AT135007B - Verfahren zum Trocknen von Brennstoffen. - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von Brennstoffen.

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AT135007B
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Austria
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drying
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steam
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Rudolf Ing Steiner
Viktor Ing Skutl
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Rudolf Ing Steiner
Viktor Ing Skutl
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L9/00Treating solid fuels to improve their combustion
    • C10L9/08Treating solid fuels to improve their combustion by heat treatments, e.g. calcining

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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
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  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description


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  Verfahren zum Trocknen von Brennstoffen. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens zum Trocknen von Brennstoffen nach Patent Nr. 121405 und besteht darin, dass die Temperatur des zur Trocknung verwendeten überhitzten Dampfes in der Verdampfungsperiode wie auch in der   Überhitzungs-   periode jeweils nur einige wenige Grade über der Temperatur des zu trocknenden Gutes liegt. mit dem der Dampf in Berührung kommt. 



   Während bei bekannten Trocknungsverfahren der zu trocknende Brennstoff, z. B. grubenfeuchte Braunkohle, mittels Sattdampfes durchwärmt wird, dessen Gegenwart einen Austritt des in der Kohle enthaltenen Wassers in Dampfform verhütet und dadurch einem Zerstören der   Stück-forum   durch Abblättern der Oberfläche vorbeugt, traten diese Übelstände bei den bisher bekannten Verfahren zum Trocknen mittels Heissdampfes auf. Nun erfolgt aber bei den Sattdampfverfahren der Wasserentzug während der Erhitzungsperiode ausschliesslich dadurch, dass die Kohle ihre kolloide Struktur verliert und das kolloidal gebundene Wasser freigibt, während das eigentliche Trocknen erst nach erfolgter Entspannung des Druckes erfolgen kann, wobei die vorher in der Kohle aufgespeicherte Wärme zur Verdampfung eines Teiles des Wassergehaltes führt.

   Das Trocknen wird hierauf durch Einblasen von Luft ergänzt, führt aber auch dadurch nach den Angaben der das erwähnte Sattdampfverfahren Ausübenden nur zu einer Verminderung des ursprünglichen Wassergehaltes bis auf etwa 15 % Restfeuchtigkeit. 



   Ein weitergehendes Trocknen wird nun gemäss dem Hauptpatent und insbesondere in 
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   Dies wird eben   erfindungsgemäss   dadurch erreicht, dass die Temperaturdifferenz zwischen Heissdampf und Gut niedrig gehalten wird, da dann während der Verdampfungsperiode der sich an dem trocknenden Gut wieder sättigende kreisende Heissdampf sich ohne zu stürmischen Dampfentzug aus dem Gut sättigt und ebenso in der anschliessenden, zur praktisch vollständigen Trocknung führenden Überhitzungsperiode, wo also der Sättigungsgrad nicht mehr erreicht wird, die restliche Feuchtigkeit zusammen mit den gasförmigen Ballaststoffen austreibt. Es werden also die Vorteile der bekannten Heiss-und Sattdampfverfahren vereinigt und deren beiderseitige Nachteile vermieden, indem sowohl die Stückform erhalten bleibt als auch die Feuchtigkeit bis auf wenige Prozente entfernt wird. 



   Durch die vorliegende Erfindung wird der Effekt des Verfahrens gemäss dem Stammpatent   Nr.   121405, nämlich die getrocknete Kohle durch Bildung einer wasserabweisenden Haut gegen die nachträgliche Wiederaufnahme von Wasser zu schützen, noch verstärkt, da die Bildung von Rissen und Sprüngen an der Stückoberfläche hintangehalten wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Trocknen von Brennstoffen nach Patent Nr. 121405, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des überhitzten Dampfes in der Verdampfungsperiode wie auch in der Überhitzungsperiode jeweils nur einige wenige Grade über der Temperatur des zu trocknenden Gutes liegt, mit dem der Dampf in Berührung kommt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT135007D 1927-08-01 1929-02-18 Verfahren zum Trocknen von Brennstoffen. AT135007B (de)

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