AT137712B - Sauerstoffentwicklungspatrone. - Google Patents

Sauerstoffentwicklungspatrone.

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AT137712B
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Friedrich Wanz
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Friedrich Wanz
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  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sauerstoffentwietdungspatrone.   



   Die Erfindung betrifft eine Sauerstoffentwicklungspatrone jener bekannten Art, bei welcher eine
Sauerstoff abgebende Substanz, wie Alkalisuperoxyd, in einen Mantel eingefüllt und in diese Substanz ein Hohlkörper mit für Gase leicht durchlässiger Wand eingesetzt ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Substanz im übrigen gasdicht eingeschlossen ist, während der Hohlkörper an eine zur Verbrauchsstelle des Sauerstoffs führende Leitung dauernd angeschlossen ist. 



   In der Zeichnung sind Fig. 1 und 2   Längsschnitte   zweier beispielsweiser Ausführungsformen der   Sauerstoffentwicklungspatronen.   



   In den aus Glas, Metall od. dgl. dichtem und der Wärme widerstehendem Material bestehenden
Mantel 1 der Patrone ist die bei Erwärmung Sauerstoff abgebende Substanz   2,   bevorzugtermassen Natriumsuperoxyd oder ein anderes Alkalisuperoxyd, eingefüllt. In dieser Substanz wird nach Fig. 1 durch Einsetzen eines Hohlkörpers 3 von im wesentlichen zylindrischer oder prismatischer Gestalt, der an einem Ende geschlossen, am andern Ende offen und an die nicht gezeichnete Sauerstoffverbrauchs- leitung angeschlossen ist, ein Hohlraum gebildet. Die Wände dieses Hohlkörpers bestehen aus einem gut gasdurchlässigen Material, wie Asbest, porösem Ton od. dgl., das durch Drahtgerippe abgesteift sein kann und durch die Sauerstoff abgebende Substanz nicht angegriffen wird. Das obere oder die beiden offenen Enden des Mantels sind durch Pfropfen 4 gasdicht verschlossen. 



   Wird der Mantel der Patrone von aussen angewärmt, etwa durch eine Weingeist-oder Gasflamme, so wird aus der Substanz Sauerstoff entwickelt, der durch die Wände des Hohlkörpers 3 hindurchgeht und zur Verwendungsstelle streicht. Da die Sauerstoffentwicklung zumeist eine exotherme Reaktion ist, wie bei der Verwendung von Natriumsuperoxyd und anderm Alkalisuperoxyd, so genügt in den meisten
Fällen ein kurz dauerndes Anwärmen, bis die Reaktion eingeleitet ist, worauf die Reaktionswärme selbst genügt, um die Reaktion weiter in Gang zu halten und die Sauerstoffentwicklung praktisch gleichmässig bis zur Erschöpfung der Sauerstoff abgebenden Substanz in Gang zu halten. 



   Sollen dem Sauerstoff noch medikamentöse Dämpfe zugesetzt werden, so bringt man in den Hohl- körper 3 entsprechende Flüssigkeiten oder Pulver, zweckmässig auf einem   Stäbchen   6 verteilt. Die zuzu- setzenden Dämpfe werden dann durch die Wärme des Sauerstoffs entwickelt. 



   Man kann die Substanz durch eingelegte wärmeisolierende, dicht schliessende Pfropfen 5 in Portionen unterteilen, um Sauerstoff bloss portionenweise zu entwickeln. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist in das Innere des Hohlkörpers 3 ein bis unter den Raum zur Aufnahme der Sauerstoff abgebenden Substanz reichender Behälter 3 a für einen Wärme abgebenden Stoff (z. B. heisses Wasser oder eine geringe Menge Natriumsuperoxyd, auf das bei Ver- wendung der Patrone kaltes Wasser gegossen wird), eingesetzt, der zur Ingangsetzung der Reaktion dient und eine Erwärmung von aussen entbehrlich macht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI1.1 
 superoxyd, in einen Mantel eingehüllt ist und in diese Substanz ein Hohlkörper mit für Gase leicht durch- lässiger Wand eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz im übrigen gasdicht eingeschlossen ist, während der Hohlkörper an eine zur Verbrauchsstelle des Sauerstoffs führende Leitung dauernd angeschlossen ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Sauerstoffentwicklungspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum (3) ein Träger (6) für flüchtige Stoffe eingesetzt ist, deren Dämpfe dem Sauerstoff zuzusetzen sind, so dass <Desc/Clms Page number 2> diese Stoffe durch die Reaktionswärme oder den warmen Sauerstoff verflüchtigt werden und ihre Dämpfe mit dem Sauerstoff abziehen.
    S. SauerstoffentwickluDgspatrone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauerstoff abgebende Substanz durch wärmeisolierende, dicht schliessende Pfropfen (5) in Portionen unterteilt ist, die sämtlich an der gasdurchlässigen Wand des Hohlkörpers (3) anliegen, um Sauerstoff portionenweise entwickeln zu können. EMI2.1
AT137712D 1932-06-04 1932-06-04 Sauerstoffentwicklungspatrone. AT137712B (de)

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