismäßig hohe Bremszylinderdrücke erhalten werden und trotzdem das
volle Lösen der Bremse auch dann erreicht wird, wenn der Regeldruck in der Leitung
noch nicht vollständig hergestellt ist.
Die praktische Verwirklichung dieses Problems der gebrochenen Charakteristik erfolgt
dadurch, daß das Flächenverhältnis der bei- no den den verschiedenen Drücken ausgesetzten
Kolbenflächen des Steuerventils veränderlich gemacht wird.
Die beispielsweise Ausführungsform gemäß Fig. 2 zeigt in dem Gehäuse des Steuerventils
St drei Kolben eingebaut. Der Kolben 1 steht auf seiner Oberseite unter dem Druck der
Hauptleitung 1, auf seiner unteren Seite unter dem der Steuerkammer Ιζ, die, wie dies bei
derartigen Ventilen üblich ist, über eine Nut 12 von der Hauptleitung aus aufgefüllt wird.
Der Kolben 1 überträgt seine Kraft mittels
einer in ' einer passenden Führung des . Gehäuses
abgedichteten Stange .5 auf das Kolbensystem 2 und 2«. Der größere dieser beiden
Kolben 2" wird durch eine Feder 8 ständig aufwärts gedruckt und findet an einem
passenden Anschlag 13 ein Widerlager. Der kleinere, 2, der Kolben ist in einer entsprechenden
mittleren Führung 14 des Kolbens 2° luftdicht, aber leicht verschieblich eingepaßt.
to Der Kolben 2 wird unter Vermittlung eines Federtellens 3 durch die Feder 9 abwärts an
die. Kolbenstange 5 gedruckt. Er ist mit einer mittleren Bohrung 15 versehen, die an ihrem
oberen Ende durch ein Ventil 10 abgeschloesen
werden kann und durch eine Bohrung 7 an dem unteren Ende des Ventilgehäuses mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Ferner
trägt der Kolben 2 einen Anschlag 6, der so angeordnet ist, daß die mittlere Führung des
Kolbens 2a sich bei dessen Abwärtsgang an ihn anlegt. In der gezeichneten Stellung, die
der gelösten Bremse entspricht, ist zwischen dem Kolben 2° und dem Anschlag 6 ein Leerhub
vorhanden und das Ventil 10 von seinem Sitz im Kolben 2 abgehoben. Der Ventülsatz
10 und 11 beherrscht in bekannter Weise die Verbindung des Bremszylinders Z mit dem
Hilfsbehälter B bzw., wie z. B. in der gezeichnetem
Stellung, -die Verbindung des BremszylindersZ
mit der Atmosphäre über die mittlere Bohrung 15 des Kolbens2 und Bohrung/.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Bei gelöster Bremse nehmen die Teile
die gezeichnete Lage· ein. Hierbei steht die Hauptleitung Z. über die Nut 12 in Verbindung
mit der Steuerkammer Ιζ. Der Bremszylinder
Z ist, wie oben beschrieben, entlüftet; der Hilfsbehälter B wurde auf irgendeine bekannte,
aber nicht gezeichnete Weise z. B.
von der Hauptleitung oder vom Hauptbehälter aufgefüllt. Soll gebremst werden, so ermäßigt
der Führer den Druck in der Hauptleitung L. Da sich die Steuerkammer /<
über die enge Nuit 12 nicht rasch genug mit der Hauiptleitung
ausgleichen kann, so übt der Kolben 1 zufolge der auf seine Ober- und Unterseite
wirkenden, verschieden großen Drücke eine Stellkraft nach oben aus, die er mittels der
Kolbenstange 5 auf den Kolben 2 überträgt.
Ist die durch die Druckabsenkuing in der
Hauptleitung entstandene Druckdifferenz groß genug geworden, um die Kraft der Feder 9
zu überwinden, .so wird der Kolben 2 aufwärts geschoben, und seine mittlere Bohrung wird
durch den Ventilteller 10 verschlossen, so daß der Bremszylinder von der atmosphärischen
Verbindung abgeschnitten ist.
Im weiteren Verlauf der Aufwärtsbewegung wird das Ventil 11 geöffnet, und Druckluft
strömt in bekannter Weise aus 'dem Hilfsluftbehälterß in den Bremszylinder Z über. Es
ist klar, daß man es durch entsprechende Wahl der Feder 9 in. der Hand hat, diesen Augenblick
einem bestimmten Leitungsdrack zuzuordnen und damit den eingangs beschriebenen
Ausgangspunkt der Charakteristik bzw. die Größe der Lösesicherung s den Erfordernissen
der Praxis entsprechend zu wählen. Der Kolben 2a arbeitet vorderhand noch nicht mit,
und zwar so lange, als der Druck im Zylinder noch nicht hinreicht, um 'die Kraft der Feder 8
zu überwinden. Bis dahin hängt die Entwicklung der Charakteristik nur von den beiden
Kolben ι und 2 sowie von der Feder 9 ab, und es wird, da der Durchmesser des KoI-bens
2 im Verhältnis zum Durchmesser des Kolbens 1 sehr klein ist, der durch diese
beiden Kolben bestimmte AStC1 der Charakteristik,
sehr steil verlaufen, wie dies eingangs als wünschenswert dargelegt worden ist.
