AT13254U1 - Verfahren und Maschine zur Reinigung einer Schotterbettung - Google Patents

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AT13254U1
AT13254U1 ATGM283/2012U AT2832012U AT13254U1 AT 13254 U1 AT13254 U1 AT 13254U1 AT 2832012 U AT2832012 U AT 2832012U AT 13254 U1 AT13254 U1 AT 13254U1
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AT
Austria
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transverse
machine
longitudinal
displacement
track
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ATGM283/2012U
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English (en)
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Plasser Bahnbaumasch Franz
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/04Removing the ballast; Machines therefor, whether or not additionally adapted for taking-up ballast

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überstellung eines Längskettenabschnittes (8) einer zur Aufnahme von Schotter unterhalb eines Gleises (4) dienenden, auf einem Maschinenrahmen (7) angeordneten Räumkette (1) von einer Überstell- in eine Arbeitsposition. Dabei erfolgt parallel zur Beaufschlagung eines Querantriebes (10) für eine in einem Winkel zu einer Maschinenlängsrichtung (11) erfolgende Querverstellung des Längskettenabschnittes (8) eine sich in Abhängigkeit von der Länge eines - aus der Querverstellung resultierenden - Verschiebeweges (15) ändernde optische und/oder akustische Anzeige.

Description

österreichisches Patentamt AT 13 254 Ul 2013-09-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Maschine nach den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1 bzw. 4.
[0002] Durch US 4 614 238, US 4 014 389 bzw. DE 3 151 652 sind bereits derartige endlos ausgebildete, um das Gleis herum rotierende Räumketten bekannt. Diese setzen sich im Wesentlichen aus einem mit der Gleisbettung in Kontakt stehenden Querabschnitt und zwei mit diesem gelenkig verbundenen Längsabschnitten zusammen.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Verfahrens bzw. einer Maschine der eingangs genannten Art, mit dem bzw. der eine sichere Inbetriebnahme der Räumkette möglich ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren bzw. einer Maschine der gattungsgemäßen Art durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches bzw. von Anspruch 4 angeführten Merkmale gelöst. Mit diesen Merkmalen ist eine sichere Überstellung der Räumkette in die Arbeits- bzw. Überstellposition möglich, ohne dabei das vorgeschriebene Lichtraumprofil zu verlassen. Durch von der Länge des Verschiebeweges abhängige unterschiedliche optische und bzw. oder akustische Anzeigen kann der Bedienungsperson exakt die Annäherung an den maximalen Verschiebeweg aufgezeigt werden.
[0004] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.
[0005] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen: [0006] Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine zur Reinigung von Schotter mit einer Räumkette, die [0007] Fig. 2 bis 6 verschiedene Details eines mit Räumkette und Maschinenrahmen verbun denen Signalbalkens.
[0008] Eine in Fig. 1 ersichtliche Räumkette 1 ist an einer Maschine 2 zur Reinigung von Schotter einer Gleisbettung 3 angeordnet. Die Räumkette 1 ist während des Arbeitseinsatzes unterhalb eines angehobenen Gleises 4 als Endloskette um dieses herumgeführt angeordnet. Dabei wird verunreinigter Schotter zu einer Siebanlage 5 gefördert. Der darin gereinigte Schotter wird dann auf bereits bekannte Art und Weise wieder in das Gleis 4 eingebracht.
[0009] Die Räumkette 1 setzt sich aus zwei im Bereich eines Rotationsantriebes 6 an einem Maschinenrahmen 7 angelenkten Längskettenabschnitten 8 und einem im Arbeitseinsatz unterhalb des Gleises 4 zu positionierenden Querabschnitt 9 zusammen. Beiden Längskettenabschnitten 8 ist jeweils ein Querantrieb 10 für eine in einem Winkel zu einer Maschinenlängsrichtung 11 erfolgende Querverstellung zugeordnet. Wie insbesondere in Fig. 2 bis 4 ersichtlich, ist jeder Längskettenabschnitt 8 mit einem in einer Längsrichtung 12 teleskopisch verlängerbarem für eine Bedienungsperson von einer Arbeitskabine 13 ungehindert einsehbaren, an der Arbeitskabine 13 befestigten Signalbalken 14 verbunden. Dieser weist in Abhängigkeit von einem sich in Längsrichtung 12 verändernden Verschiebeweg 15 optisch unterschiedliche Markierungen 16, 17 auf. Diese können beispielsweise aus einem grünen Abschnitt und einem in Längsrichtung 12 nachfolgend angeordneten roten Abschnitt gebildet werden. Wie insbesondere in Fig. 5 und 6 dargestellt, besteht der Signalbalken 14 aus einem mit der Arbeitskabine 13 (bzw. dem Maschinenrahmen 7) gelenkig verbundenen ersten Teil 19 und einem in diesem in Längsrichtung 12 verschiebbar gelagerten und mit dem Längskettenabschnitt 8 gelenkig verbundenen zweiten Teil 20.
[0010] Dem Signalbalken 14 ist eine Sicherheitseinrichtung 18 zur Unterbrechung der Beaufschlagung des Querantriebes 10 zugeordnet. Diese Sicherheitseinrichtung 18 ist beispielsweise aus einem mit dem zweiten Teil 20 verbundenen Seil 21 und einem am ersten Teil 19 fixierten Endschalter 22 gebildet.
[0011] Bei der Fahrt der Maschine 2 zur Baustelle befindet sich jeder Längskettenabschnitt 8 1 /5 österreichisches Patentamt AT 13 254 Ul 2013-09-15 (von denen lediglich einer dargestellt ist) in einer Überstellposition oberhalb des Gleises 4 (s. Fig. 3). Für die Überstellung des Längskettenabschnittes 8 in eine Arbeitsposition (s. Fig. 4) wird der Querantrieb 10 durch eine in der Arbeitskabine 13 befindliche Bedienungsperson beaufschlagt, um ein unteres Ende 23 des Längskettenabschnittes 8 im Rahmen des Verschiebeweges 15 exakt zwischen Schwellenende 24 und Lichtraumprofilgrenze 25 zu positionieren. Diese Querverstellung ist deshalb besonders problematisch, da eine Überschreitung der Lichtraumprofilgrenze 25 zu katastrophalen Folgen führen kann. Es ist deshalb im Rahmen der Erfindung von besonderem Vorteil, dass die Bedienungsperson den Verschiebeweg 15 in Form von optischen und/oder akustischen Signalen durch den Signalbalken 14 genau verfolgen kann. Dieser sollte daher in Blickrichtung zwischen unterem Ende 23 und Arbeitskabine 13 positioniert sein.
[0012] Sollte der zulässige Verschiebeweg 15 überschritten werden, dann erfolgt durch die Sicherheitseinrichtung 18 automatisch eine Unterbrechung der Beaufschlagung des Querantriebes 10. 2/5

