AT139689B - Auf dem Ionisationsprinzip beruhender Röntgendosismesser. - Google Patents

Auf dem Ionisationsprinzip beruhender Röntgendosismesser.

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AT139689B
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    Auf dem lonisationsprinzip beruhemder Rontgendosismesser.   



   Zur Dosierung von   Röntgenstrahlen für medizinische Zwecke   werden die bei einer bestimmten Stromstärke und Spannung an der Röntgenröhre austretenden Strahlen mit einem Dosismesser oder lonimeter gemessen und die in der Zeiteinheit durch das Messgerät hindurchgehende Röntgendosisleistung bestimmt. Bei der therapeutischen oder diagnostischen Anwendung der Strahlen wird dann aus dem Messergebnis die Zeit berechnet, während der der Patient zwecks Verabreichung einer bestimmten Dosis bestrahlt werden muss. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun die bauliche Ausgestaltung eines solchen Röntgendosismessers sowie ein Verfahren und eine besondere Einrichtung zur Kontrolle des Röntgendosismessers mit Hilfe radioaktiver Substanzen. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Bestrahlungstubus mit eingebauter Ionisationskammer nebst Relais gemäss der Erfindung. Fig. 2 zeigt eine äussere Ansicht des Elektrometerrelais, während Fig. 3 eine Vorrichtung zur Radiumkontrolle des Gerätes im Schnitt darstellt. 



   In Fig. 1 ist 1 die Bodenplatte des Tubus, mit der er an einem Bestrahlungsgerät befestigt wird. ist das eigentliche   Tubuskästchen,   dessen gewölbter Boden J auf den Patienten aufgesetzt wird. Die   Röntgenröhre   ist oberhalb der Platte 1 zu denken. Auf dieser Platte 1 liegt eine Bleiplatte 4 mit einem dem unteren Nutzfeld entsprechenden Ausschnitt 5. Die beiden Grenzstrahlen des Röntgenstrahlenbündels sind durch die strichpunktierten Geraden 6 angedeutet. Die Ionisationskammer 7 liegt innerhalb des Tubus unmittelbar an dessen Boden an, so dass sie hier praktisch die gleiche Dosis misst, wie sie auf den unterhalb des Bodens. 3 liegenden Patienten wirkt. Durch den zweimal ungewickelten Kammerträger 8 ist sie mit dem als Relais ausgebildeten Elektrometer 9 verbunden.

   Dieses sitzt unmittelbar unter der oberen Tubusplatte in einer geschützten Ecke und ist zudem so klein   ausgeführt,   dass es bei der praktischen Benutzung in keiner Weise stört. Von diesem Relais 9 führt eine vieradrige Leitung 10 zu dem an anderer Stelle angeordneten Anzeigegerät des Dosimeter. 



   Um das Relais mit der Kammer bequem auswechseln und etwa an einem andern Tubus anbringen zu können, ist am Tubus eine Führung 11 angeordnet, in die das Relais mit zwei seitlichen Stiften 12 eingeschoben werden kann. Die eine der beiden Schienen 11 hat eine Aussparung, in die der federnde Sperrhebel   3   einfällt, sobald das Relais ganz in die Führung eingeschoben ist. Die Führung ist so am Tubus angebracht, dass die mit dem Relais verbundene Kammer zwangsläufig in diejenige Stellung kommt, in der sie sich genau in der Mitte des Tubus befindet und dem Boden anliegt. 



   Die Ionisationskammer besteht aus einem zylinderförmigen, vorn etwas gewölbten Isolierkörper, der innen mit einem elektrisch leitenden Graphitbelag versehen ist. Das dem Kammerhals gegenüberliegende Ende der Kammer hat einen kragenartige Ansatz 14, der als Schutz für ein in der Mitte angebrachtes Fenster 15 dient. Dieses ist durch eine   dünne   Haut, z. B. aus Cellophan, verschlossen, damit kein Staub in das Innere der Kammer 7 gelangen kann. 



   Das Fenster 15 dient dazu, die von einem Radiumpräparat ausgehenden Alphateilchen in das Innere der Kammer eintreten zu lassen. Diese bewirken hier genau wie die Röntgenstrahlen eine Ionisation des Kammervolumens, und da diese Ionisation angesichts der Konstanz des Radiumpräparates 

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 ebenfalls konstant ist, kann sie dazu dienen, die Empfindlichkeit des gesamten Dosimeters festzulegen und während des praktischen Gebrauches dauernd zu überwachen. 



