<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die intermittierende Weiterbewegung von photo- graphischen Filmen und zur Erzielung von synchronen Film- und Verschlussbewegungen bei kinemato- graphischen Kameras und Projektionsapparaten, bei welchen die Filme in üblicherweise mit in der Längsrichtung voneinander entfernten Perforierungen für den Eingriff einer oder mehrerer bewegter Klauen versehen sind ; z.
B. können in einem sehr schmalen Film die Perforierungen in der Mittellinie angeordnet sein für den Eingriff einer einfach oder doppelt bewegten Klaue, welche den Film inter- mittierend weiterbewegt, während in einem breiteren Film die Reihen der Perforierungen nahe den Kanten
EMI1.2
griffsstellung wurde bisher durch die verschiedenartigsten Einrichtungen bewirkt, u. zw. durch Verwendung von Kurbeln, Daumen oder einer Kombination von Kurbeln und Daumen, gewöhnlich mittels Gelenken oder Zapfen-und Sehlitzverbindungen für die Führung und Hemmung des Klauenarmes oder Hebels. In manchen Fällen erteilt dieselbe Kurbel, welche dem Klauenarm eine hin und her gehende und eine schwingende Bewegung erteilt, durch Verbindungen auch dem Verschluss eine hin und her gehende Bewegung.
Gemäss der Erfindung sind zwei Rahmen vorgesehen, welche um Drehzapfen, Scharniere od. dgl. schwingen können. Einer dieser Rahmen gibt dem Klauenarm, welcher darin drehbar gelagert ist, die lotrechte Bewegungskomponente, während der zweite Rahmen, der mittels einer Zapfen-und Schlitzverbindung mit dem Klauenarm verbunden ist, die annähernd waagrechte Bewegungskomponente des Klauenarmes bewirkt. Der Verschluss ist ebenfalls sehwingbar mit dem zweiten Rahmen verbunden, durch dessen Schwingung er in Führungen hin und her bewegt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Kamera für Verwendung eines schmalen Films dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 in Hinteransieht den Mechanismus gemäss der Erfindung in jener Lage, in welcher der Verschluss sich in der oberen Grenzlage befindet und die Doppelklaue ihren Abwärtsoder Arbeitsgang beginnt. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Mechanismus in derselben Stellung. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Mechanismus, in welcher die Arbeitskurbel und der Daumen in den den Fig. 1 und 2 entgegengesetzten Stellungen dargestellt ist, wobei der Verschluss an seinem tiefsten Punkt angelangt ist und die Doppelklaue sich gegen jene Stellung hebt, in welcher der obere Rahmen sie in Eingriff mit dem perforierten Film bringt.
In der Zeichnung bedeutet 12 ein bewegliches Getriebegehäuse, in dessen unterem Teile ein Zahnrad 1. 3 angeordnet ist, aus welchem eine Stange 14 hervorragt, die durch ein in dem Gehäuse 1 : 3 befestigtes Querstück 1. 5 hindurchreicht. Das Zahnrad 13 ist mit Zähnen 16 versehen. mittels welchen es von einem nicht dargestellten Elektromotor oder einer andern Kraftquelle angetrieben werden kann. Auf einer Welle 17 befindet sich ein Zahnrad 18, welches durch ein Getriebe von einer nicht dargestellten Handkurbel angetrieben werden kann.
Auf der Welle 17 ist ein Kronenrad 20 befestigt, welches mit einem Zahnrad 21 auf der Stange 14 in Eingriff steht, so dass alternative Mittel vorhanden sind, um dem Zahnrad 13 und der Stange 14 eine Rotationsbewegung erteilen zu können. Ein sehwingbarer Rahmen 22, der von den Zapfen 23, 24 am inneren Gehäuse getragen wird, kann durch die Rotation eines auf dem
<Desc/Clms Page number 2>
Zahnrad 13 angebrachten Daumens 25 in Schwingungen versetzt werden. Ein anderer schwingbarer Rahmen, welcher Ösen 27 und 738 aufweist, ist mit dem Querstück 15 gelenkig verbunden. Das freie Ende 30 der Stange 14 reicht zwischen die beiden Ösen hinein und ist derart abgebogen, dass es dem oberen Rahmen Schwingbewegungen erteilt.
Ein Klauenarm 31 ist bei 32 an dem unteren Rahmen 22 drehbar befestigt und erhält so von dem genannten Rahmen die Vertikalkomponente seiner Bewegung. Der
EMI2.1
in welchen ein Zapfen 36 des hinteren Teiles 28 des oberen Rahmens eingreift, so dass die Schwingungen dieses Teiles, welche durch die Kurbel 30 hervorgerufen werden, den Klauen 33, 31 die annähernd horizontalen Komponenten ihrer Bewegung erteilen, durch die das In-und Aussereingriffbringen mit dem Film bewirkt wird. Der Verschluss 37 und der Flatterversehluss 38 sind durch die Seitenteile 40, 41 miteinander verbunden, die sich in einer Führung 42, des Gehäuses 12 bewegen.
Am unteren Teile des Verschlusses 37 ist ein Schwanzstück 43 angelenkt, das mit einem festen Arm 44 verbunden ist, der von dem Teil 27 des oberen Rahmens hervorragt, wodurch die geradlinige Hin-und Herbewegung des Verschlusses vollkommen synchron mit den dem Film durch die Klauen erteilten Bewegungen verläuft.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Filmschaltvorrichtung für kinematogra. phisehe Kameras oder Projektionsapparate, dadurch
EMI2.2
welchen der eine Rahmen dem an demselben schwingbar angeordneten Klauenarm eine lotrechte Bewegungkomponente, während der zweite Rahmen, welcher durch eine Schlitz-und Zapfenverbindung mit dem Klauenarm verbunden ist, diesem eine annähernd waagreehte Bewegungskomponente erteilt.