AT137230B - Rußbläser. - Google Patents

Rußbläser.

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AT137230B
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Austria
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sootblower
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Inventor
Rudolf Dr Doerfel
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Rudolf Dr Doerfel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Russbläser. 



   Bei den bisher bekannten   unbeweglich eingebauten Russbläsern   weist der Blasestrahl stets auf die Mitte der Zuggasse und gebraucht darum auch die Blasedüsen dazu, um in den Gassen grösseren Zug zu erzeugen, der den Russ mitnimmt. Dazu gehören grössere Mengen Dampf, die mit geringer Geschwindigkeit eingeblasen werden. Wo breite Zuggassen sind, wie z. B. bei Cornwallkesselrohren, werden die Russhäufchen durch gegen die   Heizfläche   gerichtete Strahlen aufgewirbelt. Auch hiebei ist die Blasegeschwindigkeit der Durchbrenngefahr wegen gering. 



   Die neue Erfindung gestattet vermöge der dicht an der   Kesselheizflärhe   anliegenden Wand des   Düsenkopfes   einen scharfen, der   Heizfläche   unmittelbar entlang fegenden Blasestrahl, der den Belag bereits in wenigen Millimeter Stärke im Entstehen beseitigt. Freistrahlen aus engen, kegelig erweiterten Düsen mit dem nötigen Überdruck geben bekanntlich Überschallgeschwindigkeiten im Strahl. Diese Strahlen sind nach den Gesetzen des senkrechten Stosses imstande, an Hindernissen-den Russ-   körnchen-Überdrücke   zu erzeugen und sie mit beträchtlichen Fluggeschwindigkeiten in Bewegung zu setzen. Sie wirken sodann so wie im Sandstrahlgebläse wie Geschosse und sind imstande, auch fester haftenden Russ ; in   grösserer Entfernung (3-D m   weit) loszureissen. 



   Um das Enganliegen dauernd zu erhalten, wird die Düsenwand der   Heizfläche - z.   B. dem Siederohr-genau angepasst und irgendwie angedrückt. Dadurch kommt es nebenbei zu einer intensiven Kühlung der Düse, und sie wird unverändert blank erhalten, so dass sie dauernd auch nach längerer Betriebszeit unverändert scharfe Blasestrahlen gibt. 



   Fig. 1 zeigt einen gekühlten Russbläser für die unterste Siederohrreihe eines Babcoekkessels. 



  Das eigentliche Blaserohr d trägt Stutzen c mit den Einzeldüsen a. Der Düsenkopf b ist hohl ausgeschliffen an die   Heizflächen     h angepasst.   Das ganze Blaserohr ist in einem Kühlmantel e eingeschweisst und im Mauerwerk   i   versteckt. Nur in Richtung des Düsenblasestrahles bleibt ein Spalt frei. Keine andere Bauart gestattet so vollkommene Einmauerung und demgemäss ausreichende Kühlung. Hiebei kann als Falschluft zugeführte Luft dienen und ausreichen. 



   Fig. 2 zeigt die Anordnung der Düse a im Innern eines Rauchrohres h eines Oberkessels, in Richtung des Zuges blasend. Die Zuführungsstutzen e empfangen die Kühlung durch das Kesselrohr. Die Dampfzuführungsrohre g sind mit feuerfestem Stein i ummantelt. 



   Fig. 3 zeigt eine Ausführung für eine   hoehwärmebelastete   untere Rohrreihe eines Babcoekkessels mit auswechselbaren Blasrohren g, deren Kopf b hohl ausgeschliffen an die   Kesselrohre/t   angepasst ist. Er wird ständig angedrückt, so dass er die Wärmebewegung des Kesselrohres mitmacht und die Düse a stets in gleicher Entfernung vom Rohre bleibt. Ein Mantelschutzrohr e ist an das Kesselrohr geheftet und gibt dem Blaserohr die Einbaurichtung durch das isolierende Mauerwerk i. Dank dem Hohlschliff b findet die Düse beim Einbau Lage und Blaserichtung h entlang. 



   Fig. 4 zeigt einen Seitenbläser am gleichen Kessel für die folgenden Rohrreihen. Das Blaserohr g ist gegabelt   (   und g2) und liegt durch Federung der Gabel an ein Seitenrohr   angepresst   und wird bei Wärmebewegungen mitgenommen. Der   Verteileranschluss   d gestattet Auswechslung der ganzen Gabel durch ein Führungsrohr c, in welchem die Isolierung i untergebracht ist. Die Köpfe b der Gabelzinken 
 EMI1.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Russbläser, dadurch gekennzeichnet, dass die dicht am Kesselrohr anliegende Wand des Düsenkopfes an der dem Rohr zugewendeten Seite der Form des Kesselrohres genau entspricht, zu dem Zwecke, die Düse am Rohr unverrückbar festzuhalten und vom Rohr aus zu kühlen.
    2. Russbläser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Passfläche des Düsenkopfes geschliffen ist.
    3. Russbläser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkopf am Rohr durch Nietung, Schweissung od. dgl. befestigt ist.
    4. Russbläser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet ; dass das Dampfzuführungsrohr eine Gabel bildet, deren mit je einem Bläserkopf versehene Zinken das seitliche Rohr der zu reinigenden Rohrreihe federnd umfassen. EMI2.1
AT137230D 1930-01-27 1931-01-24 Rußbläser. AT137230B (de)

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ID=5449419

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