AT139622B - Elektrische Quecksilberdampflampe oder -röhre. - Google Patents

Elektrische Quecksilberdampflampe oder -röhre.

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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Quecksilberdampflampe oder-röhre. 



   Bei elektrischen Quecksilberdampflampen tritt im Laufe der Brenndauer eine   beträchtliche   Bräunung des Glasgefässes auf. Der Grund hiefür ist offenbar der gemeinsamen Einwirkung von Quecksilberdampf,   Dltraviolettstrahlung   und elektrischen Teilchen zuzuschreiben. Besonders stark tritt die Bräunung des   Röhrengefässes   bei solchen Quecksilberdampflampen auf, die elektronenemittierende Glühelektroden und eine Edelgasgrundfüllung aufweisen, da derartige Leuchtröhren meist unter starker   Wärmeentwicklung   mit grossen Stromstärken betrieben werden. 



   Diese Bräunung ist weitgehend von der Zusammensetzung des Glases abhängig. Es ist z. B. bekannt, dass normale   ultraviolettdurchlässige     Hartgläser,   d. h. Gläser mit einem Ausdehnungskoeffizienten zwischen 30 und 55.   10-7,   die Bräunung allgemein nicht zeigen, während die normalen Weichgläser, d. h. Gläser mit einem Ausdehnungskoeffizienten zwischen 75 und 100. 10-7, mehr oder weniger stark zur Bräunung neigen. Die Verwendung von Hartgläsern für Quecksilberdampflampen oder-röhren ist jedoch im allgemeinen nicht erwünscht, weil die Herstellung der Hartgläser schwieriger und teurer ist als die der Weichgläser und weil auch das vakuumdichte Einschmelzen der bei Hartgläsern meist verwendeten, aus Wolfram oder Molybdän bestehenden Stromzuführungen erhebliche Schwierigkeiten bereitet. 



   Es wurde nun festgestellt, dass auch die wesentlich billigeren und leichter verarbeitbaren Weichgläser bei bestimmtem Kieselsäure-, Borsäure-, Erdalkalien-und insbesondere auch Alkaliengehalt ohne Gefahr einer   Bräunung   zur Herstellung von Quecksilberdampflampen   und-röhren verwendet werden   können. Die Bräunung tritt nämlich nicht ein, wenn erfindungsgemäss das zur Herstellung des Röhrengefässes dienende Borosilikatglas bei einem Borsäuregehalt von   4-18%   und einem zwischen 3-10% betragenden Gehalt an Erdalkalien, wie Magnesiumoxyd, Ealziumoxyd, Bariumoxyd und Zinkoxyd, einen Alkaliengehalt zwischen 15-22% aufweist und wenn dabei der Alkaliengehalt zu mehr als zwei Dritteln aus Kaliumoxyd besteht. Gegebenenfalls kann das.

   Röhrenglas, um das Verarbeiten vor der Flamme zu erleichtern, noch Tonerde in Mengen bis etwa   5%   enthalten. 



   Zweckmässige Zusammensetzungen von für Quecksilberdampflampen und-röhren geeigneten
Gläsern sind die folgenden : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> 2. <SEP> 3.
<tb> 



  SiO2 <SEP> .................. <SEP> 70% <SEP> 68% <SEP> 61%
<tb> B2O3 <SEP> .................. <SEP> 4% <SEP> 8% <SEP> 10%
<tb> K20............ <SEP> 15% <SEP> 13% <SEP> 17%
<tb> Na2O <SEP> .................. <SEP> 2% <SEP> 3% <SEP> 4%
<tb> CaO <SEP> ................... <SEP> 5% <SEP> 5% <SEP> 5%
<tb> ZnO <SEP> ................... <SEP> 4% <SEP> - <SEP> Al2O3 <SEP> ................. <SEP> - <SEP> 3% <SEP> 3%
<tb> 
 
Soll die Quecksilberdampflampe   oder-röhre für Ultraviolettbestrahlungszwecke   Anwendung finden, so muss in bekannter Weise dafür gesorgt werden, dass das Glas keine die   Ultraviolettdurehlässig-   keit behindernden Oxyde, wie insbesondere Eisen-, Titan-,   Mangan-oder Antimonoxyd,   enthält. 



   Die mit dem neuen Glasgefäss ausgerüsteten Quecksilberdampflampen oder-röhren können eine beliebige Gestalt, also sowohl eine röhrenförmige als auch kugelförmige Gestalt und ferner auch beliebig gestaltete Elektroden besitzen. Sie können des weiteren mit oder ohne   Gasgrundfüllung   gebaut werden. 



    I Das Röhrengefäss   besteht erfindungsgemäss aus einem Borosilikatglas, das einen Borsäuregehalt von   4-18%, einen Erdalkaliengehalt   von 3-10% und einen Alkaliengehalt von 15-22% aufweist ; der Gehalt an Kaliumoxyd beträgt dabei zwei Drittel des Alkaliengehaltes und somit stets mehr als   10%.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrische Quecksilberdampflampe oder-röhre mit aus Borosilikatglas bestehendem Röhren- gefäss, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrengefäss aus einem solchen Borosilikatglase besteht, das EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT139622D 1933-03-08 1934-01-26 Elektrische Quecksilberdampflampe oder -röhre. AT139622B (de)

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