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Anlassschalter für Motoren.
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Wie ersichtlich, kann sich die Zunge 15 nicht um den Bolzen 16, unabhängig von dessen Klemmekraft, drehen. Durch den Bolzen 16 wird ein Stück Isolationspapier 19 an dem Gehäuse 14 befestigt, welches über den oberen und die seitlichen Teile des Gehäuses reicht. Falls die Zunge 15 sich durch Versagen der Isolation 17 oder aus andern Gründen nach einer Seite des Gehäuses verschiebt, so wird ein Kurzschliessen gegen die metallische Wandung des Gehäuses verhindert.
Das Einführen des Bolzens 16 durch die Öffnungen der Zunge 15, des Isolationspapiers 19 und der Isolation 17 montiert die Zunge im Gehäuse ; die Mutter 20 verbindet den Bolzen mit dem Gehäuse.
Von der Batterie des Wagens wird ein Kabel 21, welches an seinem freien Ende mit einem Kabelschuh 22 versehen ist, geleitet und mittels der Gegenmutter 23 am Bolzen 16 befestigt.
Das freie Ende der Zunge 15 ist genau über dem Kopf 13 angeordnet, so dass die Zunge beim Herunterbiegen mit dem Kopf in Berührung kommt und so den elektrischen Stromkreis schliesst. Die Mittel zum Herunterbiegen dieser Zunge bestehen aus einer Kupplung 24, Betätigungsstange 26 und der Ausgleichsverbindung 30. Am oberen Teil des Gehäuses 24 wird eine geeignete Öffnung 25 gebildet, in welcher die Kupplung 24 hin-und herbeweglich angeordnet ist. Am oberen Teil der Kupplung wird die Stange 26 eingeschraubt, welche durch die (gestrichelt gezeichneten) Bodenbretter 27 des Wagens
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lenker niedergedrückt werden kann.
Das untere Ende der Kupplung 24 besitzt eine axiale Bohrung 31, in welche das Gelenk 30 frei beweglich eingreift. Dieses Gelenk wird vorzugsweise aus einer Fiberplatte gestanzt, kann aber auch aus irgendeinem andern Isolationsmaterial gedreht oder gebildet werden.
Das freie Ende der Zunge 15, welches vom Bolzen 16 nach vorne reicht, ist bei 29 zurüekgebogen und mit einer Öffnung 37 versehen, in welcher der am unteren Ende des Gelenkes 30 geformte Ansatz 32 aufgenommen wird. Der an den Ansatz 32 des Gelenkes anschliessende Teil ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, vergrössert, so dass derselbe mit dem gebogenen Teil 29 zusammenwirkt. Durch das Niederdrücken der Stange 26 wird das Gelenk 30 abwärts gepresst, wodurch die Zunge 15 mit dem Kopf 13 in Berührung kommt und der elektrische Stromkreis geschlossen wird. Wie ersichtlich, federt die Zunge 15 und es biegt sich ihr freies Ende bogenförmig um den Bolzen 16, während die Kupplung 24 durch die Öffnung 23 sich in einer geraden Linie hin-und herbewegt.
Die Aufgabe des Gelenkes 30 besteht darin, die Hin-und Herbewegung der Kupplung in eine bogenförmige Bahn, ohne Gleiten zwischen den Teilen, umzuwandeln.
Die gestrichelten Linien 35 der Fig. 3 zeigen die normale Form der Zunge 15, falls dieselbe aus dem Gehäuse 14 entfernt wird. Wie ersichtlich, ist die Zunge bei 38, anschliessend an den durch dem Bolzen 16 geklemmten Teil, aufwärts gebogen und es wird das äussere Ende bei 39 abwärts gebogen. Falls die Zunge im Gehäuse eingebaut ist, wird sie durch das Gelenk 30 in die durch die vollen Linien 33 dargestellte Lage (Fig. 3) abgedrängt, so dass ein Ratteln zwischen den Teilen gänzlich verhindert und die Zunge jederzeit federnd in ihrer unwirksamen Lage gehalten wird.
Falls der Kopf 28 niedergedrückt wird, nimmt die Zunge 15 zuerst die durch die gestrichelten Linien 34 dargestellte Lage ein, wobei der Anfangskontakt zwischen dem äussersten Ende der Zunge und dem Kopf der Klemme 11 hergestellt ist. Ein weiterer Druck des Kopfes 28 bringt das Ende des gebogenen Teiles 29 mit jenem bei 39 gebogenem Teil der Zunge in Berührung, so dass die Zunge flach gedrückt und einen vollkommenen Kontakt mit dem Kopf der Klemme 11 bildet. Der volle Kontakt ist aus der Fig. 4 ersichtlich. Durch das Flachdrücken der Zunge werden die ersten Berührungspunkte oder das äusserste Ende eine kurze Strecke entlang dem Kopf der Klemme gleiten. Dieser gleitende Vorgang ist sehr erwünscht, da dadurch etwa vorhandene, narbige Schuppen der ersten Berührungspunkte entfernt werden.
Falls der Kopf 28 ausgelassen wird, hebt sich zuerst der mittlere Teil der Zunge vom Kopfe der
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fortgezogen.
Der durch das Unterbrechen des Stromes hervorgerufene Lichtbogen tritt im vorderen Ende der Zunge auf, das durch das oben beschriebene Gleiten rein gehalten wird, so dass bei Betätigung des Schalters ein Fliessen des Stromes immer gesichert ist. Der Hauptteil der Berührungsflächen bleibt immer rein, da der Lichtbogen auf den vorderen Teil der Berührungsflächen beschränkt bleibt.
Einer der vielen Vorteile welche die Anwendung des verbesserten Schalters bietet ist, wie bereits erwähnt, der, dass der durch das Unterbrechen des Ausschalters verursachte Lichtbogen auf eine verhältnismässig kleine Fläche, über welche ein beschränktes Gleiten stattfindet, begrenzt bleibt, wodurch ein Vernarben der Berührungsflächen des Schalters verhindert wird. Dadurch werden die gewünschten Vorteile des Klinkentypenschalters, verbunden mit der Einfachheit des Drucktypenschalters, erreicht.
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