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Behälter für Kartenrollen.
Die Stehwände gemäss dem Stammpatente Nr. 131727 sind durch die Leiste i an der Leiste f festgehalten. Diese Wirkung kann auch durch jedes andere Mittel, welches die Stehwände an der Leiste f festhält, erreicht werden. Man kann auf mechanische Art die Stehwand an der Leiste f, beispielsweise mittels eines Hakens, befestigen, der beim Einsetzen der Stehwand einschnappt, wenn die Stehwand die Endstellung, nämlich die Berührung des Stehwandrandes mit der Leiste f, erreicht hat, und, u. zw. durch sein Eigengewicht oder durch Federwirkung, wobei es gleich ist, ob der Haken an der Stehwand oder an der Leiste f angebracht ist. Als weitere Beispiele führe ich noch Riegel oder Reiber an. Auch durch elektromagnetische Wirkung kann das Festhalten erzielt werden.
Die Fig. 1 zeigt eine beispielsweise Ausführung der Stehwand mit einem Haken c, welcher durch die Feder d nach oben gedrückt wird und in der Leiste f eingreift. Zur Lösung der Sperre dient der an dem Haken c vorne angebrachte Griff r, der beim Hinaufdrücken den Haken c nach unten zieht.
Es kann aus irgendwelchen Gründen, z. B. um den Haltemechanismus mittels Haken nicht an jeder einzelnen Stehwand anbringen zu müssen, eine Stehwand als Trägerin mehrerer Rollen ausgebildet werden, wie dies in Fig. 2 in einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
Der gewünschten Zahl der Kartenrollen, die auch übereinander angeordnet sein können, entspricht die Zahl der an der Stehwand a angebrachten Rollenträger , m, n und Entnahmeschäfte b.
Die im Stammpatent beschriebene Kartenrollenaufhängung auf einem als Achse dienenden Rohr, das sich auf einer an der Stehwand a senkrecht angebrachten Rückwand befindet, hat sich als verbesserungsbedürftig erwiesen. Die Kartenrollen gleiten nämlich beim raschen Herausziehen des Kartenbandes nach der Seite ab. Die vorliegende Erfindung behebt diesen Mangel. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, bestehen die Kartenrollenträger aus einer Gabel 1, mu oder einem Rahmen n an der Rückseite der Stehwand a. Die Seitenarme des Rahmens n oder der Gabeln 1, fi tragen beispielsweise Schlitze a oder sonstige Vorkehrungen, in welche die Achse einer Gleitrolle i eingesetzt wird, nachdem man auf die Gleitrolle i eine Kartenrolle k (Fig. 1) aufgesteckt hat.
Diese beiderseitige Führung der Kartenrolle bietet den weiteren Vorteil, dass man durch entsprechende federnde Ausbildung eines oder beider Seitenarme der Rollenträger oder durch Anbringung von eigenen Federn einen leichten seitlichen oder tangentialen Druck auf die Kartenrolle ausüben kann, welcher durch seine Bremswirkung das unerwünschte Aufrollen der äusseren Lagen der Kartenrolle verhindert.
Eine tangential drückende Feder p ist in Fig. 1 dargestellt. In Fig. 2 sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Rollenträgers in Gabel-und Rahmenform gezeigt (1, m, n) sowie die Anbringung von mehreren Rollenträgern auf einer Stehwand a. Der Rollenträger l ist eine einfache Gabel, bei welcher der seitliche Druck auf die Kartenrolle durch die Federkraft der Gabelarme ausgeübt wird. Bei m ist eine erhöhte Druckwirkung durch Einbuchtung der Seitenteile erzielt. Bei n erfolgt der seitliche Druck auf die Kartenrolle durch eine besonders angebrachte Feder o.
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