AT135452B - Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger. - Google Patents

Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger.

Info

Publication number
AT135452B
AT135452B AT135452DA AT135452B AT 135452 B AT135452 B AT 135452B AT 135452D A AT135452D A AT 135452DA AT 135452 B AT135452 B AT 135452B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
input circuit
frequency
coil
capacitor
heterodyne receiver
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kapsch Telephon Telegraph filed Critical Kapsch Telephon Telegraph
Application granted granted Critical
Publication of AT135452B publication Critical patent/AT135452B/de

Links

Landscapes

  • Superheterodyne Receivers (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Eingangssehaltung für Überlagerungsempfänger. 



   Bei Überlagerungsempfängern macht sich die Spiegelüberlagerung, die im Wesen des Überlagerungsempfängers   begründet   ist, unangenehm fühlbar. Es entsprechen jeder Oszillatorfrequenz zwei Empfangsfrequenzen, die um die gewählte Zwischenfrequenz nach oben oder unten liegen, also um die doppelte Zwischenfrequenz voneinander verschieden sind. Dieser Nachteil tritt bei Vorhandensein vieler grosser Sender bei Empfängern stark in den Vordergrund, bei denen einfache, aus nur einem Schwingungskreis bestehende Selektionskreise und ebenso einfache Hochfrequenzstufen vorkommen. Diese Spiegelüberlagerung führt dann häufig zu ähnlichen Pfeiftönen wie beim   Rückkoppeln   und täuscht beim Empfang vieler Fernstationen eine Pseudoüberlagerung vor.

   Durch die Wahl verschiedener Zwischenfrequenzen kann die zweite Abstimmung oder Spiegelüberlagerung ziemlich weit von der ersten Abstimmung entfernt werden, ist aber für einen Grossteil der Sender, besonders zwischen Wellenlängen von 200 bis 350 m, nicht zu beseitigen. 



   Fig. 1 zeigt graphisch den Verlauf und die Abhängigkeit der Spiegelfrequenzen von der Empfangsfrequenz als Funktion der Zwischenfrequenz   #O   bedeutet die Oszillatorwellenlänge in Metern,   #E   die Empfangswellenlänge, gleichfalls in Metern. Man sieht deutlich, dass einer   Oszillatorwelle o von   z.

   B. 500 meine Empfangswelle   #E   von etwa 300 in und eine zweite Empfangswelle von etwa 1310   In   entspricht, dass die beiden   Empfangsfrequenzen fj und f'   bei Wahl einer höheren Zwischenfrequenz verhältnismässig weit auseinanderliegen, während bei Wahl von niedrigeren   Zwischenfrequenzen fZ2     under   die beiden Abstimmungen viel näher, d. i. bei einer   Oszillatorwelle   von 500 etwa bei 400 und 650   m,   also wesentlich ungünstiger liegen. 



   Sorgt man dafür, dass im Eingangskreis, jedenfalls aber vor dem ersten Gleichrichter jene Frequenz geschwächt wird, welche mit der Oszillatorwelle durch die zweite Überlagerung die Zwischenfrequenz 
 EMI1.1 
 Selektivität des Empfängers. 



   Diese Verhältnisse sind in Fig. 2 schematisch dargestellt. Es bedeuten LA die Antennenspule und L1 die durch den Kondensator C abstimmbare Gitterspule, welche auf die Fernwelle abgestimmt wird und im Resonanzfalle die maximale Spannung an den Kondensator C und an das Gitter der Verstärkerröhre   V1   abgibt. Legt man zwischen Gitter und Kathode dieser Röhre einen zweiten   Schwingungskreis L201   in Stromresonanzschaltung und stimmt man diesen Kreis auf eine um die doppelte Zwischenfrequenz höhere Frequenz ab, dann wird die störende Station, welche die eben genannte Frequenz besitzt, ein Spannungsminimum an das Gitter der Röhre   V1   abgeben. Die Pseudoüberlagerung kommt also nicht zur Geltung. 



     Zweckmässig   wird die Betätigung der beiden Kondensatoren 0 und 01 durch einen gemeinsamen Antrieb bewirkt. Vorteilhafter ist es, zur Abstimmung   bei der Induktanzen L1   und   L2   einen einzigen Kondensator C nach Fig. 3 zu benutzen. Die Spulen   L1, L2, LI (werden   hiebei vorzugsweise auf einen gemeinsamen Spulenkörper gewickelt. Der Oszillator kann mit einer Spule gekoppelt werden, die nicht mit   L1   in Serie, sondern mit   L2   in Serie liegt ; L2 und diese Kopplungsspule können auch in einer Wicklung ver- 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schlucken. 



