AT135641B - Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampen, Anodengeräte u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampen, Anodengeräte u. dgl.Info
- Publication number
- AT135641B AT135641B AT135641DA AT135641B AT 135641 B AT135641 B AT 135641B AT 135641D A AT135641D A AT 135641DA AT 135641 B AT135641 B AT 135641B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- zinc
- flashlights
- production
- electrical elements
- cups
- Prior art date
Links
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 21
- 239000011701 zinc Substances 0.000 title claims description 21
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 title claims description 21
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- 238000001953 recrystallisation Methods 0.000 claims description 5
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims 1
- 238000010288 cold spraying Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Powder Metallurgy (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die nahtlosen Zinkbecher für elektrische Elemente für Taschenlampe, Anodenbatterien u. dgl. wurden bisher im Wege des Ziehverfahrens hergestellt. Man hat aber bei diesen Bechern die Erfahrung gemacht, dass infolge von Reckspannungen durch die elektrolytischen Wirkungen ein sehr rascher Verbrauch des Zinks eintritt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man versucht, die Zinkbeeher im Wege des Warmspritzverfahrens herzustellen, das sich aber auch nicht voll bewährt. da der auf ungefähr 150'C vorgewärmte, zur Pressvorriehtung gelangende Plättling leicht oxydiert, so dass bei der nachfolgenden Verformung keine ganz glatten und sauberen Aussen-und Innenfläehen erzielt werden. Bei einem solchen Plättling ist ferner das kristallinische Gefüge bereits derart beeinflusst. dass nach dem Verformen die EMI1.2 wurde, nicht voll vorhanden sind. Ausserdem müssen die Werkzeuge bei so hoch vorgewärmten Plättlillgen eingefettet werden, so dass die Zinkbecher eine die elektrolytischen Eigenschaften sehr beeinträchtigende Fettschicht tragen, die in einem besonderen Arbeitsgang sorgfältig entfernt werden muss. Diese Einfettung der Werkzeuge fällt bei der Herstellung der Zinkbecher nach der Erfindung weg. Die Erfinderin hat nun festgestellt, dass Zinkbeeher, die im Wege des an sich bei der Herstellung von Tuben aus Aluminium bekannten Kaltspritzverfahrens hergestellt werden, besonders gute elektro- lytisehe Eigenschaften aufweisen und eine erhebliche längere Lebensdauer verbilrgen. Unter Kaltspritzverfahren ist ein Verformungsverfahren zu verstehen, bei dem die Verformung ohne äussere Wärmezufuhr, lediglich durch intensive Schlagwirkung erfolgt. Die Erfinderin hat durch zahlreiche Versuche die irrige Anschauung der einschlägigen Industrie widerlegt, dass Zinkbecher nur aus solchen Plättlingen gespritzt werden könnten, die auf ungefähr 1500 C und mehr vorgewärmt seien. Denn es ist möglich, Zinkbecher zu spritzen, wenn der Plättling bei gewöhnlicher Zimmertemperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt wird. Die Schwierigkeiten, die der Verformung eines Zinkplättlings bei gewöhnlicher Zimmertemperatur entgegenstehen, werden nach der Erfindung dadurch überwunden, dass besonders hohe Schlaggeschwindigkeiten, mindestens 100 mm pro Sekunde, angewendet werden, die eine so hohe und homogene innere Erwärmung erzeugen, dass das an sieh spröde Zink beim Schlagen zu fliessen beginnt. Es erfolgt beim Verformen des Zinkplättlings eine derartige Umlagerung des kristallinischen Molekulargefüges und eine solche Verdichtung des Zinks, dass eine überraschende Erhöhung der elektrolytischen Eigenschaften und der Lebensdauer des Zinkbechers erreicht werden. Dieselben günstigen Eigenschaften werden auch noch erzielt, wenn der Zinkplättling bei einer Temperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt wird, die noch unterhalb der unteren Rekristallisationsgrenze liegt, die bei etwa 90 C beginnt. Zink hat bekanntlich zwei Temperaturzonen, in denen die Rekristallisation eintritt, die Vorwärmung des Zinkplättlings darf aber nur bis höchstens zum Beginn der unteren