AT150583B - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre.

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AT150583B
AT150583B AT150583DA AT150583B AT 150583 B AT150583 B AT 150583B AT 150583D A AT150583D A AT 150583DA AT 150583 B AT150583 B AT 150583B
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Austria
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glasses
sep
glass
vapor
borosilicate
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Inventor
Walter Dr Haenlein
Martin Wagner
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Leuchtröhre. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf elektrische Leuchtröhren mit   Alkalimetalldampffüllung,   deren Röhrengefäss aus einem Borosilikatglas besteht. Während man ursprünglich glaubte, dass für die Alkalimetalldampffestigkeit des Röhrenglases der Fortfall der Kieselsäure eine Grundbedingung sei, konnte festgestellt werden, dass ein bestimmter Gehalt an Kieselsäure bei geeigneter Zusammensetzung der übrigen Glaskomponenten die Eigenschaften der metalldampffesten Gläser wesentlich verbessert und dass eine schädliche Schwärzung oder Bräunung des Glases während des Betriebes der Röhre nicht oder nur unwesentlich auftritt. Die Vorteile solcher Borosilikatgläser, wie sie beispielsweise in dem D. R. P. Nr. 513306 und D. R. P.

   Nr. 592730 beschrieben sind, gegenüber den kieselsäurefreien Boratgläsern beruhen vor allem darauf, dass durch die Anwesenheit der Kieselsäure ihr Zähigkeitsbereich vergrössert und dadurch die Verarbeitung an der Glasmacherpfeife und vor der Flamme bedeutend erleichtert wird. Die kieselsäurefreien Boratgläser, auch solche mit hohem Erdalkaligehalt, neigen bei der Verarbeitung in der Flamme zur Blasenbildung und schäumen, eine Erscheinung, die bei Borosilikatgläsern nicht auftritt. 



   Obwohl es nun gelungen ist, durch Schaffung des alkalimetalldampffesten Borosilikatglastypusses brauchbare Röhrengläser herzustellen, so hat es sich anderseits doch gezeigt, dass auch diese
Glasgruppe noch verbessert werden kann und muss, wenn an die Belastbarkeit der Lampen besonders hohe Anforderungen gestellt werden. Diese Gläser reagieren nämlich bei höherer Belastung mit dem Natriumdampf, ohne dass eine Bräunung oder Änderung der Durchlässigkeit eintritt. Diese Reaktion wirkt sich aber ungünstig auf das Licht-und elektrische Verhalten der Röhren aus. Überraschenderweise hat sich nun gezeigt, dass diese Reaktionen sehr viel schwächer sind, wenn das Glas alkalifrei ist und dadurch den Charakter eines Hartglases annimmt. Es ist noch nicht geklärt, worauf dieses vom glastechnischen Standpunkt aus überraschende Verhalten zurückzuführen ist. 



   Auf Grund dieser Erkenntnis wurden metalldampffeste Borosilikathartgläser entwickelt, die unter Beibehaltung der bisher als günstig erkannten Eigenschaften auch höheren Beanspruchungen lange Zeit standhalten können, also von Metalldampf nach Möglichkeit nicht oder praktisch nicht angegriffen werden. Im Zusammenhang hiemit wurde angestrebt, die neuen   Bòrosilikatgläser   nicht nur für Leuchtröhren mit Natriumdampffüllung, sondern auch für solche mit Kaliumdampffüllung oder Magnesiumdampffüllung oder einem Gemisch aus Kaliumdampf und Quecksilberdampf geeignet zu machen. 



   Erfindungsgemäss werden diese Bedingungen bei elektrischen Leuchtröhren mit Natrium-, Kalium-oder Magnesiumdampffüllung erreicht, wenn das zur Herstellung des Röhrengefässes verwendete Borosilikatglas unter Ausschluss von Alkalien aus 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 15-25% <SEP> Si02
<tb> 25-35% <SEP> Al, <SEP> 0,
<tb> 20-35% <SEP> B
<tb> 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Besonders geeignete Glaszusammensetzungen gemäss der Erfindung zeigen die nachstehenden Beispiele : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 1 <SEP> 2
<tb> Sima <SEP> 20%. <SEP> 20%
<tb> Al203 <SEP> 30% <SEP> 30%
<tb> BA. <SEP> 30% <SEP> 25%
<tb> CaO <SEP> 20% <SEP> 15%
<tb> Bau-10%.
<tb> 
 Die neuen   Borosilikathartgläser   zeichnen sich durch hohe, über 600  C liegende Erweichungstemperaturen aus.

   Sie werden demgemäss auch bei 300  C beträchtlich übersteigenden Betriebstemperaturen durch den Metalldampf der Röhre nicht angegriffen. Sie lassen sich zudem vor der Flamme ohne schädliche Entglasung verarbeiten. Ein besonderer Vorteil der neuen Gläser ist ihr geringer Ausdehnungskoeffizient, der sich innerhalb der Glaszusammensetzungen bequem so regeln lässt, dass er bei Verwendung von Molybdän als Stromeinführungsdraht mit dem Ausdehnungskoeffizienten des Molybdäns vorzüglich übereinstimmt.

   Die obengenannten Beispiele 1 und 2 mit Ausdehnungskoeffizienten von etwa a 500 = 49. 10-7 bzw. etwa a 500 = 47.   10-7   stellen erfindungsgemässe Gläser dar, bei denen ohne Verwendung von   Zwischengläsern   die Molybdänzuführungsdrähte unmittelbar in das Glas eingeschmolzen werden   können.   Die neuen Gläser können sowohl als Massivgläser als auch mit geeigneten   Überfanggläsem   in bekannter Weise als Innenüberfang Benutzung finden. In beiden Fällen lassen sich auch aus Molybdän bestehende Einführungsdrähte unmittelbar ohne Zwischengläser einschmelzen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrische Leuchtröhre mit Natrium-, Kalium-oder Magnesiumdampffüllung, deren Gefäss aus einem Borosilikatglas besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrenglas unter Ausschluss EMI2.2
AT150583D 1936-03-05 1937-01-02 Elektrische Leuchtröhre. AT150583B (de)

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