   Zur bequemen   Durchführung   der Messung und um mit Sicherheit zu erreichen, dass das Radiumpräparat stets in die gleiche Stellung gegenüber der Ionisationskammer kommt, dient die Einrichtung gemäss Fig. 3. Aus physikalischen   Gründen   ist es wichtig, dass das Radiumpräparat bei einer solchen Messung stets genau in die gleiche Stellung kommt, weil die Alphastrahlen nur eine begrenzte Reichweite haben und, falls man das Radiumpräparat dem Fenster einmal mehr und einmal weniger nähern würde sieh die in der Kammer noch zur Verfügung stehende Restreichweite und damit auch der Ionisationseffekt in der Kammer erheblich ändern würden. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse   21,   das in seinem oberen Teil Führungen 22 hat, in die das Messrelais eingeschoben und in einer bestimmten Stellung vermittels des   Sperrhebels   13 gesichert wird. Am unteren Teil des Gehäuses 21 befindet sich ein Block 23 mit einer Bohrung, die den Aussenwänden der Kammer angepasst ist. In der Seite des Blockes   23   ist in einem kleinen Näpfchen 24 das Radiumpräparat untergebracht. Dieses Näpfchen 24 ist so angeordnet, dass es beim Einführen des Relais in die Führungen 22 in den inneren Teil des Kragens 14 eintritt und wenige Millimeter vom Fenster   j ? J   entfernt steht, wenn der Sperrhebel   1,)   eingefallen ist. 



   Das Gehäuse 21 kann zugleich zur Aufnahme des Relais und der Ionisationskammer beim Nichtgebrauch dienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Auf dem   Ionisationsprinzip   beruhender Röntgendosismesser zur mitmessenden Dosierung einer therapeutischen Bestrahlung unter Verwendung eines   Kompregsionstubus,   an dessen Boden die als Kleinkammer ausgebildete Ionisationskammer anliegt und bei welchem das als Relais ausgebildete Elektrometer ausserhalb des Tubus liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die am Boden des Tubus flach anliegende Ionisationskammer mit dem ausserhalb des Tubus angeordneten Elektrometerrelais durch einen   schrägen Hals starr verbunden   ist.

Claims (1)

  1. 2. Röntgendosismesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in mit dem Tubus ( : 3) fest verbundenen Führungen (11) verschiebbare Elektrometerrelais (9) in seiner der richtigen Lage der Ionisationskammer im Tubus entsprechenden Stellung durch einen Sperriegel (13) selbsttätig gesichert wird.
    3. Röntgendosismesser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Kappe der Ionisationskammer mit einem von einem vorstehenden Rand (14) umgebenen Fenster (15) versehen ist.
    4. Verfahren zur Radiumkontrolle des Röntgendosismessers nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alphastrahlen aussendendes Radiumpräparat durch das Fenster . auf die Ionisationskammer (7) einwirken lässt.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein mit Führungen (22) für das Elektrometerrelais (9) versehenes Gehäuse (21), in dem das Radinm- präparat (24) so angebracht ist, dass es beim Einschieben des Relais (9) in die Führungen (22) in konstanter Entfernung von dem Kammerfenster (15) gehalten wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (21) als Aufbewah- mngskasten für Kammer und Relais ausgebildet ist.
AT139689D 1932-04-02 1933-03-27 Auf dem Ionisationsprinzip beruhender Röntgendosismesser. AT139689B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4302091A1 (de) * 1993-01-21 1994-07-28 Uwe Trockels Verfahren und Anlage zum Herstellen von Baumkuchen
DE4310095C1 (de) * 1993-01-21 1994-11-17 Uwe Trockels Verfahren und Anlage zum Herstellen von Baumkuchen

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4302091A1 (de) * 1993-01-21 1994-07-28 Uwe Trockels Verfahren und Anlage zum Herstellen von Baumkuchen
DE4302091C2 (de) * 1993-01-21 1994-10-27 Uwe Trockels Verfahren und Anlage zum Herstellen von Baumkuchen
DE4310095C1 (de) * 1993-01-21 1994-11-17 Uwe Trockels Verfahren und Anlage zum Herstellen von Baumkuchen

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