AT135452B - Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger. - Google Patents
Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger.Info
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Description
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Eingangssehaltung für Überlagerungsempfänger.
Bei Überlagerungsempfängern macht sich die Spiegelüberlagerung, die im Wesen des Überlagerungsempfängers begründet ist, unangenehm fühlbar. Es entsprechen jeder Oszillatorfrequenz zwei Empfangsfrequenzen, die um die gewählte Zwischenfrequenz nach oben oder unten liegen, also um die doppelte Zwischenfrequenz voneinander verschieden sind. Dieser Nachteil tritt bei Vorhandensein vieler grosser Sender bei Empfängern stark in den Vordergrund, bei denen einfache, aus nur einem Schwingungskreis bestehende Selektionskreise und ebenso einfache Hochfrequenzstufen vorkommen. Diese Spiegelüberlagerung führt dann häufig zu ähnlichen Pfeiftönen wie beim Rückkoppeln und täuscht beim Empfang vieler Fernstationen eine Pseudoüberlagerung vor.
Durch die Wahl verschiedener Zwischenfrequenzen kann die zweite Abstimmung oder Spiegelüberlagerung ziemlich weit von der ersten Abstimmung entfernt werden, ist aber für einen Grossteil der Sender, besonders zwischen Wellenlängen von 200 bis 350 m, nicht zu beseitigen.
Fig. 1 zeigt graphisch den Verlauf und die Abhängigkeit der Spiegelfrequenzen von der Empfangsfrequenz als Funktion der Zwischenfrequenz #O bedeutet die Oszillatorwellenlänge in Metern, #E die Empfangswellenlänge, gleichfalls in Metern. Man sieht deutlich, dass einer Oszillatorwelle o von z.
B. 500 meine Empfangswelle #E von etwa 300 in und eine zweite Empfangswelle von etwa 1310 In entspricht, dass die beiden Empfangsfrequenzen fj und f' bei Wahl einer höheren Zwischenfrequenz verhältnismässig weit auseinanderliegen, während bei Wahl von niedrigeren Zwischenfrequenzen fZ2 under die beiden Abstimmungen viel näher, d. i. bei einer Oszillatorwelle von 500 etwa bei 400 und 650 m, also wesentlich ungünstiger liegen.
Sorgt man dafür, dass im Eingangskreis, jedenfalls aber vor dem ersten Gleichrichter jene Frequenz geschwächt wird, welche mit der Oszillatorwelle durch die zweite Überlagerung die Zwischenfrequenz
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Selektivität des Empfängers.
Diese Verhältnisse sind in Fig. 2 schematisch dargestellt. Es bedeuten LA die Antennenspule und L1 die durch den Kondensator C abstimmbare Gitterspule, welche auf die Fernwelle abgestimmt wird und im Resonanzfalle die maximale Spannung an den Kondensator C und an das Gitter der Verstärkerröhre V1 abgibt. Legt man zwischen Gitter und Kathode dieser Röhre einen zweiten Schwingungskreis L201 in Stromresonanzschaltung und stimmt man diesen Kreis auf eine um die doppelte Zwischenfrequenz höhere Frequenz ab, dann wird die störende Station, welche die eben genannte Frequenz besitzt, ein Spannungsminimum an das Gitter der Röhre V1 abgeben. Die Pseudoüberlagerung kommt also nicht zur Geltung.
Zweckmässig wird die Betätigung der beiden Kondensatoren 0 und 01 durch einen gemeinsamen Antrieb bewirkt. Vorteilhafter ist es, zur Abstimmung bei der Induktanzen L1 und L2 einen einzigen Kondensator C nach Fig. 3 zu benutzen. Die Spulen L1, L2, LI (werden hiebei vorzugsweise auf einen gemeinsamen Spulenkörper gewickelt. Der Oszillator kann mit einer Spule gekoppelt werden, die nicht mit L1 in Serie, sondern mit L2 in Serie liegt ; L2 und diese Kopplungsspule können auch in einer Wicklung ver-
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schlucken.
Zur genauen Einstellung und Korrektur der Induktanz L2 wird dieser ein kleiner, regelbarer Kondensator C2 beigegeben, wodurch Ungleichheitenin der Herstellung der Spulen ausgeglichen werden können.
Wenn man die Frequenzen in Abhängigkeit von den Kondensatorgraden eines Kondensators mit Erequenzgerader Charakteristik aufträgt, erhält man nach Fig. 4 für die Einstellung auf die Fernstation die Kurve f1, auf welche der Kreis Li C abgestimmt ist. Jeder Einstellung t1 entspricht eine um die Zwischenfrequenz fz verschiedene Oszillatoreinstellung fo.
Die störende Frequenz der zweiten Abstimmung wird aber durch die Frequenz/2 = t-+ 2 fz des Kurzschlusskreises L2 0 verschluckt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger mit einem in Serienresonanz abgestimmten
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verschiedene Störfrequenz schwächt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsspule J des Oszillators in Serie mit der Spule des Hilfskreises (L2, C) liegt oder mit dieser in einer Wicklung vereinigt ist.
Claims (1)
- 2. Eingangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein veränderlicher Kor- rektionskondensator (C) zur genauen Einstellung des Kreises zur Spule (LJ parallel gelegt wird.3. Eingangsschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstimmung zwei gemeinsam angetriebene Kondensatoren (Fig. 2, C, C1) benutzt werden, von denen einer (C) die Eingangswelle abstimmt, während der zweite Kondensator (C1) mit der Spule (L2) die entsprechend verstimmte Frequenz erzeugt. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT135452T | 1932-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT135452B true AT135452B (de) | 1933-11-25 |
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ID=3638750
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT135452D AT135452B (de) | 1932-04-07 | 1932-04-07 | Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT135452B (de) |
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1932
- 1932-04-07 AT AT135452D patent/AT135452B/de active
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