AT136975B - Verfahren zur Ersparnis von Energie bei der Beschaffung der mindest erforderlichen Waschflüssigkeit für die Zerlegung von Gasgemischen. - Google Patents

Verfahren zur Ersparnis von Energie bei der Beschaffung der mindest erforderlichen Waschflüssigkeit für die Zerlegung von Gasgemischen.

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  Verfahren zur Ersparnis von Energie bei der Besehaffung der mindest erforderlichen Wasehfliissigkeit für die Zerlegung von Gasgemischen. 



   Es bestand bisher ganz allgemein die Ansicht, dass die Trennung tiefsiedender Gasgemische zur Gewinnung des schwersiedenden Hauptbestandteiles, insbesondere von Sauerstoff, in erster Linie eine Frage des erforderlichen Luftumsatzes bzw. der erreichbaren Sauerstoffausbeute aus einer umgesetzten Luftmenge ist. 



   Das trifft aber nicht zu, denn der Energieaufwand für die Trennung ist hauptsächlich eine Frage der erforderlichen Menge an   Waschflüssigkeit   und nicht etwa des Luftumsatzes, denn die Erzeugung der Waschflüssigkeitsmenge ist es, welche in der Hauptsache den Energiebedarf bestimmt, weil nur der zu verflüssigende Teil der Luft verdichtet werden muss, während der andere Teil ohne Überdruck eingeblasen werden kann oder, sofern dieser Teil ebenfalls verdichtet wird, in einer Expansionsmaschine entspannt werden kann, um damit die Kälteverluste der Anlage zu decken. Man hat es also hier mit einem an sich bekannten sogenannten   Teilverflüssigungsverfahren   zu tun. 



   Dabei kommt es aber darauf an, wie die   Waschflüssigkeit   am vorteilhaftesten beschafft wird. 



  Erfindungsgemäss soll dies dadurch geschehen, dass die ausserhalb des eigentlichen Zerlegungsprozesses etwa aufgewendete Verdichtungsenergie (z. B. die Sauerstofförderung auf den   Verbrauchsbehälterdruck   oder bei Entnahme von flüssigem Sauerstoff aus der Anlage die in einem Luftverflüssigungsprozess erzeugte Ersatzflüssigkeit für die entnommene flüssige Sauerstoffmenge) diesem Zweck dienstbar gemacht werden kann. 
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 zusammen also 5'25 m3. 



   Von den   3'75     m   kann   l   Sauerstoff entnommen werden, während   2'75   m3 zusammen mit   den 1'5 m3   Einblaseluft für die   Durchführung   des Rektifikationsprozesses gebraucht werden. 



   Diese neue Erkenntnis ist insbesondere im Zusammenhang mit der Anwendung des Verfahrens nach D. R. P. Nr. 340706 von grosser Bedeutung für die weitere Entwicklung der Sauerstoffgewinnung aus der Luft, denn bei der Förderung des Sauerstoffs in flüssiger Form auf den Druck der Stahlflaschen muss dieser im Gegenstrom zu einer annähernd   gleichgrossen   Menge Hochdruckluft verdampft werden. wobei sieh die Hochdruckluft verflüssigt. 



   Man gewinnt also auf diese Weise 1   m3 Waschflüssigkeit,   ohne dafür mehr Kraft aufwenden zu   müssen,   als ohnedies zur Förderung des Sauerstoffs in die Stahlflaschen bei einem Druck von 150 Atm. gebraucht würde, denn der auf 150 Atm. flüssig geförderte Sauerstoff kann ohne Verlust an Kälte nur mit Hochdruckluft verdampft werden. 



   Somit sind nur noch weitere   2'75   m3 Waschflüssigkeit zu erzeugen, was einen Energieaufwand von   0'27   Ps. h erfordert und zuzüglich des Energieverbrauchs von   0'15   Ps. h für die Deckung der Kälteverluste und 0'33 Ps. h für Hochdruckverdiehtung zum Abfüllen des Sauerstoffs in Stahlflaschen einen Gesamtenergieverbrauch von nur   0#75   Ps.   h für 1 m3 0, 9901   fertig abgefüllt in   Stahlflaschen.   



   Es ist bekannt, das Verfahren nach D. R. P. Nr. 340706 in Verbindung mit dem bisher üblichen   Totalverflüssigungs-Zerlegungsverfahren zu   bringen, jedoch kann man damit keinerlei Ersparnis an Verdichtungsenergie für die Zerlegung selbst erzielen, da hiebei ohnedies die gesamte Luft und noch dazu auf einen höheren als den Kondensationsdruck verdichtet wird. 

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