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Auf dem fahrbaren Gestell 1 (Fig. 1, 2) ist eine Scheibe 2 drehbar angeordnet. Der Zapfen j der Scheibe 2 ist in einer Buchse 4 gelagert. Die Scheibe 2 trägt einen Ofen 5, dessen Deekel 6 um einen Zapfen 7
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eine senkrechte Achse 10 schwenkbare, halbzylinderförmige Tür 11 verschlossen werden, wobei durch die Durchbrechungen 11 a auch bei geschlossener Tür Luft unter den Rost gelangen kann.
Aus dem oberen Raum des Ofens 5 strömen die Rauchgase durch ein seitlich anschliessendes Gefäss 12 und durch ein Rohr 14 nach unten. Das Abwärtsströmen der Gase aus dem Ofen 5 in das Gefäss 12 geschieht zweckmässig in zunehmendem Querschnitt ; die Geschwindigkeit der Gase nimmt also in diesem Abschnitt des Weges allmählich ab, und es tritt eine Schichtung und Lagerung gemäss dem spezifischen Gewicht ein, d. h. die Gase mit grösserem spezifischem Gewicht, also in erster Reihe die Kohlensäure, sinken in den unteren Teil des Rohres 14 herab und entweichen durch das Rohr 16, die übrigen Gase
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vorgesehenen Öffnungen unmittelbar ins Freie.
Der Ofen 5 wird der jeweiligen Windrichtung entsprechend derart eingestellt, dass der Wind in die Lufteintrittsöffnung 9 tritt, das Brennen günstig beeinflusst und das Entweichen der Verbrennungsprodukte durch die Rohre 15, 16 fördert.
An das Rohr 14 können sich in verschiedenen Höhen auch mehr als zwei Austrittsrohre bzw. Austrittsöffnungen anschliessen, von welchen durch die oberste die Gase mit dem kleinsten und durch die unterste die Gase mit dem grössten Kohlensäuregehalt entweichen. Auf diese Weise lagern sich die Gase in Schichten über dem Boden und bedecken die zu schützende Kulturfläche und verringern die Wärme- durchlässigkeit. Die Querschnitte der Rohre 15, 16 bzw. der Austrittsöffnungen können mittels der
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Teer getauchtes Holz, Kohle, Torf, Landwirtschaftsabfälle, Reben, Reisig, Naphthalin, Pech usw., verbrannt.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäss Fig. 3 kann die vom Boden gerechnete Höhe der Austritts-
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Das Rohr 14 ist von einem Rohr 14" umgeben, welches auf ersterem verschoben und in veiner jeweilig eingestellten Höhelage festgestellt werden kann. An das Rohr 14" schliesst sich ein Rohr oder Gefäss 14" mit grösserem Durchmesser an, in welchem sich die Gase je nach dem spezifischen Gewicht lagern und die Gase mit geringerem spezifischem Gewicht durch die obere Öffnung oder Öffnungen 15x und die Gase mit grösserem spezifischem Gewicht durch die untere Öffnung oder Öffnungen 16"entweichen.
Diese Austrittsöffnungen haben eine derartige Form und sind derart angeordnet, dass die Lagerung auch durch die vom Gasstrom hervorgerufene Stoss- und Saugwirkung unterstützt wird. Die Lenk-
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Das Rohrsystem kann im Rohrstutzen 5b als Lager in die mit gestrichelten Linien dargestellte obere Lage verdreht und durch Einstellen des Rohres 14"zum Rohr 14 die Höhe der Austrittsöffnungen den Abmessungen der zu schützenden Bäume entsprechend geändert werden.
Das Rohr 14a kann am Rohr 14 in beliebiger Weise lösbar befestigt und das ganze Rohrsystem in seiner mit gestrichelten Linien dargestellten oberen Lage beiderseits durch Stützstangen mit dem Ofenkörper 5 verbunden oder in einer andern beliebigen Weise befestigt werden. Die Gase können durch ein an das obere Ende des Ofens 5 anschliessendes, senkrechtes Rohr in senkrechter Richtung auch unmittelbar nach oben geführt werden.
Bei der aus der Fig. 4 ersichtlichen dritten Ausführungsform ragt das Rohr 14 in den oberen Raum des Gefässes 12 ; dieses ist durch eine waagrechte Wand 25 in zwei Räume unterteilt. Der obere Raum
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bei geschlossener Tür Luft in den Ofen 5 gelangen kann.
Aus dem oberen Raum des Ofens 5 treten die Gase in das Gefäss 12. Auf dem freien Ende des Gefässes 12 sitzt ein kegelstumpfförmiger Ansatz 12" mit ovalem oder kreisförmigem Querschnitt, welcher einen aus Drahtgewebe oder gelochtem Blech hergestellten kegelstumpfförmigen Trichter M'' mit ovalem
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eines Schiebers 14a geregelt werden kann. An die obere Wand des Rohres 14 schliesst eine Lenk- fläche 15a an.
Im Gefäss 12 ist eine um eine Achse 29 schwenkbare Platte bzw. ein Umschaltventil 30 angeordnet, wobei die Gase, von der jeweiligen Einstellung des Ventils 30 abhängig, entweder nur durch das Rohr 14
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das Rohr 14 und jene mit kleinerem spezifischem Gewicht durch den Trichter 12b ins Freie gelangen.
Die Löcher des Trichters 121 sind gleichmässig oder derart verteilt, dass die Anzahl der Löcher auf der Flächeneinheit in der Nähe des Ansatzes 12a grösser, hingegen ihr Durchmesser kleiner ist, dagegen entfernter vom Ansatz 12" die Anzahl der Löcher kleiner ist, jedoch ihr Durchmesser allmählich zunimmt.
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anschliesst. Statt des Rohres 31 kann eine Düse angewendet werden oder aber an der Wand des Ofens 5 eine Wassereintrittsöffnung vorgesehen sein. Durch das Rohr, die Düse oder Öffnung 31 wird in feiner Verteilung Wasser in den oberen Raum des Ofens 5 gespritzt. Der Trog 32 verhindert, dass das Wasser
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lungsstrahlenkegels übereinstimmenden Form ausgebildet. Das eingespritze Wasser verdampft im oberen Raum des Ofens 5 bzw. auf dem weiteren Weg der Rauchgase.
Das gegebenenfalls niederschlagende oder abfliessende Wasser verdampft im Trog 32, welcher von unten durch die entweichenden gasförmigen Verbrennungsprodukte erhitzt wird.
In dem Ofen J sind beiderseits des Troges 32 die Behälter 33, 34 in verschiedenen Höhen und heraushebbar angeordnet, welche zur Aufnahme der die Wärmeausstrahlung des Bodens verringernden Gase entwickelnden Stoffe (Karbonate) dienen. Die oben offenen Gefässe 33 und 34 können vorteilhaft am Trog 32 oder an der Innenwand des Ofens 5 angeordnet sein. Die Gefässe 33, 34 werden von den gasförmigen Verbrennungsprodukten gut durchwärmt, so dass sich z. B. aus den Karbonaten Kohlendioxyd entwickelt, welches mit den Rauchgasen und den Wasserdämpfen zum Teil durch das Rohr 14, zum Teil durch den Trichter 12b entweicht.
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