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Schutzeinrichtung fiir Wechselrichter.
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od. dgl. auf, die sich infolge Schadhaftigkeit bzw. nicht ordnungsgemässen Arbeitens der Entladungsgefässe oder nicht normaler Netzbedingungen ergeben. Bei Wechselrichtern, deren Gitterkreise eine betriebsmässige Steuerwechselspannung und gegebenenfalls eine Vorspannung aufweisen, wird erfindungsgemäss eine von der erzeugten Wechselspannung abgeleitete Gleichspannung in die Gitterkreise wenigstens eines Teiles der Entladungsgefässe eingefügt und derart bemessen und geschaltet, dass bei normalem Betrieb
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vorbestimmten Wert die Steuerung der Entladungsgefässe derart beeinflusst wird, dass sie nicht mehr von neuem leitend werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 der Zeichnung wird elektrische Energie von einem Gleichstromnetz 10 an ein Wecliselstromnetz 11 mittels zweier gittergesteuerter Entladungsgefässe 12
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trischen Bedingungen des Wechselstromkreises 11 abhängig zu machen.
Die Gruppe von Elementen, die bei der Veränderung der Gitterspannung des Gefässes 7. 3 mitwirkt, enthält eine von mehreren Gleichrichtern 19 bis 22 gebildete Brückenanordnung. Der Transformator 18 ist mit den Wechselstromklemmen dieser Brückenanordnung verbunden. Ein Widerstand 2. 3 liegt an* den Gleiehstromklemmen der Brüekenanordnung. Eine Vorspannungsquelle 24 und ein Widerstand : 25 sind in Reihe mit dem Widerstand 2. 3 in den Gitterkreis des Gefässes 7. 3 geschaltet.
Normalerweise wird Strom ununterbrochen durch die Einrichtung übertragen. wie es durch die vollausgezogenen und strichlierten Pfeile angegeben ist. Der vollausgezogene Pfeil zeigt, dass der Strom
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z. B. 13, der eine Kondensator 15 geladen und der andere 16 entladen wird. Durch das abwechselnde Arbeiten der Entladungsgefässe wird der gewünschte Wechselstrom erzeugt. Während der Zeitabschnitte. in denen die Entladungsgefässe nicht Strom führen, wird das Zünden des Stromes durch ein mittels des Transformators 17 zugeführtes negatives Gitterpotential verhindert.
Bei normalem Betrieb sind die Spannungen 24 und der Spannungsabfall am Widerstand 23 im Gleichgewicht, und die dem Gitterkreis des Entladungsgefässes 1 : 3 zugeführte Spannung wird nur dem
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Entladungsgefässes unterbrochen, d. h. zwischen den Gleichstrom-und Wechselstromleitungen wird keine Energie übertragen, bis die Ursache für die abnorm niedrige Spannung beseitigt ist.
In Fig. 2 ist der Erfindungsgedanke an einem weiteren Ausführungsbeispiel erläutert, das eine Umformung von Gleichstrom in Mehrphasenweehselstrom betrifft. Bei einer solchen Umformungsein- richtung kann bei normalen Betriebsverhältnissen die Kommutierung, d. h. der Übergang des Stromes von einer Entladungsstrecke auf eine andere, mittels dreier miteinander magnetisch verketteter Drossel-
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gefässen mit ionisierbarem Medium, ist jedoch eine Unterbrechung der Energielieferung zunächst nicht möglich. Hiefür dient nun eine Kapazität 47, die von den Gleichstromleitungen 10 mittels der Entladungs-
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lieferung unterbrochen werden soll.
Die Kapazität 47 wird auf der einen Seite über einen Weg. der das Entladungsgefäss 50 enthält, und auf der andern Seite durch drei Wege, die ein Gefäss 51 und das Gefäss 29 bzw. ein Gefäss 52 und das Gefäss 31 bzw. ein Gefäss 53 und das Gefäss. 3. 3 enthalten, entladen. Die Gefässe 48 bis 53 sind wie die Gefässe 29 bis 33 mit Steuerelektroden versehen.
Die Gitter-oder Steuerkreise der Gefässe 48 bis 53 enthalten zwei entgegengesetzt geschaltete Gleichrichter, wodurch die Gitterkreise einander entgegengerichtete Vorspannungen erhalten, die ähnlich denen der Spannungsquelle M und dem Spannungsabfall am Widerstand 23 in Fig. 1 sind. So enthält z. B. das Gefäss 48 im Gitterkreise einen Gleichrichter 54, welcher eine Vorspannung der einen Richtung am Widerstand 55 erzeugt, und einen Gleichrichter 56, welcher eine Vorspannung entgegengesetzter Richtung am Widerstand 57 erzeugt. Gleiche Anordnungen steuern die Arbeitsweise der Gefässe 29,. 31, 33 und 49 bis 53.
Durch den Schalter 58 werden die Gleichrichter 56 dieser Gittersteueranordnungen an geeignete Weehselstromleitungen 60 und durch den Schalter 59 die Gleichrichter 54 dieser Anordnungen an ähnliche Wechselstromleitungen 61 angeschlossen.
Wir nehmen an, dass der Schalter 59 geschlossen ist und die Gefässe 48 und 49 positive Gitter-
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Kapazität 47 verhindern. In dieser Weise wird die Kapazität 47 geladen, und die Einrichtung arbeitet wie zuvor beschrieben.
Nach Schliessen des Schalters 58 werden die Vorspannungen der Gefässe 48 bis 5.'3 neutralisiert, und die Lade-und Entladewege der Kapazitäten 47 sind geschlossen.
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31 und. 33 entladen und unterbricht so den Strom dieser Gefässe. Zur selben Zeit wird eine resultierende negative Gitterspannung mittels der entsprechenden Gleichrichter 54 den Gefässen 29, 31 und. 3. 3 zugeführt, und die Wiederaufnahme des Arbeitens der Einrichtung wird so lange verhindert, bis die normalen Betriebs-
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Kupferoxyd oder anderm geeigneten Material bestehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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gewährleistet ist, aber bei Verringerung der Weehselspannung unter einen vorbestimmten Wert die Steuerung der Entladungsgefässe derart beeinflusst wird, dass sie nicht mehr von neuem leitend werden.