. Hat aber der Druck im Bremszylinder, der auch auf 'die Oberseite des Kolbens 2° wirkt,
einen 'solchen Wert erreicht, daß die Stellkraft des Kolbens 2° die aufwärts wirkende
Stellkraft der Feder 8 überwindet, so geht der Kolben 2" abwärts und überträgt mit Hilfe
des Anschlages 6 am Kolben 2 seine Stellkraft auf den Kolben 2. Von diesem Zeitpunkt an
wirken die Kolben 2 und 2° wie ein einziger größerer Kolben, und entsprechend dem Flächenverhäitnis
dieser beiden Kolben und des ■ Kolbens 1 wird sich die Neigung der Charakteristik
plötzlich ändern. Es entsteht somit 'die in der Fig. 1 dargestellte gebrochene. Charakteristik
C1, C2 nach dem strichpunktierten
Linienzug.
Es ist ohne weiteres klar, daß die Bedienung der. Bremse gegenüber bekannten
Bauarten keine Änderung erfährt und ebensogut volle Bremsungen und volle Lösungen sowie
Teilbremsungen und Teillösungen ausgeführt werden können. Beim Lösen der Bremse
werden die beiden Äste der Charakteristik in umgekehrter Weise durchlaufen, und der Übergang
von dem flacheren auf den ateileren Ast der . Charakteristik erfolgt wieder selbsttätig
wie beim Bremsen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steuerventils gemäß der Erfindung ist in
Fi,g. 3 dargestellt. Auch bei dieser Ausführungisfoirm
sind drei Kolben im Gehäuse des Steuerventils leingebaut, nur besteht hier der
vom Steuerkammer druck und Hauptleitungsdruck beaufschlagte Kolben 1 aus zwei ineinander
beweglichen und dichtenden Kolben 1 und i", während der vom Bremszylinder beaufschlagte
Kolben 2 ungeteilt ist. Die Inneneinrichtung der Steuerkammer «S^ ist wieder
die gleiche wie bei dem Ausiführungsbeispiel gemäß Fig. 2, nur mit dem Unterschied, daß
an Stelle der zwei Kolben der Fig. 2 ein einziger Kolben 2 vorgesehen ist.
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Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäß Fig. 3 ist bis zum Erreichen des Bruchpunktes
der Charakteristik wieder die gleiche wie bei der Einrichtung gemäß Fig. 2. Bis zu diesem
Zeitpunkt wirken die beiden Kolben 1 und ia
wie'ein einziger Kolben, so daß also bei entsprechender Dimensionierung das Verhältnis
der Gesamtfläche dieser beiden Kolben zu der Fläche des Kolbens 2 verhältnismäßig groß
to ist. Es kann also wieder der anfänglich steile Anstieg der Charakteristik erzielt werden.
Sinkt der Druck in der Leitung L unter einen vorbestimmten Wert, so wird die Feder
8 zusammengedrückt, und der Kolben i"
überträgt nur mehr die Kraft der Feder 8 auf den Kolben i. Der Kolben i" wird durch den
auf seinem Ringquerschnitt lastenden Überdruck auf den Anschlag 17 gedrückt. Die
Folge davon ist eine Änderung der Charakteristik wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2.
Sowie dort wird auch bei dieser Ausführungsform
das wirksame Flächenverhältnis kleiner und dadurch die Neigung der Charakteristik
flacher. '.
Die Ausgestaltung des Steuerventils kann aber natürlich auch in jeder beliebigen anderen
Weise erfolgen, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. So· kann z. B. bei der
Ausführungsform nach Fig. 2 statt der beiden
gegeneinanderwirkenden Federn 8 und 9 nur eine einzige Feder verwendet werden, die
zwischen den beiden Kolben 2 und 2" eingespannt ist.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Steuerventil für Druckluftbremsen, das nur vom Hauptleitungs-, Bremszylinder- und Federdruck einerseits und dem annähernd konstanten Druck in einer Steuerkammer andererseits- beeinflußt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die das Verhältnis zwischen dem Hauptleitungs- und dem Bremszylinderdruck darstellende Charakteristik infolge der Wirkung einer erst bei einem vorbestimmten Hauptleitungsdruck eine Änderung der wirksamen KoI-benfläche vermittelnden Feder oder eines gleichartig wirkenden Mittels eine gebrochene Linie ist, deren einer Ast (C1) von einem im . Abstand (s) von dem Koordinatenursprung auf der Abszissenachse liegenden Punkt steil aufwärts bis zu einem Bruchpunkt (P) verläuft, woran sich in diesem Bruchpunkt (P) der andere, weniger geneigte Ast (c2) anschließt, dessen Richtung zweckmäßig durch den KoordinatenuTsprung geht.
