AT133057B - Magnetische Reguliereinrichtung für elektrische Maschinen. - Google Patents

Magnetische Reguliereinrichtung für elektrische Maschinen.

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AT133057B
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Emanuel Dr Ing Rosenberg
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Elin Ag Elek Ind Wien
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  Magnetische Reguliereinriehtung für elektrische Maschinen. 



   Bekanntlich kann der magnetische Widerstand einer elektrischen Maschine dadurch verändert werden, dass ein Teil des magnetischen Kreislaufes ein   ventil-oder schieberartiges Stuck   erhält, durch dessen Verschiebung der örtliche wirksame   Eisenquersehnitt   verändert wird. Es ist auch bekannt, dass zum Zwecke der gesetzmässigen Änderung des magnetischen Widerstandes in Abhängigkeit von der
Verschiebung die Reguliereinriehtung mit einem festen und einem verstellbaren zylindrischen Teil ausgeführt werden kann und dass einer der beiden Teile eine konkave Umfläche erhält, so dass die Wandstärke von einem grossen Wert kontinuierlich auf einen sehr kleinen Wert abnimmt. Auf diese Art lässt es sich z.

   B. erreichen, dass die Änderung der Maschinenspannung, Stromstärke oder-leistung annähernd proportional der Verstellung des Einsatzstüekes erfolgt. 



   Will man den magnetischen Widerstand der Maschine durch Verstellung des Einsatzstückes bis auf einen sehr hohen Wert bringen, so hat dies den Nachteil, dass die Wandstärke auf einen ganz kleinen Wert heruntergebracht werden muss. Durch kleine Exzentrizität bei der Bearbeitung kann es dann vorkommen, dass das rohrförmige Stick bei der Montage oder im Betrieb durchbrochen wird. Ferner haben normale   Werkstattungenauigkeiten   einen verhältnismässig so grossen   Einfluss   auf die resultierende Wandstärke, dass es schwer möglich ist, das Verhalten der Maschine richtig vorauszusagen oder eine Skala, die die Abhängigkeit der zu regelnden Maschinenspannung oder Stromstärke von der Schieberstellung angibt, vorauszubestimmen.

   Die bisher bekannte Ausführung einer solchen Einrichtung, auch Regulierpol genannt, bietet daher ernste praktische Nachteile. 



   Die Erfindung verwendet ebenfalls die bekannte   Einrichtung   an irgendeinem Teil des magnetischen Kreislaufes, z. B. dem Joch oder an einem Pol, erzielt aber die gewünschte   Querschnittsänderung   durch Ausschneiden besonders geformter Fenster an einem der beiden Teile, z. B. im äusseren rohrförmigen Teile. Der Kürze halber sei der Pol Fensterregulierpol oder Fensterpol genannt. 



   Er kann bei Generatoren zur Regelung der Spannung oder Stromstärke und bei Motoren zur Regelung der Drehzahl angewendet werden. Verschiedene Ausführungsformen sind in den Fig. 1-6 dargestellt. 



   Fig. 1 und 2 zeigen die Verwendung des Fensterregulierpols bei der bekannten Querfeldmaschine für Lichtbogenschweissung (Rosenbergmasehine). Die Maschine hat einen Anker 1 mit kurzgeschlossenen Bürsten 6 und Nutzbürsten 7, die über Hauptstromspulen16 und 17 und   Wendepolspulen   18 den Schweisslichtbogen 9 speisen. Die   Polschuhe   2 sind die Träger für die Wendepole 19. Das Joch 5 trägt unten 
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 einmaliger Einstellung mittels der Schraube 15 dauernd festgestellt wird. Der oben angebrachte Fensterregulierpol besteht aus dem Rohr 11 mit nach besonderen Kurven ausgeschnittenen Fenstern 10. Das Einsatzstück 4 wird mittels der Kurbel 26 und der Schraubenspindel 25 axial verstellt.

   Eine Skala 27 zeigt die der Kurbelstellung entsprechenden   Sehweissstromstärken   (50, 75-250 AMP) und mittels einer allmählich dicker werdenden Spirale auch die Stärke der Elektrode, die den Stromstärken zugeordnet ist. Durch richtige Ausbildung der Fenster 10 kann jede gewünschte   Abhängigkeit   der   Schweissstrom-   änderung vom Verdrehwinkel der Kurbel 26 erreicht werden. 



   Die Fenster können auch aus einfachen geometrischen Figuren, z. B. Kreisen von gleichen oder verschiedenen Durchmessern und mit gleicher oder verschiedener Mittelpunktshöhenlage, gebildet 
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 drei Kreisen 51, 52, 53 gebildet wird. Diese Kreise können gebohrt oder gestanzt, jedenfalls mit sehr grosser Genauigkeit hergestellt werden, so dass der   magnetische   Mindestquersehnitt an der engsten Stelle mit grosser Genauigkeit eingehalten werden kann und die Veränderung des Querschnittes von dort nach 
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 dieser Kreise lässt sieh gute Annäherung an jedes gewünschte Gesetz der Querschnittsabnahme erzielen. 



