AT139067B - Verfahren zum Messen der Schallisolation von Wänden, Türen, Fenstern, Decken u. dgl. - Google Patents
Verfahren zum Messen der Schallisolation von Wänden, Türen, Fenstern, Decken u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Messen der Schallisolation von Wänden, Türen, Fenstern, Decken u. dgl. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass die Lautstärke eines auf der einen Seite der Wand od. dgl. elektrisch erzeugten Schalles auf der anderen Seite der Wand mit Hilfe von veränderlichen Widerständen bis zur Unhörbarkeit (Empfindungsschwelle) abgeschwächt wird, wobei die Grösse der Veränderung der Widerstände ein Mass für die Schallisolation der Wand bildet. Die Zeichnung zeigt schematisch drei Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Ausübung des Verfahrens. Nach Fig. 1 ist an eine Stromquelle B mit gleichbleibender Spannung über einen in Lautstärkeeinheiten (Phon) geeichten Vorwiderstand R eine zur Erzeugung eines kräftigen Schallfeldes geeignete Schallquelle S (z. B. ein lauter Summer oder ein Klaxon) angeschlossen. Die Schallquelle ist auf der einen Seite z. B. einer Wand (Senderseite), der Vorwiderstand auf der anderen Seite (Empfangsseite) untergebracht. Die Schallstärke auf der Empfangsseite wird mittels des Widerstandes R bis zum Verschwinden der Schallwahrnehmung (Empfindungsschwelle) verringert. Die Einstellung des Widerstandes beim Verschwinden der Schallwahrnehmbarkeit ergibt unmittelbar die Schallisolation der Wand od. dgl. nach EMI1.1 der Sendeseite, Lo und Eo die entsprechenden Schwellenwerte auf der Empfangsseite sind. Fig. 2 zeigt eine entsprechende Schaltung mit Spannungsteilung (Potentiometer). Es wird die gleichbleibende Spannung der Stromquelle B an das Potentiometer P und eine regelbare Teilspannung desselben an die Schallquelle K angelegt. Das Potentiometer kann in Phon geeicht sein. Die Schallquelle K ist auf der Sendeseite 1 der Wand W aufgestellt, die Stromquelle mit dem Potentiometer auf der Empfangsseite 11. Die Messung wird in gleicher Weise vorgenommen wie mit der Vorrichtung nach Fig. 1. Fig. 3 erläutert das Verfahren bei Verwendung eines Lautsprechers L. Die Stromquelle B ist über einen Selbstunterbrecher U (Summer, Wagner'scher Hammer u. dgl.) und über einen Spannungsteiler (Potentiometer) P an die Primäiseite eines Transformators T gelegt. Der Kondensator C lässt nur die Wechselspannung durch und verhütet einen teilweisen Schluss des Potentiometers durch die Primärwicklung des Transformators. In die Sekundärseite des Transformators T ist der Lautsprecher L geschaltet, dessen Lautstärke wieder durch Einregeln des in Phon geeichten Potentiometers P verändert wird. Der Vorzug des beschriebenen Verfahrens liegt darin, dass der Schall des das Schallfeld erzeugenden Gerätes unmittelbar bis zur Empfindungsschwelle abgeschwächt wird, während z. B. beim Gerät von Siemens-Barkbausen der auf die Wand auftreffende Schall und der von ihr hindurchgelassene Schall erst mit einem regelbaren Messton bestimmter Frequenz verglichen werden und daraus die Isolation der Wand ermittelt werden muss. Veränderungen am Siemens-Barkhausen-Gerät z. B. an der Telephonmembran falschen die Angaben des ganzen Gerätes, während beim erfindungsgemässen Verfahren durch die Messung bei der Empfindungsschwelle die Nullstelle der Phonteilung jederzeit neu bestimmt und nachgeprüft werden kann. Eine Veränderung der Nullstelle kann unmittelbar abgelesen und in einfachster Weise danach das Messergebnis berichtigt werden. Auch die Abhängigkeit der Empfindungsschwelle von der Versuchsperson kann durch die Messung unmittelbar erfasst und berücksichtigt werden. Die Messung kann auch auf der Sendeseite vorgenommen werden, um die Messungen der Lautstärken Li und L2 auf der Sende-und Empfangsseite auf den gleichen Sehwellenwert zu beziehen. Bei den bisherigen Verfahren kommt noch die Schallschluckung der Wände des Empfangsraumes in Betracht und sie muss durch ein Korrekturglied berücksichtigt werden. Dies entfällt bei dem erfindunggemässen Verfahren.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Messen der Schallisolation von Wänden, Türen, Fenstern, Decken u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Lautstärke eines auf der einen Seite der Wand od. dgl. elektrisch erzeugten Schalles auf der anderen Seite der Wand mit Hilfe von veränderlichen Widerständen bis zur Unhör- barkeit (Empfindungsschwelle) abgeschwächt wird, wobei die Grösse der Veränderung der Wider- @ stände ein Mass für die Schallisolation der Wand bildet. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT139067T | 1933-03-07 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT139067B true AT139067B (de) | 1934-10-25 |
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ID=3640510
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT139067D AT139067B (de) | 1933-03-07 | 1933-03-07 | Verfahren zum Messen der Schallisolation von Wänden, Türen, Fenstern, Decken u. dgl. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT139067B (de) |
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1933
- 1933-03-07 AT AT139067D patent/AT139067B/de active
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