    Zur genauen Einstellung und Korrektur der Induktanz L2 wird dieser ein kleiner, regelbarer Kondensator C2 beigegeben, wodurch Ungleichheitenin der Herstellung der Spulen ausgeglichen werden können.   



   Wenn man die Frequenzen in Abhängigkeit von den Kondensatorgraden eines Kondensators mit   Erequenzgerader Charakteristik aufträgt,   erhält man nach Fig. 4 für die Einstellung auf die Fernstation die   Kurve f1, auf welche   der Kreis   Li C   abgestimmt ist. Jeder   Einstellung t1 entspricht   eine um die   Zwischenfrequenz fz verschiedene Oszillatoreinstellung fo.   



   Die störende Frequenz der zweiten Abstimmung wird aber durch die   Frequenz/2 = t-+ 2 fz   des Kurzschlusskreises   L2 0 verschluckt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Eingangsschaltung   für   Überlagerungsempfänger   mit einem in Serienresonanz abgestimmten 
 EMI2.2 
 verschiedene Störfrequenz schwächt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsspule   J   des Oszillators in Serie mit der Spule des Hilfskreises (L2, C) liegt oder mit dieser in einer Wicklung vereinigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Eingangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein veränderlicher Kor- rektionskondensator (C) zur genauen Einstellung des Kreises zur Spule (LJ parallel gelegt wird.
    3. Eingangsschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstimmung zwei gemeinsam angetriebene Kondensatoren (Fig. 2, C, C1) benutzt werden, von denen einer (C) die Eingangswelle abstimmt, während der zweite Kondensator (C1) mit der Spule (L2) die entsprechend verstimmte Frequenz erzeugt. EMI2.3
AT135452D 1932-04-07 1932-04-07 Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger. AT135452B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT135452T 1932-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT135452B true AT135452B (de) 1933-11-25

Family

ID=3638750

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT135452D AT135452B (de) 1932-04-07 1932-04-07 Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT135452B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1466103A1 (de) UEbertragungssystem zum Senden und/oder Empfangen von Rundfunkfrequenzen
AT135452B (de) Eingangsschaltung für Überlagerungsempfänger.
US2434299A (en) Radio receiver with band-spread control for a number of comparatively narrow frequency bands
DE1081512B (de) UEberlagerungsempfaenger
DE1011478B (de) UEberlagerungsempfangsschaltung fuer Ultrakurzwellen
DE659199C (de) Zwischenfrequenzempfaenger fuer mehrere Wellenbereiche
DE645324C (de) Superheterodynempfaenger
US2276617A (en) Tuning arrangement
US1703171A (en) Electric-wave filter
US1933778A (en) Radio receiving system
DE586083C (de) Verfahren zur UEbertragung oder Aufzeichnung akustischer Schwingungen
DE943957C (de) Schaltungsanordnung zum UEberlagerungsempfang amplitudenmodulierter und frequenzmodulierter Schwingungen
DE722036C (de) Schaltung zur Unterdrueckung der oberhalb der Oszillatorfrequenz liegenden Spiegelfrequenz bei UEberlagerungsempfaengern
DE700987C (de) Siebkreisanordnung, insbesondere fuer die Anwendung bei UEberlagerungsempfaengern
DE678200C (de) Schaltung fuer Superheterodyneempfaenger
AT143774B (de) Radioempfangsschaltung.
AT150110B (de) Überlagerungsempfangsgerät mit selbsttätiger Abstimmungskorrektion.
AT150749B (de) Superheterodyne-Empfänger.
DE603145C (de) Verfahren zur wahlweisen Verwendung einer als Hochfrequenzverstaerker dienenden Eingangsstufe eines Empfaengers als Verstaerker fuer die Nutzfrequenz oder zur Kompensation von Fremdwellen
DE687642C (de) UEberlagerungsempfaenger mit Einknopfbedienung und selbsttaetiger Scharfabstimmung durch Beeinflussung des UEberlagerers
DE704872C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Scharfabstimmung eines UEberlagerungsempfaengers
AT142728B (de) Radioempfangsschaltung.
DE655293C (de) Zwischenfrequenzempfaenger mit geeichter Skala fuer den Empfang nicht toenender Telegraphie
DE965998C (de) UEberlagerungsempfaenger
AT147615B (de) Hochfrequenzkopplungssystem.