AT132769B - Tiefseeapparat bzw. Tauchboot mit Vielfachwandungen. - Google Patents
Tiefseeapparat bzw. Tauchboot mit Vielfachwandungen.Info
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Description
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Tielseeapparat bzw. Tauchboot mit Vielfachwandungen.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf Tiefseeapparate bzw. Tauchboote mit Vielfachwandungen, mittels welchen man grössere Meerestiefen zu erreichen vermag.
Es sind bereits Tiefseeapparate bekannt, bei denen die Hülle aus mehreren Wandungen besteht, zwischen denen sich Druckmittel befinden und bei denen die Drücke vom Innern der Hülle her, wo ! atmosphärischer Druck herrscht, zunehmen. Dieser Konstruktion haften jedoch Mängel an, da sie infolge
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gewachsen sein werden, da an den Stellen, wo die Wandungen zusammenlaufen, die Druckbeanspruchung sehr gross ist. Ausserdem ist bei den zusammenlaufenden Enden dieser Wandungen keine Druckunter- teilung mehr vorhanden ; es hat daher der ganze Apparat dieselbe Festigkeit, als wenn er eine Wandstärke hätte, wie sie bei den zusammenlaufenden Enden vorhanden ist. Aus diesem Grund kann der geschilderte
Apparat nur für geringe Meerestiefen verwendet werden.
Der Gegenstand der Erfindung dient als Tauchvorrichtung, u. zw. bis zirka 4000 bis 5000 m unter dem Meeresspiegel. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Form eines Tauchapparates schematisch dargestellt. Er besteht z. B. aus mehreren Kugeln, die ineinander geschachtelt sind und deren Zwischenräume unter verschieden grossen Druck gesetzt werden. Die innerste Kugel, in der sich die Mannschaft befindet, steht unter normalem Druck. Es befindet sieh in ihr eine
Stahlflasche L mit auf 180 bis 200 Atm. komprimierter Luft, ein Zylinder A mit Kolben, in welchen die verbrauchte Luft mittels eines Schlauches Seh hineingeatmet wird. Ventile regulieren hiebei den Druck.
Kann der Zylinder die ausgeatmete Luft nicht mehr aufnehmen, so wird diese durch den Kolben auf einen höheren Druck gebracht, wie der Druck des Wasser ist, wodurch sich ein Ventil hebt und die verbrauchte Luft ins Wasser gestossen wird. Die Kraft für die Kolbenbewegung liefert ein Elektromotor F. Dieser erhält den Strom durch das Tiefseekabel C. Ausserdem versorgt das Kabel C auch die Scheinwerfer für die Beleuchtung mit Strom. Der Zwischenraum zwischen der inneren Kugel und der nächstgrösseren Kugel steht z. B. unter einem Druck von 40 bis 60 Atm., derjenige zwischen der zweiten und dritten Kugel unter einem Druck von 80 bis 100 Atm., derjenige zwischen der dritten und vierten Kugel unter einem Druck von 120 bis 140 Atm., der zwischen der vierten und fünften Kugel unter 160 bis 180 Atm. usw.
In den Kugeln sind vier Gläser eingebaut, zwei zum Sehen und zwei für die Scheinwerfer. Ausserdem ist in jeder Kugel ein Mannloch vorgesehen, welches mit einem Deckel versehen ist. Bei der innersten Kugel wird das Mannloch von innen fest verschraubt. Bei allen anderen werden die Deckel durch den grösseren Druck der nächstgrösseren Kugel fest aufgepresst. Der Druck zwischen den einzelnen Kugeln kann durch verflüssigte Gase oder durch Gaserzeugung aus festen Stoffen erzielt werden. Erstere haben die Eigenschaft, dass sie in verflüssigtem Zustand ein geringeres Volumen besitzen, wie im gasförmigen Zustand.
Im letzteren Fall wird z. B. aus Kalziumkarbid durch Zuführung von Wasser Azetylen erzeugt. Das Volumen des Gases ist wieder ein bedeutend grösseres wie das des Kalziumkarbid.
Der Auftrieb des Apparates ist stets grösser wie sein Gewicht. Es werden daher an ihm Gewichte befestigt, die ihn in die Tiefe ziehen. Tritt Unvorhergesehenes ein, das ein Auftauchen des Apparates notwendig erscheinen lässt, so wird Gewicht abgegeben und der Apparat durch den Auftrieb hinauf-
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werden können. Betätigt wird diese Vorrichtung durch den Motor F.
Da die Deckel, bis auf den Innersten, nicht fest, sondern nur durch den Druck halten, werden diese beim Hinaufgehen zeitweise offen sein, weil der äussere Druck ein geringerer wird, wie der innere. Dadurch strömt Gas ab und der Apparat kommt ohne Druck zwischen den Kugeln an der Wasseroberfläche an.
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Dieses Prinzip der Druekunterteilung lässt sich auch bei Unterseebooten anwenden, indem man mehrere Aussenhäute baut und die Zwischenräume unter entsprechenden Druck setzt. Der Druck der einzelnen Zwischenräume ist vom Mannsehaftsraum aus regulierbar.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tiefseeapparat bzw. Tauchboot mit Vielfachwandungen, zwischen denen sich Druckmittel befinden, deren Drücke vom Innern der Hülle her, wo atmosphärischer Druck herrscht, zunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wandungen, welche z. B. als ineinander geschachtelte Kugeln ausgebildet sind, über ihren ganzen Umfang gleichen Abstand voneinander aufweisen.
Claims (1)
- 2. Tiefseeapparat bzw. Tauchboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Wandung ein Mannloch aufweist, das mit einem lose aufsitzenden und nach aussen abhebbaren Deckel abgedeckt ist.3. Tiefseeapparat bzw. Tauchboot nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Wandungen zylindrische Glaskörper hindurchgeführt sind, die teils zur Beobachtung, teils zur Beleuchtung der Umgebung dienen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT132769T | 1931-12-31 |
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| AT132769B true AT132769B (de) | 1933-04-10 |
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