- 2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenverhältnis bei Erreichen eines vorbestimmten Hauptleitungs- oder Bremszylinderdruckes selbsttätig durch Zu- oder Abschalten einer zusätzlichen Kolbenfläche (2° bzw. i°) an mindestens einem der beiden Kolben geändert wird.
- 3. Steuerventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Bremszylinderdruck beaufschlagte Kolbenfläche aus zwei ineinander beweglichen und gegeneinander dichtenden Kolben (2, 2") gebildet ist, von denen der eine (2) bis zur Erreichung eines vorbestimmten Bremszylinderdruckes allein dem vom Hauptleitungsdruck beaufschlagten Kolben (1) entgegenwirkt, während der zweite (2°) erst nach Erreichung dieses Druckes im gleichen Sinne wie der erste (2) zur Wirkung gelangt (Fig. 2).
- 4. Steuerventil nach Anspruchs oder 3, gekennzeichnet durch einen Anschlag (6) an dem bereits von Beginn der Bremsung an wirksamen Kolben (2), an welchem sich nach Zusammendrücken der Feder (8) unter der Wirkung des wachsenden Bremszylinderdruckes der zusätzliche Kolben (2") anlegt.
- 5. Steuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Hauptleituingsdrucfc beaufschlagte Kolbenfläche ~~ aus zwei ineinander beweglichen und gegeneinander dichtenden Kolben (1, i") gebildet ist, die beide bis zum Absinken des Hauptleitungsdruckes auf einen vorbestimmten Wert dem vom Bremszylinder-'druck beaufschlagten Kolben (2) nach Maßgabe des j-eweiligen Hauptleiitungsdruckes entgegenwirken, während der eine ■dieser Kolben (ia) nach Erreichung dieses Druckwertes nur mehr mit ungefähr konstanter Kraft wirkt (Fig. 3).Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT688340X | 1936-08-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688340C true DE688340C (de) | 1940-02-17 |
Family
ID=3679069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937H0152586 Expired DE688340C (de) | 1936-08-29 | 1937-08-10 | Steuerventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688340C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968809C (de) * | 1953-08-15 | 1958-04-03 | Knorr Bremse Gmbh | Steuerventil fuer Druckluftbremsanlagen in Kraftfahrzeuganhaengern zur wahlweisen Verwendung hinter Zugfahrzeugen mit Einleiter- oder Zweileiterbremsanlagen |
| DE971748C (de) * | 1947-05-17 | 1959-03-19 | Paolo Massardi | Steuerventil fuer Druckluft-Bremsanlagen in Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeuganhaengern |
| DE1157095B (de) * | 1957-02-23 | 1963-11-07 | Bosch Gmbh Robert | Steuerventil fuer Druckmittelanlagen, insbesondere Fahrzeug-Druckluftbremsen |
| DE1182089B (de) * | 1958-03-18 | 1964-11-19 | Italiana Magneti Marelli Soc P | Zweikreis- oder Mehrkreis-Druckluft-bremsanlage fuer Anhaengerfahrzeuge |
-
1937
- 1937-08-10 DE DE1937H0152586 patent/DE688340C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971748C (de) * | 1947-05-17 | 1959-03-19 | Paolo Massardi | Steuerventil fuer Druckluft-Bremsanlagen in Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeuganhaengern |
| DE968809C (de) * | 1953-08-15 | 1958-04-03 | Knorr Bremse Gmbh | Steuerventil fuer Druckluftbremsanlagen in Kraftfahrzeuganhaengern zur wahlweisen Verwendung hinter Zugfahrzeugen mit Einleiter- oder Zweileiterbremsanlagen |
| DE1157095B (de) * | 1957-02-23 | 1963-11-07 | Bosch Gmbh Robert | Steuerventil fuer Druckmittelanlagen, insbesondere Fahrzeug-Druckluftbremsen |
| DE1182089B (de) * | 1958-03-18 | 1964-11-19 | Italiana Magneti Marelli Soc P | Zweikreis- oder Mehrkreis-Druckluft-bremsanlage fuer Anhaengerfahrzeuge |
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