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Schwingendes Schild.
Die bekannten drehbaren Schilder mit sieh senkrecht einstellenden Buchstaben haben keine allgemeine Verbreitung gefunden, da bei diesen nur Worte, die von vorne und hinten gelesen gleich lauten, in Anwendung kommen können. Auch haben diese Schilder bei Verwendung im Freien den Nachteil, dass die einzelnen Buchstaben bei heftigem Winde infolge der grossen Angriffsfläche in Rotation gelangen können.
Auf Grund der Erfindung wird daher, wie Fig. 1 zeigt, keine vollkommene Umdrehung, sondern mittels Uhrwerk, Elektromagnet oder Elektromotor bzw. Kurbel B eine langsame oder ruckweise schwingende Bewegung eines Doppelarmes 1, der sich von der Vertikalstellung aus um 160-170 Grad nach links und dann wieder nach rechts bewegt, gewählt, so dass die Buchstaben des zur Geltung kommenden Wortes sowohl bei vertikaler, schräger oder horizontaler Lage des Wortes in der richtigen Lesereihenfolge stehen.
Auf dem Doppelarm A selbst sind die Buchstabengehäuse C mit eventuell elektrischer Glühlampenbeleuchtung nach Fig. 2 fest montiert, damit der Wind die Gehäuse nicht drehen kann. In den festmontierten Buchstabengehäusen bewegt sich wieder ein exzentrisch beschwertes Gehäuse D mit transparenter Scheibe E mit Buchstabenaufschrift, so dass sich dieses bei der Schwingung des Doppelarmes stets in die vertikale Buchstabenstellung einstellt.
Bei Entfall der Gluhlampenbeleuchtung können an Stelle der transparenten Scheiben auch Deckplatten mit Neonbuchstaben Verwendung finden, wodurch der Effekt des Schildes noch besonders gehoben wird. Auch ist die Möglichkeit gegeben, durch Auswechslung der Schilderbuchstaben verschiedene Farbenund Textänderungen vorzunehmen.
Für die Beobachtung des Schildes von einer Seite aus genügt ein Doppelarm 1. Wenn jedoch das Schild von zwei Seiten aus zur Wirkung kommen soll, sind zwei Doppelarme Li'mit Buchstaben- gehäusen CC'notwendig, wobei sich von nur einer Beobachtungsstelle aus der eine Doppelarm J-durch Kurbel B nach links, der andere "1'durch Kurbel E'nach rechts bewegt, damit die Buchstaben stets in die richtige Lesereihenfolge zu stehen kommen.
Für Innenräume bzw. Schaufenster können aus Billigkeitsgründen an Stelle der festmontierten Gehäuse auch in bekannter Weise auswechselbare, exzentrisch gelagerte Buchstaben bzw. Buchstabenscheiben, wie Fig. 3 zeigt, Anwendung finden. In diesem Falle trägt der Doppelarm 1 in einer Reihe angebrachte Kopfstifte oder Schrauben F, in welche die auswechselbaren Buchstabenscheiben G mit den am Rande angebrachten Einhängeöffnungen H eingehängt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schwingendes Schild, dadurch gekennzeichnet, dass ein um die horizontale Achse schwingender Doppelarm mit festmontierten runden Gehäusen mit elektrischer Beleuchtung, in welchen sich drehbar angebrachte Buchstabengehäuse mit Transparenten mittels der am Rande angebrachten Gewichte stets in die vertikale Buchstabenstellung einstellen, bis 170 Grad nach links und hierauf nach rechts mittels Elektromotor, Magnet, Uhrwerk usw. bewegt wird.
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