   Fig. 3 zeigt das Magnetjoch 31 einer normalen elektrischen Maschine mit zwei Polen   : 12,   wie sie für Motoren und auch für   Erregermaschinen   verwendet werden, bei der das   Joch : 31 Fenster 3. 1   mit besonders gestalteten Begrenzungskurven hat, die durch Schieber 3J überdeckt werden können. Der Antrieb der Schieber 35 ist nicht gezeichnet, die Schieber werden hier parallel zu den Seitenwänden des   Joches') l   
 EMI2.2 
 
In Fig. 4 sind Schieber gezeichnet, die parallel zur Masehinenachse bewegt werden. 40, 41 bezeichnet das   Maschinenjoch,     45     die Polschuhe,   46 die Magnetspulen, 42 prismatische mit Fenstern 47 versehene Rohre, in denen plismatische Schieber 43 parallel zur Achse bewegt werden.

   Die Einrichtung wird den geringsten magnetischen Widerstand bilden, wenn der Schieber 43 ganz eingesehoben, und den grössten, wenn er ganz herausgezogen ist, wie es in dem rechten Teil der Fig. 4 zu sehen ist. 



   In Fig. 6 bilden ein Eisenring 61 und eine eiserne Fussplatte   62,   die durch ein   unmagnetisches   Rohr 65 verbunden sind, den äusseren Teil des Regulierpols. Der innere verschiebbare Teil 64 ist mit Fenstern 63 versehen. 



   Statt eines zylindrischen Rohres 11 kann auch ein prismatisches mit ebensolchem Einsatzstück verwendet werden. 



   Es war schon früher bekannt, bei gewöhnlichen elektrischen   Maschinen   Pole zu verwenden, bei denen ein Einsatzstück innerhalb eines gegen den Anker offenen Rohres verschoben werden konnte, das zwei   Ausnehmungen   hatte, die durch parallele Gerade zur Erzeugenden des zylindrischen Rohres begrenzt waren. Die zwei stehenbleibenden Pfeiler trugen die   Polsehuhenden   und sollten hohe Sätti- 
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 hängigkeit der Fluxänderung von der Verschiebung des Einsatzstückes so zu gestalten, wie es praktisch erwünscht ist. Die Nachteile der bekannten Einrichtung sind durch die Erfindung behoben. 



   Es ist heute nicht mehr notwendig, den Flux gegen die Polspitzen zu drängen, um gute Kommutierung zu erzielen, weil Wendepole, Kohlenbürsten und richtige Dimensionierung der   Ankerwick-   lungen auch gute   Kommutierung   bei schwachem Feld in den Polspitzen erzielen lassen.

   Dadurch, dass das Rohr gegen den Anker zu abgeschlossen ist und einen vollen, nicht geteilten   Polsehuh   trägt, wirken nicht auf die einzelnen Fensterpfeiler die grossen beim einzelnen Polende auftretenden Fluxpulsationen, und es tritt eine so bedeutende Versteifung ein, dass es möglich ist, die Stärke der rings herum angeordneten Fensterpfeiler auf ein weitaus geringeres Mass zu reduzieren als bei der bisher bekannten Einrichtung, so dass viel weitergehende Regelung möglich ist, die ausserdem durch richtige Wahl der Fensterbegrenzungskurve oder der Zahl, Grösse und Verschiebung der Kreisfenster nach jedem   gewünschten   Gesetz abgestuft werden kann. Es wäre keine Schwierigkeit, die Fenster so zu formen, dass man nach Wunsch annähernd gleichmässige oder logarithmische oder sonst beabsichtigte Teilung der Skala erzielt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Magnetische Reguliereinriehtung für elektrische Maschinen, bestehend aus einem mit Öffnungen versehenen, vom Magnetfluss durchströmten platten- oder rohrförmigen Körper und längs der Öffnung     beweglichen Schieber, dadurch gekennzeichnet, dass   die in die Platte oder Rohrwandung eingeschnittenen Fenster derart begrenzte Pfeiler übriglassen, dass der Gesamtquerschnitt der Pfeiler in Ebenen senkrecht zur Verschubrichtung sich allmählich vom vollen   Platten-oder Rohrquerschnitt   auf einen kleinen Wert vermindert, zum Zwecke, eine allmähliche   gesetzmässige Änderung   des magnetischen Flusses zu erzielen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Reguliereinriehtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Rohr mit mehreren kreisförmigen Fenstern von gleichem oder verschiedenem Durchmesser, deren Mittelpunkte axial gegeneinander versetzt sein können.
    3. Magnetische Reguliereinrichtung nach Anspruch 1 bei Querfeldmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der nach unten geschlossene becherförmige Polkörper als Träger eines Polschuhes dient.
    4. Ausführungsform der magnetischen Reguliereinriehtung nach Anspruch l mit der Abänderung, dass die nach Anspruch 1 geformten Fenster im Schieber anstatt im feststehenden Teil eingeschnitten sind.
    5. Magnetische Reguliereinriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Skala verbunden ist, so dass die Stellung eines Zeigers die erreichte Wirkung, z. B. die beim Schweissen erreichte Stromstärke, angibt.
AT133057D 1931-11-26 1931-11-26 Magnetische Reguliereinrichtung für elektrische Maschinen. AT133057B (de)

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