Rekristallisationsgrenze getrieben werden. In der Praxis wird der Plättling bei gewöhnlicher Zimmertemperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt, wodurch das ganze Verfahren wesentlich vereinfacht wird, weil das Anwärmen der Plättlinge im Ofen wegfällt. Die Erfindung besteht demnach darin, dass der Zinkbeeher unter Anwendung besonders hoher EMI1.3 bei Zimmertemperatur oder bei einer noch unterhalb der unteren Rekristallisationsgrenze liegenden Temperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt wird. Der Zinkbecher wird beispielsweise aus einem runden gewalzten Zinkplättling von 18'5 mm Durch- messer und etwa 5 mm Dicke erzeugt, der mit einem sehr raschen Schlag auf der Presse zu einer Hülse mit Boden von ungefähr dem gleichen Durchmesser, gleichmässiger Wandstärke und ungefähr 53 mm Höhe verformt wird. Es ergeben sich dabei eine abgerundete Bodenkante und vollkommen glatte. also poren-und risselose Innen-und Aussenflächen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampe, Anodengeräte u. dgL, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei Zimmertemperatur oder bei einer noch unterhalb der unteren Rekristallisationsgrenze in die Verformungswerkzeuge eingelegter Plättling mit einer mindestens 100 mm pro Sekunde betragenden Auftreffgeschwilldigkeit des Spritzstempels verformt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE135641T | 1931-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT135641B true AT135641B (de) | 1933-11-25 |
Family
ID=29260874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT135641D AT135641B (de) | 1931-11-14 | 1932-11-09 | Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampen, Anodengeräte u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT135641B (de) |
-
1932
- 1932-11-09 AT AT135641D patent/AT135641B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1093087B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Polyamiden aus Dicarbonsaeuren und Diaminen | |
| AT135641B (de) | Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampen, Anodengeräte u. dgl. | |
| DE3127373C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von nahtlosen Stahlrohren für die Erdölindustrie | |
| DE594890C (de) | Zinkbecher fuer elektrische Elemente fuer Taschenlampen, Anodengeraete u. dgl. | |
| CH166322A (de) | Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente. | |
| DE544951C (de) | Verfahren zum Auskleiden von Hohlkoerpern mit einem inneren Schutzueberzug | |
| DE655737C (de) | Schrumpfkoerper | |
| DE2318662B1 (de) | Verwendung eines Kupferwerkstoffes | |
| DE3909036C1 (de) | ||
| DE2239899A1 (de) | Kunststoffummanteltes stahlrohr und verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung | |
| DE671557C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rohren oder Stangen aus gehaertetem Kunstharz und Metall | |
| DE620818C (de) | Zinkbecher fuer elektrische Elemente fuer Taschenlampen, Anodengeraete u. dgl. | |
| DE630995C (de) | Feuerbuchse, insbesondere fuer Lokomotiven | |
| DE716702C (de) | Rippenrohr fuer Waermeaustauscher | |
| AT111958B (de) | Kathodenstrahlenröhre. | |
| AT369771B (de) | Verfahren zur nachbehandlung von erzeugnissen aus thermoplastischen kunststoffen | |
| AT141491B (de) | Verfahren zum Aufbringen von metallischen einfachen oder zusammengesetzten Stoffen durch Aufspritzen von Teilchen dieser Stoffe auf Glas und glasartige oder verglaste Körper. | |
| DE666344C (de) | Gegossener Behaelter mit in der Wandung eingegossener Zwischenwand | |
| DE613954C (de) | Stehbolzenverbindung, insbesondere fuer Lokomotivkessel | |
| DE1089163B (de) | Verfahren zur Erhoehung des Molekulargewichtes von linearen Polyamiden | |
| DE198442C (de) | ||
| AT138243B (de) | Gewalztes Zinkblech, insbesondere für Elementebecher und dergleichen elektrotechnische Zwecke, und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| AT264244B (de) | Verfahren zur Herstellung eines korrosionsbeständigen Überzuges auf Bandstahl | |
| DE2330620C2 (de) | Verfahren zum Kalibrieren der Innenabmessungen von Tonwaren, insbesondere Tonrohren | |
| DE720515C (de) | Elektrisches Isolationsmaterial |