AT135641B - Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampen, Anodengeräte u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampen, Anodengeräte u. dgl.

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AT135641B
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   Die nahtlosen Zinkbecher für elektrische Elemente für Taschenlampe, Anodenbatterien u. dgl. wurden bisher im Wege des Ziehverfahrens hergestellt. Man hat aber bei diesen Bechern die Erfahrung gemacht, dass infolge von Reckspannungen durch die elektrolytischen Wirkungen ein sehr rascher Verbrauch des Zinks eintritt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man versucht, die   Zinkbeeher im Wege   des Warmspritzverfahrens herzustellen, das sich aber auch nicht voll   bewährt.   da der auf   ungefähr 150'C   vorgewärmte, zur Pressvorriehtung gelangende Plättling leicht oxydiert, so dass bei der nachfolgenden Verformung keine ganz glatten und sauberen   Aussen-und Innenfläehen   erzielt werden.

   Bei einem solchen Plättling ist ferner das   kristallinische   Gefüge bereits derart beeinflusst. dass nach dem Verformen die 
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 wurde, nicht voll vorhanden sind. Ausserdem müssen die Werkzeuge bei so hoch vorgewärmten   Plättlillgen   eingefettet werden, so dass die Zinkbecher eine die elektrolytischen Eigenschaften sehr beeinträchtigende Fettschicht tragen, die in einem besonderen Arbeitsgang sorgfältig entfernt werden muss. Diese Einfettung der Werkzeuge fällt bei der Herstellung der Zinkbecher nach der Erfindung weg. 



   Die Erfinderin hat nun festgestellt, dass   Zinkbeeher,   die im Wege des an sich bei der Herstellung von Tuben aus Aluminium bekannten Kaltspritzverfahrens hergestellt werden, besonders gute elektro-   lytisehe   Eigenschaften aufweisen und eine erhebliche längere Lebensdauer verbilrgen. 



   Unter Kaltspritzverfahren ist ein Verformungsverfahren zu verstehen, bei dem die   Verformung   ohne äussere Wärmezufuhr, lediglich durch intensive Schlagwirkung erfolgt. Die Erfinderin hat durch zahlreiche Versuche die irrige Anschauung der einschlägigen Industrie widerlegt, dass Zinkbecher nur aus solchen Plättlingen gespritzt werden könnten, die auf ungefähr   1500 C   und mehr vorgewärmt seien. 



  Denn es ist möglich, Zinkbecher zu spritzen, wenn der Plättling bei gewöhnlicher Zimmertemperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt wird. Die Schwierigkeiten, die der Verformung eines Zinkplättlings bei gewöhnlicher Zimmertemperatur entgegenstehen, werden nach der Erfindung dadurch überwunden, dass besonders hohe Schlaggeschwindigkeiten, mindestens 100   mm   pro Sekunde, angewendet werden, die eine so hohe und homogene innere Erwärmung erzeugen, dass das an sieh spröde Zink beim Schlagen zu fliessen beginnt. Es erfolgt beim Verformen des   Zinkplättlings   eine derartige Umlagerung des kristallinischen   Molekulargefüges   und eine solche Verdichtung des Zinks, dass eine überraschende Erhöhung der elektrolytischen Eigenschaften und der Lebensdauer des Zinkbechers erreicht werden. 



   Dieselben günstigen Eigenschaften werden auch noch erzielt, wenn der Zinkplättling bei einer Temperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt wird, die noch unterhalb der unteren Rekristallisationsgrenze liegt, die bei etwa 90  C beginnt. Zink hat bekanntlich zwei Temperaturzonen, in denen die Rekristallisation eintritt, die Vorwärmung des Zinkplättlings darf aber nur bis höchstens zum Beginn der unteren Rekristallisationsgrenze getrieben werden. In der Praxis wird der Plättling bei gewöhnlicher Zimmertemperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt, wodurch das ganze Verfahren wesentlich vereinfacht wird, weil das Anwärmen der Plättlinge im Ofen wegfällt. 



   Die Erfindung besteht demnach darin, dass der Zinkbeeher unter Anwendung besonders hoher 
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 bei Zimmertemperatur oder bei einer noch unterhalb der unteren Rekristallisationsgrenze liegenden Temperatur in die Verformungswerkzeuge eingelegt wird. 



   Der Zinkbecher wird beispielsweise aus einem runden gewalzten Zinkplättling von   18'5 mm Durch-   messer und etwa 5 mm Dicke erzeugt, der mit einem sehr raschen Schlag auf der Presse zu einer Hülse mit Boden von ungefähr dem gleichen Durchmesser, gleichmässiger Wandstärke und ungefähr   53 mm   Höhe verformt wird. Es ergeben sich dabei eine abgerundete Bodenkante und vollkommen glatte. also poren-und risselose Innen-und Aussenflächen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampe, Anodengeräte u. dgL, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei Zimmertemperatur oder bei einer noch unterhalb der unteren Rekristallisationsgrenze in die Verformungswerkzeuge eingelegter Plättling mit einer mindestens 100 mm pro Sekunde betragenden Auftreffgeschwilldigkeit des Spritzstempels verformt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT135641D 1931-11-14 1932-11-09 Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern für elektrische Elemente für Taschenlampen, Anodengeräte u. dgl. AT135641B (de)

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