Claims (4)

  1. österreichisches Patentamt AT13 254U1 2013-09-15 Ansprüche 1. Verfahren zur Überstellung eines Längskettenabschnittes (8) einer zur Aufnahme von Schotter unterhalb eines Gleises (4) dienenden, auf einem Maschinenrahmen (7) angeordneten Räumkette (1) von einer Überstell- in eine Arbeitsposition, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Beaufschlagung eines Querantriebes (10) für eine in einem Winkel zu einer Maschinenlängsrichtung (11) erfolgende Querverstellung des Längskettenabschnittes (8) eine sich in Abhängigkeit von der Länge eines - aus der Querverstellung resultierenden - Verschiebeweges (15) ändernde optische und/oder akustische Anzeige erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Anzeige durch unterschiedliche, einerseits einen Anfangsabschnitt und andererseits einen Endabschnitt des Verschiebeweges (15) kennzeichnende Markierungen (16) erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beaufschlagung des Querantriebes (10) automatisch unterbrochen wird, sobald ein Ende der Markierung (16) bzw. des maximal zulässigen Verschiebeweges (15) erreicht ist.
  4. 4. Maschine zur Reinigung einer Schotterbettung eines Gleises (4) mit einer zur Schotteraufnahme ausgebildeten, in der Arbeitsposition endlosen Räumkette (1), die sich aus zwei je an einem oberen Ende an einem Maschinenrahmen (7) angelenkten Längskettenabschnitten (8) und einem unterhalb des Gleises (4) zu positionierenden Querabschnitt (9) zusammensetzt, wobei jedem Längskettenabschnitt (8) ein Querantrieb (10) für eine Querverschiebung von der Arbeits- in eine Überstellposition zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Längskettenabschnitt (8) durch einen teleskopisch verlängerbaren, für eine Bedienungsperson von einer Arbeitskabine (13) ungehindert einsehbaren, optisch unterschiedliche Markierungen (16, 17) anzeigenden Signalbalken (14) mit dem Maschinenrahmen (7) verbunden ist, und dass dem Signalbalken (14) eine Sicherheitseinrichtung (18) zur Unterbrechung der Beaufschlagung des Querantriebes (10) zugeordnet ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 3/5
ATGM283/2012U 2012-07-06 2012-07-06 Verfahren und Maschine zur Reinigung einer Schotterbettung AT13254U1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2134574A (en) * 1983-01-10 1984-08-15 Plasser Bahnbaumasch Franz A conveying and clearing chain arrangement for railway track maintenance machines
WO2010145729A1 (de) * 2009-06-17 2010-12-23 Frank Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft Mbh Verfahren zur inbetriebnahme einer maschine
CH704459A1 (de) * 2011-02-11 2012-08-15 Matisa Materiel Ind Sa Verfahren zur Inbetriebnahme einer Räumvorrichtung, sowie eine Räumvorrichtung.

Patent Citations (3)

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CH704459A1 (de) * 2011-02-11 2012-08-15 Matisa Materiel Ind Sa Verfahren zur Inbetriebnahme einer Räumvorrichtung, sowie eine Räumvorrichtung.

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